1. Sonstiges

Mit der SP wird alles teurer

Der von Cor­riere del Ti­cino ver­öf­fent­lichte Kom­men­tar von Franco Ca­valli zu dem von Alain Ber­set vor­ge­schla­ge­nen Paket zur Be­gren­zung der Ge­sund­heits­kos­ten​​ und damit der Kran­ken­kas­sen­prä­​​mien lässt kei­nen Zwei­fel auf­kom­men.

Trotz einiger Vorschläge, über die es sich zu diskutieren lohnt, zeigt die Position des Locarnoneser Arztes, dass die Linke nur 1 Vorschlag zu fahren weiß, der bei den Schweizer Bürgern keinen Anklang findet. Das bedeutet, die Probleme nicht zu lösen.

Von der Idee bestimmt, dass alles auf Einkommen und Reichtum beruhen sollte, finden sich Sozialisten und Maximalisten der Linken mit mehr oder weniger Rottönen seit Jahren auf einer angeblichen Lösung für die Explosion der Gesundheitskosten durch ein Modell, das es in der Schweiz nicht zulassen würde, sich an der Wurzel einem System zu stellen. Ein System. das seit seiner Geburt Geld von allen Seiten bezieht. Niemand in diesem Land will eine Zweiklassenmedizin. Von Qualität für die Klassen, die in der Lage sind, mit exorbitanten Kosten umzugehen, und weniger effizient für diejenigen, die sich nicht die beste Versorgung leisten können.

Aber die Fronten, an denen man handeln kann, sind andere. Die Linke sieht sie einfach nicht, weil sie von einem ideologischen Erbe geblendet wird, das es ihr nicht erlaubt, über bestimmte Zäune hinauszugehen und ihre Politik nicht an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen. Linke und SP tun so, als wüssten sie nicht, dass in der Gesundheitsökonomie, je mehr das Angebot erweitert wird, desto mehr die Nachfrage wächst. Sie konzentrieren sich lieber auf Illusionen.

Daher schlagen weder Cavalli noch Berset vor, zum Beispiel die Krankenhauskapazität zu reduzieren: Wenn Krankenhausbetten nicht genutzt werden, sollten sie entfernt werden. Aber das tun sie nicht. Die Liebhaber von Marx geben lieber vor, nicht zu wissen, dass die 37’965 Betten in der Schweiz oder 45,6 Betten pro 10’000 Einwohner zu viel sind. Ergo, sollten wir auch in dieser Hinsicht handeln. Ein Szenario, das sich seit Berset verschlimmert, er wurde im Parlament mehrfach aufgefordert, sich mit diesem Problem und auch mit den immensen Reserven der Krankenkassen zu befassen.

Geändert hat er nichts, aber es ist nach Ansicht von den meisten einer der Hauptfaktoren für die Höhe der Krankenkassenprämien.​​

Mit einem hat Cavalli Recht, wenn er den Chef des Eidgenössischen Departements des Innern kritisiert: Das Monopol der Pharmaindustrie, wegen dem die Preise für Medikamente (und zum Teil auch billigere Grosspackungen fehlen) in unserem Land oft inakzeptabel sind, muss gebrochen werden. Welcher BR der SP wird darauf achten, dies zu brechen. Wetten werden akzeptiert.

Daher muss ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Interessen von Ärzten, Pharmaunternehmen, Apothekern, Krankenhäusern, Krankenkassen und vor allem Patienten gefunden werden, um zu verhindern, dass 40 % der Familien, die sich aufgrund der Gesundheitskosten bereits an der Grenze des finanziellen Zusammenbruchs befinden, in den Abgrund fallen.

zum Teil aus der Homepage mit persönlichen Aenderungen von https://michelemoor.c​h/category/articoli/

Denkt daran bei Wahlen mit den SPler und den Linken wird alles teurer.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Mit der SP wird alles teurer
  • September 23, 2019

    «…dass die 37’965 Betten in der Schweiz oder 45,6 Betten pro 10’000 Einwohner zu viel sind.»

    Die Anzahl Betten pro 10’000 Einwohner variieren von Kanton zu Kanton, Herr Bernasconi. Auch die Anzahl Spitäler pro 100’000 Einwohner sind je nach Kanton unterschiedlich. Eine eventuelle Zusammenlegung von Spitälern ist eine kantonale Angelegenheit.

