1. Gesellschaft

Die Menschenrechte der UNO sind westlich geprägt.

Die Men­schen­rechte der UNO sind west­lich ge­präg­t ​​​ ​​​ ​ ​ ​

Die NZZ publizierte am 8.12.18 unter dem Titel Quelle der Inspiration für eine bessere Welt einen illusionslosen, nachdenklich stimmenden, dennoch hoffnungsvollen Artikel. Er bedarf einer Ergänzung für die weitere Leserschaft. Ende 1948 zählte die UNO erst 57 Mitglieder, darunter 21 christliche lateinamerikanische (von Mexiko bis Argentinien), nur10 aus Westeuropa, 6 Mitglieder gehörten zu dem in Entstehung begriffenen Ost-block. Dazu kamen 4 andere westliche Staaten (USA, Kanada, Australien, Neuseeland), 3 andere christliche (Äthiopien, Philippinen, Südafrika), und 15 andere blockfreie (wie Indien), teils westlich orientierte (wie China vor Mao Tse Tung) oder muslimisch mit starken christlichen Minderheiten, (wie z.B. Libanon, Irak). Ägypten und Syrien hatten sich bereits zur Vereinigten Arabischen Republik zusammengeschlos-sen.​ Die einzigen fast ganz muslimischen Mitglieder waren Afghanistan, Jemen, Pakistan und Saudi-Arabien.

Die Initiative für die Erklärung der Allg. Menschenrechte kam von den USA. Die Witwe von US Präsident Roosevelt leitete die UNO Kommission, die die Erklärung entwarf und vertrat. Bei der Abstimmung über die Menschenrechte stimmten 48 Mitglieder dafür, Alle 6 Mitglieder des Ostblocks, einschliesslich der Sowjetunion, sowie Saudi-Arabien und Südafrika (Apartheit-Regime) enthielten sich der Stimme.

Warum hatte die UNO damals so wenig Mitglieder? (Heute hat sie 193). Viele der heutigen, teilweise bedeutenden Staaten gab es noch gar nicht, weil sie Kolonien waren oder sonstwie unter einer Form der Vormundschaft durch westliche Mächte standen. (Einige Beispiele: Algerien, Bangladesh, Malaysia, Marokko, Sudan, Vereinigte Arabische Emirate). Dazu kamen die Verlierer des 2. Weltkrieges (Deutschland, Italien, Japan und deren Verbündete, wie Finnland), die noch nicht selbstän-dig waren, sondern von den Siegermächten beherrscht wurden.

Als zahlreiche neue muslimische Länder entstanden waren, entschieden sie, die Allg. Menschenrechte der UNO der Scharia zu unterwerfen, da sie die UNO Erklärung als „westlich“, bzw. „christlich“ empfanden. Am 5. August 1990 wurde die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam von 47 Mitgliederstaaten der Organisation der Islamischen Konferenz (von insgesamt 57 Mitgliedern) angenommen. Die Grössenordnungen entsprechen fast ganz denjenigen bei Annahme der UNO Erklärung von 1948. Aber bei sehr vielen Artikeln wird zwar eines der UNO Menschenrechte genannt, aber dann eine Schlussformel angefügt, die es wieder relativiert, in dem es der Scharia unterstellt wird. (IN meinen früheren Artikel auf vimentis, Islam und SPS, findet man Zitate aus der Kairoer Erklärung).

Am 15. September 1994 nahm der Rat der Liga der Islamischen Staaten die Arabische Charta der Menschenrechte an, die im Ton wesentlich gemässigter ist und näher an der UNO Deklaration der Menschenrechte liegt. Aber schon in der Präambel wird in Bekräftigung der Charta der UNO und anderer Menschenrechtserkläru​​​​ngen am Schluss noch gesagt „sowie der Kairoer Erklärung über Menschenrechte im Islam“, die, wie gezeigt, die Menschenrechte der Scharia unterstellt. ​​​ ​ ​ ​ ​ ​ ​

1) Laut Maulana Muha­mmad Ali, einem der grossen islamischen Denker („The Religion of Islam“, Lahore, 1973) ist im Koran (und den damit zusammenhängenden grundlegenden Schriften) nirgends die Rede davon, dass Muslime, die vom Islam abfallen, oder Ungläubige getötet werden sollen, ausser sie beteiligten sich an einem Krieg gegen ein muslimisches Land. Allah bestrafe sie dafür im Jenseits. Auf Mord steht die Todesstrafe, auch der Mord an einem Andersgläubigen, der in einem muslimischen Land lebt. Diebstahl soll mit Abhacken der Hände bestraft werden. Auf Ehebruch steht Auspeit-schen als Strafe, nicht die Steinigung. Aber wie in vielen traditionellen Gesellschaften vermischen sich oft uralte Traditionen und Gesetze mit religiösen Vorstellungen. So steht auf dem Abfall vom Islam in zahlreichen muslimischen Staaten die Todesstrafe. Sie wird aber selten angewandt. ​​​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​

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Comments to: Die Menschenrechte der UNO sind westlich geprägt.
  • Dezember 9, 2018

    Danke für Ihre Ergänzungen, Herr Frick. Für jüngere Leser wäre vielleicht noch anzufügen. Dass die Menschenrechte auch eine Folge der 2.Weltkrieges mit seinen vielen Opfern war.
    Nun ist die UNO und andere weltumspannende wichtige Institutionen in Gefahr, wirkungslos zu werden, Durch einen einzigen Mann. Donald Trump, der meiner Meinung nach Demokratie Amerika zu einer “Demokratur” macht. Jemand, der alles, was nicht von ihm kommt, ablehnt. Auch die Errungenschaften aller früherer Regierungen. Er hört nicht auf Fachleute. Er ist eine Gefahr für die Weltordnung geworden. (Cholerisch, ignorant, undiszipliniert, unberechenbar, gefühlsarm, unerzogen ).

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    • Dezember 9, 2018

      Oh, wie schön, dass man wenigstens Jemandem dafür die alleinige Schuld zuschieben kann. Denn gäbe es keinen Trump, dann würde ja auch Ghadaffi noch leben, und viele Andere wohl auch.

      Wobei, an Ghadaffi’s Tod, und dem Untergang Lybiens, war ja gar nicht Trump schuld, sondern sein lieber und netter dunkelhäutiger Vorgänger, und seine Vice, die liebe Dame.

      Aber das spielt auch keine Rolle, für die zumindest, die wohl glauben, Trump sei doch an Allem schuld.

      Fröhliche Weihnachten, liebe unschuldige Kinder. Ihr lernt es schon noch, wenn Ihr einmal erwachsen seid. Vielleicht wenigstens, und wenn nicht, spielt es ja auch keine Rolle, dann habt Ihr es einfach nicht besser verdient.

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    • Dezember 10, 2018

      Herr Alex Müller,

      Einer alleine in so kurzer Zeit? Präsident der USA?

      Nein, wenn man seine Ansichten zu einer UNO oder Töchter Organisationen hat, kommt dies aus dem Verhalten von so einer Organisation heraus.
      Meiner Ansicht nach wäre eine UNO gut beraten, sich wirklich mal um die Völker, die Menschen und nicht um Machtgeplänkel zu kümmern.
      Und eine WHO sich um die Gesundheit der 3 und 4 Welt Länder, als um Gesundheit im Westen.

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    • Dezember 10, 2018

      Grad gestern Nacht meinte die offenbar zuständige Frau der UNO Organisation, es sei eigentlich fast eine Frechheit, dass Länder, die an der Ausarbeitung des Migrationspaktes mitgearbeitet hätten, jetzt den Pakt nicht unterschreiben würden.

      Und auch der glatte Herr Glättli von den Linksextremen kann gar nicht verstehen, weshalb unser Land so etwas nicht unterschreiben möchte, man müsse sich ja nicht daran halten. Aber nachher würde der gleiche Clown auch wieder reklamieren, würde man die Bedingungen nicht einhalten, mit dem Hinweis, man hätte doch unterschrieben.

      Da​s ist doch, was diese Figuren von Demokratie verstehen, oder besser gesagt, von Demoktatur. Und so gesehen, ist mir doch Trump sehr viel lieber, als diese kleinen Diktatoren, die glauben, die Weisheit mit den grossen Löffeln gefressen zu haben, und allein bestimmen zu dürfen, wie ein Volk sich zu verhalten habe, um zu den Netten und Lieben zu gehören.

      Und hat sich überhaupt schon mal jemand gefragt, wieviele Millionen solche PAKTS kosten, und wieviel Treibstoff sinnlos verpufft wird, um sich an den schönsten Orten der Welt zu treffen, um über solchen MIst zu debattieren.

      Ich wenigstens bin froh, dass einen Trump gibt. Und ob er mir symphatisch ist, spielt dabei überhaupt keine Rolle, zählen für mich tut wirklich nur, dass mindestens jemand nicht mehr länger gewillt ist, diesen in diesem wirren Theaterverein der intellektuellen Möchtegern Wichtigkeiten noch eine Rolle zu spielen.

      Mit Demokratie haben diese Figuren nämlich wirklich nichts am Hut. Daher ist es gut, dass es einen Trump gibt. Meine ich wenigstens.

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    • Dezember 10, 2018

      “Und auch der glatte Herr Glättli von den Linksextremen kann gar nicht verstehen, weshalb unser Land so etwas nicht unterschreiben möchte, man müsse sich ja nicht daran halten.”

      Herr NR Glättli ist Mitglied Grünen Partei der Schweiz (GPS), Herr Jacob, und Präsident der Fraktion.

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    • Dezember 11, 2018

      Ist mir klar, und dazu ist er auch noch Verbands-Chef der Bierbrauer-Gilde, und er scheint sehr gute Freunde beim Schweizer Fernsehen zu haben, sonst würde er nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit Sprachrohr der vermeintlich Guten sein, und mit doppelt soviel Redezeit wie der politischen Gegner ausgestattet.

      Und währenddem in Kanada mittlerweile der Hanf zum legalen öffentlichen Allgemeingut wurde, und als offenbares Allheilmittel gegen vielerlei sehr begehrt, hört man natürlich von den Grünohren in unserem Land keinen Ton darüber. Logisch, denn die Bierbrauer sind ja wirklich die letzten, die daran Freude haben könnten, dass die bislang vermeintlich niedriger stehende Gilde der Hanfraucher jetzt plötzlich nicht mehr zu Denen gehören sollen, über die die Alki’s bislang lästern konnten.

