1. Gesellschaft

Wozu brauchen wir eine Frauenquote?

Frauen müssen ihre po­li­ti­schen For­de­run­gen durch­set­zen, indem sie bes­ser mobilisieren.

 

Vor 40 Jahren wurde das Frauenstimmrecht eingeführt und heute ist es selbstverständlich. Nach einer Generation wird die Politik noch immer von Männern dominiert. In den Führungsetagen von Unternehmen sind Frauen in der absoluten Minderheit. Liegt dies an den Männern oder sind wir Frauen selbst schuld?

Frauen sind berufstätig, müssen den Haushalt organisieren und haben die Hauptverantwortung für die Kindererziehung. Warum sollen sich Frauen mit Politik beschäftigen? Dieses Thema stellt im täglichen Leben keine Gefahr für die Familie dar und kann daher von Männern behandelt werden. Dieser Standpunkt ist nachvollziehbar, aber damit übergeben wir das Steuer an die Männer. Im Gegenzug bieten uns die Männer eine Frauenquote an.

Wir brauchen keine staatliche Verordnung für Frauenthemen. Frauen müssen besser mobilisieren und mehr Solidarität beweisen.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: Wozu brauchen wir eine Frauenquote?
  • Oktober 5, 2011

    Tatsache ist doch, dass vier von sieben Bundesräten Frauen sind. Tatsache ist, dass jede Partei weibliche Nationalratskandidati​nnen hat – selbst die SVP hat auf Platz 2 der Liste eine Frau. Ich glaube nicht, dass die Frauen in der Politik untervertreten sind.

    Etwas anders sieht es in der Wirtschaft aus: Während dem Männer auf der Karriereleiter fast automatisch nach oben klettern – auch wenn die Fähigkeiten nicht immer wirklich den Anforderungen entsprechen – müssen die Frauen sich viel mehr anstrengen. Es hat sich zwar ein wenig gebessert, weil die Firmen vielfach internationale Führungskräfte haben. Aber nach wie vor und trotz des Gleichstellungsgesetz​es verdienen Frauen für die gleiche Arbeit weniger als die Männer, bei den Banken sind dies um die 30 %. Diese Umstände werden Sie auch mit Solidarität nicht ändern, weil die Frauen lieber ihren Job behalten, als gegen die Firma zu klagen.

    Kommentar melden
  • Oktober 5, 2011

    Die meisten Frauen delegieren die Kindererziehung den Kinderaufbewahrungsan​stalten. Kochen können sie auch nicht mehr. Zum Putzen wird dann aus “Mitleid” eine billige Sans-Papier schwarz angeworben.

    Der wahre Grund, weshalb die Frauen nicht die gleichen Quoten erreichen ist das Problem, freie Termine zwischen Nailartisten und Fitnesscenter zu finden. Die Figur in Form zu behalten verträgt sich nicht so mit einer Karriere.

    Kommentar melden
  • Oktober 5, 2011

    Ja, Frau Linette Iten,
    Schade dass mein den ich geschrieben habe, hier gelöscht wurde.
    Dass ich gegen Regeln verstossen habe, weil ich das in etwa so wie es rüberkommt, bei sehr vielen Männern aber auch bei Frauen, mir erlaubt habe zu schreiben.
    Gut, das Thema Frauenquote ist somit Tabu für mich.

    Kommentar melden
  • Oktober 9, 2011

    Ist es nicht wie überall ein Naturgesetz “Nachfrage regelt den Markt” Ich Persönlich sehe es eben aus meiner Lebenserfahrung so, es sind nur wenige Frauen bereit sich der Politik oder einer Beruflichen Karriere zu verschreiben. Es ist doch so, Mädchen werden heute nicht nur mit sanftem Druck zur schulischen oder Beruflichen Weiterentwicklung gedrängt. Es ist ja auch nichts dagegen zu sagen, dass Frauen sich weiterbilden oder sogar eine Berufliche Karriere anstreben.

    “Die Natur macht vielen Frauen ein Strich durch die Rechnung!”

    Frauen​ geniessen die Unabhängigkeit und geniessen es auf eigenen Füssen zu stehen. Der Spiegel im Badezimmer kann man mit der Service Lampe im Auto vergleichen, der einem angibt das bald der Nächste Service nötig ist. Die Biologische Uhr Tickt, der Verdrängte Kinderwunsch muss nun umgesetzt werden!

    Nun ist es so, dass viele Frauen heute weiter arbeiten müssen aus Finanziellen Gründen oder wollen um den Standard nicht zu verlieren oder die, die eine Karriere den Kindern Erziehung vorziehen.

    Jene Frauen die Kinder, Beruf und oder Politik unter einen Hut nehmen wollen, sind sehr rar. Also liegt es doch in der Natur und da hilft auch keine Quotenregelung.

    Jedoch können Frauen zu mindestens so viel in der Politik bewegen und mitwirken wie die Männer. Wählen gehen können sie auch mit 7 Kinder und somit die Politik Weibliche mit Kreieren! Also, es liegt nicht bei den Firmen noch bei den Männern, sonder ganz einfach bei der Frau selber! Wer was bewegen will muss sich Engagieren aber ohne Staatlichen noch Feministisch erzeugten Zwang!

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Umwelt, Klima & Energie
Biodiversität: Wir haben zu wenig Schutzflächen! Die Leistungen der Ökosysteme müssen in Zielsetzungen und Steuerungsinstrumente der Politik und Wirtschaft einfliessen. Ein zu enger Aktionsplan des Bundes reicht dafür trotz guter Ansätze nicht.“ (Markus Fischer Der Professor für Pflanzenphysiologie ist Mitglied des Expertengremiums des Weltbiodiversitätsrats in BaZ vom 1.10.2020)

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen



  1. 10 Jahre ökologischer Fussabdruck bei Vimentis: \"Unser ökologischer Fuss­ab­druck in der Schweiz ist min­des­ten 3 x zu gross. Immer noch…


Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu