1. Sonstiges

Zukunft in der Pflege gehört Pflegerobotern

Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass die An­zahl der Pfle­ge­be­dürf­ti­ge​​​n welt­weit künf­tig stei­gen wird. Doch in vie­len Län­dern wie Deutsch­land und der Schweiz feh­len Pfle­ge­kräf­te. Ja­pan, ein Land, das stark vom de­mo­gra­fi­schen Wan­del be­trof­fen ist, hat al­ler­dings eine Ant­wort auf die Fach­kräf­teman­gel ge­fun­den: Pfle­ge­ro­bo­ter.

R​​undum-Verpflegung durch Pflegeroboter?

Japan gilt auf dem Gebiet der Pflegeroboter als sehr fortschrittliches Land. Hier gibt es bereits Roboter, die pflegebedürftige Menschen tragen können. Während die Maschinen in Japan nahezu zum Alltag gehören, ist die Resonanz in Europa bei den Pflegebedürftigen eher gering. Nur wenige Menschen sind bereit, Hilfeleistungen etwa beim Trinken und Gehen durch eine Maschine anzunehmen. Dennoch sollen auch in Europa Roboter den Alltag erleichtern. Ob es jedoch jemals ein Modell geben wird, das alle Aufgaben erledigt, ist fraglich. Vielmehr ist damit zu rechnen, dass die Arbeit einer menschlichen Pflegekraft auf mehrere Maschinen mit speziellen Fähigkeiten aufgeteilt wird.

Neue Technik mit Risiken verbunden

Die Japan Robot Association geht von einem enormen Zuwachs von Servicerobotern in den nächsten Jahren aus. Bis 2025 soll der Robotik Mark zu 80 Prozent aus solchen Roboter bestehen. Doch nicht nur grosse Unternehmen und Institute versuchen sich auf dem Feld der Pflegeroboter und forschen verstärkt nach möglichen Einsatzgebieten und Umsetzungsmöglichkeit​​​en. Auch im Bereich Crowdfunding gibt es einige Projekte, die sich auf roboterartige Haushaltshilfen spezialisiert haben. Eine von ihnen ist „Buddy“. Das kleine Gefährt, das optisch an E.T. erinnert, hat mehrere Funktionen. Es ist stellt beispielsweise einen Spielkamerad für Kinder dar und bewacht das Haus oder die Wohnung, wenn niemand zu Hause ist. Ältere Menschen soll „Buddy“ die Möglichkeit geben, möglichst lang in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Die Haushaltshilfe erlaubt es mit Angehörigen in Kontakt zu bleiben, sie erinnert an die Medikamenteneinnahme und schlägt Alarm, wenn der Besitzer stürzt.

Die neue Technik hat jedoch Risiken, kann aber sein, dass es in zehn-fünfzehn Jahren „Buddy“ unter den Leistungen der Krankenkassen auftaucht. .
Ersetzen Pflegeroboter Pflegekräfte komplett, fehlt Pflegebedürftigen nicht nur gänzlich der menschliche Kontakt. Die Maschinen können auch gefährlich werden, wenn sie beispielsweise aufgrund technischer Defekte andere Bewegungen als ursprünglich programmiert vollführen.

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