1. Abstimmungen & Initiativen

Wir Grüne sind erfolgreich

Heute haben wir Grüne im Kan­ton Bern an einer Me­dien­kon­fe­renz un­sere Wahl­kam­pa­gne vor­ge­stellt. Wir haben ehr­gei­zige Zie­le: wir wol­len einen 4. Sitz im Na­tio­nal­rat und einen Sitz im Ständerat. Die ver­flos­se­nen vier Jahre haben mir vor allem eines ge­zeigt: Grüne Ideen und Ideale fin­den im Par­la­ment und in der Bevölkerung eine immer brei­tere Zu­stim­mung. Wir haben in vie­len Kan­to­nen Wählerinnen und Wähler dazu ge­won­nen, und im na­tio­na­len Par­la­ment konn­ten wir uns als starke Kraft po­si­tio­nie­ren. Zen­trale The­men wie der Atomaus­stieg sind in­zwi­schen in der po­li­ti­schen Mitte an­ge­kom­men. Dar­auf dürfen wir stolz sein. Die­sen Schwung wol­len wir mit in den Wahl­herbst neh­men. Ich bin mo­ti­viert, einen en­ga­gier­ten Wahl­kampf zu führen. Echt grün. Echt stark.
 
Bei den Na­tio­nal­rats­wah­l​en 2007 er­reich­ten wir Grünen im Kan­ton Bern einen Stim­men­an­teil von 10,5%. Un­sere Un­ter­lis­ten­ver­bi​n­dung er­rang einen An­teil von 12,9%. Mit einem Stim­men­an­teil von 14,8% sind im Kan­ton Bern vier Voll­man­date im Na­tio­nal­rat zu ho­len, ein Rest­man­dat gibt es be­reits früher. Ich bin si­cher, dass wir mit un­se­rer Kam­pa­gne unter dem Slo­gan „Echt grün. Echt stark“ die­ses Ziel er­rei­chen können. Warum diese Zuversicht?
 
Wir Grünen brin­gen Ideen und Ideale in die Bun­des­po­li­tik, die von der Bevölkerung je länger je mehr mit­ge­tra­gen wer­den. Unser kon­ti­nu­ier­li­ches​ Ein­ste­hen für die Um­welt, das Klima und die Lebensqualität von uns Men­schen zahlt sich aus. Von grünen Vorschlägen kann auch der Kan­ton Bern pro­fi­tie­ren. Mit grüner Viel­falt wol­len wir bei­spiels­weise die Wirt­schaft ökologisch um­bau­en. Im Frühling haben wir die In­itia­tive für eine Grüne Wirt­schaft lan­ciert. Sogar Eco­no­mie­suisse fin­det diese Idee in­ter­essant und zeigt sich gesprächsbereit. Wir wer­den sie beim Wort neh­men. Die In­itia­tive will die heu­tige Weg­werf­wirt­schaft zu einer Kreis­l­auf­wirt­scha​ft um­bau­en. Sie ver­langt wei­ter ökologische Kri­te­rien für das öffentliche Be­schaf­fungs­we­sen​ und po­si­tive steu­er­li­che An­reize für um­welt­freund­li­che​ Un­ter­neh­men. Die In­itia­tive deckt sich mit den Zie­len der Ber­ner Re­gie­rung, die un­se­ren Kan­ton zum wich­tigs­ten Clean­tech-­Stand­ort​ der Schweiz ma­chen will.
Die Atomaus­stiegs­de­bat​te mit dem AKW Mühleberg vor den Toren der Haupt­stadt ist für die Bevölkerung im Kan­ton Bern von grösser Be­deu­tung. Po­lit-­Be­ob­ach­ter​ sagen zwar, der Fu­kus­hi­ma-­Ef­fekt​ sei ver­pufft. Dies ist je­doch eine kurz­sich­tige Be­trach­tungs­wei­se​, denn die Lei­den wer­den noch Jahr­zehnte an­dau­ern. Das habe ich bei mei­nem Be­such in Tscher­no­byl im letz­ten Frühling haut­nah mit­er­lebt. Die Men­schen dort sind noch immer mit den Fol­gen der Atom­ka­ta­stro­phe kon­fron­tiert. Nach 25 Jah­ren kämpfen sie immer noch gegen kon­ta­mi­nierte Böden und ver­gif­tete Le­bens­mit­tel an. Um die Ener­gie­po­li­tik in der Schweiz de­fi­ni­tiv umzupolen, braucht es Grüne Viel­falt mit Ener­gie aus Son­ne, Was­ser, Wind und Holz statt ato­mare Ein­falt. Nur die Ab­schal­tung von Mühleberg bringt den nötigen Druck, um end­lich den Umbau der Schwei­ze­ri­schen Ener­gie­ver­sor­gung​ vor­an­zu­trei­ben und um das Ver­schleu­dern von wei­te­ren Millionenbeträgen in al­ters­schwa­che AKW zu stoppen.
Im Fe­bruar 2011, noch vor der Ka­ta­stro­phe in Fu­kus­hi­ma, sag­ten 49 Pro­zent der Ber­ne­rin­nen und Ber­ner Nein zu einem neuen Atom­kraft­werk in Mühleberg. Die­ser Wille muss auch im Na­tio­nal­rat ein­ge­bracht wer­den. Jede Grüne Stimme ist eine Stimme für den Atomaus­stieg. Ich zähle auf eure Unterstützung!