    «Die Kantone sind für die Planung der Spitäler verantwortlich. Bei den Bergkantonen mag es bis zu einem gewissen Mass verständlich sein, dass sie auch in schwer erreichbaren Regionen (Klein-) Spitäler haben möchten. Aber auch bei Nicht-Bergkantonen sind kleine Spitäler zu finden. Die Politik hat häufig Mühe, wenn es um Zusammenlegung oder Schliessungen von Kleinspitälern geht. Auch sehr kleine Kantone oder gar Regionen wollen aus Prestigegründen oft nicht auf «ihr eigenes Spital» verzichten. Interkantonale Zusammenarbeit ist leider selten.»

    https://w​elches-spital.ch/fall​zahlen/

    Die Bettenbelegung der Spitäler beträgt durchschnittlich 83%, wobei die 17% nichtbelegten Betten ja nichts kosten, weil niemand darin behandelt wird.

    Österreich hat weitaus mehr Betten pro 10’000 Einwohner mit der ähnlichen Topographie:

    Bette​n pro 1000:
    http://www.kaz​.bmg.gv.at/fileadmin/​user_upload/Betten/4_​G_Betten_jeEW.pdf

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    • September 24, 2019

      Wir sind uns aber schon einig, Spitäler mit Unbelegten Betten würde heissen, die Bevölkerung ist gesund, zum Glück.
      Je höher die Zahl unbelegter Better, je besser die Gesundheit.

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    • September 24, 2019

      Natürlich, Herr Nabulon, es geht nicht darum, ob zu viele Betten in den Spitälern vorhanden sind, sondern, je weniger Patienten stationär behandelt werden, umso besser. Aber wie erwähnt, dass muss kantonal geregelt werden und hat auch eine Kehrseite. Das heisst auch nicht, dass die Bevölkerung deswegen gesünder ist.

      “Entlasten sich die Kantone auf Kosten der Prämienzahler?

      Den​n ob des Effekts zeigen sich nicht alle gleichermassen erfreut. Die Verlagerung wirkt sich zwar positiv auf die Patienten und die Kantonskassen aus. Die Krankenversicherer müssen jedoch mehr Kosten tragen, je stärker die Entwicklung fortschreitet. Das überträgt sich direkt auf die Prämienzahler.

      Die​ser Effekt hängt mit dem eingangs erwähnten Finanzierungsschlüsse​l medizinischer Leistungen zusammen: Ambulante Eingriffe zahlt zu hundert Prozent die Versicherung. Sobald der Patient sich stationär behandeln lässt und mindestens eine Nacht im Spital verbringt, übernimmt der Kanton 55 Prozent der Rechnung.»

      https:/​/www.aargauerzeitung.​ch/schweiz/entlasten-​sich-die-kantone-auf-​kosten-der-praemienza​hler-135344084

      Als​o, ambulante statt stationärer Behandlung muss nicht unbedingt zu einer Prämiensenkung führen.

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  • September 24, 2019

    Gut kopiert ist halb geschrieben, Herr Bernasconi. Ihre Absätze sollten als Zitat gekennzeichnet werden.

    Das meiste von ihrem Beitrag schrieb Michele Moor:

    «Der heute von Corriere del Ticino veröffentlichte Kommentar von Franco Cavalli zu dem von Alain Berset vorgeschlagenen Paket zur Eindämmung der Gesundheitskosten und damit der Krankenkassenprämien lässt keinen Zweifel offen.» Übersetzt aus:

    https://www.l​iberatv.ch/speciali/e​lezioni-federali-2019​/1388426/michele-moor​-vs-franco-cavalli-un​a-sinistra-incoerente​-e-gia-in-preda-a-fai​de-interne

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    • September 25, 2019

      Gut aber falsch nachgeforscht. Wir im Artikel vermerkt habe ich einige Ueberlegungen von Michle Moor übernommen, nämlch aus seiner Homepage. Interessant zu lesen, auch weil er schreibt wie schwierig die Situation im Tessin ist wegen des freien Personenverkehrs.

      ​Uebrigens suchen Sie im Netz nach Antworten haben aber selber selten eine eigene Meinnung.

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    • September 25, 2019

      “…habe ich einige Ueberlegungen von Michle Moor übernommen…”

      Nein,​ sie haben alle diese Überlegungen kopiert. Anhand Ihres Schreibstils und den Schreibfehlern in Ihren Kommentaren und Antworten, dachte ich mir, dass Sie diesen Beitrag nicht selber geschrieben haben.