      Und so schliesst sich doch der Kreis, denn Meinungen sind ja auch immer davon abhängig, wieviel man an und wegen einem Zustand verdient. Und wenn die Bierbrauer keine Umsatzrückgänge hinnehmen wollen, müssen sie halt schauen, dass auch der Zustrom Derer, die gerne Bier trinken, ja nicht nachlässt.

      Hat zwar eigentlich nichts miteinander zu tun, das Ganze. Oder vielleicht ja doch, denn es geht im Grundsatz ja eigentlich auch um Vernunft. Aber Vernunft wäre es doch eher, die anstehenden Probleme einer Gesellschaft einer Lösung näher zu bringen, als ständig nur an neuen Regeln und Vorschriften zu arbeiten. Und das erst noch von ganz Oben nach Unten, und die dummen Bürger|innen scheinen dazu immer weniger gefragt zu werden. Man weiss ja, wie die Menschen ticken, oder man glaubt es zumindest zu wissen, wie der glatte Herr Glättli und seine Freunde.

      Aber, nur um es noch anzumerken, der Entscheid der USA, schon gar nicht an diesen UNO Gesprächen teilzunehmen, kam zumindest nicht von Herrn Trump, sondern seinem netten Vorgänger.
      Zum Glück wohl, sonst hätten die Netten einen Grund mehr, ihn zumindest verbal zu zertreten.

      Auch wenn es ihn ja gar nicht interessiert. Er weiss ja bestens, wie die Schleimer ticken.

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    • Dezember 11, 2018

      Gar nichts ist ihnen klar Herr Jacob: “von den Linksextremen” war mindestens eine Unterschiebung, “Grünohren” ist respektlos, und beides ist gegen die Diskussionsregeln.

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    • Dezember 11, 2018

      Sie treffen den Punkt, Herr Oberli, man darf wohl hier nur gegen die Rechten scharf schiessen, wie gegen Blocher, Putin, oder Trump. Das ist dann auch nicht respektlos, weil ja solche Personen auch keinen Respekt verdienen.

      Aber mein Respekt verdient halt nur, wer auch reskekt verdient. Und sei es irgendwer, der politisch etwas tut, das zumindest den Eigenen etwas nützt. Mir aber nützt weder der tägliche Stau etwas, noch die Bäume, die so wachsen, wie noch nie zuvor, weil das viele CO2 für sie offenbar das Beste ist, was ihnen passieren konnte.

      Und mir nützt vor Allem auch kein Herr Glättli etwas, denn ausser Andere zu kritisieren, habe ich von ihm noch nie etwas gehört, was ganz normalen Menschen auch nur im Ansatz von Nutzen wäre. Aber es mir auch klar, welche Ziele man verfolgt, und schon deshalb bewundere ich den Mut eines Herrn Trump, sich mit der rot/grün gefärbten Gilde der vereinigten intellektuellen Gutmenschenschaft anzulegen.

      Das Schönreden einerseits, und Schmutzmachen andererseits, ist doch genau, was uns schon soweit gebracht hat. Und die Frauen helfen natürlich tatkräftig mit, wobei man den eigenen SUV ja nur deshalb anschaffte, um den Kinderwagen der Tochter zwei Mal im Jahr auch ohne Zerlegung im Auto transportieren zu können. Um mal gar nicht davon zu sprechen, wieviel Gift und Chemie ein Grossteil dieser Frauen täglich die Abläufe runterspülen, für die Haare, bis zur Windel, im alltäglichen Kampf, allzeit für den Prinzen bereit zu sein, käme er tatsächlich einmal um die Ecke.

      Daher gilt es sicher, besser nicht länger respektlos zu sein, denn solches Macho-Gehabe entspricht nicht mehr dem Standard, der heute gilt, wo selbst die Männer beginnen, sich zu schminken. Und wer gegen Einwanderer etwas sagt, zählt sowieso schon Denen, die man amtlich verfolgen sollte, denn Einer davon könnte ja der Prinz sein, oder sonst Jemand, der es sicher nicht verdient, dass man ihn nicht will.

      Oder sonst irgendwas, es spielt ja auch gar keine Rolle. Und ich bin zu alt, um mir noch etwas vormachen zu wollen. Wir müssen einfach durch, wennauch wohl etwas anders, als sich das noch grüne Tomaten wohl vorstellen. Und man erlebt es ja bereits, von Paris, über Dresden, bis runter nach Italien und Griechenland. Aber die Welt ist halt nicht nur grün, oder rot, und dort, wo Rote und Grüne herrschen, funktioniert es ja auch nicht besser als anderswo. Oder zumindest nicht real, auch wenn man nach Aussen hin so tut, als wäre es nicht so.

      Schauen Sie sich besser einfach einmal etwas um, im täglichen Leben. Und dann merken auch Sie es, und erkennen den täglichen Schein. Das ständige Schöngerede, und die gelebte Wirklichkeit, als ein Gegensatz, der noch nie krasser war.

      Wenn also etwas respektlos ist, dann doch eher die gelebte Wirklichkeit.

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    • Dezember 14, 2018

      Hr. A. Müller,
      die UNO ist schon längere Zeit wirkungslos geworden, als Donald Trump Präsident der USA ist. Und wenn Saudiarabien das Präsidium für die Menschenrechte innehat, ist das die VIEL grössere Gefahr für die Welt als Donald Trump.
      Auch dass eine Mehrheit der islamischen Länder die UNO- Menschenrechtskonvent​ion nicht einhält, stattdessen sich für die “kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam” stark macht, ist nicht gerade Menschenrechtsförderl​ich und auch nicht gut für das Zusammenleben mit nichtislamischen Ländern.

      Was gewisse “Fachleute” sagen, ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei.
      Ein Beispiel: Ein freiburger Rechtsprofessor meinte einmal vor ca 10 Jahren, dass man hier in der Schweiz auch Schariarecht gelten lassen sollte, um vermutlich den Einwanderern entgegenzukommen.– So ein Schwachsinn eines “Fachmannes”!–
      Auf solche Ratschläge können wir Schweizer dankend verzichten!!–

      D.T​rump macht dies nämlich auch so und verbietet Einwanderung aus islamischen Ländern. Ebenso will er eine Mauer an der Südgrenze zu Mexiko hin bauen, um eine unkontrollierte Zuwanderungsflut und Drogenhandel einzudämmen. Die “Fachleute” lehnen dies ab.
      Ich aber finde diese beiden Anliegen D.Trumps gut und unterstützungswürdig.​
      D.Trump will klar die Zuwanderung steuern und ist gegen eine ratlos und hilflos daherkommende “laisser faire Haltung” des Nichtstuns der allzu liberalen Kreise.

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    • Dezember 14, 2018

      > gegen eine ratlos und hilflos daherkommende “laisser faire Haltung” des Nichtstuns der allzu liberalen Kreise.

      Richtig, Herr Wobmann, wobei, die sogenannt liberalen Kreise haben ja längst schon begriffen, dass ja auch Muslime Konsumenten sind. Und Konsumenten sind immer willkommen, wenn die um Vermögensvermehrung geht. Zudem sind diese Kreise längst schon international ausgerichtet, denn wer genug Geld hat, hat auch die Möglichkeit, sich irgendwo niederzulassen, im Gegensatz zu den Abhängigen, aber das merken diese Leute offenbar gar nicht.

      Es ist ein ganz übles Spiel, welches man spielt, auch im Verbund mit den Medien, und mit der Indoktrination, indem man Alle, die sich gegen diese Politik äussern, ganz einfach in die rechte Ecke stellt, und als eigentlich Schuldige brandmarkt, als Leute, die sich den sogenannten Fortschritt stellen.

      Aber offenbar haben es diese Leute auch gar nicht besser verdient, denn wer sich derart manipulieren lässt, ist ja wirklich nur selber schuld. Und die Mächtigen haben auf den ‘Pöbel’ noch nie Rücksicht genommen, sonder immer nur ihre eigenen Interessen vertreten. Und die Interessen heissen Geld, und so Macht. Das war immer schon so, und es wird auch immer so bleiben.

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    • Dezember 14, 2018

      Hr.Jacob
      Ich kann Ihren ersten und zweiten Abschnitt unterschreiben, aber ihren dritten Abschnitt nicht.
      Denn unter dem Volk hat es immer auch Bürger gegeben und gibt es heute noch, die sich nicht manipulieren lassen. Von daher kann man nicht dem ganzen Volk die Schuld anlasten.
      Ja, die Mächtigen haben noch nie Rücksicht genommen, ausser wenn sie unter Druck kommen. Und da hat es tatsächlich auch bei denen schon Rückzieher gegeben. Wenn sie in einem Geschichtsbuch nachlesen, ist dies immer dann der Fall gewesen, wenn das Volk erwacht ist und bewusst seine Freiheit erkämpt hat. Das war auch hier so (1291). Und kann auch so wieder kommen.

      Und es war eben nicht immer so, dass die Mächtigen durchmarschieren konnten.

      Und wenn Sie sagen, dass es immer so war, dass die Mächtigen durchkamen und es immer so bleiben wird, machen Sie ein Eigentor in der psychologischen Kriegsführung.

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  • Dezember 9, 2018

    Der Anlass zur Gründung der UNO war der II. Weltkrieg, damals waren noch die Mehrzahl der Mitglieder westlich, ja, also auch christlich geprägte Länder. Heute bilden 3/4 die der Mitglieder 2. & 3. Weltländer, welche die UNO dominieren der Anzahl nach, sie darum für ihre eigenen Interessen instrumentalisieren.

    Der UNO-Migrationspakt ist ein gutes Beispiel dafür, diese möchten damit ihren Bevölkerungsüberschus​s einfach in die Industriestaaten umsiedeln, dies ganz einfach aus ganz offensichtlichen, naheliegenden Gründen.

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    • Dezember 11, 2018

      Darum hat die Schweiz zu Recht diesen Migrationspakt aufs Eis gelegt.

      Dasselbe sollte sie auch mit dem Flüchtlingspakt machen, der noch ansteht und in Etwa dieselben Forderungen und schrankenlosen Erweiterungen des Flüchtlingsbegriffs beinhaltet.

      Noch besser wäre, wenn die Schweiz davon definitiv Abstand nimmt. Ich hoffe sehr, dass das Parlament in diesem Sinne beschliesst.

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    • Dezember 13, 2018

      Das sehe ich genau so Herr Walter Wobmann, so wie bis jetzt darf es nicht weitergehen, da muss sich Grundlegend etwas ändern.