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Comments to: Wir Grüne sind erfolgreich
  • August 18, 2011

    Kein Kommentar!!!!!!!!!!!!​!!

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    • Juli 18, 2021

      Keine Worte von Ihnen sind besser.

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    • Juli 18, 2021

      Wenn es nach der Konkordanz ginge müsste Grüne sogar einen Bundesratsiz erhalten

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    • Juli 18, 2021

      Wollen wir es für unser Land nicht hoffen!

      Aber wenn es denn sein muss, gehen wir Tapfer in die Katastrophe!

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    • Juli 18, 2021

      @David Mayer: vielen Dank für die aufmunternden Worte! Ich stehe ein für Ideen, von denen ich überzeugt bin. Das haben die WählerInnen und Wähler bisher honoriert, so dass ich immer gute Wahlresultate erzielte.
      @andere: Wer die grüne Wirtschaft kritisiert, soll doch einmal den Initiativtext genau studieren. Der ökologische Fussabdruck ist nicht nur eine ökologische Frage sondern auch eine Frage der Gerechtigkeit. Dieses Konzept wird von vielen Regierungen verfolgt, auch unserem Bundesrat ist es nicht fremd.
      Grüne im Bundesrat? Warum nicht! Unsere Regierungsvertreter leisten in den Kantonen und Gemeinden hervorragende Arbeit. Bernhard Pulver z.B. machte bei den letzten Regierungsratswahlen im Kanton Bern das beste Wahlresultat. Das zeigt einmal mehr, dass Wählerinnen und Wähler grüne Politik honorieren.

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    • Juli 18, 2021

      @ Edy Steiner wenn man man die bürgelichen wählt werden die Armen ärmer und die Reichen reicher wenn man immer weiter Steuergeschenke machen

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    • Juli 18, 2021

      Stimmt, Herr Vögelin! Vor Altbunderat Blocher gehörten den 3% Reichsten in der Schweiz ca. 79% des gesamten Vermögens. Nach Altbundesrat Blocher waren es 83%. Alles klar! Aber es gibt Schweizer, die merken das nicht!

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    • Juli 18, 2021

      Herr Vögelin, bitte definieren sie Steuergeschenke.

      S​teuergeschenke ist ein dunmmes Schlagwort, habe noch nie gehört, dass der Fiskus jemanden etwas geschenkt hat!

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    • Juli 18, 2021

      Herr Grimm ganz einfach in dem man den Grossunternehmer weiterhin die Steuer senkt und damit dem Volk das Geld entzieht. Ich würde dann die Stuersenkung gut finden wenn das Volk was davon hat aber in dem Fall ist es nicht so

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    • Juli 18, 2021

      Herr Vögelin, haben sie schon mal Geburtstag gehabt? Da bekommt man ein Geschenk!

      Wenn aber die Migros sagt, die Markenartikel kosten jetzt 20% weniger ist dies kein Geschenk.

      Wenn ich dieses Jahr wegen steuersenkung 10% weniger Steuern bezahlen muss ist dies auch kein Geschenk.

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  • August 18, 2011

    Oh Gott, verschone mich vor einer Wirtschaftkatastrophe​ mit grünen

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    • Juli 18, 2021

      Herr Meili, bisher waren ja wohl die Grünen noch nie schuld an einer Wirtschaftskatastroph​e, das waren ja immer Kunststücke der Rechten! Und daher waren nach einer solchen rechtsgemachten Katastrophe die Reichen im Lande immer reicher und das dumme Volk immer ärmer. Was soll daran gut sein?

