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Aus China ein neuer Begriff: APEC-BLAU

z.Z. Bei­jing, 29. No­vem­ber 2014

 

Ein neuer Begriff aus China: APEC-BLAU

Seit der kürzlich zu Ende gegangen APEC-Konferenz in Beijing reden die Beijinger von APEC-BLAU. Der Begriff wurde auch schon von den chinesischen Medien aufgegriffen.

Im Hinblick auf die APEC-Konferenz, für deren Dauern zahlreiche Regierungschefs, Minister und zahlreiche Beamte und Helfer aus ganz Asien für mehrere Tage erwartet wurden, hatte die Regierung schon einige Tage im Voraus und für eine Gesamtdauer von 8 Tagen für Beijing und den weiteren industriellen Grossraum darum – eine Fläche wahrscheinlich wesentlich grösser als die Schweiz – befohlen, sämtliche Industrien, Betriebe, Schulen und Universitäten zu schliessen. Den Menschen wurde geraten, in andere Teile Chinas zu reisen oder in ihren Wohnungen zu bleiben. Millionen benützten diese unerwarteten Ferientage und verreisten mit ihren Familien. Aber da die Billette sämtlicher Transportmittel anscheinend ausverkauft waren, mussten weitere Millionen in Beijing bleiben. An geraden Tagen durften laut chinesischen Freunden, die mit geraden Nummern auf ihren Autoschildern, an ungeraden die mit ungeraden Nummern ihre Autos benützen.

Diese Massnahme führte dazu, dass der Himmel über Beijing während der Konferenz strahlend blau und die Luft mit nur wenig Feinstaub belastet war, und dass es auf den Strassen seit langem zum erstenmal keine gigantischen Staus gab. Daher der Begriff:

APEC-BLAU.

Diese Massnahme soll zu Produktionsausfällen im Wert von 50 Milliarden Yuan (rund 8 Milliarden Franken) geführt haben, die die Firmen anscheinend selber zu tragen haben.

Leider herrscht seither wieder eine sehr hohe Luftverschmutzung.

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Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Aus China ein neuer Begriff: APEC-BLAU
  • November 29, 2014

    Gruss nach Peking, Herr Frick SP.

    Hier in der Schweiz hoffen wir momentan grad ganz fest auf Confoederatio Helvetica (CH)–Gold.

    Das würde auch länger halten, als APEC-Blau…

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    • Juli 19, 2021

      aha Hr Knall: auch so ein Goldfreak der meint seine private Spekulation auf Gold soll der Steuerzahler berappen. Sind ihre Gold-ETF auch so stark im minus
      http://www.fin​anzen.ch/ETF/ZKB-Gold​-ETF-A-CHF
      und
      http://www.six-swis​s-exchange.com/funds/​security_info_de.html​?id=CH0104136285CHF4

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    • Juli 19, 2021

      UND NEIN: ich investiere nicht in solches Zeugs.

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    • Juli 19, 2021

      Warum denn nicht, Herr Kremsner? Jetzt müssen Sie nur relativ wenig wertlose Papierschnipsel auf den Tisch legen, um wertvolles Gold zu kaufen.

      Wenn Sie also über Ersparnisse in Kontowährungen verfügen, die Sie als ihren Vermögensgrundstock einsetzen wollen, so bietet sich eine entsprechende Anlage sicher an. Allerdings in physischem Gold und nicht als Papiere wie ETF und Co.

      Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Enkel und Urenkel werden es Ihnen danken! (Vielleicht werden Sie aus Verehrung sogar eine Kopie Ihres Vimentis-Photos auf’s Nachttischchen stellen…)

      Im Übrigen muss man bei Leuten wie Ihnen immer wieder darauf hinweisen: Die Goldanlagen einer Privatperson lassen sich nicht mit den Reserven der Nationalbank vergleichen. Sie haben weder die gleichen Aufgaben, noch die gleichen Zwecke.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kremsner

      Das ist schon klar, dass Sie nicht in Wertbeständiges investieren. Wäre ja auch gegen die poltiische Einstellung.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn ich Schweizer wäre, ich habe es schon mehrmals gesagt, ich könnte diesem Goldbegehren niemals zustimmen.

      Mich interessierten schon immer die wirtschaftlichen Zusammenhänge in Sachen Inflation, Deflation, Depression, Rezession, Ursachen, Geldmengen, Wechselkursen, Beschäftigungslage kurz Makroökonomie genannt.

      Von daher muss ich sagen, liebe Schweizer, überlasset die Goldgeschäfte denn Spekulanten.

      Herr Kemsner sagt uns, ich investiere nicht in solches Zeug. Hier bin ich doch sehr neugierig, in was, Herr Kremsner investieren Sie denn? Da Sie ja zwei ausgesprochene Finanzdienstleister-W​ebseiten verlinken, weist dies darauf hin, dass Sie auf diesem Gebiet über eine gewisse Erfahrung verfügen.

      Gold mögen Sie nicht, Aktien sind Teufelszeug und brandgefährlich, besonders wenn plötzlich eine Deflation ausbrechen sollte, eine Situation wo niemand mehr kaufen will, weil er denkt, nächsten Monat sei das Produkt billiger. Einige EU-Länder befinden sich bereits nahe daran…

      Obligationen rentieren schlecht, und die Gefahr von Massenkreditausfällen​ entsteht im Falle einer Deflation.

      Über Staatsanleihen können wir nur bei sog. Tripla-A Klassierte reden…

      Liegenschaften sind teuer und der Mieterschutz ist enorm stark.
      Was schlagen Sie vor, Herr Kremsner?

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    • Juli 19, 2021

      Wenn Sie den Schweizern schon Ratschläge erteilen, Herr Krähenbühl, über Goldvermögen der SNB und wenn Sie doch über all die von Ihnen aufgezählten Themen und deren Zusammenhänge vertiefte Kenntnis haben, dann fragt man sich schon, warum Sie denn jetzt nicht mehr weiterwissen.

      Tipp: Herr Kremsner wird schon gar nicht helfen können…

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    • Juli 19, 2021

      Aber nein, Herr Knall. Ich gebe doch den Schweizern keine Ratschläge. Behüte. Ich sage nur, wie ich es machen würde, wenn Sie gestatten.

      Volkswi​rtschaft und Makroökonomie, da habe ich lediglich ein gewisses Interesse, aber nicht vertiefte Kenntnis.

      Vertieft​e Kenntnis hat nur einer, hier in der Vimentis-Familie. Ich meine derjenige, der ständig den Wohnsitz und den Namen wechselt. Aachen, Kapstadt, Bern usw. Er hat unzähliche Berufe, unter anderem Oekonom. Ich bin da schon bescheidener – vielleicht im Alter, da schlage ich wahrscheinlich alle.

      Nun gute Nacht, Herr Knall. Ich habe morgen viel zu tun.

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  • November 29, 2014

    Um so mehr als China grosse Goldkäufe getätigt hat und ziemlich viel davon hat, vermutlich ohne Staub, aber gekauft, nicht abgestaubt, was bei der FED nicht mehr so ganz klar ist.

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