1. Aussenpolitik

Zugewiesene Freiheit ist keine Freiheit – Wir und die EU

Zugewiesene Frei­heit ist keine Freiheit

von Rhoenblick

Replik auf den Ar­ti­kel von Herrn Simon Gem­per­li: „Selbstbezogene Schwei­z“: „Un­be­ha­gen im Erfolgsstaat“; „NZ­Z“, vom 15.08.2014

Link: http://www.nzz.ch/mei​​​​nung/kommentare/un​b​e​h​agen-im-erfolgs​st​aa​t-​1.18363813 .

Rhoenblicks Einleitung:
Auch wenn der Artikel von Herrn Simon Gemperli mehr als ein Jahr zurückliegt, so ist er doch immer noch hochaktuell. Die NZZ weibelt für die Bilateralen – “die Bilateralen retten!” – vor wem? Vor den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern?

Die Bilateralen sind vor der EU zu retten! Vor der EU? Die EU diktiert uns mit dem Institutionellen Rahmenabkommen die Bedingungen, wie wir in Zukunft die Bilateralen nutzen dürfen und bestimmt in ihrem Diktat auch die Voraussetzungen, dass uns die Bilateralen überhaupt erhalten bleiben. Über dieses Diktat herrscht im Bundeshaus Schweigen – bis NACH den Wahlen vom 18. Oktober 2015.
Ich bitte Sie, Frau Schweizer und Sie, Herr Schweizer senden sie Ihren Stimmzettel mit der Post ein oder gehen Sie an die Urne – legen Sie den Stimmzettel der Partei ein, die einzig und allein auf weiter Flur sich für das ganzheitliche Wohl unseres Landes einsetzt, indem sie sich dem Brüsseler-Diktat widersetzt.


«So, wie die EU das im Verhandlungsmandat zum Institutionellen Rahmenabkommen skizziert, wird es nie kommen». «Wir wären damit das unsouveränste Land in Europa. Wir müssten ja völlig nach der Pfeife der EU tanzen und hätten nichts zu sagen. Da könnten wir ja der EU gleich beitreten.» Das wollen 90 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer nicht.

So äusserte sich 2014 der Präsident der FDP.Die Liberalen Philipp Müller. Seither hat diese Partei unter den Druck der Wirtschaft – economiesuisse, Swissmem, Schweizerischer Arbeitgeberverband (SAV) – der NZZ und dem Verein der Milliardäre “Vorteil Schweiz” – Initianten sind die Milliardäre Jobst Wagner und Hansjörg Wyss, während Ruedi Noser (FDP/ZH) et a l. zu den Gründungsmitgliedern gehören – ihren Kurs geändert: sie “rettet zusammen mit der “NZZ” und dem “Club” der Milliardäre die Bilateralen für die “Wirtschaft”. Reüssieren sie, so schadet das meiner Überzeugung nach unserem Land: wir müssen uns dem Brüsseler-Diktat fügen. Nachher will es dann niemand gewesen sein, der dies gewollt hat – so einfach ist das. Oder. es hat keine Alternative gegeben – Vorbild ist Frau Merkel, die deutsche Bundeskanzlerin. Ihr Schicksal ist zur Zeit sehr ungewiss … .

Einzig die Schweizerische Volkspartei (SVP) steht noch ein für unsere Unabhängigkeit, unsere Selbständigkeit, unser Wohlergehen.

Der schweizerische Verhandlungsführer Staatssekretär Yves Rossier vom eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat den Forderungen der EU weitgehend zugestimmt., weil sie auch die seien waren. Er scheint abgesetzt zu sein. Von neuen Verhandlungen war die Rede, mit einem neuen Unterhändler. Da ja Herr Rossier der EU weitestgehend entgegengekommen ist, sind die sehr schwer zu führen.
Im Bundeshaus herrscht eisernes / eisiges Schweigen – warum wohl? Da braucht es im National- und im Ständerat eine starke SVP, die auch Opposition machen kann. die Freisinnigen, die sich dem Diktat der Wirtschaft nicht fügen wollen, die auch das ganzheitliche Wohl unseres Landes zum Ziele haben, werden mit der SVP stimmen.

Zum NZZ-Artikel:

Unter dem Titel “Unbehagen im Erfolgsstaat“ analysiert Simon Gemperli die Situation der Schweiz und kommt zum Schluss, „die Schweiz sei auf sich selbstbezogen“. Der lesenswerte Artikel löst Einspruch und Widerspruch aus.

Simon Gemperli formuliert, dass „um 2008 eine rund zehnjährige Periode der aussenpolitischen Öffnung zu Ende gegangen ist, welche die Wirtschaft beflügelte“. „Zu Ende gegangen“ -?
Das sehe ich anders. Am 01.06.2008 wurden die «Einbürgerungsinitiat​​​​ive» (Verschärfung des Einbürgerungsverfahre​​​​ns) und die Initiative «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda» („Maulkorbinitiative“​​​​) von Volk und Ständen klar abgelehnt. Am 12.12.2008 wird die Schweiz neues Schengen-Mitglied. Am 08.02.2009 bejahen 59,6% der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Weiterführung der Personenfreizügigkeit​​​​ mit der EU und die Ausdehnung auf Rumänien und Bulgarien. Am 23.06.2009 akzeptiert die Schweiz im Grundsatz die OECD-Regeln und ist bereit, mit den Steuerbehörden des Herkunftslandes gegen Steuerhinterziehung und Steuerflucht zusammen zu arbeiten. Anders sah es in der EU aus. Am 12.06.2008 lehnen in Irland 53,4% der Wähler den Vertrag von Lissabon ab (Am 03.10.2009 wird er – nach vielen EU-Streicheleinheiten​​​​ – in einem zweiten Referendum angenommen). Am 17.06.2008 schlägt die EU-Kommission eine 10-Punkte-Strategie vor, mit der die illegale Einwanderung eingedämmt werden soll. Am 04.07.2009 finden in allen EU-Ländern die Europawahlen statt mit einer Wahlbeteiligung von insgesamt nur 43,2 %. So weit so gut.

Nach Ansicht von Simon Gemperli hat „das Pendel zurückgeschlagen“ (Minarettverbot 2009).
Es ist hier nicht der Platz auch darauf einzugehen. Aber 2009 ist ein Schicksalsjahr. Denn am 01.12.2009 tritt der Vertrag von Lissabon in Kraft. Schon vorher und nun erst recht hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) konsequent und in eigener Machtfülle die völkerrechtlichen EU-Verträge der Funktion nach in eine EU-Verfassung gewandelt (‚Konstitutionalisier​​​​ung‘). Verfassungen, wie die unsrige pflegen den politischen Entscheidungsprozess zu regeln, während die Entscheidungen selber der demokratischen Politik überlassen werden, so dass der Ausgang von Parlamentswahlen darauf Einfluss hat. Die EU-Verträge treffen dagegen die Entscheidungen gleich selbst. Sie sind voll von Regeln, die normalerweise nicht in der Verfassung, sondern in den Gesetzen stehen. Das erklärt den grossen Umfang der Verträge. Aufgrund der ‚Konstitutionalisieru​​​​ng‘ wird aber auch die Interpretation dieser Regeln durch Kommission und EuGH Verfassungsinterpreta​​​​tion. Nationales Recht, das mit den wirtschaftlichen Freiheiten und ihren Konkretisierungen in den Verträgen kollidiert, verliert automatisch seine Anwendbarkeit. Die Klärung von Zweifeln, ob eine solche Kollision besteht, behält sich der EuGH vor. Die nationalen Gerichte müssen die Frage der Vereinbarkeit in Luxemburg beantworten lassen. Weder das EU-Parlament noch die 28 nationalen Parlamente haben hier noch Entscheidungsfreiheit​​​​. Genau den Geist atmet das Brüsseler-„Verhandlun​​​​gsmandat“.

Páll Hreinsson, der isländische Richter am Efta-Gerichtshof, wundert sich, warum der Bundesrat nicht auf seine Institution setzen will, falls es zu Streitigkeiten mit der EU kommen sollte

Nach Simon Gemperli „hat die Annahme der Masseneinwanderungsin​​​​itiative das Verhältnis der Schweiz zum Rest des Kontinents grundsätzlich infrage gestellt“.
Das ist eine Sicht, die vom Boden der Realität abhebt. Es ist ein Faktum, dass die Schweiz, im Vergleich zu den anderen Efta-Staaten, im Vergleich zur EU als Ganzes, aber auch im Vergleich mit dem „EU-Zugpferd“ Deutschland eine so grosse Zuwanderungsquote hat, dass sie als Belastung in vielerlei Hinsicht ein Alleinstellungsmerkma​​​​l sondergleichen ist. Vor allem aber ist die Annahme dieser Initiative ein Marschhalt, den das Schweizer Volk intuitiv gewollt hat, ohne zu wissen, wie sich die EU dank dem Wirken des EuGH verändert hat und was diese EU mit der Schweiz vorhat.

Für Simon Gemperli scheint „das integrationistische Selbstverständnis der EU, wie es sich im Vertrag von Lissabon niederschlug“ – es ist aber deutlich mehr, wie in diesem Beitrag schon dargelegt – eine Art Gottgewolltes Ereignis zu sein, das es ohne Wenn und Aber zu akzeptieren gilt – nach dem Motto „Vogel friss oder stirb“.
Jedoch, es gibt bei jedem Problem Alternativen – davon weiter unten. Demnach ist Herrn Gemperlis Haltung „solche Entwicklungen sind nur zu bewältigen, indem man sie als unaufhaltbar anerkennt“ grundsätzlich falsch – aus meiner Sicht unserem Land schädlich. Wie hätte Herr Gemperli sich verhalten, als unser Land von Nazi-Deutschland und Mussolini-Italien völlig eingeschlossen war – „unaufhaltbar anerkennen“?

Zu Recht ortet Herr Gemperli „Zweifel, die angebracht sind“, ob „das Plazet der Politik eine Formalität sein wird“ bezüglich seiner „Erkenntnis“, dass „solche Entwicklungen nur zu bewältigen sind, indem man sie als unaufhaltbar anerkennt“. Besorgt stellt Herr Gemperli die Frage, „ob auch die Politik die erwähnten Entwicklungen erkannt hat? Ob das Stimmvolk die Lehren daraus gezogen hat?“
Ich habe den Eindruck, als ob Herr Gemperli gleichsam gebetsmühlenartig unsere „DNA“ aufzählt – „Direkte Demokratie, Föderalismus und eine freiheitliche Wirtschaftsordnung“ – ohne auch nur einen Moment zu bedenken, dass diese „DNA“ vom Virus EU befallen, ausgelaugt, ja zerstört werden wird, wenn wir solche „Entwicklungen bewältigen, indem wir sie als unaufhaltbar anerkennen“.Die Alternativen werden bei den Verhandlungen in National- und Ständerat auf den Tisch kommen oder durch Volksinitiativen lanciert werden.

Herr Gemperli irrt, wenn er schreibt, „das Rahmenabkommen mit der EU scheint in den Grundzügen schon unter Dach [und Fach] zu sein“.
Zwar soll es irgendeine Vereinbarung zwischen dem EDA / dem schweizerischen Bundesrat und der EU geben. Herr Gemperli übersieht, dass bei uns primär das Parlament das Sagen hat, das schon die „Lex USA“, auch eine „solche Entwicklung, die nur zu bewältigen ist, indem man sie als unaufhaltbar anerkennt“ gebodigt hat. Die Sache geht ihren Gang. Abschliessend entscheidet das Volk – es wird sich dann zeigen, „was unter Dach ist“.

Herr Gemperli formuliert eine unserer Staatsmaximen – „ für einen erfolgreichen Kleinstaat sei die Offenheit gegenüber der Welt wichtig“. Daraus leitet er ab, dass „die Offenheit in der heutigen Welt mehr bedeute als Freihandelsverträge“ – meint er die Gängelung durch die EU?
Viele Staaten haben Freihandelsverträge abgeschlossen, aber nur die EU-Staaten, 26 von über 193 Staaten weltweit haben sich zur einer Zwangsgemeinschaft zusammengeschlossen. Die weitaus grösste Zahl der EU-Länder ist dabei, weil sie so profitieren kann von der wirtschaftlichen Stärke weniger – hier fehlt den Brüsselern noch die Schweiz.

Das Rahmenabkommen, bei dem die EU das Sagen hatte, soll, schreibt Herr Gemperli, schon unter Dach sein.
Aber es ist nicht von Gutem für unser Land, denn der Bundesrat will den Inhalt nicht vor den eidgenössischen Wahlen 2015 bekanntgeben, sondern erst nachher – 2016. Da ist zu hoffen, dass mindestens eine Partei, die SVP, evtl. auch die FDP und die CVP so viel Druck ausüben, dass der Bundesrat bald die Katze aus dem Sack lässt. Es pfeifen ja die Spatzen vom Dach, wie das EU-„Verhandlungs“mand​​​​at vom 6.Mai 2014 lautet: Die EU will, dass bei jeder Gesetzesänderung der EU die Verträge angepasst werden, auch bereits gültige, dass wir binnen einer von der EU festgesetzten Frist unsere Gesetze anpassen müssen (Herr Gemperli: „direkte Demokratie“ mit Initiative und Referendum, Föderalismus“- ?).

Die EU will, dass der Europäische Gerichtshof (EuGH) ausnahmslos oberste Instanz ist. Unser Bundesgericht darf den EuGH um Vorabentscheidungen bitten, an die er dann seine Entscheide anpassen muss. Die EU-Kommission schaut der Schweiz bei der Umsetzung der Verträge auf die Finger. Darüber hinaus soll die EU-Kommission über die Mittel einer Untersuchungsbehörde verfügen, die im Falle eines Falles Entscheide gegen den Willen des Bundesrates / der eidgenössischen Räte durchsetzen kann. Zusätzlich werden Kontrolleure eines speziell nur für unser Land geschaffenes Aufsichtsgremiums, in dem alle 28 EU-Staaten vertreten sind, innerhalb unserer Grenzen den Vollzug überwachen. Die Formulierung schliesst eine Art Polizeifunktion mit ein. Zudem muss unser Land weit mehr als bisher in den „Kohäsionsfonds“ bezahlen, aus dem Geld an die ärmeren EU-Staaten verteilt wird.

Es erstaunt, wie ein „NZZ“-Redaktor und mit ihm wohl die Zeitung als Ganzes mit Leichtigkeit über alle Probleme hinwegsieht, die die von ihr propagierte „Lösung“ für die Schweiz in Zukunft bereit hält – eine „NZZ“-Büchse der Pandora: „ein neues, zukunftsfähiges Arrangement mit der EU, das supranationale Elemente und die Personenfreizügigkeit​​​​ enthält, aber auch neue Abkommen und Beteiligungsmöglichke​​​​iten“.
Immerhin wird mit der Formulierung „aber auch“ der Pandora-Charakter angedeutet. Dies sind die „supranationalen Elemente“, die unser Land „zum unsouveränsten Land“ machen werden. (NR Philipp Müller, Präsident der FDP.Die Liberalen Schweiz).
Unsere „kleine, international verflochtene Schweiz, deren Wohlstand wesentlich von guten Beziehungen zum Ausland abhängig ist“ braucht ihre Freiheit und darf sich nicht zufrieden geben mit der „Freiheit“, die ihr von einer EU, die zunehmend zu einer Brüsseler-Krake mutiert, zugewiesen wird. Die Schweiz braucht ihre selbstdefinierte Freiheit, damit sie mit möglichst vielen Ländern Handel treiben, Dienstleistungen und Kultur austauschen kann. Nur so bleibt die Schweiz ein „Erfolgsmodell“ (Simon Gemperli).

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Zugewiesene Freiheit ist keine Freiheit – Wir und die EU
  • Oktober 7, 2015

    @ Herr Jürg Walter,

    Sie Schreiben richtig;

    “So, wie die EU das im Verhandlungsmandat zum Institutionellen Rahmenabkommen skizziert, wird es nie kommen». «Wir wären damit das unsouveränste Land in Europa. Wir müssten ja völlig nach der Pfeife der EU tanzen und hätten nichts zu sagen. Da könnten wir ja der EU gleich beitreten.» Das wollen 90 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer nicht.”

    Dieser Herr meint mit Recht, Völker haltet an eurer eigenen Währung fest, dies notwendig ist, denn Erpressungen EU-Kommissare widerstehen zu können usw.;

    Aufarbeitung​ des Einflusses der Hoechst-Chemie im 1.WK, 3. Reich (KZ-Arbeiter) und 3. WK ?. In der Mitte des Video kommt die Struktur und die völlig undemokratischen Absichten der EU dran, hoch interessant mal diese Seite zu hören, danach zu hinterfragen auf den Wahrheitsgehalt;

    V​iel Vergnügen, und gute neue Einsichten wünsche ich ALLEN, denn die SVP, die sich vehement einem EU-Betritt ja immer verweigerte, mit Recht, kommen einem da ja wie die “Gralsritter der FREIHEIT und UINABHÄNGIGKEIT” vor.

    https://www.youtu​be.com/watch?v=SP0p1v​xoHbk

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  • Oktober 7, 2015

    Herr Jürg Walter,

    ich stimme Ihrem Beitrag zu und gehe noch einen Schritt weiter. Für mich ist die EU eine Diktatur, die sich mit Druck aus Deutschland immer mehr Länder unterjochen will. Warum sonst nimmt sie Länder auf, für die die EU jährlich Milliarden bezahlen muss, um sie überhaupt am Leben zu halten? Sind diese Milliarden als Beitrag zur Nächstenliebe gedacht? Wer’s glaubt!! Auch die Schweiz müsste sich an der zwangsweisen Nächstenliebe in Milliardenhöhe beteiligen, ob sie will oder nicht, würde sie sich dem Rat der Schweizer (und EU-) Linken anschliessen und sich dem Joch der EU unterwerfen (sprich der EU beitreten). Die EU will den Schweizer Beitritt, nicht weil sie eine tolle Demokratie hat, sondern weil die EU immer mehr Gelder für ihre angebliche Nächstenliebe will. Diese Zusatzgelder soll die Schweiz beisteuern!

    Die Schweizer Demokratie (schreib Selbstbestimmung) ist der EU ein riesen Dorn im Auge, denn die Schweiz beweist, dass diese Demokratie sehr gut funktioniert und sehr erfolgreich ist. Dieser Erfolg könnte bei verschiedenen EU Mitgliedstaaten Begehrlichkeiten neu aktivieren und den EU Austritt zur Folge haben. Erste Staaten über jedenfalls schon den Protest gegen Brüssel!

    Ich glaube, dass die EU, so wie sie sich heute als Diktatur aus Deutschland zeigt, in 20 – 30 Jahren nicht mehr bestehen wird! Sie wird auseinander fallen Also warten wir doch mal ab.

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  • Oktober 7, 2015

    Zu viel Freiheit ergibt eine chaotische “Unfreiheit”,wobei jeder nur sich selber einbringt und niemand das Gemeinwohl berücksichtigt. Diese “moderne” Konstellation erschwert jegliches Regieren, so dass eben doch Fachleute für jedes Detail herangezogen und die Entscheidung samt Verantwortung dem Kommissionspräsidente​n überlassen werden muss. Demokratie muss also auf “Einbringen der stärksten und nicht der scheinheiligen und vorwändigen Argumente” zurückgeführt werden können. Für die Durchführung ist immer eine Person (und nicht das Volk) verantwortlich.

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