1. Sonstiges

Wir machen uns stark für die Schweiz im Ausland!

Die CVP Schweiz hat diese Woche das Netz­werk „CVP International“ gegründet. Wir ver­tie­fen damit un­se­ren langjährigen Ein­satz für die An­lie­gen der Aus­land­schwei­ze­ri​n­nen und Aus­land­schwei­zer. Die CVP In­ter­na­tio­nal hat zum Ziel, Schwei­ze­rin­nen und Schwei­zer, die im Aus­land le­ben, zu ver­net­zen. Wir wol­len der fünften Schweiz Gehör auch bei den Eidgenössischen Wahlen Gehör verschaffen. 

Unser En­ga­ge­ment für die Aus­land­schwei­ze­ri​n­nen und Aus­land­schwei­zer ist lang­fris­tig an­ge­legt. Wir set­zen uns seit lan­gem in un­se­rer täglichen po­li­ti­schen Ar­beit für die fünfte Schweiz ein. So geht die Schaf­fung eines Aus­land­schwei­zer­g​e­set­zes auf eine Par­la­men­ta­ri­sche​ In­itia­tive mei­ner­seits zurück, die ich da­mals ein­ge­bracht habe. Wir ver­tei­di­gen den Zu­gang zu Zah­lungs­mit­teln, ins­be­son­dere Schwei­zer Bank­ko­ten und Kre­dit­kar­ten von Schwei­zer Ban­ken für die Aus­land­schwei­ze­ri​n­nen und Auslandschweizer. 

Wir machen uns weiter stark für eine generelle Einführung des E-Voting („Vote électronique“), welches die Teilnahme der Auslandschweizerinnen​ und Auslandschweizer an Abstimmungen und Wahlen deutlich erleichtern würde. Wir kämpften gegen die Diskriminierung bei der Rekrutierung von im Ausland lebenden Schweizer Doppelbürgern. Wir unterstützen Finanzhilfen vom Bund zur Gründung weiterer Schweizerschulen. Die Schweizerschulen im Ausland spielen nämlich eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung der Schweiz im Ausland, da sie Brücken zwischen der Schweiz und den Standortländern bauen und mithelfen, wertvolle Netzwerke zu knüpfen. Für die Absolventen der Schulen sollen die Mobilität und die Anerkennung der Abschlüsse in der Schweiz gewährleistet werden. Die Anforderungen an qualifizierte Lehrkräfte, Lehrpläne und Ausbildungsqualität müssen entsprechend ausgestaltet werden. Im Nationalrat stimmten wir für ein Moratorium für die Schliessung konsularischer Abteilungen von Schweizer Botschaften und befürworteten die Durchführung einer Zwischenbilanz vor weiteren Schliessungen. Eine weitere Forderung unsererseits im Parlament war die Prüfung einer Anlaufstelle für Steuer- und Finanzfragen sowie Zugang zum Zahlungsverkehr. Wir haben uns durch eine Motion meinerseits und mehreren Änderungsanträgen von mir beim RTVG und dem Bundesbudget erfolgreich gegen Kosteneinsparungen und die Abschaffung der Plattform “Swissinfo” zur Wehr gesetzt. Dies gegen den Willen des Bundesrates und der SRG.

Dies sind nur einige von vielen Herausforderungen, die wir zum Wohle der Auslandschweizerinnen​ und Auslandschweizer anpackten und wir werden uns weiterhin mit voller Kraft für die Schweizerinnen und Schweizer überall auf dieser Welt einsetzen.
 Sie sehen, unser Ziel war, ist und bleibt, das Leben für Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland leben, zu vereinfachen und mögliche Hürden abzubauen. Die Gründung des Netzwerks „CVP International“ spiegelt diesen stetigen Einsatz über die letzten Jahren wieder.

Ich freue mich deshalb sehr, zusammen mit dem ehemaligen Botschafter Raymond Loretan (Genf), Patricia Mattle (New York) und Daniel Wyss (Hongkong) das Co-Präsidium zu bilden und den Auslandschweizerinnen​ und Auslandschweizer weiterhin tatkräftig zur Seite zu stehen.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: Wir machen uns stark für die Schweiz im Ausland!
  • August 3, 2015

    Herr Lombardi, es ist lobenswert, was Sie für Auslandschweizer machen. Es tönt allerdings im jetzigen Moment nach durchsichtiger Wahlpropaganda.
    Mind​estens sollten Sie für das Tessin ebenso viel tun, Sie ja Ständerat und vertreten in dieser Eigenschaft Ihren Kanton. Da haben Sie wenig vorzuweisen, vor allem sind Sie weit weg vom Volk.

    Kommentar melden
  • August 3, 2015

    Otto Jossi, ein wahres und grosses Wort sorechen Sie hier sehr gelassen aus. CVP wie wir sie kennen. Je nach Situation, rechts in der mitte oder dann auch links politisieren ist keine Politik, nein dies ist nur als Eigennutz zu gewichten. Nach den Wahlen gilt dann nichts mehr. Sowas nennt sich eine kirchliche Partei. Wann endlich trennen wir in der Schweiz endlich Kirchen und Politik?

    Kommentar melden
  • August 4, 2015

    Herr Lombardi

    Kann mich dem Vote von Herr Jossi nur anschliessen. Es wäre vermutlich wichtiger in der Schweiz die Energie zu nutzen, statt im Ausland die neuen Wähler zu suchen. Wer als Auslandschweizer interesse hat hier noch ein “Standbein” zu haben und den Bezug zur Schweiz nicht verlieren möchte kann dies auch ohne Aquirierung von Wählerschaft tun.

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen




Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu