1. Politisches System

Betrug für Fortgeschrittene

Daneben nimmt sich jeder noch so gra­vie­rende So­zi­al­hil­fe­be­tr​ug aus wie ein süs­ser Kin­der­ge­burts­tag:​ So be­trü­gen die wirk­lich gros­sen Player. Hier das Bei­spiel Al­piq:

http://www.derbund.c​h/schweiz/standard/da​s-politdrehbuch-der-s​tromlobby/story/14106​024

Wir müssen ehrlich mit uns sein: Es wäre eine Überraschung, wenn das Strategiepapier «Public Affairs Konzept 2016» der Firma „Hirzel.Neef.Schmid.K​onsulenten“ ein Einzelfall wäre.

Private Firmen fordern zwar gerne Disziplin bei den Staatsausgaben. Aber gleichzeitig möchten sie derselben Staatskasse Milliardenbeträge für ihre privaten Verluste entnehmen. Wir haben bereits früher private Banken gerettet, private Fluggesellschaften aufgefangen und Konjunkturpakete für die private Bauwirtschaft geschnürt. Dafür war ja immer Geld da.

Nun ist die Blaupause aufgetaucht, wie sich die grossen Firmen heutzutage gegen Verluste absichern: Lass eine Agentur ein Konzept zaubern, beauftrage Mietmäuler in Forschung, Presse und Politik um die rechte Stimmung zu erzeugen und damit den richtigen Entscheid herbeizuführen. Kostet zwar ein paar Millionen – ist aber immer noch massiv billiger als die Zeche tatsächlich selbst zu bezahlen.

Nun müssen wir nur einen Moment lang grob überschlagen, was Grossfirmen bei der Unternehmenssteuer Reform III gewinnen können um zu ahnen, wie viele Millionen in diesem Moment bei ganz vielen PR- Agenturen in diesem Land investiert werden. Sicher ist jedenfalls: Diejenigen, welche das Spiel gut kennen werden schon dafür sorgen, dass sie sich nicht an der Zeche ihrer Kumpanen beteiligen müssen!

Damit beantwortet sich auch die Frage wem die Forderungen nützen, Medien und Forschung möglichst harten Regeln des Marktes zu unterwerfen: Die Big Player finden das jedenfalls ganz toll – so sind nämlich die Mietmäuler günstiger zu haben. Die Bevölkerung und die KMU käme es wesentlich günstiger, sich eine möglichst unabhängige Presse und Forschung zu erhalten.

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Comments to: Betrug für Fortgeschrittene
  • März 9, 2016

    Was wollen Sie uns eigentlich sagen, mit Ihrem Blog, Herr Michel?
    Ihr Zitat: “Private Firmen fordern zwar gerne Disziplin bei den Staatsausgaben. Aber gleichzeitig möchten sie derselben Staatskasse Milliardenbeträge für ihre privaten Verluste entnehmen.”
    Wer sind denn die “grossen Player”, wie Sie es nennen?

    Eigentlich​ sollten Sie es wissen. Aber ich erinnere Sie gerne daran. Die Alpiq, um diese Gesellschaft handelt der Artikel im Bund, gehört indirekt dem Volk. Indessen sehe ich nicht ganz, was das soll, eine Verstaatlichung. Denn diese Gesellschaft gehört den Kantonen und den Gemeinden. Ich habe da mal kurz nachgeschaut, wie die Verteilung aussieht.

    31,38% EOS Holding
    25,00% EDF Alpes Investissements Sàrl (EDFAI)
    13,63% Elektra Birseck Münchenstein (EBM)
    07,12% Elektra Baselland (EBL)
    05,60% Kanton Solothurn
    02,30% EnBW
    02,12% Aziende Industriali Lugano SA (AIL SA)
    02,00% IBAarau (IBA)

    Die EOS Holding setzt sich zusammen aus etwa 5 Stadt- und Kantonswerke.
    Die EDF Alpes ist eine französische Gesellschaft, deren Mehrheit dem Staat Frankreich gehört.

    Die BKW, der andere grosse Schweizer Stromlieferant gehört zu über 52% dem Kanton Bern. Es sind noch andere Kantone und viele Stadtwerke beteiligt.

    Nochmal​s, was wollen Sie mit Ihrem Blog erreichen? Die Privatwirtschaft jedenfalls kümmert das wenig, solange die Stromversorgung klappt!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Krähenbühl

      Auch mich überrascht es, dass man angeblich neue Investoren sucht – oder sogar die Firma verkaufen möchte. Entweder ist hier wieder ein faules Spiel im Gange um eine weitere Firma zu verscherbeln, oder die Presse stellt es falsch dar.

      Nur wenn alle heutigen Aktionäre einverstanden sind, kann eine Übernahme statt finden. Sollte dies passieren würde uns der Bund und Kanton erneut für dumm verkaufen. Denn diese müssten ja die Einwilligung geben.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Krahenbühl
      In einer Aktiengesellschaft kann irgendwer sitzen. Sie, ich, der französische Staat oder ein Kanton.

      Nun sollen aber nicht diese Aktionäre sondern die Bundeskasse den Verlust bezahlen. Sie finden das wahrscheinlich kein Problem.

      Ich finde das eine Schweinerei. Egal wer in der AG sitzt.

      Richtig mies ist, dass wir nur von diesem einen Papier wissen. Das es hunderte andere dieser Art geben muss welche unser System derart hinterhältig manipulieren, scheint Sie auch nicht zu bekümmern.

      Schön eigentlich, wenn man sich so grossherzig in Toleranz übt.

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    • Juli 19, 2021

      Nun Herr Michel

      Unsere Kässelipolitik wird halt immer undruchsichtiger. So werden dann halt erneut Auffanggesellschaften​ für die Auffangesellschaft der Auffanggesellschaft entstehen, damit dann schlussendlich keiner wirklich mehr weiss, wer nun was wo besitzt oder verwaltet und dafür zuständig wird oder ist.

      Fakt ist aber, dass wir das Volk die Atomkraft angenommen haben und die “Meiler” bewilligt haben, somit auch eine Mitverantwortung tragen. Indirekt (auch wenn Herr Pfister das wieder falsch darstellt) haben auch wir die Nutzer des Stroms von zu “billigen” Preisen profitiert.

      Fakt ist und bleibt, dass wir immer noch Atomstrom produzieren, diesen auch nutzen um nicht noch mehr vom Ausland abhängig zu werden, somit sollten wir auch die Verantwortung tragen, die Folgeschäden zu “berappen”.

      Noch “dümmer” wäre es, unseren Strom nicht selber zu produzieren, denn dann hätten wir absolut keinen Einfluss mehr auf eine Stilllegung, Abschaltung oder Umgestaltung des Stromsystems.

      Dahe​r müssen wir nun halt in den sauren Apfel beissen oder uns erneut “verkaufen” und dann zusehen, wie wir billigen “Kohlestrom” teuer aus D kaufen, weil man da dem Volk weis gemacht hat man könne auf diesen STrom verzichten. Kraftwerke abstellt und dafür die Kohlekraftwerke hochfährt, was noch dümmer ist.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Michel
      Wir kennen uns nicht. Sie wissen nicht ob ich lieb bin oder böse. Indessen sollten Sie das Wörtchen “Lieber” in der Anrede lieber weg lassen.

      Ob nun Bund, Kantone oder Gemeinde, die AKWs in der Schweiz gehören zu über 80% dem Volk. Das muss man einfach wissen. Und es handelt sich in jedem Fall um Steuergelder, die beansprucht werden.

      Da nützt die Kampagne der Grünen und der Linken gegen die Privaten Institutionen nichts!

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    • Juli 19, 2021

      Das ist so. Als Grundsatzfrage wäre hier höchstens zu stellen, warum ein Betrieb der mehrheitlich in der Hand von Bund und Kanton sind, auf angeblicher Brautschau sind. Dies sollte oder dürfte nur in gleicher Basis passieren und nicht auf dem freien Finanzmarkt geworfen werden.

      Entweder informiert hier die Presse wieder einmal völlig falsch, oder ein weiterer Betrieb, welcher in Schweizer-Volksbesitz​ ist, wird verscherbelt. So war es bei der Privatisierung der EW’s dem Volk nicht erklärt worden, was wiederum zeigt, mit welcher Weise man unsere Schweiz ausverkauft um die Abhängigkeit gegenüber anderen Staaten (hauptsächlich der EU) zu vergrössern.

      Unsin​nig scheint mir, dass die sog. Energiewende in der EU vorangetrieben wird, in dem man AKW’s schliesst, keine weiteren mehr bauen will, aber im Gegenzug dann die Kohlkraft mit massiver Förderung vorantreibt.

      Da stellt sich mir die Frage: Ist es Sinnvoll die Luft heute und jetzt mit Kohlkraft zu versauen, statt die Kernenergie weiter zu nutzen, welche da ist und gezielt zu forschen, was mit “verbrauchten Brennstäben” geschehen kann oder könnte. Nicht einfach “verlochen” sondern vorantreiben wie man es Reyceln könnte. Hier stehen wir noch völlig in den Kinderschuhen.

      Ode​r wer weiss, vielleicht schiessen wir die verbrauchten Kernstäbe auf den Mars oder Mond, da wir da eh nicht leben können, würden sie da weniger Schaden anrichten.

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    • Juli 19, 2021

      (Möglicherweise Lieber) Herr Krahenbühl

      Stellen Sie sich vor ein Polizist isst in der Kantine der SBB ein üppiges Mittagessen und steht hernach auf ohne die Rechnung zu bezahlen: Schliesslich arbeitet er für das Volk und die SBB gehört ja auch dem Staat. Das ist schon eine ordentliche Grosszügigkeit welche sie den privaten „Institutionen“ entgegenbringen.

      W​arum müssten denn diese „Institutionen“ einen solchen Aufwand betreiben und eine derart hinterhältiges Spiel betreiben, wenn sowieso alles in bester Ordnung wäre?

      Dass dahinter wiederum eine grünlinke Kampagne stecken soll werden Sie argumentativ wohl nicht in diesem Jahrhundert überzeugend darlegen können….

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    • Juli 19, 2021

      Denken Sie daran, Herr Michel, ich bin Ausländer – wenn auch mit einem „Schweizerherz“, wenn Sie wollen. Ich will damit sagen, eigentlich geht mich das Ganze einen Dreck an.

      Die AKW-Gegner formieren sich, wenn wir die Aktivitäten betrachten, meist aus dem linksgrünen Bereich. Und viele, dieser Aktivisten sind Gegner der freien Marktwirtschaft. Verstehen Sie mich recht. Ich bin nicht gegen kritische Berichte. Auch nicht gegen Demos, solange sie friedlich verlaufen.

      Ihr Beispiel des zechprellenden Polizisten, der ja seinen Lohn beim Staat abholt, ist da nicht so daneben. Es gibt zu viele Staatsangestellte, die den Staat auf jede erdenkliche Weise betrügen. Das ist eben eine Tatsache, die durch alle Sparten, allzu häufig passiert. Auch in der Privatwirtschaft. Man denke nur an die Steuerhinterziehung. Gelegenheit macht Diebe, sagt man! (Das Bankgeheimnis würde ich dennoch nicht abschaffen.)

      Ich bin mir aber sicher, dass die Schweiz in dieser Sache eines der sichersten Länder der Welt war und immer noch ist.

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    • Juli 19, 2021

      (Möglicherweise Lieber) Herr Krahenbühl

      Sicher ist meiner Meinung nach nur, dass die Atomindustrie jederzeit versucht hat die Betriebsbewilligungen​ zu verlängern. Gleichzeitig lamentiert sie, die Atomenergie sei zu unretabel. Gleichzeitig sieht sie sich als marktwirtschaftlichen​ orientierten ehrlichen Makler von Sicherheit & Staatsvermögen, klagt aber im selben Atemzug, der Strompreis sei zu tief. Ebenfalls gleichzeitig tätigt sie im Ausland Käufe und lanciert parallel dazu die Idee der Badbank für AKWs…

      Ist alles nicht so vertrauensbildend irgendwie.

      Es freut mich aber, was Sie dem Schweizer Volk an Solidarität zutrauen: Liebend gern werden diverse Bergkantone den Energeiunternehmen der Nordwestschweiz bei den Gebühren für Ihren lange rentablen doch nun uninteressanten Atommüll via Bundeskasse solidarisch beistehen…

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  • März 9, 2016

    Immerhin dürfte jetzt auch die breite Öffentlichkeit die Mär vom günstigen Atomstrom nicht mehr glauben. Gewinne privat, Kosten dem Staat.

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    • Juli 19, 2021

      schön zu hören, dass Sie keinen Strom nutzen oder genutzt haben und somit an diesem sog. Billigstrom sich somit bereichert haben.

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    • Juli 19, 2021

      Hingegen dürfte der Öffentlichkeit leider weiterhin verborgen bleiben, wo und wie viel Schaden durch solche verdeckte Kampagnen sonst noch so angerichtet wird.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister, Sie wollen doch nicht sagen, dass die erneuerbare Energie ausreicht!
      Weltweit gibt es
      439 Atomkraftwerke
      66 sind im Bau
      158 sind in Planung
      Wie wollen die Schweizergrünen den USA, den Russen, den Chinesen, den Indern und vielen anderen das Bauen von AKWs verbieten?
      Japan gilt ja nicht als besonders erdbebensicher. Dort gibt es 43 AKWs. 3 sind im Bau und 9 AKWs sind auf dem Reissbrett.

      Herr Pfister, die Grünen sind grösstenteils verantwortlich für die Klimaerwärmung!
      Und es mag Sie erstaunen. Ich bin grüner als mancher Ihrer leitenden Parteimitglieder.
      Di​e „Grünen“ sind voller Illusionen. Das ist leider bei uns in Deutschland nicht anders.

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    • Juli 19, 2021

      Noch etwas.
      Glauben Sie nicht, ich sei Freund von AKWs. Das kann eigentlich niemand sein. Aber sie sind nun einmal da und bis zur Gewinnung von Elektrizität durch Kernfusion oder anderer Alternative nicht verzichtbar.

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Krähenbühl

      Dies entspricht meiner Meinung. Auch wenn wir versuchen dies emotionell zu lösen, wird das nicht möglich sein. Hier hier absoluter Pragmatismus und Sachlichkeit gefragt. Mit Emotionen und “gut geglaubtem Gründenken” werden vernünftige und entwicklungsfähige Lösungen nur verhindert.

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    • Juli 19, 2021

      PS: Grün zu sein fängt nicht da an, wo die “Grünen” das gerne hätten, sondern im Kopf. Und mit der Zwängelei welche heute in der “Grünpolitik” herrscht geht es nur noch um Geld und Gebühreneinzug. Wenn unsere Grünen tatsächlich etwas bewirken möchten oder wollten, müssten sie nicht in der Politik “verhängt” das Umdenken im Kopf anstreben.

      Solange eine Partei in der Politik ist wird sie immer im “Gruppenzwang” und der damit verbundenen Vergleichbarkeit stehen. Besser wäre es in Verreinen, Gruppen auf kommunaler Ebene zu aktionieren. Aber solange sie in der Politik vertreten sind, wird schon aus der Grundhaltung ein Widerstand entstehen.

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    • Juli 19, 2021

      “Weltweit gibt es 439 Atomkraftwerke”

      di​e zusammen 2% der Endenergie produzieren. Da von “unverzichtbar” zu reden ist Verhältnisblödsinn. Selbst in der Schweiz, wo die AKW für mehr als 2% der Energie verantwortlich sind, hat das zuständige Bundesamt schon vor neun Jahren ausgerechnet, dass der Ausstieg möglich ist. Es ist eine Willensfrage.

      Die AKW Befürworter sind sehr fortschrittsgläubig, wenn es um die Weiterentwicklung der Atomenergie geht. Sie sind aber überhaupt nicht fortschrittsgläubig bei der Weiterentwicklung der erneuerbaren Energie. Die Fakten zeigen, dass sich die “neuen Erneuerbaren” (Sonne, Wind) in den letzten Jahren beträchtlich entwickelt haben. Die Kernfusion, die Sie erwähnen, von der träumt man dagegen schon seit den 60er Jahren, und hat sie heute noch nicht.

      Ihre Behauptung, dass die Grünen für den Klimawandel verantwortlich seien, müssen Sie schon begründen.

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    • Juli 19, 2021

      @Schweizer
      Sie meinen, wenn eine Partei nicht im Parlament ist, hat sie mehr Einfluss? Da können Sie genauso gut behaupten, dass man die Schweiz verändert, wenn man nicht wählt und nicht abstimmt. Aber Hauptsache gegen den politischen Gegner schiessen, und wenn es noch so unlogisch ist.