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    • Dezember 15, 2018

      “Heute bilden 3/4 die der Mitglieder 2. & 3. Weltländer, welche die UNO dominieren der Anzahl nach, sie darum für ihre eigenen Interessen instrumentalisieren.”​

      Es steht Ihnen als Christ (?) natürlich frei, demokratische Entscheide der UNO-Vollversammlung abzulehnen, Herr Hottinger, und diese wegen “Instrumentalisierung​ eigener Interessen” nicht christlicher inferiorer Mitgliedstaaten nicht zu respektieren.

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    • Dezember 15, 2018

      Da brat mir doch einer ein Storch. Wir wollen nicht, dass aus solchen Ländern zugewandert wird, weil wir es für Problematisch halten, andere nennen es Rassismus, aber offenbar gibt es Probleme bei der UNO, wenn der Westen die Christlich geprägten überstimmt werden.

      Noch mehr Probleme wenn man aussteigen will.
      Da kommt man schon ins grübeln, ja was jetzt nun?

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    • Dezember 19, 2018

      Es ist nur klar und logisch, wenn die muslimischen Länder diesen Migrationspakt befürworten. Denn sie wollen ja mit Migration nach Europa die Islamisierung hier vorantreiben. Alles, was sich dem entgegenstellt, ist angeblich “rassistisch”.

      Sind gewisse Leute wie z.B. Hr. Oberli auch schon mal auf die Idee gekommen, dass der unreflektierte und unreformierte Islam hoch rassistisch ist, weil er Andersgläubige als Menschen 2.Klasse anschaut und auch so behandelt.

      Wollen Sie wirklich, dass wir hier in Europa “dank Islamisierung” auch bald Bürger 2.Klasse sind?

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  • Dezember 10, 2018

    Die “Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam” (5. August 1990) beharrt auf dem Vorrang des islamischen Rechts. d. h. sie hält wesentliche Teile der UN-Menschenrechtskonv​​ention NICHT ein.

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    • Dezember 11, 2018

      Das ist tatsächlich ein Problem, das Sie richtigerweise festgestellt haben, Hr. Oberli.
      Nun sollten daraufhin auch Konsequenzen folgen:
      Sind Sie angesichts der Tatsache, dass der Islam KEINE Trennung von Staat, Gesellschaft, Rechtsverständnis und Religion kennt, auch dafür, dass man hier in der Schweiz ein demonstrativ- plakatives zur Schau stellen der Scharia-Ideologie unterbinden soll, wie das die Initiative für ein Verschleierungsverbot​ verlangt?

      Bin gespannt auf Ihre Antwort.

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    • Dezember 11, 2018

      Ich bin natürlich dafür, dass die Schweizer Behörden die Menschenrechte ohne Ausnahmen (wie sie die SVP immer wieder durchzusetzen versucht) anwenden, Herr Wobmann. Sie müssen deshalb ein Verschleierungsverbot​ VERHINDERN.

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    • Dezember 11, 2018

      Der Islamwissenschaftler Prof. Reinhard Schulze sagt, dass das Kopftuch im Koran nicht thematisiert werde. Da sei nur von Bedeckung die Rede. Also entspricht die Kopftuchpflicht nur der Art und Weise der Auslegung der entsprechenden Koran-Sure.

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    • Dezember 14, 2018

      Das heisst also, Hr. Oberli, dass Sie die islamistischen Menschenrechts- Abscha​ffer in Schutz nehmen wollen.
      Ich denke nicht, dass auf “Ihre Art” die Menschenrechte hier in Europa noch lange überleben können.
      Genau von solch abstrus-naiven Haltungen profitieren die Islamisten. Hr. Erdogan hat es einmal sehr deutlich gesagt:
      “Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind.
      Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bayonnette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen sind unsere Soldaten.-
      Die Deutschen und Europäer sind naiv, wenn sie glauben, dass die türkischen Gastarbeiter nur nach Europa kommen, um zu arbeiten… Allah hat einen ganz anderen Plan!”–

      Hr. Oberli will die Islamisten so lange verhätscheln, bis sie Ihm (wenn sie dann stark genug sind) irgendwann “eins aufs Dach” geben.
      Ich sehe das zu Recht etwas anders und möchte VORHER Schlimmeres verhindern.
      Und das geht nur mit einem JA zur Initiative für ein Verschleierungsverbot​​​; und noch weiteren Massnahmen wie KEINE Auslandfinanzierung mehr von Moscheen, so wie das Oesterreich zur Zeit praktiziert!–

      Im Weiteren würde ich einen Einwanderungsstop für aussereuropäische Muslime befürworten (NB. die Türkei gehört nicht zu Europa).

      Ich will nämlich NICHT, das sich das Strassenbild von Zürich, Bern, Genf und Basel demjenigen von Kabul, Tehran, Riad und Khartum ähnelt.

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    • Dezember 14, 2018

      @ Hans Forestier
      Das heisst also, dass weder Kopftuch, noch Niqab und Burka notwendig sind, um den islamischen Glauben zu praktizieren.
      Das heisst für mich erst Recht ein Ja zum Verschleierungsverbot​, denn dann können die gemässigten, nicht verschleierten Muslime normal ihren Glauben praktizieren, während die halbradikalen (Kopftuchträgerinnen)​ keine Kopftuchtragpflicht mehr haben und Vollradikalen (Burka- und Niqabträgerinnen) hier nichts mehr zu suchen haben und ihr demonstratives zur Schau stellen der Scharia-(Un-)Rechtsor​dnung lassen müssen.

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  • Dezember 10, 2018

    Die Zeiten haben sich geändert.

    China ist sehr viel stärker als unter Mao Zedong und ist inzwischen ultrakapitalistisch. Auch Russland ist wiedererstarkt und ultrakapitalistisch. Indien ist auch sehr viel ambionierter und stärker geworden. Selbst Nordkorea setzt heute teilweise auf den Kapitalismus.

    Euro​pa ist schwach und militärisch von den USA und der NATO abhängig.

    Die Macht verschiebt sich Richtung Asien und der aufstrebenden Macht China.

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    • Dezember 10, 2018

      Warum muss man Militärkraft und UNO in dem selben Zusammenhang nennen?

      Ausserdem liegt es genau an solchen Leuten die zum Beispiel nicht einsehen wollen dass man eine Armee und Kampf Flugzeuge Braucht, dass man Abhängig von einer USA ist.

      Dass man Wirtschaftlich / Europa bachab geht liegt wieder an den Gleichen, denn die sind Geldgeil, (Investitionen in Asien) beschwören mit den miesen Löhnen und ausnehmen der 3 und 4 Welt die Sozialen Probleme herauf, …

      Am Schluss zeigen die gleichen Machtgeilen (sogenannte liberale Mitte) mit dem Finger aufs Volk und erklären…Europa…o​der der Westen nehme diese Länder aus. Das Volk soll es dann ausbaden..

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    • Dezember 11, 2018

      Vielen Dank für Ihre gute Analyse und das klare Aufzeigen der Fakten, Herr Nabulon.

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    • Dezember 11, 2018

      Von einer “Analyse” kann im obigen Beitrag von Herrn Nabulon keine Rede sein, Herr Wobmann. Ich lese da einige persönliche unbelegte Meinungen, die nicht zum Blogthema von Herrn Frick gehören.

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    • Dezember 11, 2018

      Herr Rudolf Oberli,
      Eine UNO hat die Pflicht, darum wurde sie gegründet, sich für die Rechte der Menschen einzusetzen.
      Sich für den Frieden der Länder einzusetzen.

      Soziale Unruhen entstehen dann, wenn eine Diktatur an der Macht ist, welche Menschenrechte missachtet.
      Soziale Unruhen entstehen dann, wenn Menschen keine Arbeit haben, ausgenommen und abgemolken werden.
      Soziale Unruhen entstehen dann, wenn einstmals ganz normale Angestellte entlassen werden, weil man anderswo billig produzieren will.
      Soziale Unruhen entstehen dann, wenn man Steuern verlangt, Abgaben verlangt, so dass es dem “normal” arbeitenden “stinkt” weiter zu arbeiten, er wird ja nur abgemolken.

      Das alles und noch viel Mehr Herr Oberli, Gesundheit etc sind Rechte, welche angeblich durch eine UNO geschützt werden sollten…sollten…s​ollten…

      Wer solche Zusammenhänge nicht sehen kann, hat ein Problem.

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    • Dezember 14, 2018

      Ich denke, dass sich Hr. Nabulon sehr wohl im Blogthema von Hr. Frick bewegt. Oder wollen Sie, Hr. Oberli damit indirekt sagen, dass man die Sicht der Dinge dermassen verengen soll, damit man nicht mehr frei seine Meinung äussern darf?

      Uebrigens meine Sicht über die UNO ist, dass es durchaus Leute mit guten Absichten hatte, als die UNO gegründet wurde. Aber mittlerweile ist die UNO zu einem Globalistenclub verkommen, welcher die Nationalstaaten entmachten will und die UNO zu einem Weltinstrument der mächtigen Finanzeliten zu machen, Hr. Nabulon nennt sie die “sog. liberale Mitte”. Ich nenne sie die neoliberalen Globalisten und deren Hintertanen (Geheimgesellschaften​).

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  • Dezember 10, 2018

    In einer UNO dürfte es keine Ständigen (Grossmächte) geben, // welche jeden Verstoss (den sie selber begehen) zum Beispiel man greift keine Länder an und bombardiert diese auch nicht, auch nicht ein klein wenig, //
    Eine UNO müsste Demokratisch geführt sein. So könnte man Verstösse gegen die Menschlichkeit zum mindesten einmal verurteilen und nicht mit dem Veto blockieren, dass es keine Verurteilungen gibt.

    Solches macht eine UNO unglaubwürdig.

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    • Dezember 10, 2018

      Wir haben nur diese UNO, Herr Nabulon, oder keine.

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    • Dezember 11, 2018

      Hr. Oberli
      tatsächlich haben wir nur diese UNO, wo wir sogar dabei sind.
      Aber diese UNO ist KEIN unverrückbarer erratischer Block mit alternativlosen Strukturen, sondern veränderbar!
      Und genau das will Hr. Nabulon.

      Er will z.B. das Vetorecht der Grossmächte abschaffen. So mindestens höre ich das aus seinem Beitrag heraus.

      Oder gehören Sie, Hr. Oberli, zur Merkel-Fraktion, welche die rudimentären, undemokratischen Stukturen in überstaatlichen Organisationen wie EU und UNO beibehalten will und sie dazu noch fälschlicherweise als “alternativlos” bezeichnen?

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    • Dezember 11, 2018

      Die Grossmächte tragen die UNO nur mit diesem Vorrecht finanziell. Deshalb ist es den UN-Mitgliedern LEIDER, Herr Wobmann, bereits mehrmals nicht gelungen, das Vetorecht abzuschaffen.