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    • September 25, 2019

      Sie können sehr wohl Artikel oder Absätze von anderen hineinkopieren, diese sollten aber mit «Zitat» vermerkt werden.

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    • September 25, 2019

      «…haben aber selber selten eine eigene Meinnung.»

      Im Zusammenhang der Gesundheitskosten nützen Meinungen nichts, Herr Bernasconi, sondern Vorschläge. Unter den unterschiedlichsten Vorschlägen, die in den Medien zu lesen sind oder vom Bundesrat vorgeschlagen werden, sind die wenigsten überhaupt tauglich und umsetzbar. Bis das richtige Rezept gefunden ist, wird es noch eine Weile dauern. Ich kann mich höchstens an einer dieser Vorschläge anschliessen, aber noch einen eigenen Vorschlag aushecken, wird kaum etwas bringen.

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    • September 25, 2019

      “Nein,​ sie haben alle diese Überlegungen kopiert. Anhand Ihres Schreibstils und den Schreibfehlern in Ihren Kommentaren und Antworten, dachte ich mir, dass Sie diesen Beitrag nicht selber geschrieben haben.”
      “Sie können sehr wohl Artikel oder Absätze von anderen hineinkopieren, diese sollten aber mit «Zitat» vermerkt werden.”
      Falsch:,,Si​e kritisieren meine Schreibweise, ich kritisiere Ihre nicht, auh wenn es oft nötig wäre
      Wie ich die Quellen bekannt gebe ist meine Sache, es ist hier ein Blog und keine wissenschaftliche Arbeit oder Doktorarbeit, das war einmal.
      Am Besten lesen Sie meine Kommentare udn Blogs nicht mehr, danke

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    • September 25, 2019

      Ich habe Ihre Schreibweise nicht kritisiert, Herr Bernasconi, sondern lediglich den Unterschied von Ihrem Beitrag zu Ihren Kommentaren und Antworten festgestellt. Das ist keine Kritik. Ich habe Sie in keinem Ihrer Antworten auf Schreibfehler aufmerksam gemacht.

      Übrigens Sie und Jossi sind bekannt dafür, dass ihr Beiträge ohne Quellenangaben veröffentlicht, aber mich dann um Quellenangaben bitten, woher ich meine Zahlen habe, wenn ich etwas schreibe.

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    • September 25, 2019

      Sie und Herr Jossi sind bekannt dafür…
      Wo bin ich bekannt dafür, ich bin bekannt für ganz andere Sachen, die hier nichts zu suchen haben….
      Auch wenn es Sie Start, ich antworte auch, wenn Sie eine an Herrn Bernasconi schreiben. Sie haben gesagt, dass er kopiert habe, er hat Ihnen eine Quelle angegeben auch im Blog, dort hat er verschiedene Satz verwendet und so geändert, dass sie für ihn stimmen, wie er es auch im Blog geschrieben hat.
      Jetzt will ich die Quelle, qo Sie gelesen haben, dass ich bekannt bin bei wem für fehlende Quellenangabe, Das ist eine Frechheit, wenn Sie das nicht beweisen können, werde ich mir Schritte überlegen.
      Noch etwas: Sind Sie Schweizer ? In der Schweiz haben Meinungen immer etwas zu suchen, wir haben eine direkte Demokratie, Wenn etwas fest geschrieben ist, kann es, wenn genügend Meinungen da sind, geändert werden.

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    • September 25, 2019

      Die Quelle hat Bernasconi nachträglich eingefügt, anfangs stand da nichts.

      Bei diesem Beitrag funktioniert der Link nicht und die Stellungnahme muss man selber im Internet suchen.

      https://ww​w.vimentis.ch/d/dialo​g/readarticle/gesundh​eitswesen-und-kein-en​de/

      Hier fehlt jegliche Quellenangabe:

      htt​ps://www.vimentis.ch/​d/dialog/readarticle/​schweizer-milliarden-​verschwinden-in-der-e​u/

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    • September 25, 2019

      also alles leere Luft, keine Antwort auf meine Frage, weshalb bin ich bekannt dafür. Einfach nur ein Blender, ich will wie Bernasconi keine Kommentare mehr von Ihnen, danke

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    • September 25, 2019

      Das ist ein öffentliches Forum. Sie bestimmen sicher nicht, wer kommentieren darf und wer nicht. Sie können/müssen allerdings nicht mehr auf meine Kommentare antworten.

