1. Politisches System

Wünsche/Gedanken ans neue Parlament:

Herzliche Gratulation den Gewählten.

 

Gerne möchte ich, dass Sachpolitik betrieben wird. Schuldzuweisungen an Rechts, Links, Ausländer, Politiker sind diesbezüglich nicht dienlich. Lösungsorientierte Politik wünschte ich mir. Dies jedenfalls unter Einbezug aller Punkte samt Aus-/Nebenwirkungen, damit Probleme korrekt benannt und gelöst werden. Diese sollten dann der Bevölkerung vollständig, korrekt und verständlich erklärt werden -> dies hilft der Meinungsbildung bei Abstimmungen die Stimme vollständig, korrekt und informiert abgeben zu können.

 

Wichtig ist für mich auch die Beziehung zur EU. Sind wir doch um geben von dieser und auf Importe, Exporte, Transite angewiesen! Ohne «gute Nachbarschaft» geht es einfach nicht! Auch hier sollte der Tenor wegkommen und nicht mehr als «die böse, böse EU» dargestellt werden.

 

Die Kaufkraft sollte erhalten, ja gar gestärkt werden. Profitiert dadurch doch die regionale Wirtschaft. Inländervorrang gehört zwingend umgesetzt. Es sei denn, der Einkauf im Ausland soll gefördert werden, was dortige Strassen zusätzlich blockiert und noch weitere Aus-/Nebenwirkungen hat? Hier müssen die Firmen in die Pflicht genommen werden (faire Löhne, keine Zwangsfrühpensionierungen! Ausbilden von Nachwuchs -> Nachwuchsförderung! etc.).

 

Massentourismus und AirB&B, welche Einheimische verdrängen sollte dringend angeschaut werden. Es sollte doch nicht sein, dass Mitarbeitende im ÖV keinen Platz mehr finden und auch kein Zimmer/Wohnung mehr vor Ort wegen Touristen bekommen?! Familien werden offenbar auch dank gelockertem Eigenbedarf zwecks Abschöpfung Rendite aus der Wohnung verdrängt und finden immer schwieriger was.

 

Ebenso sollten Investoren angeschaut werden, welche Wohnungen für z.B. Steuerflüchtlinge bauen, die dann in die Schweiz leben kommen und Platz den Einheimischen wegnehmen, ev. gar die Mieten in die Höhe treiben. Dies gilt auch für Firmen, die aus dem Ausland rekrutieren anstelle von im Rahmen deren Möglichkeiten selbst ausbilden.

 

Muss der Sozialdienst resp. die Ausgleichskasse weniger unterstützen -> dank fairen Löhnen und nicht überrissenen Preisen, resp. hohen Krankenkassenprämien hilft dies auch dem Steuerzahler.

 

Auch bei den Gesundheitskosten sehe ich nicht zwingend Ausländer als Kostentreiber. Habe ich als Angehörige und Patientin so einiges erlebt, was ich in Vimentis bereits beschrieben habe. So auch wieder unnötige Verlaufskontrollen (alle 6 Monate obwohl alle 1 – 2 Jahre verantwortet werden können) und Laborkontrollen von Unispitälern (man akzeptiert zeitnahe Laborwerte von Hausärzten nicht obwohl die benötigten Werte drauf erfasst sind) etc. etc. etc.

 

In Diskussionen über Krankenkassenprämien und was der Bürger dagegen tun kann, geht vergessen, dass nicht alle Hausärzte und Praxen mit jeder Billigkrankenkasse zusammenarbeiten.

 

Subventionen müssen zwingend überdenkt werden. Hilft es z.B. Energie (Atomstrom) zu subventionieren anstelle in erneuerbare Energien einsetzen und hier vorwärts zu machen?

 

Der Klimawandel muss auch angegangen werden, resp. die Anpassung daran. Ist es notwendig, Schneekanonen einzusetzen und an Skirennen an den Orten zu gleichen Saisonzeiten festzuhalten? -> passt sich die Wirtschaft nicht an, muss der Staat hier eingreifen? -> Energieproblematik Winter!

 

Hitzeperioden kosten das Gesundheitssystem und die Arbeitgeber. So Menschen, welche kollabieren, resp. langsamer arbeiten/denken dank der «südländischen Gemütlichkeit» dank Hitze. In Diskussionen fehlt mir dies! Weshalb nicht auch hier mal ansetzen und Wechsel forcieren?

 

Sollte nicht anstelle von Zubetonieren dank Strassenbau (Erhöhung Spuren Autobahn) und damit Enteignungen auch mal der zumutbare Arbeitsweg angeschaut werden? Dieser wurde ja vor Jahren erhöht von einer auf zwei Stunden. Dies mit der Konsequenz des Pendels resp. Zweitwohnung/Zimmer, welches für andere fehlt.

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