1. Gesellschaft

Wir müssen uns Wehren – Aufmärschen in Sempach LU

Zu den Aufmärschen von Links- und Rechts­ex­tre­men in Sem­pach LU.

Die Rede- und Versammlungsfreiheit,​ aber auch das gewaltlose Demonstrieren sind in unserem freiheitlichen Staat wichtig. Wenn Links- und Rechtsextreme ohne Bewilligung demonstrieren, drohen gewalttätige Auseinandersetzungen.​ Hinter jeder unbewilligten Demonstration stehen Einheizer mit der Fähigkeit, Massen in Bewegung zu setzen und die Unfähigkeit, diese wieder zu bremsen. Zurück bleibt Empörung und Wut, aber offensichtlich auch Hilflosigkeit.

Als verantwortungsvolle Schweizerinnen und Schweizer müssen wir uns gegen jede Form von Hassparolen, Hetze und “hohlen Worten” mutig entgegen setzen. Extremisten können in einer starken, geeinten Gesellschaft wenig ausrichten. Diese Chaoten, kommen sie nun von politisch rechten oder linken Rändern, sind Feinde der Demokratie und der Freiheit. Für Freiheit und Demokratie müssen wir in unserem Land nicht kämpfen. Wir müssen die Freiheit aber auch gebrauchen, verantwortungsvoll und engagiert.

Beide Seiten, ob nun links- oder rechtsextrem haben keine Botschaften. Sie suchen die Konfrontation. Diese wollen letztlich nichts anderes als Aufmerksamkeit für ihre extremen Haltungen. Die Lust würde diesen Krawallbrüdern sehr schnell vergehen, wenn die Medien sie durch Nichtbeachtung in die Bedeutungslosigkeit versetzen würden. Es gäbe doch viele positive Geschichten, um Zeitungen zu füllen, die für unsere Gesellschaft von viel grösserem Nutzen sind.

Charly Freitag, Kantonsrat & Nationalratskandidat FDP, Beromünster

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Comments to: Wir müssen uns Wehren – Aufmärschen in Sempach LU
  • Juli 21, 2015

    Herr Freitag

    1. Zitat
    ‘…Als verantwortungsvolle Schweizerinnen und Schweizer müssen wir uns gegen jede Form von Hassparolen, Hetze und “hohlen Worten” mutig entgegen setzen..’.

    2. Zitat

    ‘…”Beide Seiten, ob nun links- oder rechtsextrem haben keine Botschaften. Sie suchen die Konfrontation..’


    Bemerkung: Alles sehr vollmundig formuliert. Und wo nun sind die ‘Aufmärsche’ der FDP in diesem Kontext? Was hat sie zu bieten, ausser wohlfeilen Worten? Nur leeren Phrasen und Worthülsen, mehr nicht.

    3. Zitat

    ‘..Diese wollen letztlich nichts anderes als Aufmerksamkeit für ihre extremen Haltungen. Die Lust würde diesen Krawallbrüdern sehr schnell vergehen, wenn die Medien sie durch Nichtbeachtung in die Bedeutungslosigkeit versetzen würden…’

    Richtig​, die Lust an der FDP vergeht mir spätestens dann, wenn ich zu vestehen versuche, was die FDP eigentlich genau will. Und dann langt man ins vollmundige Nichts.

    Ob die sog. ‘Aufmärsche’ der von Ihnen bemerken Extreme besser sind? Herr Freitag, das Land braucht Lösungen und keine Pressetips, wie mit aufmüpfigen Meinungen umzugehen ist.

    Sie wiedersprechen sich, m. E. etwas arrogant, selbst.

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  • Juli 21, 2015

    Tja Herr Freitag, dann viel Spass dabei, denn Sie stehen mit ihrer Forderung allein auf weiter Flur! Die Polizei unser Freund und Arbeitsverweigerer, hält sich da lieber fein raus. Scho klar, Bussen verteilen bringt def. mehr ins Stadtkässeli als linken Randallen den Marsch zu blasen und das Risiko hält sich auch in Grenzen.

    http://ww​w.nzz.ch/meinung/komm​entare/die-stadt-beza​hlt-einen-hohen-preis​-1.18582565

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  • Juli 22, 2015

    Herr Frank, denken Sie an NS Volksgerichtshöfe? Das hatten wir schon alles. Was dabei herausgekommen ist, haben Sie anscheinend noch nicht wahr genommen. Schlage vor, Sie machen sich auf Wikipedia mal schlau.

    Ihr Eintrag zeigt für mich totalitäre Tendenz, denn Sie widersprechen sich in der Argumentation.

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