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    • Juli 18, 2021

      Also lieber einen reichen bürgerlichen mehr, als ein grüner Politiker.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Meili, falsch, Sie meinen damit im Endeffekt: Lieber einen Reichen mehr und dafür einen immer ärmeren Mittelstand, ein immer ärmeres Volk. Das ist die Logik! SVP-Logik! Ist ja auch genau so, die Statistik beweist es!

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  • August 18, 2011

    Nun ja, Schlussendlich entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, welche Partei wie viele Stimmen macht.
    Und wenn es dann einen Beachtungserfolg gibt, aber Grün und Grün liberal zusammenzählen gilt nicht, steht dann die Forderung da, dass Grün oder Grün liberal einen Sitz zu Gute hätte.

    Ich hoffe sehr, dass die Wähler wissen, was sie da tun.

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  • August 18, 2011

    Grüezi Frau Teuscher

    Ich habe grossen Respekt vor der Beharrlichkeit der Grünen. Seit Jahren setzen Sie sich für die gleichen Ziele ein, unabhängig von der kurzfristigen politischen Stimmung.

    Ich bin ich Überzeugt, dass der Fukushima Effekt zwar Hilfreich sein wird, Sie aber vorallem durch diese Beharrlich langfristig gewinnen werden. Ihnen sei der Erfolg gegönnt, unabhängig von der politischen Ausrichtung.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Mayer
      Ich hoffe doch sehr ;-D

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    • Juli 18, 2021

      Das heisst nicht das ich die Grünen wählen werde, ich möchte hier nur meinen Respekt ausdrücken

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    • Juli 18, 2021

      Sehr geehrter Herr David Mayer
      Jeder darf sich seine eigene Partei aussuchen. Dafür Brauchen wir Diese Parteien ja.
      Nur wenn es zur Ausbeutung der älteren Menschen, und des Kleinen Buezer kommt, sollte so schnell wie möglich gehandelt werden und nicht noch Jahrelang darüber diskutiert werden.

      Wem Haben wir Es zu verdanken dass wir in der Schweiz leben dürfen?Unsere Eltern waren Buezer und in einem armen land aufgewachsen haben geschuftet bis zum Rentenalter und jezt sollen Sie noch arm sterben????
      An alle die noch Eltern besitzen behandelt Sie mit Respekt und Anstand, denn Sie waren es die die Windeln gewechselt haben und nicht ungekehrt!!!! Heute ist es leider So
      Seht alle was hier gezüchtet wurde.
      Ich mag gar nicht alles aufzählen Aber wenn eine Alte Dame im Bus stehen muss und die Jungen sitzen da frage ich mich manchmal schon wie das Vorbild zu Hause aussieht.

      Mit Freundlichen Grüssen

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    • Juli 18, 2021

      Wer hat das denn “gezüchtet”? Eigentlich doch die Eltern! Was lief da falsch? Sie waren arm und blieben arm. Dabei gibt es in der Schweiz eine kleine Gruppe, die immer mehr bekam, ihr gehört heute fast die ganze Schweiz! 3% der Schweizer besitzen 87% des Vermögens in unserem Lande. Ja, Frau Wulkow, was lief da falsch? Und wer hat das gezüchtet? Wer verdient an dem am meisten?

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    • Juli 18, 2021

      sehr geehrter Herr Barner
      Als ich geboren wurde gab es noch keine Anti Autoritäre Erziehung
      Unsere Eltern waren zwar Streng aber immer Fair und wir wussten was wir angestellt hatten wenn man uns mal die Ohren langgezogen hat. Auch vor unseren Lehrern bewahrten wir unseren Respekt.
      Deshalb wäre es gut, wenn wieder Recht und Ordnung eingeführt würde.
      Freundliche Grüsse

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    • Juli 18, 2021

      Ja, als Sie geboren wurden. Aber dann sind ja Sie von dieser Generation, die alles verbockt hat! Ihre Eltern wussten noch wie. Heute ist alles nicht mehr in Ordnung. Also? Es ist unsere Generation! Es sind unsere Kinder.
      Aber SVP wählen, hilft da auch nicht. Es gibt da eben keine einfachen Wege.

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    • Juli 18, 2021

      Sehr geehrter Herr Barner
      Hätte ich jemals Kinder gekriegt, hätte ich Sie gleich erzogen, wie meine Eltern es bei mir getan haben.

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    • Juli 18, 2021

      Aber es war eben doch unsere Generation! Und Recht und Ordnung kann man nicht einfach einführen. Es fehlt an Vorbildern in unserer Generation!

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    • Juli 18, 2021

      Sehr geehrter Herr Barner
      Da geb ich Ihnen recht.
      Aber man kann sich an seine eigene Erziehung erinnern dann sollte dies nicht schwer sein.
      Die Eltern sollten immer ein Vorbild für Ihre Kinder sein ansonsten sollte man auch keine Aufstellen wenn man keine Fähigkeiten dazu besitzt.

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    • Juli 18, 2021

      Gute Frau Wulkow. Sie haben wirklich keine Ahnung. Auch nicht von Erziehung! Der Estermann hat schon Recht. Haben Sie eine Ahnung, wer heute noch alles miterzieht? Und was sich alles geändert hat, seit Sie erzogen wurden? Wenn Ihr Rezept funktionieren würde, würden wir heute noch Hexen verbrennen. Wir lernten noch, wie seien ein einig Volk von Brüdern. Schauen Sie doch mal, wie brüderlich wir heute zusammenleben. Da gibt es 3% der Bevölkerung, denen gehört 87% des ganzen Vermögens der Schweiz. Kein gutes Vorbild in Sachen Brüderlichkeit, wenn die paar den Rest ihrer Brüder und Schwestern in Armut und Mangel leben lassen, sie zu Brosamenpickern machen. Wieso soll ein junger Mensch da im Bus einer älteren Dame Platz machen? Peanuts!

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  • August 18, 2011

    Ich Wähle die SVP!!!

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  • August 18, 2011

    Einen riesen Zuwachs in der Asyl- und Kriminal-Intustrie ist wohl der einzige Erfolg den die Linken und Grünen verzeichnen können !!!

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  • August 18, 2011

    Frau Teuscher,
    wäre ich zuständig, ich würde den Grünen mal den Atomausstieg, wie Sie sabbeln, vordemonstrieren und mal am Abend um 19.30h 2 Werke vom Netz nehmen. Wollen wir wetten – die Grünen hätten Probleme im Herbst.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Arnold, ich wäre schon froh, wenn endlich mal ein Atömler dem Volk verraten würde, was passiert, wenn das Restrisiko mal z.B. in dem Schrottreaktor Mühleberg mit gerissenem Sicherheitsmantel zuschlagen würde. Man könnte ja mal so was durchspielen, da würden viele Atom-Freunde die Augen überlaufen.

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    • Juli 18, 2021

      Den Schrottreaktor Mühleberg könnte man schon abschalten. Das würde dann den Stromhandel nicht mehr so lukrativ machen. Denn das Schweizer Volk hätte schon ein bisschen Schwierigkeiten, wenn es im Dunklen sitzen müsste, während die Stromhändler die Energie ins Ausland verkaufen. Die Abschaltung der nächsten AKW würden dann aber wirklich ans Eingemachte gehen.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Barner,
      finden Sie nicht auch merkwürdig; dass die Kernkraftgegner immer so tun, als ob nur sie allein die Gefahren mit dieser Energieform kennen würden. Auch jene welche verantwortungsbewusst​ sich um eine autonome, schweizerische Energievesorgung kümmern – ja selbst jene, die keine direkte Verantwortung tragen wie ich – haben doch grossen Respekt vor den Gefahren, welche in der Kernkraft, bis hin zum Abfallproblem lauern.
      Aber es ist ein Unterschied, alternativlos, dauernd mit dem schlimmsten aller Fälle Wahlpolitik zu machen, Angst zu schüren, etwas gar simpel finde ich. Aussteigen JA, aber verantwortungsbewusst​, kompatibel mit dem Aufbau alternativer Energieformen und nicht Chaosverhalten noch vor einem Unfall.

