1. Umwelt, Klima & Energie

Zeit zum Umdenken i.S. Energiepolitik.

Zei​t zum Umdenken i.S. Energiepolitik.

Die Grünen sind nicht grün genug.

Die Gletscher schmelzen,

Die Wasserreservoire reduzieren sich,

Die AKWs sollen verschwinden,

Die Abhängigkeit der Energie vom Ausland steigt,

Wo führt das hin!

Es ist eine Illusion zu glauben, dass Wind, Sonne und Wasser als Energierohstoffe genügen. Zumindest heute noch nicht – vielleicht in einigen Jahrzehnten. Wasser jedoch wird wegen der Gletscherschmelze zum Unsicherheitsfaktor.

Es ist zwar richtig, dass in Sachen Elektrizitätsspeicher​​ (Batterien) geforscht und entwickelt wird. Aber Elektro-Autos ist nicht die absolute Lösung für eine Reduktion des CO2 und anderen Umweltbelastungen. Denn die Herstellung der Batterien, deren Gewicht und Ladestationen sind enorm energieaufwendig. Zumal das Laden der Batterien ebenfalls Energie brauchen. Dank der steigenden Abhängigkeit vom Ausland. Zum Beispiel Atomstrom von Frankreich und fossiler Strom von Deutschland.

Wikipe​​dia zeigt uns folgender Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland beim CO2 Ausstoss:

Welche Einsparungen durch politische Vorgaben möglich sind, zeigt der Vergleich der Kraftwerkparks der Nachbarländer Frankreich und Deutschland: Obwohl auch in Frankreich CO2 durch die 15 Kohlekraftwerke freigesetzt wird, ist die Gesamtmenge erheblich geringer, wie die folgende Tabelle zeigt. Nach Angaben der EDF[143] werden 95 % der elektrischen Energie in Frankreich CO2-frei erzeugt. Bei fast gleicher elektrischer Gesamtenergie produziert man in Frankreich nicht einmal 10 % des in Deutschland freigesetzten Klimagases CO2. Die Energiewirtschaft verursacht weniger als die Hälfte des anthropogenen CO2-Ausstosses. Im Pro-Kopf Ausstoss liegt Frankreich etwa um ein Drittel niedriger als Deutschland (2008).

Viele Schweizerpolitiker, vorab die Energieministerin Leuthard, haben populistisch sofort nach der Fukushima-Katastrophe​​ den Weltuntergang heraufbeschworen. Zurzeit sehe ich als Laie keine Lösung für eine CO2-neutrale Energiebeschaffung durch Import oder durch Erzeugung in der Schweiz. Es ist nun schwierig geworden, eine problemlose Lösung für die Energie in der Schweiz zu gestalten. Dennoch, ein Umdenken ist nötig.

Ich glaube, dass die Planung eines neuen, unter technologisch modernsten entwickelten AKW, gestartet werden sollte.

Ein neues AKW in der Schweiz ist viel weniger gefährlich als eine Atombombe in Pakistan (ich denke an die Taliban und an den IS) und anderen Atommächten.

Die Diskussion ist eröffnet.

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Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Zeit zum Umdenken i.S. Energiepolitik.
  • August 23, 2018

    Kürzlich hat ein Klimatologe gewagt, dass wir unsere Wasserstauwerke künftig als Trinkwasserspeicher nutzen werden müssen. Die langsam ansteigende Erwärmung bindet das Wasser im Winter nicht mehr als Schnee und Eis in den Alpen. Es fliesst gleich ab. Der Anteil an Schmelzwasser fehlt dann im Sommer, Merken tun wir es erst, wenn die Landwirtschaft wenig Ertrag hat und das Trinkwasser behördlich beschränkt werden muss. Oder wenn es im Radio – wie heute morgen – einen Aufruf gibt, die Vögel im Garten zu füttern, weil sie keine Regenwürmer und keine Insekten finden.
    Es gibt zwar noch Politiker, die keinen Anteil des Menschen an der Klimaveränderung auf der Erde sehen wollen,
    Die Hitze, die Trockenheit trifft parteilos alle. Die Natur, die Tierwelt und die Menschen.
    Ich würde eigentlich nicht einmal gegen ein neues AKW sein, wenn es wirklich eine neue Technik gäbe. Aber bevor wir so etwas ins Auge fassen, sollten wir in der Schweiz unseren Kleingeist endlich aufgeben und das seit bald 50 Jahren andauernde Hin und her für ein Tiefenlager für radioaktive Abfälle endlich zu einem Ergebnis führen. In der Schweiz sind zwar alle dafür: “aber – nicht in unserer Gemeinde!”

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    • August 23, 2018

      Herr Alex Müller,
      -) 11Jahre hat ein “Schreiberling” darauf gewartet, seinen Bericht zur Klima Katastrophe Mensch gemacht zu veröffentlichen, da die Sommer keinen Anlass dazu gaben, wenigstens nicht hier in der Schweiz.
      und jetzt 2018 wo wir uns eigentlich über einen sehr schönen und heissen (auch trockenen) Sommer freuen dürften, kriechen alle Miesmacher aus den Löchern und nehmen das Thema Mensch gemacht und CO2 wieder auf.
      Ungeachtet dass wir in Kälte Zeiten höhere CO2 werte hatten, ungeachtet dass die Gletscher sich schon weiter zurück gezogen hatten, …
      Plus in all den Jahren haben es Gemeinden versäumt grössere Reservoir zu bauen, sich an Kantonalen Leitungen anzuschliessen, genau so wie auch versäumt wurde, etwas gegen das Hochwasser zu unternehmen. Das nächste Hochwasser kommt bestimmt.

      Jammern und Panikmache und Nichts tun, aber Gebühren abkassieren das ist die heutige Politik….

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    • August 23, 2018

      Herr Müller
      Ich sehe das auch so. Die Politiker zieren sich. Sie haben Angst, ihr Beliebtheitsgrad könnte Schaden nehmen. Da sind die weiterdenkenden Bürger im Vorteil. Die haben nichts zu verlieren.

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    • August 23, 2018

      Herr Nabulon
      Sie haben wahrscheinlich micht mitbekommen, wie die Bauern um ihre Erträge zittern müssen, damit sie ihre Verpflichtungen (Pachtzinsen, Instandhaltung des Maschinenparks, Tierfutter, Sämereien, Tierarzthonorare usw.) erfüllen können. Weil vielerorts das Futter nicht ausreicht, müssen die Tiere verkauft werden. Da der Markt mit Schlachtvieh übersättigt ist, sind die Preise am Boden. Gut für Sie, Herr Nabulon. Sie kommen günstig zu Ihrem Filet.

      Wirklich kein Grund zum Jammern.

      Abgesehen​ davon. Man könnte ja zu dieser Problematik des Umweltproblems und der Knappheit der Energie einfach schweigen und die Fanatiker reden lassen. Glauben Sie, dass jene die richtige Lösung parat hätten?

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    • August 23, 2018

      Ja Herr Nabulon, da muss ich Ihnen Recht geben. Die Gemeindepolitiker sind immer ins schwärmen geraten wenn sie Bauland einzonen konnten und sie haben mehr Steuereinnahmen versprochen. Wenn es aber darum ging Schulen zu bauen oder die Infrastruktur von Wasserversorgung und Verkehr der wachsenden Bevölkerung anzupassen, war plötzlich sparen angesagt. Das Resultat ist Verkehrschaos an jedem Werktag, Wasserknappheit jeden Sommer und zuwenig Schulräume. Kann man alles im Kanton Aargau gut sehen. Die Energieversorgung ist sowiso in der Sackgasse, jede Solarzelle und jedes Wasserkraftwerk wird vom Heimatschutz bekämpft, dafür hat niemand etwas gegen unnötige Fliegerei und Freizeitverkehr.

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    • August 24, 2018

      Herr Ueli Hofer,
      Doch, ich kriege sehr genau mit, um was es geht. Es ist zwar frech, aber Bauern jammern immer. Für sie ist nie das passende Wetter. So zynisch will ich aber nicht sein. Ein Stück weit habe ich Verständnis für die Bauern. Und als Vegetarier freue ich mich nicht über das Tier und Fleischchaos was entsteht.

      1. Viele​ Bauern dürfen schon seit längerem aus Seen Bächen und Flüssen kein Wasser mehr pumpen. (2011 + 2015) waren ebenso Tiefststände in Flüssen. Dass man das nicht mehr darf, Wasser Pumpen ist eine Folge vom Umweltschutz.

      2. E​s gibt Orte, die seit Jahren im Sommer von Wasserproblemen / Futter Problemen geplagt werden. Früher hat man das Vieh in die Wälder getrieben, an Schatten oder in Seenähe auf die Uferwiesen da gab‘s auch noch Futter. Umweltschutz verbietet das, oder die Ufer sind verbaut.

      3. Übrige​ns sind diese Phänomene Missernten / Hungersnöte etc Gründe, warum früher eine „ Überbevölkerung“ auswanderte, in die USA, Australien, Neuseeland sonst wo hin. Kann in der Geschichte Nachgelesen werden.

      Was tun wir? Ein grosser Teil der Bevölkerung setzt sich für die Zuwanderung ein. Findet den Umweltschutz toll, ohne über die Folgen nachzudenken. Anmerkung Nassgebiete Sümpfe Teiche sind meist Umweltschutzzonen.
      E​s ist der CO2 / Methangase? Als Klima Killer? Sie dürfen daran glauben.
      Meteorologi​sch hatten wir dieses Frühjahr bis Sommer sehr viel Nord- und Ost- Winde was verhindert hatte, dass Tiefs vom Atlantik den Weg zu uns fanden.

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    • August 24, 2018

      Herr Nabulon. Ihren Text kann ich die Teile 1.u.2. gutheissen. Beim Thema Auswanderung war es etwas komplexer. Nicht immer zogen Einheimische in die Welt hinaus um Auszuwandern. Aus der Geschichte des Kt. Tessin ist ersichtlich, dass z.B. wegen dem damaligen Erbgesetz im 19.Jahrhundert das Land nicht mehr alle ernähren konnte. Warum, weil das Land geteilt wurde . Die Regierung förderte damals die Auswanderung, in dem sie Auswanderungswilligen​ eine ansehnlich Summe bezahlten , damit er auswanderte. Viele suchten den Weg über den Hafen Genua nach Übersee. Im Gegensatz zum Kt. Bern, wo immer der Jüngste den Hof erbte, damit die Landwirtschaft als Ganzes weitergeführt werden konnte.
      Ich habe als Jung im Kt. Graubünden noch erlebt, dass die “Allmend” (Allgemeines Land) von den Bauern genutzt werden durfte, um das Vieh zu weiden (Wiesen und Wald).

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  • August 23, 2018

    Ja, die Energie und die Ressourcen. Wie viel wird davon verschwendet? Wo könnte man ohne zu leiden eingreifen? Strom sparen mit entsprechender Anpassung der Geräte/der Technik? Länger haltbare Produkte, damit weniger produziert werden muss? Je mehr man Strom/Energie spart, desto weniger kostet ein KWh? Wie auch immer. Hier ist ein Buch, welches sonst noch Ideen geben könnte. https://www.umweltnet​z-schweiz.ch/b%C3%BCc​her/1165-buch-%C2%ABe​nergiewende%C2%BB.htm​l «Energiewende» Und wie sie gelingen kann: Das Wort hat schon fast etwas Bedrohliches: Energiewende. In der Diskussion um die nachhaltige Energiezukunft werden Schreckensbilder beschworen; Blackout und Preisexplosion auf der einen, Klimakatastrophe und Fukushima auf der anderen Seite. Einer bewegt sich indessen weiterhin sehr entspannt und besonnen durch die Fronten: Hanspeter Guggenbühl. Weiter kann man die Energiestatistiken googlen und die Schweiz innerhalb Europa als Stromdrehscheibe auch mal anschauen samt den Strompreisen. Man kann auch mal über Ökostrom zu höheren Preisen sprechen, welche nicht zwingend gerechtfertigt sind in einem bereits amortisierten Stromherstellungsbere​ich. Die Rabatte bei Vielverbrauchern von Strom könnte man auch mal anschauen und hinterfragen.

    Fest steht, dass man nicht jahrelang der Veränderung durch Blockaden Steine in den Weg legen sollte wie z.B. (wir wollen dies, aber nicht bei uns gebaut/gelagert weil …). So vergeht aus meiner Sicht wertvolle Zeit. Hilfreich ist es auch nicht, wenn man Geld über Mensch und Umwelt stellt (ev. auch um sich zu profilieren). Denn am Ende geht es um den Erhalt unserer Spezies „Mensch“. Die Erde braucht uns nicht um zu existieren, doch wir brauchen gesunden Boden, gesunde Luft, gesunde Nahrung und sauberes Wasser. Dazu ist ein intaktes Ökosystem notwendig. Dies alles ist unabhängig vom Herkunftsland und –kontinent. Denn Luft und Wasser macht vor keiner Grenze halt und die Schweiz ist auf Importe von Nahrungsmitteln/Futte​rmitteln angewiesen. Zudem könnte man doch auch „wirtschaftlich“ denken. Gesunde Mitarbeiter, welche weniger krankheitsbedingt ausfallen (dazu gehören auch z.B. hitzebedingte Kreislaufprobleme nebst Zutaten/Beimischungen​ etc. in Wasser und Nahrung) bringen Arbeitgebern mehr. Wenn diese zudem auch ungehindert von Wind und Wetter sicher zur Arbeit erscheinen können (zu heftiger Schneefall samt Verkehrskollaps z.B.) ist dies sicher für Chefs auch wünschenswert.

    Aber hey, Geiz ist Geil. Die Lieferkette sollte möglichst gratis sein und ohne Augenmerk auf was dies bei den dortigen Mitarbeitendenen und dortigem Boden auslöst. Ohne Augenmerk welche Energie dort benötigt wird. Wir können weiterhin auf „grossem, ökologischem Fussabdruck“ und in einer „Wegwerfgesellschaft“​ leben. Dies funktioniert allerdings nur, wenn die anderen Menschen sich in deren Heimatland entsprechend genügsam verhalten/leben und deren Fortschritt/deren Wanderung gebremst wird. Entsprechend „nachhaltig“ ist die propagierte „Nachhaltigkeit“ nur teilweise/bedingt.

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    • August 23, 2018

      Vielen Dank für die Buchempfehlung und für die Denkanstösse, Frau Sägesser.
      Es ist wichtig, hierüber zu sprechen.

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