1. Sicherheit & Kriminalität

Wir müssen ganz gefährlich sein!

Wir müssen ganz gefährlich sein!

Da meine Antwort an Herrn Adrian Michel an der dafür vorgesehenen Stelle wieder sofort gelöscht wurde, gebe ich sie hier als Artikel ein. Ich habe vimentis.ch schon vor einiger Zeit mit einem per Post geschickten Brief auf das Problem aufmerksam gemacht, bis heute aber keine Antwort erhalten.

Sehr geehrter Herr Michel, Von mir haben Sie noch nie gehört, es WERDE in Europa wieder Krieg geben, aber sehr wohl, dass er möglich ist. Haben Sie die Entwicklung um die Ukraine vor 2 Jahren vorausgesehen? An sich ist es ein kriegerisches Ereignis, wenn sich ein Land einen Teil eines anderen einverleibt, auch wenn wir beschönigend von “Krise” reden. Das gilt ganz unabhängig davon, was wir konkret von den verschiedenen Parteien und ihrem Handeln meinen.

Auf Grund Ihrer Argumentation nehme ich an, Sie hätten sich gegen kein Risiko versichert (Unfall, Krankheit, Feuer, Wasser, Haftpflicht etc.), denn sonst hätten Sie sich ja von Leuten, die auf eingetroffene „Katastrophen“ wie Unfälle, Krankheiten, Feuer, etc. hingewiesen hätten, in eine „schlechte Stimmung“ versetzen lassen und vorsorglich Versicherungen abgeschlossen, hoffend, die versicherten Fälle würden nie eintreten. Und falls Sie von keiner dieser „Katastrophen“ je getroffen worden wären, hätten sie am Schluss ihres Lebens viel Geld ausgegeben, aber den dadurch geschaffenen finanziellen Schutz nie gebraucht. So wie wir im 2. Weltkrieg viel Geld für die Armee ausgegeben haben, das Kampfinstrument aber gar nie gebraucht haben (ausser in den Luftkämpfen) – Gott sei Dank!

Auch früher, als ich mich in der Armee noch sehr einsetzte, habe ich das Leben genossen, war an Parties, habe tolle Ferien am Meer gehabt, mich an meiner Familie und den drei Kindern gefreut, war in wunderschönen Konzerten und Opern. Habe als Bürger eines wunderschönen Landes mit einer einmaligen Demokratie (ich sage nicht, wir seien perfekt, das gibt es auf der Welt nicht) am politischen Leben teilgenommen und nehme immer noch teil. Aber weil ich nicht will, dass wir in einen EVENTUELLEN Krieg hineingerissen werden und unser Volk die damit verbundenen unermesslichen Leiden über sich ergehen lassen muss und wir auch noch unsere Unabhängigkeit und Freiheit verlieren, will ich eine starke Armee, die das abwenden kann. Wenn wir damals in der Armee sehr realistische und auch riskante scharfe Übungen machten, sagte ich meinen Soldaten immer wieder: “Wir müssen ganz gefährlich sein, damit wir einen Krieg vom Land fernhalten können.” Das gilt noch lange in einer Welt, die immer gefährlicher wird.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick, Bottmigen, Tag der Arbeit, 2014.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Wir müssen ganz gefährlich sein!
  • Mai 1, 2014

    “Da meine Antwort an Herrn Adrian Michel an der dafür vorgesehenen Stelle wieder sofort gelöscht wurde, gebe ich sie hier als Artikel ein. Ich habe vimentis.ch schon vor einiger Zeit mit einem per Post geschickten Brief auf das Problem aufmerksam gemacht, bis heute aber keine Antwort erhalten.”

    Herr Frick, dies könnte einen ganz einfachen Grund haben. Möglicherweise waren Sie nach dem Schreiben Ihrer Antwort nicht mehr eingeloggt. Das ist mir auch schon passiert, vor allem bei längeren Texten. Wenn Sie sich also VOR dem Abschicken vergewissern, ob Sie noch eingeloggt sind, sollte dies nicht mehr passieren. Einfach vorher den Text kopieren.

    Freundli​che Grüsse
    Susanne Rotzetter

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  • Mai 1, 2014

    Lieber Herr Frick
    Danke für Ihre ausführliche Antwort.

    Von mir haben sie auch nie gehört, dass es in Europa keine Krieg mehr geben wird. Im Gegenteil ist die Kriegsgefahr in den letzten 5 Jahren kontinuierlich angestiegen.

    Aber eine Lebensweisheit, die ich mir erarbeitet habe lautet: Vorsicht ist OK – aber Angst ist nie ein guter Ratgeber!
    In Ihrem Beitrage mit Vergasung und gepfählten Frauen pflegen Sie einen schlechten Stil. Aus Angst vor dem nächsten Krieg hinterfragen Sie auch nicht, ob es Alternativen oder bessere Lösungen zum Gripen Kauf gibt.

    Unter Umständen würden wir beispielsweise „gefährlicher“, wenn wir statt Flieger eine Kombination aus Luftabwehr Raketensystem und Kampfhubschrauber anschaffen.

    Und (Es wird halt immer noch oft abgestritten, es ist aber sicher nicht unwahr): Im letzten Weltkrieg war ebenso Match entscheidend, dass wir uns mit unseren Nachbarn gut stellten. Das mussten wir, weil wie zu sehr vom Ausland abhängig waren und wir gehungert und gefroren hätten, wären unsere damals gefährlichen Nachbarn uns auf den Schlauch getreten und hätten die Grenzen dichtgemacht. Unsere Abhängigkeit ist keineswegs geringer geworden – im Gegenteil.

    Wer unser Land vor einem Krieg bewahren will, muss den Blick öffnen und daran etwas ändern! Und nicht angst-blind irgendwelche Flugis kaufen.

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  • Mai 2, 2014

    Herr Gotthard Frick: Ja, Heute sind wir Ihnen recht unser Unsicherheit und neue Bedrohung der dritte Weltkrieg zufolgend Krimi-Krise russische Überfall von Putin.
    Er bezeichnet sich dikatorisch seine Zwischenfälle Georgien, innere Konfliktherde im ähnliche Vergleich Ex-sowjetische Staat- und Parteichef Leonid Breschnew auf Afghanistan seine militärische Inventionen im Jahre 1979.
    Warum wurden wir zur Armeereform XXI. unser Schweizer Volksabstimmung abgeschafft worden?
    Es sind noch eine Terrorismus Al Kaidar und schlechte demokratische Russland funktioniert sich langsamer…

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