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    • Juli 18, 2021

      Alternativlos, dauernd mit einem ominösen Stromloch und “Im Dunkeln sitzen müssen” den Leuten Angst zu machen, ist allerdings unverantwortlich. Seltsam, da wollen die AKW-Anhänger absolute Sicherheit. Wenn man aber mal nach Sicherheit frägt bei einem Restrisiko-Fall oder gar bei der Endlagerung, dann soll man das nicht. Angst macht doch im Restrisiko-Fall, dass man nicht weiss, was da geplant ist. Sicher haben ja die Verantwortlichen alles geplant, sie wissen, wohin das Volk fliehen muss, wie es in Zukunft leben muss. Warum sagt das keiner? Eine normale Feuerwehr übt den Ernstfall, hat Massnahmenpläne, der Zivilschutz hatte sie, das Militär wohl auch, jede Pfadigruppe mit Pimpfen muss sie haben, wenn sie ein Lager planen, die Polizei hat sie, im Kindergarten gibt es welche, nur bei den AKWs hat man keine? Das ist nicht Chaos-Verhalten, das ist Vedummungstaktik! Das Volk soll und darf nicht wissen, was ihm im Restrisiko-Fall blüht! Das macht Angst! Die stupide Behauptung, dass wir die AKWs als billige und saubere Energie-Erzeuger brauchen, da sonst die Lichter ausgehen, obwohl klar ist und bewiesen, dass die Wende mit einem Gewinn an Lebensqualität und sehr vielen neuen Arbeitsplätzen im Lande möglich und machbar ist, die soll unterdrückt werden.
      Interessant auch, dass seit Monaten keine oder kaum mehr Nachrichten aus Fukushima uns erreichen. Dabei stehen die Strahlenwerte auf einem neuen Hächststand. Aber die Atom-Mafia in unserem Lande hat die Presse wohl in den Klauen und das Druckmittel “Keine Inserate mehr” lässt die Berichterstattung einschlafen. Wir sollen weiterschlafen, damit dieese Mafia ihre satten Gewinne ungestört machen kann. Fukushima stört da nur.
      Herr Arnold, nehmen Sie uns doch ein wenig Angst, klären Sie uns auf, geben Sie Antwort auf meine obigen Fragen!

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    • Juli 18, 2021

      Herr Barrner, unsere Meinungen scheinen gar nicht so weit auseinander zu liegen. Auch ich glaube an neue, sinnvolle Arbeitsplätze durch den Energienotstand gegeben aus einerseits steigender Nachfrage und der suspekt gewordenen Kernenergie.

      Einma​l wird uns die Sonne auf den Kopf fallen, das ist Gewissheit und nicht Vermutung und nicht grüner Supergau und dennoch geht das Leben weiter mit steigender Respektlosigkeit unter den Mensch und es wird weiter gehen, selbst wenn sie sich wieder mal die Köpfe einschlagen. Nur einen verantwortungsbewusst​en Ausstieg verlange ich als Parteiloser von unseren Staatsmännern; dass Politiker anders schwafeln, stört mich bald nicht mehr, dient mir zusehends als Indiz auf die Tauglichkeit derselben in einem Parlament.

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  • August 18, 2011

    Ich möchte ja nicht unhöflich sein, aber Frau Teuscher bringt nun wirklich den ganzen Sommer lang die gleiche LP! Und das mit grosser Präsenz auf vimentis! Die Etikette ist vielleicht immer etwas leicht abgeändert, aber der Inhalt, sprich die Inhaltsleere, immer die gleiche! Die typische Politikerin einer Einthemenpartei Namens GP eben, die ständig nur mit Durchhalteparolen auf sich aufmerksam macht! Wie viele davon werden wir noch hören bis zu den Wahlen?! Wann werden Sie endlich mal konkreter?

    Aber eines kann ich Ihnen nämlich sagen Frau Nationalrätin Teuscher: Werden Sie bitte nicht überheblich! Wenn Umwelt und saubere Energieträger tatsächlich so ein Thema im Volk wären, weshalb hat dann aber seit April das Interessen daran spürbar nachgelassen? Warum gibt es nicht mehr einen Ansturm bei den E-Werken für sauberen Strom? Warum reden wir nicht mehr über die Folgen von Fukushima, wenn der A-Strom angeblich das Volk so bewegt?! In welcher Schweiz leben Sie überhaupt?

    Die Ausländerproblematik hat längst wieder Umwelt und Energiefragen auf die hinteren Ränge der Sorgen und Nöte von Herrn und Frau Schweizer verbannt! Gerade in den letzten Tagen sind hier einige Dinge passiert die zur Diskussion anregen müssten. Aber bisher wurde dies hier auf vimentis nicht thematisiert. Von den Grünen schon gar nicht, die hier eine gewisse Mitschuld an der Ausländer- und Masseneinwanderungs Problematik mitragen. Sie würden sich besser mal damit beschäftigen, als abstruse Ausstiegsszenarien von der Atomenergie zu propagieren, wo aber keine Kosten- und Versorgungssicherheit​ vor Augen geführt wird! Hören Sie endlich auf den Leuten solche Luftschlösser zu verkaufen die nichts taugen!

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    • Juli 18, 2021

      Herr Aderegg,
      das Bevölkerungswachstum und somit die Zuwanderung ist meines Erachtens auch ein Umweltthema. Leider haben dies die Grünen selber noch nicht gemerkt.

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    • Juli 18, 2021

      Richtig Herr Anderegg und Herr Steiner.
      Ich kann sowieso nicht verstehen welcher Logik die Grünen und die Roten folgen.
      Jeder/Jede der/die in Mathe nicht geschlafen hat muss doch klar sein, dass man nicht den Energieverbrauch senken kann, wenn man gleichzeitig zulässt das immer mehr Energieverbraucher ins Land strömen.
      Dazu gehört schon eine Riesenportion ideologischer Verblendung und ein komplettes Ausgrenzen realer Gegebenheiten.

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    • Juli 18, 2021

      Komisch, der Kanton Basel Stadt schafft das aber, ohne Atom-Strom-Abhängigke​it. Vielleicht, weil da kaum SVP-Bremser in Parlament und der Regierung sitzen, versteckte Lobbyisten, die nicht einmal den Mut haben, ihre “Sponsorengelder-Bez​üge” vor dem vielgepriesenen Volk offenzulegen?

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    • Juli 18, 2021

      Herr Barner
      weshalb werden Leute die das Bevölkerungswachstum in der Schweiz als falsch betrachten immer in die SVP Ecke gedrängt. Was kann ich denn dafür, wenn es ausser der SVP keine andere grössere Partei gibt, welche das Bevölkerungswachstum in der Schweiz als Problem sieht.

      http://www.ecopop.​ch

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    • Juli 18, 2021

      Herr Steiner, trotzdem: Wie machen es die Basler? Keine Zuwanderung?
      Die Schweiz hatte es halt leichter, als man aus dem Agrarstaat umstieg in den Industriestaat. Als man da zu viele Schweizer Bürger hatte, schickte man die “Zuvielen” einfach nach Australien, Afrika, Amerika, Asien. 10% der Schweizer leben ausserhalb der Schweiz. Das geht heute nicht mehr, klar, denn es gibt keine weissen Flecken mehr auf unseren Landkarten. Vielleicht sollten wir Europäer unsere Nachkommen einfach wieder heimholen, dann gäbe es wieder Platz für andere in Amerika, Australien….

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    • Juli 18, 2021

      Ich kenne die Situation in Basel nicht. Ich sehe nur, dass die wachsende Bevölkerung in der Schweiz sich negativ für mich persönlich auswirkt. Es gibt auch noch andere Gründe die gegen ein Bevölkerungswachstum sprechen. Diese betreffen mich nicht direkt, aber sind nicht destotrotz massgebend für unser Land.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Steiner, ich kenne IHRE Situation nicht. Ich sehe nur, dass Basel nicht mehr Strom verbraucht. Das könnte massgebend sein für unser Land. Machen Sie sich doch mal schlau. Oder gehört das zur SVP, dass man sich nicht schlau machen darf? Es scheint so. Dafür hat man ja dann Chef-Volkstribune, die einem das Denken und Sich-Informieren abnehmen?

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    • Juli 18, 2021

      Die Grünen haben das sehr wohl erkannt und fordern deshalb eine intelligente Raumplanungspolitik.

      Ausserdem kontrollierte Mindestlöhne für alle Arbeitnehmer, damit diese von ihrem Lohn leben können und keine ausländischen Billigarbeiter mehr importiert werden.

      Das Problem ist doch die “Geiz ist geil” Mentalität, wie sie auf bürgerlicher Seite leider sehr verbreitet ist. Nach dem Motto:

      “Wir wollen Fachkräfte, aber diese hier auszubilden ist zu teuer; dann importieren wir sie eben.”

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  • August 18, 2011

    Hier habe ich eine interessante Alternative als Wahlvariante anstatt der
    üblichen Parteien entdeckt:

    http://w​ww.parteifrei.ch/

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    • Juli 18, 2021

      Danke für den Link. Auf den ersten Blick eine gute Sache. Es ist an der Zeit, dass wieder etwas frischer Wind in die verfahrene Parteikultur der Schweiz kommt.

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    • Juli 18, 2021

      Genau!
      Diese parteifreie Ansammlung von Leuten, die jenseits des lösungsverhindernden Kampfes der bestehenden Parteien gegeneinander, aktiv werden wollen, könnte die Bestehenden dazu bringen sich wieder um die Sache zu kümmern anstatt sich in ihren blödsinnigen Grabenkämpfen gegenseitig zu blockieren.

      Denn dieses unwürdige Affentheater blockiert und schadet dem Land und den Menschen.

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  • August 19, 2011

    VORSICHT NUR BESCHRÄNKTE WAHRHEITEN

    Wer in der Einwanderungspolitik unwahr ist, dem glaubt man nicht,
    auch wenn die Partei über eigenes Wachstum spricht.

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    • Juli 18, 2021

      “Wer in der Einwanderungspolitik unwahr ist”

      also die SVP Unternehmer, die tagsüber von ausländischen Arbeitskräften profitieren und am Abend in der Arena Sendung über Ausländer schimpfen.

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  • August 19, 2011

    Die grüne Ausländerpolitik hat eine einfache Folge:

    Atomstrom Ja Bitte!

    Der Atomstromverbrauch hängt direkt mit der Grösse der Bevölkerung zusammen. In den letzen Jahrzehnten sind sehr viele zusätzliche Stromverbraucher eingewandert. Allein in den letzten Jahren ist die Bevölkerung um mehr als eine Million angewachsen. In den nächsten 10-20 Jahren müssen wir mit einer weiteren Million rechnen. In den nächsten 20-30 Jahren dürfte die Zunahme zwei Million betragen. Wenn wir nichts dagegen unternehmen.
    Der Ausländeranteil beträgt ein knappes Viertel. Zusammen mit den Eingebürgerten macht das ein knappes Drittel der Einwohner und damit des Energieverbrauchs. Der Anteil des Atomstromes beträgt etwa 40%. Ohne die Einwanderer wären die meisten AKWs nicht nötig!

    Doch halt!
    Das ist doch einfach eine Verlagerung des Problems ins Ausland! Egal ob in der Schweiz oder in ihrer Heimat: Die Ausländer verbrauchen doch sowieso Strom!
    Das ist richtig.
    Aber die Ausländer kommen in die Schweiz, weil es ihnen hier wirtschaftlich besser geht. Sie konsumieren hier mehr, also auch Atomstrom, als in ihrer Heimat.
    Wieviel ist das?
    Schwer zu sagen. Nehmen wir an, dass der Atomstromverbrauch der Ausländer in ihrer Heimat 15% tiefer wäre als in der Schweiz, das ist nicht viel weniger. Der Anteil der Eingewanderten am schweizer Stromverbrauch beträgt etwa ein Drittel, ein Drittel von 15% ist 5%. Der Weltstromverbrauch wäre also etwa um 5% des schweizer Stromverbrauchs kleiner, wenn die Einwanderer in ihrer Heimat geblieben wären. Das ist nicht wenig.

    Was sollen wir also tun?
    Alle Ausländer in ihre Heimat zurück schicken!?
    Das wäre zwar effizient, aber unfair!

    Was wir jedoch machen können, ist ein Einwanderungsstop.
    J​edes Jahr kehren einige 10’000 Ausländer in ihre Heimat zurück. Das hat einen kleinen, wirklich sehr kleinen Einfluss auf den Weltstromverbrauch. Er wird ein bischen weniger schnell zunehmen. Mit einer drastischen Abnahme durch eine Aenderung der schweizer Ausländerpolitik ist nicht zu rechnen.
    Aber die schweizer Natur wird für weniger Einwohner sehr dankbar sein. Das ist doch eigentlich ein grünes Anliegen.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Müller, nehmen wir doch als kleines Vorbild die 10% Schweizer, die im Ausland leben und dort sicher viel Strom verbrauchen, in unser Land zurück. Dann gibts Platz. Und wir können ja denen dann die Arbeitsplätze der Ausländer geben, die wir ausladen. Selbstverständlich geht doch bei uns mit dem Einwanderungsstopp auch ein Auswanderungsstopp einher. Das wäre fair.

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  • August 24, 2011

    Eine ganz einfache Frage Frau Teuscher:

    Wann zeigen Sie uns, wie die Schweiz ihren Strombedarf mit Sonnen- und Windenergie decken soll ?
    Bevor oder nachdem Sie uns gezeigt haben, wie man mit dem Tram eine Waschmaschine im Media Markt- oder mit dem Bus einen Esstisch in der IKEA abholt ?! (da gibts ja eben zu wenig Parkplätze – warum nur?)

