1. Sonstiges

Zum Glück sind meine Kinder aus der Schule

Der 200-­Sei­tige Lehr­plan 21 ist ein Mus­ter­bei­spiel dafür was pas­siert, wenn Theo­re­ti­ker das Zep­ter übernehmen. Ers­tens ist es in einer Spra­che ab­ge­fasst die ein nor­mal den­ken­der Mensch nicht ver­steht und zwei­tens geht es überhaupt nicht auf die Realität ein. Mir deucht, an die­sem Lehr­plan haben nur drei Par­teien mit­ge­ar­bei­tet: 1. Die Wirt­schaft, die am Liebs­ten nach Schul­ab­schluss schon Lehr­linge hätte, die min­des­tens vier bis fünf Spra­chen per­fekt be­herr­schen, ob­wohl es in fast allen Be­ru­fen genügen würde, wenn man rich­tig Deutsch könnte ( Französisch ist nur aus po­li­ti­schen Gründen ähnlich wie in Deutsch­land ein Fach) 2. Die Po­li­tisch Kor­rek­ten, die un­sere Kin­der in ein Denk­kor­sett zwängen, wel­ches sie als das ein­zig Gültige ak­zep­tie­ren 3. Die Genderanhänger, die ähnlich wie die po­li­tisch Kor­rek­ten mit­tels Gehirnwäsche un­se­ren Schülern ein Welt­bild aufzwängen wol­len, dass mei­ner An­sicht nach sek­tie­re­risch ist. Die Schule hat neu­tral zu sein. Sie ist es nicht und die­ser Lehr­plan ist der­art schlecht, dass er in Den Pa­pier­korb gehört. Am liebs­ten würde ich ein Ver­bot ha­ben, dass sich Pädagogen (und damit meine ich nicht die Leh­rer) sich nicht mehr mit der Schule beschäftigen dürfen und die Leh­rer wie­der in Ruhe ohne Spiel und Co­mics mit Struk­tur und Dis­zi­plin ihre Ar­beit ma­chen las­sen in einer Schu­le, in der das Not­wen­dige fürs Leben ge­lehrt wird. Am Meis­ten dau­ern mich die Leh­rer, den für das Schei­tern wer­den nicht die Po­li­ti­ker und Wis­sen­schaft­ler ver­ant­wort­lich ge­macht son­dern sie. Wer heute Leh­rer wird, muss ein Ma­so­chist sein.

 

Michel Ebinger

Rotkreuz

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Comments to: Zum Glück sind meine Kinder aus der Schule
  • Juli 17, 2013

    Wer heute Lehrer wird muss ein Masochist sein! Wohl wahr… und grausam frustriert dazu, wenn dreiviertel der Klasse nur hebchlep und nur mit viel zusätzlichem Aufwand und Lehrpersonal grad mal so den Abschluss schaffen, während der Rest sich vor Langeweile kaum retten kann.

    Dann kommen sie in die Lehre, können weder richtig schreiben, lesen und erst recht nicht rechnen und als Ausbildner, der plötzlich das einmal eins vermitteln muss, fragt man sich, wieso die eigentlich hier sind und nicht in der fünften Klasse hocken, wo sie eigentlich noch immer hingehören.

    Für eine Praktikerlehre reicht‘s schon nicht, geschweige denn für eine vollwertige Berufslehre, weil aber alle so verweichlicht und verhätschled sind und noch nie in ihrem Leben einen Finger krumm machen mussten, ausser um sms‘en zu tippen, muss es für Mami’s Bubi aber unbedingt die Banklehre sein, weil Handwerk lohnt sich ja nicht! Und ist eh zu anstrengend und überhaupt eine Stunde Arbeitsweg, ist ja eine Zumutung!

    Als Lehrer muss man Masochist sein, als Lehrmeister ebenso!

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