1. Gesellschaft

Nahrungsmangel und Ueberfluss

Laut Aus­sa­gen der FAO (UNO: Or­ga­ni­sa­tion für Ernährung und Land­wirt­schaft) wer­den jährlich 1/3 aller auf der Welt pro­du­zier­ten Nah­rungs­mit­tel fort­ge­wor­fen, nämlich 1,3 Mil­li­ar­den Ton­nen.

Die reichen Länder werfen pro Person im Schnitt 100 kg Nahrungsmittel in den Abfall. Dies ist angesichts der Hungersnöte in Ostafrika unerträglich.

Es ist unangenehm, es kann vorkommen dass etwas verdirbt. Aber das darf einfach nicht mehr sein dass in hochentwickelten Ländern dermassen vergeudet wird.

Wir vernichten Nahrungsmittelüberflu​ss und 6 Flugstunden südlich von uns sterben die Kinder im 5-Sekunden Takt.

Planen der Menus und Einkäufe und das Schreiben von Einkaufslisten hilft, dass nicht zuviel eigekauft wird, was dann in den Abfall fliegt.

Und es hilft Geld sparen, damit es immer mehr für nachhaltig und fair produzierte Nahrungsmittel reicht.

Auch in den armen Ländern gibt es Verluste: beim Transport, oder weil das Wissen über die richtige Lagerung fehlt.

Entwicklungsh​ilfe muss Wissen transportieren und fördern, Hilfe zur Selbsthilfe, das ist nicht neu.

 

Allerdings muss jetzt in den Hungergebieten Ost-Afrikas trotzdem Soforthilfe geleistet werden.

Für jedes Kind das stirbt tragen die reichen Nationen eine Mitverantwortung.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Nahrungsmangel und Ueberfluss
  • August 15, 2011

    Grüezi Frau Küng

    Ihre Massnahmen sind Symptom- und nicht Ursachenbekämpfung. Mit einigen Essenspaketen verlängern Sie nur das Leid.

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  • August 15, 2011

    Sehr gut Frau Küng
    endlich wurde mal ein wichtiges Problem angesprochen. Dazu auch mehr im Buch
    der Sinn des Lebens Autor (Jesus Wälti)
    Freundliche Grüsse

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  • August 15, 2011

    Es erstaunt mich immer wieder, wie kurzfristiges Denken die Diskussion beherrscht.
    Hungersn​öte sind weitgehend von Menschen verursacht: Spekulationen mit Boden, Saatgut, Nahrungsmitteln, die der wild-wütenden sogenannt freien Markwirtschaft ausgesetzt werden, wo es nicht um Ernährung der Menschen geht, sondern um Gewinn für Multis, scheint das Thema zu erschöpfen. Es ist erwiesen, dass die Produktion von Nahrungsmitteln die Welt mehrfach ernähren kann, vorausgesetzt, die Güter werden auch entsprechend gerecht verteilt.Das Problem ursächlich anzugehen, wäre der Weg. Dass dies nicht geschieht, liegt an den Interessen deren, die vom Status-Quo profitieren und die sich dieses Privileg um jeden Preis erhalten wollen. Nach uns die Sintflut ist der gängige mode of operation. Und zum Schluss noch dies: dies ist ein Thema, die ganze Misere der Welt beinhaltet viele andere, die jedoch am Gleichen kranken: das gängige Paradigma kann keine Lösungen mehr anbieten, es hat ausgedient. Erst wenn wir anerkennen, was uns die Forschung in der Quantenphysik zeigt, wird klar, dass die Schöpfung eine Einheit ist, durchgängig vernetzt und die Schaden nimmt, wenn nur ein Teil des Ganzen gestört ist.

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    • August 15, 2011

      Sie haben es auf den Punkt gebracht Frau Meier-Ablanalp.
      Hat mich gefreut Ihre Ausführungen zu lesen.

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  • August 15, 2011

    Theoretisch mag das ja stimmen. Nur, diese Probleme sind nicht erst seit heute, gestern oder vorgestern. Seit über 50 Jahren hören wir von der Hungersnot in Afrika. Ich kann mich erinnern, als, wir nannten es “Negerkässeli”, der Kopf nickte immer wenn man Geld eingeworfen hatte, wir Geld gespendet hatten. Das bisschen Sackgeld viel dem “Negerkässeli” zum Opfer. Es hiess immer, die sind noch ärmer dran als wir.
    Heute reut mich jeden Rappen, den ich spendiert hatte. Es hatt nichts genützt. Warum arbeiten, wenn das Geld der Reichen Wirschaftsländer unentgeltlich reinfliesst.