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    • Juli 18, 2021

      Haben Sie schon einen Grünen einen Wohnungsumzug machen sehen mit dem Leiterliwägeli? Und das Leiterwägeli mit Blaulicht als Ersatz für das Krankenauto habe ich auch noch nicht gesehen.

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    • Juli 18, 2021

      Ah ja, bei Ihnen funktionieren Krankenautos mit Strom.

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    • Juli 18, 2021

      Sie haben mich erwischt Herr Estermann. Autos fahren meist mit Benzin, also etwas was noch weniger grün ist als Strom.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Gyr, ganz einfache Frage, die aber keiner beantworten will: Wann zeigen Sie oder einer der “Atom-Experten” uns, was passiert und was wir machen müssen/sollen/können,​ wenn das Restrisiko blöderweise einmal in unserem Lande zuschlägt? Können Sie das überhaupt beantworten, ohne blöde Sprüche und Ausreden? Na dann, machen Sie das mal!

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    • Juli 18, 2021

      Herr Barner, ganz einfache Rückfrage, die aber keiner von euch “Utopia-Bewohner” beantworten kann.
      Wie wollen Sie in der Schweiz, ohne 300 Sonnentage und Wind wie in Dänemark, fünf Atomreaktoren mit Sonnen- und Windenergie ersetzen? Haben Sie noch freies Land gefunden für ein paar Hundert Ventilatoren?
      Ich darf Sie noch daran erinnern, dass mehr als hundert Energieprojekte in der Schweiz, meistens Wasser- oder Windenergie,durch die selben schizophrenen “Heinis” blockiert werden, die grossartig von sauberer Energie schwafeln.
      Und das Restrisiko der Atomenergie, ja das gibt es in meiner, der realen Welt, dafür gibts bei mir auch in Zukunft noch Strom.
      Und ich möchte noch anmerken: Diese links-populistische Atomenergie-Hetze ist keinen Deut besser oder ehrenhafter als die rechte Hetze gegen schwarze Schäfchen!!! Sie beruht auch nur darauf, aus dem Leid anderer, persönlichen (politischen) Profit zu schlagen.
      Dabei wird die Tatsache, dass wir in der Schweiz nicht so dämlich sind AKW’s in ein Erdbebengebiet zu bauen, natürlich aussen vor gelassen.
      Ich habe nichts gegen Erneuerbare Energien, aber ich habe etwas gegen realitätsfremde, nicht (in den nächsten 20-50 Jahren) ausführbare Hirngespinste. Diese bringen uns keinen Schritt weiter.
      Oder wird vielleicht der Privatverkehr weniger, weil das Benzin teurer geworden ist?!?

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    • Juli 18, 2021

      Sie haben aber meine Frage nicht beantwortet!
      Und auch klar und längstens geklärt: Das Märchen von den hunderten von Einsprachen gegen Alternaiv-Projekte durch diese “schizophrenen Heinis”. Genau so verlogen wie das Märchen für schlafende Eidgenossen vom “billigen” und “sauberen” Atomstrom.
      Beantworten Sie bitte meine Frage, Ihre ist längstens von Fachleuten beantwortet: Wir können aus der Atom-Dreck-Industrie aussteigen. Das geht. Aber wir können gar nichts mehr für unser Volk machen, wenn nur 1 Mal das Restrisiko in unserem Lande zuschlägt. Und das ist absolut sicher! Und darum will auch niemand dazu stehen, was dann passiert!

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  • August 31, 2011

    Grins, schon wieder eine Grüne, die ihren künftigen Energiebedarf selber strampelt. Hoffentlich werden dabei auch die grauen Hirnzellen wieder etwas fitttter und klarer !?! 🙂
    Echt grün = echt unreife Rote = echt Melone
    Eine wässrige, zuckersüsse Melonenpartei? Neinei, ich wähle SVP for ever !!

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Biodiversität: Wir haben zu wenig Schutzflächen! Die Leistungen der Ökosysteme müssen in Zielsetzungen und Steuerungsinstrumente der Politik und Wirtschaft einfliessen. Ein zu enger Aktionsplan des Bundes reicht dafür trotz guter Ansätze nicht.“ (Markus Fischer Der Professor für Pflanzenphysiologie ist Mitglied des Expertengremiums des Weltbiodiversitätsrats in BaZ vom 1.10.2020)

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