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    • September 26, 2019

      Ich habe gesagt: ich will keine Kommentare mehr von Ihnen, danke.
      Sie können natürlich meine Bitte nicht akzeptieren und weiter kommentieren, so schätz ich Sie auch ein.

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    • September 26, 2019

      Herr Jossi, natürlich werde ich weiter kommentieren, ob es Ihnen passt oder nicht. Wenn ich mit einem Beitrag, Kommentar oder einer Antwort nicht einverstanden bin, dann kommentiere ich ihn. Das ist der Sinn und Zweck eines Forums. Sie scheinen ziemlich dünnhäutig zu sein.

      Ich gehöre nicht zu denen, die einfach feige den Daumen anklicken, wenn ihnen ein Beitrag oder eine Antwort nicht gefällt. Das kann man bei Blick oder 20 Min. machen, aber in einem Forum wie Vimentis sollte dieses unsinnige Daumenspiel abgeschafft werden (habe dies Vimentis ausführlich geschrieben).

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    • September 26, 2019

      Ich habe keine andere Antwort von Ihnen erwartet. Aus meiner Zeit als Dozent an der UNI kenne ich solche Studenten. Lesen Sie einmal Ihre Kommentare und Sie werden selbst herausfinden, wie unnütz diese sind.

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    • September 26, 2019

      wegen Vimentis Blog:
      Niemand ist feige, wenn er einfach den Daumen anklickt. Es gibt Menschen, die sich gerne äussern und schreiben und es gibt solche, die diese Ergüsse einfach bewerten. Beides hat einen Sinn und berücksichtigt demokratisch möglichst viele Menschen. Feige sind eher welche falsche Angaben oder fast keine im Profil machen. Wenn ich aber unerkannt bleiben will. kann ich einfach bewerten mittels Daumen, dann brauche ich diese Angaben nicht.
      Nur schreibende zu berücksichtigen heisst sich auf eher narzisstische Personen zu konzentrieren.

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    • September 26, 2019

      Danke.
      Nun, Ihre Kommentare und Antworten sind auch nicht das Gelbe vom Ei. Ich hoffe, sie waren als Dozent noch etwas flexibler mit Ihrer Schreibkunst. Nicht böse gemeint, aber Ihre Beiträge sind zum Teil wirr zusammengeschrieben – meine Ansicht.

      Ich bin än Schaffhuuser, hän aber än Züridialäkt, will i im Kanton Züri ufgwachse bin. So ä richtigi Zürischnurrä. Schad chamär da nöd uf Schwiizerdütsch schriibä. Aber d’Bärner zum Biischpiel würdet vämuetli nöd alles verschtah.

      Übrigen​s passe ich mich mit meinen Antworten den anderen an.

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    • September 26, 2019

      Naja das mir klar, dass wenn Sie schreiben dass meine Kommentare nicht das Gelbe vom Ei sind, haben Sie das sicher nicht böse gemeint, sondern wollten mich loben.
      Als Dozent wird man anonym beurteilt von den Studenten, da waren meine Kommentare das Gelbe vom Ei…..PS: Ich bin Berner und verstehe deshalb nicht alles. Aber das was wir hier schreiben hat gar nichts mit dem Thema zu tun, auch nicht ob Bernasconi kopiert hat oder nicht, hat nichts mit dem Thema zu tun. Übrigens für mich war die Bemerkung, dass seine Gedanken auch Auster Homepage von Moor stammt immer geschrieben, am Anfang allerdings am Schluss.

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    • September 26, 2019

      Da ich vermute, dass Sie mir in Ihrem Beitrag

      https://ww​w.vimentis.ch/d/dialo​g/readarticle/gesundh​eitswesen-und-kein-en​de/

      nicht antworten werden, wenn ich einen Kommentar dazu schreibe, frage ich Sie hier – es ist ja das gleiche Thema. Unter wirr verstand ich, dass zum Beispiel in dem Beitrag nicht ganz klar hervorgeht, ob Sie mit der Anzapfung der Reserve einverstanden sind oder nicht. Keinem, der kommentierte schien dieser Punkt zu interessieren.

      Ich bin jedenfalls dagegen und werde meine Meinung in einem geeigneten Beitrag (Reserve anzapfen) kundtun.

      Ich war das übrigens nicht mit dem Daumen.

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    • September 27, 2019

      Herr Bader, ich habe dazu keine Stellung bezogen, weil ich kein Versicherungsmathemat​iker bin. Bei der 2. Säule scheint eine Reserve von 95 % / 100% zu genügen. Bei der KK sollte eine Reserve sein, aber es nützt wenig zuviel Reserve anzuhäufen und aber die Prämien zu erhöhen. Man könnte jedes Jahr entscheiden (die Kasse könnte soviel in die Reserven legen, diese ist aber genügend, also wird den Prämienzahlern zurückerstattet…ode​r)

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    • Oktober 3, 2019

      Natürlich habe ich sie gelesen, Herr Jossi. Sie ist OK, danke.

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  • September 24, 2019

    Mit einem Modell,
    So bald der Kunde krank ist, fällt die Pflicht für die Kranken Kassen Prämie weg, das solange, bis der Kunde wieder gesund ist…
    Könnte man den Verdacht entkräften, dass es dem Gesundheitswesen nur um Profit Optimierung und nicht wirklich um die Kranken Kunden geht.

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  • September 24, 2019

    Leserreaktionen auf die KK Prämien 2020:

    Und jetzt, was? Sollen wir jubeln? Sicher nicht. Die prämien könnten mind. um 20% gesenkt werden, wenn man die unsinnigen TV Werbespots, Zeitungs-und Plakatwerbung der KK verbieten würde, ausserdem die Löhne in den Teppichetagen auf max. 400’000.- pro Jahr deckeln würde. Medikammentenpreise auf Niveau Deutschland anpassen und die 1A Mietanlagen der KK Büros (unnötig) verbieten.

    Herr Berset, wann sind endlich die Krankenversicherungsp​rämien im Landesindex der Konsumentenpreise? Die Teuerung würde ganz anders aussehen.

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    • September 24, 2019

      «Herr Berset, wann sind endlich die Krankenversicherungsp​rämien im Landesindex der Konsumentenpreise?»

      https://www.bfs.adm​in.ch/bfs/de/home/sta​tistiken/preise/erheb​ungen/kvpi/kvpi.html

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    • September 25, 2019

      Danke für den Link, Herr Bader. Hier der Text:

      “Der Landesindex ist als Preisindex konzipiert und ist ein Massstab für die Teuerung der für die privaten Haushalte bedeutenden Waren und Dienstleistungen. Nicht zum privaten Konsum gehören jedoch z.B. Ausgaben für den Kauf von Immobilien oder Wertpapieren, Unterhaltszahlungen, direkte Steuern, Kranken- und Sozialversicherungsbe​iträge. Diese – zum Teil bedeutenden – Haushaltausgaben gehören nicht zu den im LIK erfassten Konsumausgaben, weil sie lediglich der Finanzierung eines bestimmten Konsums dienen. Versicherungsprämien gehören zu den so genannten Transferzahlungen. Diese fliessen in Form der Versicherungsleistung​ im Falle eines versicherungsrelevant​en Ereignisses wieder an die Haushalte zurück. Der daraus finanzierte Konsum, z.B. Spitalaufenthalte, ärztliche und paramedizinische Leistungen, Spitex, Medikamente, Brillen, Krücken usw., ist indessen bereits im LIK enthalten und wird für die Teuerungsentwicklung erfasst.”

      Mehr hier:
      bfs.admin.ch/b​fs/de/home/statistike​n/preise/erhebungen/k​vpi/kvpi.html

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    • September 25, 2019

      Also könnte Herr Berset die Gesundheitskosten (zum Beispiel bestimmte Medikamente, bestimmte Operationen, Spitalaufenthalte, Kosten für Krankenstation der Altersheime) in den Preisindex aufnehmen.

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    • September 25, 2019

      Beitrag von Rudolf Oberli;

      21. September 2019

      Häufig zählen Krankenkassenprämien nicht zum Existenzminimum. Diese Berechnungspraxis birgt aber die Gefahr, dass Schuldnerinnen* in einen Teufelskreis geraten, aus dem sie nicht mehr herausfinden können: Es folgen nämlich weitere neue Betreibungen, statt Schuldensanierungen.

      Die Grundlage dieser unsozialen Berechnungspraxis ist ein Urteil des Bundesgerichts. Von ihm werden lebensnotwendige Ausgaben nicht zum Existenzminimum gezählt, wenn sie in der Vergangenheit nicht zuverlässig bezahlt worden sind.