    Wären​ die schwarzen Leute im Arbeiten so stark wie im Kindermachen hätten sie genug zu Essen. Übrigens, den schwarzen muss man nicht den Fisch geben, sondern die Fischerrute leihen, sprich, sie müssen das know how, lernen. Interessanterweise, sind es immer islat

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    • August 15, 2011

      Das Geld das Sie ins Kässeli geworfen haben und die Millionen die alle Bürger schon gespendet haben sind nie dort angekommen wo sie hinsollten!
      Das Geld ist immer irgendwo unterwegs in gewissen Taschen “hängengeblieben”. Das ist der Grund u.a. warum Afrika nie aufgehört hat zu hungern! Allzu oft sind andere Hilfsprojekte (Landwirtschaft) auch nur irgendwie Prestigeübungen die letztlich der Bevölkerung nichts bringen.
      Und was die Fischerrute angeht – die EU fischt Afrikas Küsten leer!
      Man hätte, wenn man wirklich wollte Afrika schon längst zu einem blühenden und sich selbst versorgenden Kontinent machen können – aber um Afrika in Ruhe ausbeuten zu können braucht man Afrikas Völker im Zustand der Armut und Unwissenheit.
      Denn ein sich selbst versorgendes selbstbewusstes Afrika behielte seine enormen Bodenschätze für sich oder handelte zu eigenen, selbstbestimmten Preisen damit.
      Und das ist nicht erwünscht.
      Sehen Sie mal nach wer jetzt gerade Afrika “einkauft” und warum. Und fragen Sie wer für was wieviel bezahlt – und wo das ganze Geld hingeht?

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    • August 17, 2011

      Herr Meili

      Es ist schade, dass Sie durchaus diskussionswürdige Gedanken mit latent menschenverachtenden vermischen. Wer sich mit der Geschichte des schwarzen, aber nicht nur, Erdteil auseinandersetzt, weiss, dass wir ‘Weissen’ die Ressourcen gestohlen haben, die Menschen dort mit Bestimmungen für Kredite so unter Druck setzen, dass sie sich weder das Land noch das Saatgut leisten können, um überhaupt zu überleben, geschweige denn Handel treiben. Korruption ist ein zentrales Thema. Und denken Sie daran: es ist noch nicht so lange her, dass hierzulande 5-10 Kinder die Norm war, ich bin in einem Bergdorf aufgewachsen, wo es so war.

      Ihr Kommentar veranschaulicht deutlich, wir nicht-integratives Denken zu mehr Problemen und keinen Lösungen führen kann.

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  • August 15, 2011

    Sowohl die Ausführungen von Fr. M.Küng als auch von Fr.E.Meier sind noch nicht ausreichend.

    gewis​se Ansätze mögen zwar gut gemeint sein, aber so lange wir grosse Flächen, die für den Ackerbau, Gartenwirtschaft und Obstbau geeignet wären, immer noch für den Futtermittelanbau oder für Viehzucht verwenden, werden wir die Bevölkerung nicht nachhaltig und gesund ernähren können! Wenn wir vom Fleischkonsum wegkämen, oder ihn aber zu Mindest stark eindämmen würden, könnten wir mit der gleichen Fläche 8 bis 10 Mal mehr Leute ernähren, und dies erst noch gesünder!
    Des Weiteren werden in diesen armen Ländern leider immer noch wertvolle Flächen für Monokulturen wie Kaffee, Tabak, Drogenanbau und anderen Stumpfsinn verwendet, um angeblich den Export anzukurbeln, statt dass zuerst die eigene Bevölkerung ausreichend ernährt wird! Hier müsste jede Nation mehr Ernährungssouveränitä​t anstreben, wie dies übrigens die FAO ebenfalls empfahl!! National, dezentral und lokal produzieren, damit weniger unnötige Transporte anfallen!–
    Dies jedoch wird von den internationalistisch geprägten Parteien unterschlagen, da diese lieber sehen, wenn Luxusgüter für die “reichen” Nationen produziert werden, egal ob die Bevölkerung in den Produzentenländern hungert oder nicht; ob die Bodenqualität leidet und die Erosion weiter voranschreitet!

    Ab​er auch wir werden früher oder später davon betroffen sein, weil auch bei uns hier in der Schweiz der Boden schon längst nicht mehr unsere Bevölkerung ernähren kann! Dafür wird dann gutes Kulturland einfach so zubetoniert, damit wir der wachsenden Einwanderungsdruck “gerecht” werden. Dies wird sich spätestens dann rächen, wenn der “globalisierte Welthandel” zusammenbricht und die Nahrungsmittellieferu​ngen aus Übersee gekappt werden. Siehe Dollar- und Euro- Talfahrt.
    Auch wir müssen unsere Landwirtschaft so umstellen, damit nicht unnötig Milchprodukt- Überschüsse hergestellt werden, sondern so produzieren, dass die einheimische Bevölkerung damit ernährt werden kann!

    Dafür aber braucht es einen Einwanderungsstopp!!

    Siehe die Initiative der Schweizer Demokraten (SD):
    http://www.sch​weizer-demokraten.ch/​dossiers/stabilisieru​ng/dokumente/Untersch​riftenbogen_dt.pdf

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    • August 15, 2011

      Herr Wobmann, ich bitte Sie! Was ist das Thema? Sie wollen die Schweiz autonom ernähren?

      Aus der Hungerkatastrophe in Afrika politisches Kapital zu schlagen ist widerlich.

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    • August 16, 2011

      Aber Herr Estermann, wollen Sie denn die Zusammenhänge nicht erkennen, weil es für Sie dort zu viele unangenehme Tabuthemen hat?

      Mit Ihrer Engsicht können Sie meine Sicht für Zusammenhänge nicht verengen!

      Jedes Land (auch die Schweiz) sollte so viel Ernährungssouveränitä​t anstreben, wie möglich ist! Für die Schweiz ist es mit dieser Übervölkerung zur Zeit leider nicht möglich, sofort Ernährungssouverän zu sein! Trotzdem müssen wir diese anstreben, um bei einer kommenden Weltwirtschaftskrise gewappnet zu sein!

      Die Hungerkatastrophe in Afrika (genauer in Somalia) ist ein Machwerk der internationalistische​n Globalisten, die diese Länder zwingen, ihr wertvolles Kulturland, das für die Ernährung der eigenen Bevölkerung bestimmt wäre, zu Monokulturen für sinnlosen Mist zu verwenden (siehe mein obiger Beitrag).

      Dies ist eine Tatsache, egal ob das Ihnen passt oder nicht, oder ob damit “politisches Kapital” geschlagen wird.

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    • August 16, 2011

      Egal, ob es Ihnen passt oder nicht. Ich habe eine andere Meinung als die SD. Und bin damit glücklicherweise in der Mehrheit.

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    • August 16, 2011

      Aus der Hungerkatastrophe in Afrika politisches Kapital zu schlagen ist widerlich.

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    • August 17, 2011

      Ob Ihre (NICHT)- Meinung in der Mehrheit ist, bezweifle ich sehr stark. Insbesondere dann, wenn Sie es nicht mal wagen, sie kund zu tun!
      Wer angst hat, seine eigene Meinung klar zu äussern und sich nicht mal traut, sein Profil im Forum zu plazieren, ist für mich und die Mehrheit nicht glaubwürdig!!
      Solch anonyme Bäfzger sind wahrhaft widerlich!

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    • August 17, 2011

      Lieber Bäfzger Wobmann, dann sind Sie der einzige im Blog, der meine Meinung von der Rechten nicht kennt.

      Aus der Hungerkatastrophe in Afrika politisches Kapital zu schlagen ist abartig.

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    • August 18, 2011

      Wissen Sie was, Sie langweilen mich!— Gäähn.— Es ist mir zu blöd, mit Ihnen weiter zu diskutieren, da Sie keine Argumente bringen, sondern sich wie eine verkratzte Schallplatte anhören, die sich ständig wiederholt.

      Suche mir ab jetzt intelligentere Leute als Sie (was übrigens praktisch bei allen Andern der Fall ist); solche, die Argumente haben.

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    • August 23, 2011

      Walter Wobmann,

      wir müssten auf unseren morgendlichen Kaffee verzichten oder ihn in extrem geheizten Treibhäuser produzieren. Ein fairer Handel unter den Völker bringt allen Vorteile.

      Dass man wegen Sicherheitsaspekten einen gewissen Anteil heimischer Landwirtschaft beführwortet ist sicher sinnvoll, eine 100% auslandunabhängige Landwirtschaft ist aber illusorisch.

      Mit welchen im Inland produzierten Produkten wollen sie das Fleisch und dessen Proteinen ersetzen? Mit Soja aus Brasilien? Die Schweiz betreibt seit Jahrtausenden Viehwirtschaft. Sollen nun die ganzen Wiesen verwalden oder glauben sie, dass auf 2000 Meter viel anderes wächst?

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    • August 23, 2011

      Werter Hr. Keller,

      tatsächlic​h, seit 1986 trinke ich keinen Kaffee mehr; damit wäre Ihre 1.Forderung bereits erfüllt.
      Sie sagten noch: “Ein fairer Handel unter den Völker bringt allen Vorteile.”
      Im Prinzip haben Sie recht. Dann allerdings müsste der Kaffee ebenfalls mindestens das Doppelte kosten, damit der Produzent einen fairen Preis bekommt; ebenso müsste auch, der Nachhaltigkeit zu liebe, die Transportkosten auf Basis der Kostenwahrheit berechnet werden. Der Kaffeepreis wäre dann so hoch, dass vermutlich noch mehr Leute das Selbe tun wie ich und letztlich nur noch wenige Leute Kaffee konsumieren würden. Damit wäre das “Boden für Nahrungsmittel”- Problem mindestens entschärft.

      Eine 100% Ernährungssouveränitä​t hier in der Schweiz ist unter den heutigen Bedingungen leider unmöglich. In anderen, grösseren Ländern (wie z.B. Frankreich, Spanien und den osteuropäischen Ländern) aber sehr wohl machbar!
      ABER WIR SOLLTEN DIESE ANSTREBEN!
      Wenn wir z.B. einen Einwanderungsstopp verfügen, kommen keine zusätzlichen Leute (die alle auch essen wollen) mehr in unser übervölkertes Land und die Zubetonierung unseres Bodens ist damit gestoppt.
      Selbstvers​tändlich würde ich vor Allem im Mittelland den Ackerbau, Gartenwirtschaft und Obst; auf Kosten der Viehwirtschaft favorisieren. Im alpinen Regionen und z.Teil auch im Jura, wäre nach wie vor Viehzucht vorherrschend, da dort nicht viel Anderes wächst.
      Wobei auch das nicht ganz stimmt. Mit gutem Willen kann selbst in höheren Lagen erstaunliches angebaut werden. Siehe: http://www.youtube.co​m/watch?v=TL-zBSTx7Hk​ .

      Nun zum Ersatz von Proteinen aus Fleisch:
      Mit Nüssen, Pilzen, Hülsenfrüchten (z.B. hier in der Schweiz angebautem Soja), Getreide, Käse und Eiern.

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  • August 16, 2011

    lesenswert:

    “Die Nahrungsmittelpreise am Horn von Afrika sind explodiert. Hirse kostet bereits über 200 Prozent mehr. Und skrupellose Geschäftsleute machen das Leid der Hungernden noch grösser.”

    http://​www.20min.ch/finance/​news/story/23081192

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  • Januar 26, 2012

    Je mehr Lebensmittel wir in die 3. Welt schicken, je mehr zerstören wir den dortigen Bauern das Geschäft und die Zukunft.

    Wer kauft schon auf dem lokalen Markt ein wenn er von den Hilfswerken Essen gratis bekommt.

    So zerstören wir erfolgreich die dortigen Agrarwirtschafen im Auftrage unsrer Narungsmittel-Multis.​

    Das ermöglicht dann Ländern wie China, Südkorea usw. brachliegende Ländereien zu kaufen oder langfristig zu pachten um für ihre Länder zu produzieren. Wird schon jetzt gemacht z.B. in Zimbabwe usw.

    Das ist die heutige neokoloniale Wirtschaft!

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