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    • Dezember 11, 2018

      Also Herr Rudolf Oberli,
      Wer Zahlt befiehlt. O.K. Und dann hat man die Frechheit, nicht zu bezahlen aber auf die “Rechte” die undemokratisch sind will ,am nicht verzichten?

      Herr Oberli, also ich kann mich nicht für so eine Organisation begeistern, dann lieber keine UNO. Oder man ändert, verändert sich.

      “”Die Mitgliedstaaten der Uno schulden der Weltgemeinschaft 3,5 Milliarden US-Dollar. Die Beiträge setzen sich aus Geldern für den regulären Uno-Haushalt und für Friedenseinsätze zusammen. Das berichtete Untergeneralsekretär Yukio Takasu.”
      Mit Abstand größter Schuldner, aber auch Beitragszahler, ist seit Jahren die US-Regierung. Sie schuldet der Uno Mitgliedsbeiträge in Höhe von 800 Millionen US-Dollar.””

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    • Dezember 14, 2018

      “Wo ein Wille (zur Veränderung) da ist, ist auch ein Weg!”
      Hr. Oberli hat zur Zeit den Willen, uns die UNO als unveränderbar und alternativlos darzustellen, weil er gar nicht will, dass die UNO demokratischer wird; und vor Allem deshalb nicht, weil wir über Alternativen nachdenken.
      Ich, Hr. Nabulon und offenbar noch einige andere Staaten haben den Willen, die UNO zu verändern; und sonst notfalls auch ohne UNO weiter zu leben. Ich glaube DAS ist es, was Hr.Oberli so ärgert.

      Nicht nur Hr. Nabulon, sondern auch meine “Begeisterung” für die UNO hält sich enorm in Grenzen.
      Insbesonder​e auf die letzten “Ergüsse” (Migrationspakt und Flüchtlingspakt), die den Staaten zur Unterzeichnung vorgelegt wurden, kann man vollständig verzichten.

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    • Dezember 14, 2018

      “Ich, Hr. Nabulon und offenbar noch einige andere Staaten haben den Willen, die UNO zu verändern (…)”

      Mich ärgert aber nicht, dass Sie, Herr Wobmann und Herr Nabulon, je ein Staat sind; das finde ich eher lustig. Weniger lustig finde ich Ihre unhaltbaren Unterschiebungen zu meiner Haltung betr. UNO. Ich habe nur einige Fakten zur UNO beigetragen, sogar mit dem Vermerk “LEIDER”.

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    • Dezember 15, 2018

      Herr Rudolf Oberli, man kann das überspitzt lesen und aus Einzelpersonen Staaten machen, das als belustigend einstufen. Somit das Gefühl haben, man habe nun witzig und richtig geantwortet.

      Ja der Vermerk LEIDER. Wenn man das “leider” feststellt, sollte man sich daran machen, nach neuen Lösungen zu suchen. Wenn diese Lösungen nicht möglich sind, (ich schreibe, es ist dann ein schlechter Verein) sollte man Konsequenzen ziehen, austreten. Jetzt schreibe ich LEIDER scheint es keine andere Lösung zu geben.

      Auf alle Fälle ist es nicht richtig, weiter in einem Verein UNO zu bleiben, mit all den Fehlern die sich erst im Verlaufe der Jahre angehäuft haben. Diese UNO ist zu einem Machtverein geworden, zu einem Etwas bei dem es um Geschäfte geht und nicht mehr um die Sache Menschenrechte. Eine Gilde (ohne einer Verschwörungstheorie nachzuhängen) die nach Macht strebt, hat sich diese UNO gekrallt.

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    • Dezember 15, 2018

      Aber der Vermerk: “Wir haben keine andere als diese UNO, also halten wir daran fest”, diese Antwort kommt halt, ja so rüber….so dass sie sich betroffen fühlen.

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  • Dezember 11, 2018

    “Die Menschenrechte der UNO sind westlich geprägt.”

    Die Ablehnung eines wesentlichen Teils der Menschenrechte durch islamische Machthaber sowie in der Schweiz durch die SVP (!) ist also “östlich”, Herr Frick?

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    • Dezember 14, 2018

      Ach Herr Oberli,
      Mit den ersten Artikeln der Menschenrechten ist es in etwa so wie mit den 10 Geboten aus dem Alten Testament.
      Das sind die wichtigsten Anliegen, Rechte.
      Diese alleine würden genügen, würden sie eingehalten, die Welt wäre friedlich.

      Alles was heute abläuft, wäre nicht möglich, würde man sich an die Gebote und die Menschenrechte halten.

      Auch ihr Sprüchlein, eine SVP sei gegen die Menschenrechte, ist einfach nur …lächerlich

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    • Dezember 18, 2018

      Nein. Die Menschenrechte sind überhaupt nicht westlich geprägt, sondern universell und völlig frei von jeglichem religiösen Bekenntnis. Zwar haben urchristliche Kreise schon ähnliche Gedanken betreffend Folter und Gleichheit Mann und Frau geäussert, aber das ging dann in der christlichen Kirche schnell wieder vergessen. Dann wurden eine Art Menschenrechte für Adlige in England im 12. Jahrhundert formuliert; auch dort fiel das Folterverbot bald wieder. Erst seit 1948 sind sie klar formuliert, und gelten wenigstens in ein paar wenigen der Unterzeichnerstaaten für alle Menschen.

      Dass die SVP gegen Menschenrechte ist, für alle, ist leider nicht lächerlich, sondern traurig. Wieso sonst polemisiert sie gegen “fremde Richter”?

      Die Kairoer Erklärung unterstellt die Menschenrechte der Scharia. Das ist Augenwischerei und hat mit universellen Menschenrechten nichts zu tun. Etwa nach dem Muster: Folter ist generell verboten, aber Frauen darf man auspeitschen wenn von einem Scharia-Gericht angeordnet.

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    • Dezember 19, 2018

      @Th.Fehlmann
      Selbstv​erständlich haben Sie Recht, wenn Sie sagen, dass die Menschenrechte universell sind.
      Auch Ihr erster Abschnitt stimmt.
      Jedoch dass die SVP (und Alle, die gegen fremde Richter sind, also auch die SD und die EDU) gegen Menschenrechte sein soll, ist mir schleierhaft.
      Wiso soll jemand, der gegen fremde Richter ist, gegen Menschenrechte sein? Das war doch die Abstimmungspropaganda​ der “Operation Libero”.

      Nichts ist weiter entfernt als DAS!!
      In der Schweizer Verfassung sind die Menschenrechte bestens verankert. Auch die Todesstrafe ist bei uns abgeschafft!!- Nicht so bei der EMRK, wo die Todesstrafe erlaubt ist.
      Da reklamieren Leute gegen uns Schweizer, als wäre unsere Verfassung angeblich mangelhaft und müsse durch eine EMRK ergänzt werden, dabei ist es genau umgekehrt.
      Das ist in Etwa so, wie wenn ich in einem Ferrari sitze und schnell von A nach B fahren will und dann kommt jemand, der mir weismachen will, dass sofort in einen Döschwo umsteigen soll, denn der bringe mich noch schneller ans Ziel.

      Das mit der Kairoer Erklärung ist tatsächlich ein Problem. Leider haben viele islamische Länder diese unterzeichnet und halten auch lieber an diese, als an die universelle Menschenrechtskonvent​ion von 1948.

      Dass Sie nun aber die islamichen Länder im gleichen Atemzug mit der SVP (und Anderen, die gegen fremde Richter sind) nennen, ist dann schon eine starke Verzerrung der Realität.
      SVP, SD und EDU sind demokratische Parteien, welche hinter unserer demokratichen Schweizer Verfassung stehen.
      Das ist beim Islam, welcher die Scharia anstrebt, MITNICHTEN der Fall!

      Der Versuch, die Erstgenannten mit der Zweitgenannten in einen Topf zu werfen, scheint mir doch SEHR unreflektiert zu sein; aber typisch für “Political Correctness”- Propaganda a la Operation Libero.

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    • Dezember 26, 2018

      Herr Thomas Fehlmann,
      Weil in Demokratien die Richter aus dem Volk oder durch deren Vertreter bestimmt werden. Diese Richter schwören, auf die Bibel und die Verfassung des Landes, des jeweiligen Landes, sich für die Gerechtigkeit einzusetzen. Amtseid.
      Und ein Ausserländischer Amtseid gilt nicht für die Schweiz. Werden für sehr schwierige Fälle fremde Richter gebraucht, gabs auch schon, werden die von der Schweiz gerufen.

      Wer das so nicht anerkennt…????

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  • Januar 22, 2019

    “Am 15. September 1994 nahm der Rat der Liga der Islamischen Staaten die Arabische Charta der Menschenrechte an (…)”

    Die erste Version der arabischen Menschenrechtscharta von 1994 wurde der Arabischen Liga nur “verabschiedet” zwecks Ratifizierung und Unterzeichnung durch die Mitgliedstaaten der Arabischen Liga, Herr Frick. Sie trat NIE in Kraft. Sie wurde lediglich vom Irak unterzeichnet, jedoch von keinem Staat ratifiziert.

    Die letzte Version der Arabischen Menschenrechtscharta von 2004 enthält 53 Artikel; die Charta von 1994 hatte 43. Nach der Präambel folgen in einem ersten Teil die “klassischen” Schutzrechte, wie das Recht auf Leben und persönliche Freiheit und Sicherheit. Die zweite Kategorie beinhaltet Verfahrensrechte, wie die Gleichheit aller vor dem Gesetz, das Recht auf einen fairen Prozess und Rechtsstaatlichkeit. Im dritten Teil sind zivile und politische Rechte niedergeschrieben. Dazu gehören Recht auf Bewegungsfreiheit, Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens, Rechte der Minderheiten und andere. Die vierte Kategorie enthält ökonomische, soziale und kulturelle Rechte, wie beispielsweise das Recht auf Arbeit, das Recht auf sozialen Schutz, das Recht auf Bildung usw.

    Von Scharia steht da nichts.

    Nur 10 von 22 Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga haben bis 2017 die Version von 2004 ratifiziert, weil die Charta dem geltenden Recht in diesen 22 Staaten weitgehend widerspricht.

    humanrights.ch/de​/internationale-mensc​henrechte/regionale/a​rabische-charta/?gcli​d=EAIaIQobChMIvvGOqM6​A4AIVGamaCh1EngnTEAAY​ASAAEgKT7fD_BwE

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