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Wirtschaftliche Betrachtungsweise verkennt die Situation

Die In­itia­tive ver­langt, dass die Grund­ver­si­che­rung​ keine Ab­trei­bun­gen mehr be­zahlt. Vor 11 Jah­ren hat das Volk der Fris­ten­re­ge­lung zu­ge­stimmt und damit den Schwan­ger­schafts­ab​­bruch ent­kri­mi­na­li­sier​t. Diese Re­ge­lung hat sich bewährt. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrü​che ist seit­her sta­bil ge­blie­ben. Die Ab­trei­bungs­kos­ten​ sin­ken ste­tig, denn Ab­trei­bun­gen wer­den je länger je mehr medikamentös durchgeführt. Wer den Zu­gang zum Ab­bruch er­schwert, nimmt il­le­gale Abbrüche und somit Kom­pli­ka­tio­nen in Kauf. Allfällige Fol­ge­kos­ten müsste dann in jedem Fall die Kran­ken­kasse übernehmen, so­dass Ab­trei­bun­gen ge­samt­haft in Zu­kunft durch­aus teu­rer zu ste­hen kom­men könnten.Eine Frau trifft die Ent­schei­dung zu einem Schwan­ger­schafts­ab​­bruch nie leicht­fer­tig und nicht auf­grund eines Abwägens, ob die Kos­ten für einen Ab­bruch be­zahl­bar seien oder nicht. Eine sol­che rein wirt­schaft­li­che Be­trach­tungs­weise ver­kennt die wahre Si­tua­tion eines Schwan­ger­schafts­ko​n­fl?ikts und die Tra­gik, die je­weils da­hin­ter steht. Darum stimme ich NEIN zur Ab­trei­bungs­i­ni­ti​a­ti­ve.

Christine Koch, Aesch
Landrätin

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Comments to: Wirtschaftliche Betrachtungsweise verkennt die Situation
  • Februar 3, 2014

    “Die In­itia­tive ver­langt, dass die Grund­ver­si­che­rung​ keine Ab­trei­bun­gen mehr be­zahlt. Vor 11 Jah­ren hat das Volk der Fris­ten­re­ge­lung zu­ge­stimmt und damit den Schwan­ger­schafts­ab​­bruch ent­kri­mi­na­li­sier​t. Diese Re­ge­lung hat sich bewährt.”

    Alles richtig, nur müssen wir der gerade dank der SP steigenden Quotenfrauen und Emanzen nicht einen Blankocheck erteilen, dass die Allgemeinheit künftig Abtreibungen Töten weil “Kind der Karriere im Weg” inkl. aller Folgekosten der Allgemeinheit anlasten.

    Ja zur Initiativ, ja zu Kindern, ja zu Eltern, welche Eigenverantwortung tragen wollen.

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  • Februar 4, 2014

    Bei Gefahr der Gesundheit oder Vergewaltigung Ja.Die KK.können es ja in die Zusatzversicherung nehmen wo jeder es freiwillig einschliessen kann.

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