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    • Juli 19, 2021

      Ja, ganz genau da liegt das Problem Herr Pfister. Ob in der Welt “nur” 2% AKW-Energie der Gesamtenergie erzeugt wird, weiss ich nicht. Bei Wikipedia ist von 11.7% die Rede und die Weltbank spricht von 10.8%. Wenn man sich aber vorstellt, dass es in ganz Afrika (Südafrika) nur 2 AKW gibt… Ja, aus Ihrer Sicht ist die Welt in Afrika noch in Ordnung…
      Die Weltbank gibt uns folgende Energie-Weltproduktio​n bekannt:
      66 und 67% Elektrizität aus Kohle, Torf, Erdöl und Erdgas.
      16.1% aus Wasserkraft
      10.8% Kernkraftwerke
      4.7% Sonne und Wind

      Wenn Sie da von Verhältnisblödsinn reden, Junger Mann…

      Wie es aber in den chinesischen und in indischen Zentren mit den Schadstoffen in der Luft aussieht, dürfte sogar Ihnen nicht entgangen sein.
      http://wdi.wor​ldbank.org/table/3.7

      Und nochmals ja, nicht nur die Grüngrünen sondern auch die Grünliberalen sind die Hauptschuldigen am Klimawandel in unserer Hemisphäre. (Nur Europa ist gemeint.)

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    • Juli 19, 2021

      auch hier liegen Sie falsch Herr Pfister

      “Aber Hauptsache gegen den politischen Gegner schiessen, und wenn es noch so unlogisch ist. “

      Nur weil Sie glauben Grün zu sein politisch, heisst das noch lange nicht, dass Jene die nicht Ihrer Meinung sind nicht gründ denkend sind. Für Sie ist nicht Jener der politische Gegner, sondern Jener der nicht Ihrer Meinung ist.

      Ihre Vergleich über das Abstimmen muss man nicht kommentieren, er ist nicht Vergleichsrelevant. Fakt ist aber, dass eine Person, die nicht im politischen Filz verstrickt ist, mehr Möglichkeiten hat etwas zu bewirken ohne von der Gegenseite schon im Keim erdrückt zu werden.

      Die heutigen Medien geben genügend Möglichkeiten politschen Druck zu erzeugen, wenn man nicht von sog. Mehrheiten abhängig ist.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Krähenbühl,

      In Ihrer Tabelle geht es um die Stromproduktion. Ich sprach dagegen von der gesamten Energie. Der World Nuclear Report spricht von 4.4% Primärenergie und 2,5% Endenergie. Beides nicht gerade matchentscheidend.

      Besonders wirtschaftlich ist es auch nicht, das Abfallproblem ist nicht gelöst, und spätestens wenn uns das Uran ausgeht, müssen wir eh eine Alternative haben. Da sucht man am besten möglichst frühzeitig.

      Die Antwort, warum ausgerechnet die Grünen an der Erderwärmung schuld sein sollen, sind Sie mir immer noch schuldig geblieben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer,

      lassen Sie mich an Ihrer Weisheit teilhaben und geben Sie mir ein konkretes Beispiel, wie man denn fern von Parlament und Parteien die Energiepolitik nachhaltig beeinflussen kann.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      ich werde Ihnen trotz ihrer abschätzigen Schreibweise hier versuchen zu erklären, dass Sie scheinbar ein sehr konservatives Denken besitzen.

      Als Grundlage ist zu beachten, dass man nicht Politik macht und damit die Denkweise den Menschen beeinflusst, sondern die Denkweise die Politik beeinflusst. Somit dürfte klar sein, dass:

      Wer Menschen mobilisiert und beeinflusst um die Denkweise zu verändern kann langfristig die Politik nachhaltig verändern. Wenn Sie also politisch etwas verändern möchten, müssen Sie die Denkweise der Menschen beeinflussen und verändern in der Grundlage. Dies geschieht heute nicht oder nur im geringen Masse über die von Ihnen hier immer dargestellten Feinbildparteiinserat​en und dergleichen, sondern über die neuen Medien.

      Wenn Sie noch nicht erkannt haben, dass Facebook, Twitter und all diese schnellen Medien das Denken beeinflussen, dann bleiben Sie weiter auf dem “Uraltdenken” und nutzen somit weiterhin den politischen Weg um etwas zu verändern. Glauben weiterhind daran, dass man mittels Politik den Menschen beeinflusst, statt mittels Mensch die Politik.

      Ein kleines Bsp:

      https://netzp​olitik.org/2014/die-d​igitale-zivilgesellsc​haft-ist-auf-twitter-​alle-anderen-sind-bei​-facebook/

      Es wäre glaub an der Zeit, dass sich die Herren Professoren mehr dem neuzeitlichen, schnellen Denken zuwenden und unseren vom Volk finanzierten Studienbeleger das Reale Leben lernen. Es überrascht mich eigentlich, dass ein solcher “Jungspund” wie Sie ein solch konservatives Denken lebt und noch nicht erkannt hat wie und wo Menschen schnell und effizent beeinflusst und mobilisiert werden können.

      Sie haben scheinbar auch nicht überlegt, wie und wo die DSI-Gegner so schnell und effizient mobilisiert wurden und welche Personengruppe das Umschwenken von einem Ja zu einem Nein gebracht hat. Dies war sicherlich nicht ein Inserat oder die Parteimobilisierung.

      Wer ergo eine nachhaltige Veränderung unseres Denkens und damit entstehenden Politik erzeugen möchte, muss dies nicht über die träge und verfilzte Politik tun. Schon aus der Tatsache, dass Menschen Politik machen und nicht die Politik Menschen. Auch hier wäre es scheinbar angebracht in Lehrfächern die Auswirkung und Priorität von Aktion = Reaktion den Studienlerngängern zu lehren.

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    • Juli 19, 2021

      Gesetze werden im Parlament gemacht, nicht auf Twitter. Über die meisten Gesetze gibt es KEINE Volksabstimmung. Deshalb muss man im Parlament Mehrheiten für seine Sache finden können. Und dazu muss man drin sitzen.

      Ausserdem: auch Politiker können die sozialen Medien nutzen und damit ihre Ideen in der Welt verbreiten.

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    • Juli 19, 2021

      Aber Menschen und Politiker bewegen sich auf Twitter und auf der Welt.

      Also nur das ich das richtig verstehe.

      Stefan Pfister sagt/fragt
      “lassen Sie mich an Ihrer Weisheit teilhaben und geben Sie mir ein konkretes Beispiel, wie man denn fern von Parlament und Parteien die Energiepolitik nachhaltig beeinflussen kann. “

      Darauf folt die sehr gute ausführliche Erläuterung von Herr Schweizer:


      ich werde Ihnen trotz ihrer abschätzigen Schreibweise hier versuchen zu erklären, dass Sie scheinbar ein sehr konservatives Denken besitzen.

      Als Grundlage ist zu beachten, dass man nicht Politik macht und damit die Denkweise den Menschen beeinflusst, sondern die Denkweise die Politik beeinflusst. Somit dürfte klar sein, dass:

      Wer Menschen mobilisiert und beeinflusst um die Denkweise zu verändern kann langfristig die Politik nachhaltig verändern. Wenn Sie also politisch etwas verändern möchten, müssen Sie die Denkweise der Menschen beeinflussen und verändern in der Grundlage. Dies geschieht heute nicht oder nur im geringen Masse über die von Ihnen hier immer dargestellten Feinbildparteiinserat​​en und dergleichen, sondern über die neuen Medien.

      Wenn Sie noch nicht erkannt haben, dass Facebook, Twitter und all diese schnellen Medien das Denken beeinflussen, dann bleiben Sie weiter auf dem “Uraltdenken” und nutzen somit weiterhin den politischen Weg um etwas zu verändern. Glauben weiterhind daran, dass man mittels Politik den Menschen beeinflusst, statt mittels Mensch die Politik.

      Ein kleines Bsp:

      https://netzp​​olitik.org/2014/die-​d​igitale-zivilgesell​sc​haft-ist-auf-twitt​er-​alle-anderen-sind​-bei​-facebook/

      Es​ wäre glaub an der Zeit, dass sich die Herren Professoren mehr dem neuzeitlichen, schnellen Denken zuwenden und unseren vom Volk finanzierten Studienbeleger das Reale Leben lernen. Es überrascht mich eigentlich, dass ein solcher “Jungspund” wie Sie ein solch konservatives Denken lebt und noch nicht erkannt hat wie und wo Menschen schnell und effizent beeinflusst und mobilisiert werden können.

      Sie haben scheinbar auch nicht überlegt, wie und wo die DSI-Gegner so schnell und effizient mobilisiert wurden und welche Personengruppe das Umschwenken von einem Ja zu einem Nein gebracht hat. Dies war sicherlich nicht ein Inserat oder die Parteimobilisierung.

      Wer ergo eine nachhaltige Veränderung unseres Denkens und damit entstehenden Politik erzeugen möchte, muss dies nicht über die träge und verfilzte Politik tun. Schon aus der Tatsache, dass Menschen Politik machen und nicht die Politik Menschen. Auch hier wäre es scheinbar angebracht in Lehrfächern die Auswirkung und Priorität von Aktion = Reaktion den Studienlerngängern zu lehren. “

      Und darauf nur was von wegen Twitter und Menschen im Parlament als Reaktion, sonst nix?

      Habe ich das richtig zusammengefasst? Danke für die Antwort und ein Kompliment an Sie Herr Schweizer. So ausführlicher Text und ausser was wegen Twitter konnte Ihnen Niemand was widerlegen. Sehr gut!

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  • März 12, 2016

    Dass die Atomkraft weltweit nur 2% (wie das Herr Pfister hier aussagt) der Leistung erbringt, möchte ich hier mal anweifeln

    http://d​​e.statista.com/stati​s​tik/daten/studie/19​02​98/umfrage/stromer​zeu​gung-weltweit-nac​h-en​ergietraegern-se​it-19​98/

    Aber wie daraus erkennbar ist steigen die Kohle und Torfkraftwerke und das wäre vermutlich der grössere Grund um zu intervenieren. Diese verschmutzen die Luft heute und jetzt. Bei der Atomkraft sind wir am Anfang der Entsorgungs oder Recyclingmöglichkeite​​n. Es wäre durchaus denkbar, dass in den nächsten 20 Jahren ein Wiederverwendung solcher Brennstäbe möglich ist um die Restenergie auch zu nutzen (inkl.. der Strahlenenergie)

    A​​lles auf unserer Erde besteht aus Enerie und jede Energie kann in eine andere Form umgewandelt werden. Dasss wir heute noch nicht in der Lage sind diese vollumfänglich zu nutzen, liegt wohl eher am Wissen des Menschen.

    Aber dass Kohlkraftwerke, die immer mehr Anteile übernehmen nun mal das dümmste ist was man nutzen kann um Energie herzustellen, sollte klar sein. Aber da schreit keiner, dass D heute massiv höhere Energieerzeugung hat über Kohle, nur damit man AKW’s abstellen kann um den politischen Willen umzusetzen. Völliger Nonsens

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  • März 12, 2016

    Herr Pfister, Sie warten auf eine Reaktion. Ja, die können Sie haben. Vorweg, ich schreibe nicht gegen Ihre Person. Wie könnte ich auch. Es geht um Ihre Partei und deren Schreihälse wie Rytz, Girod und Andere. Ihre Partei, die eigentlich wichtig wäre für Gesellschaft. Doch leider schiesst sie immer daneben. Stellvertretend erzähle ich Ihnen eine kurze Geschichte:

    Mein Schweizerfreund in einem Fremdenkurort irgendwo in der Schweiz hat liebe Nachbarn. Diese geben sich als äusserst umweltbewusst und sie sind „grün“. Kürzlich haben sie auf ihrem Dach eine Solaranlage installieren lassen. Sie prahlten mit ihrem Umweltbewusstsein. Gleichzeitig aber kauften sie sich ein Jakuzzi. Dieses beansprucht eine Ganzjahrestemperatur von 35 bis 40° Celsius. Freundlicherweise haben sie, wie es zu ihrem sozialverhalten passt, meine befreundeten Freunde eingeladen, ihre tolle Einrichtung ebenfalls zu benützen. Ich glaube nicht, dass die Energie, die sie aus der Dachvorrichtung gewinnen ausreicht um da Jakuzzi auf Betriebstemperatur zu halten. Und das ist ja das Problem. Man baut sich eine SOBVENTIONIERTE teure Anlage und glaubt damit, seinen Beitrag zur Rettung der Umwelt geleistet zu haben.

    Ich will damit sagen, dass Ihre Partei tolle Empfehlungen propagiert und dabei übersieht, dass gleichzeitig ständig neue Bedürfnisse auftreten. Man spricht von erneuerbarer Energie. Allerdings wehrt man sich dagegen, wenn die BKW die Grimselstaumauer erhöhen möchte. Man will die Grenzen öffnen und reinlassen wer kommen will. Gleichzeitig vergisst man, dass jeder neue Einwanderer die Umweltprobleme der Schweiz zusätzlich belastet. Man denke nur an den Zuwachs des privaten Benzin-Motor-Verkehrs​, und ist gegen den Ausbau des Alpentunnels! Man möchte die AKWs subito abstellen und vergisst, dass es dadurch thermische Kraftwerke als Ersatz braucht. Denn die erneuerbare Energie reicht leider noch nicht. Die Grünen verstricken sich immer mehr in Widersprüche. Deshalb laufen Euch die Mitglieder davon. Das ist fatal, finde ich!

    Dass nach Alternativen der Kernenergie gesucht werden muss, ist klar. Aber die AKWs sind halt da. Da muss nach Entsorgung des radioaktiven Abfalls oder nach Wiederverwertung gesucht werden. Aber die Grünen sind bestrebt, die Entsorgung zu verunmöglichen…

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    • Juli 19, 2021

      Mindestens bei den Olympischen Spielen, dürften wir gleicher Meinung sein, Herr Pfister – dass wir diese nicht wollen!

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    • Juli 19, 2021

      Dass Menschen, die zeitlebens die Atomenergie bekämpft haben, den Abfall nicht in ihrer Nachbarschaft wollen, ist doch verständlich, oder etwa nicht?

      Logisch nicht erklärbar ist ewas anderes. Auch viele Atomenergie-Befürwort​er wollen den Müll nicht.

      Nidwalden Ende 2010. 67% lehnen kantonale Atomausstiegs-Initiat​ive ab
      Nidwalden Anfang 2011: 80% stimmen gegen Tiefenlager für Atommüll.
      DIe Energie nehmen wir, aber den Abfall sollen andere für uns entsorgen.

      Anstatt den Grünen die Schuld anzudichten, sollten SIe die AKW-Befürworter in die Pflicht nehmen Wer diese Technologie wollte, der soll sich auch um den Müll kümmern.

      Ihre zwei Bekannten kenne ich nicht,. .Sind die überhaupt in der grünen Partei? Selbst wenn, von einem oder zwei Menschen kann man nicht auf eine ganze Partei schliessen. Es sind ja auch nicht alle SVPler Erbschleicher, nur weil der SVP-Bundesratskandida​t Zuppiger deswegen verurteilt wurde.

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    • Juli 19, 2021

      “Ihre zwei Bekannten kenne ich nicht,. .Sind die überhaupt in der grünen Partei? Selbst wenn, von einem oder zwei Menschen kann man nicht auf eine ganze Partei schliessen. Es sind ja auch nicht alle SVPler Erbschleicher, nur weil der SVP-Bundesratskandida​​t Zuppiger deswegen verurteilt wurde.”

      Oder man kann auch nicht sagen, dass die ganze Grüne Partei pervers veranlagt ist, nur wenn einer im Büro nackt arbeitet? Das meinte Stefan Pfister oder? Was man sicher sagen kann, dass die ganze Grüne Partei stalinistische Verhältnisse hat. Schliesslich sagte dies Thommen von der Grünen Partei über seine eigene Partei.

      “Anstatt den Grünen die Schuld anzudichten, sollten SIe die AKW-Befürworter in die Pflicht nehmen Wer diese Technologie wollte, der soll sich auch um den Müll kümmern.”

      Ach und was wür für Atommüll hätten, wenn wir die AKWs abstellen, hat Stefan Pfister auch schon gewusst? Wie es auch sei, ich begrüsse die Initiative der Grünen Partei zum Atomausstieg. Endlich kann das Volk abstimmen ob sie diesen überteuerten Ausstieg will. Ich hoffe mit dem wuchtigen Nein werden auch die anderen Pläne gestoppt/geändert.

      Herr Schweizer und Ich warten immer noch auf entscheidende Antworten zu offenen Fragen. Danke

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    • Juli 19, 2021

      Nein, verallgemeinern sollte man wirklich nicht. Was ich damit sagen wollte ist, dass viele Bürger und auch Genossen glauben, wenn sie ein subventioniertes Kollektorchen auf ihrem Dach hätten dann, ja dann könne man sich ja noch ein kleines Extrachen gönnen, wie eben ein Jakuzzilein.

      Was mich besonders nervt an den Grünen, um Ihre Frage ein bisschen direkter zu beantworten, Herr Pfister. Ihre Partei, und auch die GLP setzen sich immer wieder den Heiligenschein gleich selber auf. Es gab eine Zeit in der ein Staat, wenn er „IN“ sein wollte, möglichst viele AKWs betreiben musste. Es galt für deren Bürger sozusagen als Statussymbol. Selbst die Eltern derer, die heute vehemente Gegner dieses Teufelszeugs sind, haben diese Ansicht gestützt – ich kann mich an die damalige Euphorie gut erinnern. Eine wirksame Gegnerschaft baute sich erst um 1970, anl. Betriebsbewilligung AKW Kaiseraugst auf. In Oesterreich ist das AKW Zwentendorf zur selben Zeit gebaut aber nicht betrieben worden.

      Bei uns in Deutschland wird der alternative Strom mit über 20 Milliarden Euro gestützt. Sodass die Wasserkraftwerke nicht mehr rentieren. Ist das nicht ein völliger Unsinn? In der Schweiz, ich wiederhole mich, wollen die Grünen die bestehenden AKWs subito abstellen. Gleichzeitig kämpfen die Grünen mit allen Mitteln gegen Endlagerung der rad. Abfälle und verteuern damit den Betrieb bewusst. Aber ich muss Ihnen sagen, Herr Pfister, was wollen Sie machen, wenn die Kraftwerke wegen den Begehren der Grünen Parteien Hops gehen? Wer bezahlt dann?

      Selbst die ewig lächelnde Energieministerin aus der Schweiz, die ihre Meinung stets nach der Windrichtung richtet, hat ihre fatale Meinung geändert. Sie möchte jetzt nicht mehr subito abstellen…

      Fazit: Das sofortige Abstellen der AKWs erfordert sofortige Ersatzkraftwerke. Die erneuerbare Energie reicht noch nicht aus. Wahrscheinlich wird Sonne und Wind nie ausreichen, denn der Bedarf wächst Jahr für Jahr. Statt dass die Grünen mit der Elekteritsizätswirsch​aft zusammen nach Entsorgungslösungen suchen, verschärfen sie das Problem mit aller Kraft.

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    • Juli 19, 2021

      Die Grünen setzen sich keinen Heiligenschein auf. Sie sprechen Probleme an und schlagen Lösungen vor. Der Ausstieg aus der Atomenergie ist eine Frage des politischen Willens. Dass Parteien, die von der Atomlobby geschmiert werden, diesen Willen nicht haben, ist klar

      http://www.ta​gesanzeiger.ch/schwei​z/standard/Die-FDP-un​d-das-AKWGeld/story/2​0640131

      “Was ich damit sagen wollte ist, dass viele Bürger und auch Genossen glauben, wenn sie ein subventioniertes Kollektorchen auf ihrem Dach hätten dann, ja dann könne man sich ja noch ein kleines Extrachen gönnen”

      Das ist der Jojo-Effekt. Den gibt es nicht nur bei Diäten. “Ich hab jetzt ein sparsameres Auto, dann macht es ja nichts, wenn ich mehr damit fahre.” Das ist nicht typisch grün, sondern typisch menschlich. Und eines der grossen Probleme bei einem vernünftigeren Umgang mit unseren Ressourcen. Ein anderes ist das Statussymbol Offroader. Ein weiteres – das wichtigste!- ist unser Wirtschaftssystem, das nur mit immer mehr Wachstum und damit immer mehr Ressourcenverschleiss​ funktioniert. Das Wachstum frisst auch sämtliche Effizienzgewinne gleich wieder weg.

      Deshalb muss man auch auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig ansetzen:
      -Sensibilisierung der Gesellschaft
      -finanz​ielle Anreize für umweltfreundliches Verhalten(oft geht’s nur über den Geldbeutel)
      -Umbau der Wirtschaft (siehe Initiative grüne Wirtschaft)

      manches geht lokal, anderes national, anderes nur international; und international können wir leider nicht abstimmen.

      Sie haben mir ohnehin noch nicht beantwortet, ob Ihre Bekannten bei den Grünen sind. Wenn da keine Antwort kommt, gehe ich von einem Nein aus.

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    • Juli 19, 2021

      PS: damals war auch Rauchen in. Die Jungs fühlten sich erwachsen, wenn sie sich Zigis ansteckten. Man kann auch klüger werden. Bei Suchtmitteln genauso wie bei der Energieversorgung.

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    • Juli 19, 2021

      Sie sprechen den politischen Willen an. Gerade das ist es eben. Der politische Wille fehlt den Grünen ganz und gar. Uebrigens wenn ich von den Grünen spreche, meine ich gleichzeitig auch die GLP… Sie propagieren den sofortigen Ausstieg und haben die gleichzeitige Alternative noch nicht parat. Das sind doch keine Lösungen, wenn man einfach sagt, man müsse Sonne und Wind noch mehr subventionieren. Machen wir’s den Schwalben (Schwaben) nach… Diese nehmen Jahr für Jahr 20 Milliarden in die Hand und… ach nein, ich wiederhole mich schon wieder

      Ich sag’s nochmals als typisches Beispiel: Die BKW möchte die Grimselstaumauer erhöhen und die Grünen sagen, das geht nicht. Einige m2 Moorlandschaft gehen Flöte. Dabei würden Staumauern gleichzeitig einen Wasserausgleich schaffen und dadurch zunehmende Ueberschwemmungsgefah​ren entschärfen. Wasserkraftwerke haben als zusätzlichen Nebeneffekt, dass Sie Wasserzinsen in den ärmeren Bergtälern generieren…

      Der Heimatschutz mag es auch nicht, wenn überall Windräder vor der Aussicht stehen und alte Hausdächer durch Solaranlagen geschmückt werden.

      Ich erlaube mir nun, die Diskussion zu schliessen.

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    • Juli 19, 2021

      “Die Grünen setzen sich keinen Heiligenschein auf.”

      Zuerst schön setzt auch Stefan Pfister klare Kritikpunkte an seinen Grünen. Klar, wenn selbst ein anerkannter Politiker über die eigene Grüne Partei sagte, es seien dort stalinistische Verhältnisse zu finden muss was dran sein. Ach und was wür für Atommüll hätten, wenn wir die AKWs abstellen, hat Stefan Pfister auch schon gewusst? Wie es auch sei, ich begrüsse die Initiative der Grünen Partei zum Atomausstieg. Endlich kann das Volk abstimmen ob sie diesen überteuerten Ausstieg will. Ich hoffe mit dem wuchtigen Nein werden auch die anderen Pläne gestoppt/geändert.


      “Dass Parteien, die von der Atomlobby geschmiert werden, diesen Willen nicht haben, ist klar”
      Ach darum lassen die Linken Unternehmen welche erneuerbare Energie herstellen JEDE Subventionen zukommen (also sprich wir Steuerzahler haben dies zu stemmen) Oder in die Sozialindustrie, in die Gewerkschaften und und und. Danke für diese spannende Auflklärung wie die Linken funktionieren!

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    • Juli 19, 2021

      “Klar, wenn selbst ein anerkannter Politiker über die eigene Grüne Partei sagte, es seien dort stalinistische Verhältnisse zu finden muss was dran sein.”

      Tja, wenn ein anerkannter SVP-Politiker (This Jenny) von einer stalinistischen Partei-Ausschlussklau​sel” seiner eigenen Partei spricht, muss auch was dran sein. Und wenn ein ehemaliger SVPler (Martin Landolt) seine Ex-Partei mit den Nazis vergleicht, muss ja auch was dran sein.

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    • Juli 19, 2021

      Zuerst mal schön. Wie immer kommt die Zeit wo die Zeit des ignorierens vorbei ist. Freut mich.

      Ach einer der gar nicht bei der SVP ist. Also es gibt SVPler welche von der Grünen Partei von Nazis reden. dann ist da automatisch auch was dran?

      Und 1. Bitte um den Link des dieser Aussage von Herr Jenny. Tja, und es geht hier ANGEBLICH um eine Aussschlussklausel. Herr Thommen sprach von der gesamten Grünen Partei und deren gesamten Strukturen.

      Aber Stefan Pfister bestreitet dies ja auch nicht bei den Grünen. Das ist ja nicht mal ein “Ich nicht, die anderen aber auch” Sondern ein “Ich Ja, die anderen aber auch”

      Schön haben wir das geklärt.

      Und nun wo er wieder auf einen Teil eingeht, bitte auch zum Resten und diesen nicht weiter ignorieren.

      1. Ach und was wür für Atommüll hätten, wenn wir die AKWs abstellen, hat Stefan Pfister auch schon gewusst?

      2. “Dass Parteien, die von der Atomlobby geschmiert werden, diesen Willen nicht haben, ist klar”
      Ach darum lassen die Linken Unternehmen welche erneuerbare Energie herstellen JEDE Subventionen zukommen (also sprich wir Steuerzahler haben dies zu stemmen) Oder in die Sozialindustrie, in die Gewerkschaften und und und

      Ausserdem stünden noch Antworten aus zu Fragen von Herr Schweizer und mir. Besten Dank

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  • März 14, 2016

    Der Komikerfestival der Stromlobby: Livemitschnitt aus dem Radiostudio Zürich:
    http://www.srf.ch/s​endungen/samstagsrund​schau/strombranche-vo​r-dem-kollaps

    Auf die Frage nach der Ausstiegsinitiative (Minute 17.00): Andrew Walo fühlt sich verpflichtet, dem Volksvermögen Sorge zu tragen, das er verwaltet. Einen Satz später lässt er durchblicken, dass er natürlich Klage einreichen würde (1-2 Milliarden) falls die Initiative angenommen würde – gegen das Schweizer Volk.

    Der Herr Walo hat ein ausgesprochen feines Gesprür: Das „Volk“, welches Atomenergie besitzt und das Volk welches für die negativen Auswirkungen der Atomenergiepolitik bezahlen soll ist nicht dasselbe! Dem nächsten, der die Hymne der Atomlobby, sie sei geradezu die Hüterin des Staatsvermögens, kritiklos nachsummt, dem werde ich eigenhändig Eselsohren anheften.

    Ich bitte auch aufzumerken, was der Komiker zu der Alpiq-Idee sagt (ab Min 4.45): gleich dreimal betont er dass dies „zurzeit“ und „jetzt nicht der Zeitpunkt“ für so eine Massnahme wäre. Klarer kann man eigentlich nicht formulieren, dass der Zeitpunkt dann schon mal kommen wird. Für die Axpo ist er einfach noch nicht ideal, weil sich die Investitionen ins AKW Beznau zuerst noch für das (besitzende) Volk auszahlen sollen, bevor man das (bezahlende) Volk dann die Drecksarbeit machen lässt.

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