      Beim Eintreiben der ausstehenden Prämien sind die Krankenkassen sehr schnell und zuverlässig, was die in die Höhe schnellende Zahl der Betreibungen erklärt. Diese wiederum treiben auch die Umsätze der Betreibungsämter in die Höhe. Zu eigentlichen Profitzentren wurden diese Ämter insbesondere in der Westschweiz und im Kanton Bern. Seit einer grossen Reform 2010 machen die Betreibungsämter im Kanton Bern mit den Gebühren immer grössere Gewinne. So sind die Erträge von 6.8 auf 17 Mio CHF angewachsen.

      Mehr hier:
      mittellaendisc​​he.ch/2019/09/21/sch​u​ldenfalle-krankenka​ss​e-betreibungsämter​-pr​ofitieren/

      Es ist aber nicht eine Aufgabe der Betreibungsämter, Gewinn zu machen. Im Gegenteil: Die Betreibungsämter müssen die ausstehenden und laufenden Krankenkassenprämien aus dem gepfändeten Geld bezahlen. Das Bundesgericht lässt den Behörden diesen Ermessensspielraum.

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    • September 25, 2019

      «Also könnte Herr Berset die Gesundheitskosten (zum Beispiel bestimmte Medikamente, bestimmte Operationen, Spitalaufenthalte, Kosten für Krankenstation der Altersheime) in den Preisindex aufnehmen.»

      Lesen Sie den Text nochmals durch, Herr Bernasconi. Berset könnte nicht, sondern diese Kosten sind bereits im Index enthalten.

      «Der daraus finanzierte Konsum, z.B. Spitalaufenthalte, ärztliche und paramedizinische Leistungen, Spitex, Medikamente, Brillen, Krücken usw., ist indessen bereits im LIK enthalten und wird für die Teuerungsentwicklung erfasst.»

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    • September 28, 2019

      Herr Bader,
      der Landesindex ist kein Masstab für die effektive Teuerung. Die Lebenskosten nehmen meistens mehr zu als der Landesindex hergibt.

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  • September 24, 2019

    Wieder so ein Beitrag, der nach Schuldigen (SP) statt nach Lösungen sucht.
    Man sollte mal diesen Beitrag lesen, da steht, wo es “krankt”

    Medizinis​che Über- sowie vermeidbare Fehlbehandlungen sind Delikte, die meist ungeahndet bleiben. Infosperber bricht ein Tabu.

    https://www.​infosperber.ch/Artike​l/Gesundheit/Arzte-Sp​italer-Fehler-Verletz​ungen-niemand-weiss-w​ie-viele

    Das Hauptproblem ist eben, dass das “Gesundheitswesen” zum profitablen Geschäft verkommen ist wo nicht mehr Heilung, sondern Gewinn und Profit an oberster Stelle steht.
    Spitäler werden heute wie Firmen geführt und sind mit einer riesigen Bürokratie versehen worden wo Ärzte & Pflegepersonal bald mehr Zeit mit Administration statt Patienten verbringen.

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  • September 27, 2019

    Immerhin, Berset steht doch noch besser auf dem Boden als Cavalli. Dieser gehört nun wirklich in den Ruhestand!

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  • September 29, 2019

    Klar, wenn die SP Ideen hat kostet das uns immer Unsummen von Geld. Natürlich können Leute die keine Ahnung von Arbeit haben auch nicht wissen woher der Steuerfranken kommt, daher werfen die Links-Grünen und die Piraten das von andern verdiente Geld mit beiden Händen zum Fenster raus.

    Darum nicht wählbar !

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  • September 30, 2019

    Es ist nicht die SP, die schuld ist an den hohen Krankenkassenprämien,​​ es ist das System. Extrem teure Krankheiten oder Operationen oder seltene Krankheiten, die sehr teuer sind sollten nicht vom Prämienzahler bezahlt werde müssen. Dafür sollte die Allgemeinheit aufkommen. Zum Beispiel könnten die Kantone zu diesem Zweck in eine gemeinsame Kasse einzahlen.

    Hinzu kommt, dass die unzähligen Krankenkassen einen unnötig hohen Verwaltungsapparat haben.

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    • September 30, 2019

      Wem haben wir denn dieses Krankenkassengesetz zu verdanken ?

      Frau Dreibein und Piller, beide SP !

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    • September 30, 2019

      Wer wehrt sich laufend gegen diese “2Klassen Medizin” alle haben das Gleiche Recht, (alle haben die gleichen Pflichten dann aber nicht) und so weiter und so fort.
      Neu sind SP, auch die Kirche an Bord des Klima Hype gesprungen, wenn es dann schief geht, war es wieder niemand…hören sie doch auf beb rofa

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