1. Sonstiges

Das ist Deutschland I

Rhoenblicks Kommentar:

Das ist das arrogante Deutschland, das das Doppelbesteuerungsabk​ommen mit Vorsatz missachtet, dessen Bundeskanzlerin Merkel die vereinbarte Begegnung mit unserem Bundespräsidenten absagt. Warum? Unser Bundespräsident hat in seiner Eröffnungsrede Rede zur Eröffnung des Weltwirtschaftsforums​ in Davos die Nachbarn der Schweiz aufgefordert uns mit mehr Respekt zu begegnen. Wie Deutschland und Frankreich in der Allüre von “Grossmächten” meinen mit uns umspringen zu können ist eine Frechheit. Österreich zeigt, dass es gut geht. Wenn Monti in Italien wiedergewählt wird, dann geht es auch mit Italien gut. Italien würde sich mit Schmach bedecken, wenn es den Berlusconi, gegen den verschiedenste Untersuchungs- und Strafverfahren hängig sind, wieder Ministerpräsident würde.

Wir können abwarten; Im Euroraum knackt es wie in einem U-Boot, bevor es vom Wasserdruck zerquetscht wird.

Die Merkel wird über die Schavan in Frage gestellt. Man stelle sich vor, in einem so grossen „demokratischen“ Land wie Deutschland gibt es nur eine bürgerliche Kanzlerkandidaten – alle anderen hat sie erfolgreich weggemobbt und wird mit „kubanischem Stimmenverhältnis“ (Seehofer) als Parteivorsitzende wiedergewählt.

Gross​britannien verunsichert den gesamten EU-Raum.

Warten wir ab und bleiben hart.

Das ist Deutschland – ein skandalgeschütteltes Land

.Deutsche Politiker unter Plagiatverdacht

t-on​line.de; Link: http://nachrichten.t-​online.de/plagiat-aff​aere-schavan-tritt-ni​cht-zurueck/id_620472​44/index

Annette Schavan: Noch kämpft die Bildungsministerin um ihren Titel. Der CDU-Politikerin wird vorgeworfen, in ihrer 33 Jahre alten Doktorarbeit “Person und Gewissen” Textpassagen unsauber übernommen zu haben. Schavan beteuert, ihre Arbeit “nach bestem Wissen und Gewissen erstellt” zu haben. Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der Universität Düsseldorf entzieht ihr dennoch am 5. Februar den Doktortitel. Schavans Anwälte kündigen eine Klage an.

Rhoenblicks Kommentar:

Das Gericht wird nicht anders entscheiden als die Universität. Es gab zu Schavans Zeiten ein klares Reglement über die Zitierweise, herausgegeben von der pädagogischen Fakultät. Dies hat die Schavan missachtet. Ade Frau Minister, Professorin und Doktorin – sie stehen nun ohne akademischen Abschluss da – peinlich! Der Schuss gilt natürlich auch der Frau Merkel! Merkwürdigerweise beginnt das Leben der Schavan mit dem Abitur (Matur) – in Wikipedia und anderswo. Das bis und mit 05.02.2013 so. Heute, am 06.02.2013 finden sich in Wikipedia auf einmal römisch-katholische Eltern. Die Schavan hatte bis zum 05.02.2013 keine Eltern, aber – so sagen die Leute in BW – eine befreundete Klosterfrau. Auf ihrer eigenen Homepage fehlen auch heute – 06.02.2013 sämtliche persönliche Daten. Nach der Doktorarbeit war Schavan gleich Referentin bei der bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk. Wie weit ist die katholische Kirche mit Schavans Studiengang verbandelt? In Baden-Württemberg höre ich kaum Stimmen, die Schavans Wirken als Kultus-Ministerin loben.

Marc Jan Eumann: Auch sein Fall ist noch ungeklärt. Seit Anfang Januar steht der SPD-Medienexperte und NRW-Staatssekretär unter Plagiatsverdacht. Eumann soll in seiner Doktorarbeit aus der 20 Jahre zuvor verfassten Magisterarbeit abgeschrieben haben. Die Technische Universität Dortmund leitet ein Prüfungsverfahren ein. Zusätzliche Brisanz bekommt der Fall durch eine angebliche Verbindung zwischen Eumanns Doktorvater und der Landesregierung.

Flo​rian Graf: Der Berliner CDU-Fraktionschef hat freiwillig aufgegeben. Er stellt bei der Universität Potsdam am 27. April 2012 den Antrag, seinen Doktortitel wegen mehrerer Plagiate zurückzugeben. Graf bleibt trotz der Affäre im Amt: Seine Fraktion spricht ihm am 3. Mai 2012 mit 88 Prozent das Vertrauen aus.

Karl-Theodor zu Guttenberg: Mit dem ehemaligen Verteidigungsminister​ kommt der Stein ins Rollen: Am 16. Februar 2011 berichtet die “Süddeutsche Zeitung” von Plagiatsvorwürfen. Die Universität Bayreuth entzieht Guttenberg später den Doktortitel. Am 1. März 2011 tritt der CSU-Politiker wegen der zu großen Teilen abgeschriebenen Arbeit zurück. Strafrechtliche Ermittlungen gegen Guttenberg stellt die Staatsanwaltschaft Hof gegen Zahlung von 20.000 Euro ein.

Veronica Saß: Die Tochter des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) ist das nächste Opfer eigener Nachlässigkeit. Sie verliert wegen Plagiats am 11. Mai 2011 ihren Doktortitel. Der Promotionsausschuss der Uni Konstanz kam zu dem Ergebnis, dass erhebliche Teile der Dissertation abgeschrieben wurden. Saß legt Widerspruch gegen den Entzug des Titels ein und klagt. Das Verwaltungsgericht Freiburg weist die Klage gegen den Titelentzug am 24. Mai 2011 ab.

Silvana Koch-Mehrin: Am 15. Juni 2011 entzieht die Universität Heidelberg der FDP-Europaabgeordnete​n den Doktortitel. Ihre Arbeit über die Lateinische Münzunion bestehe “in substanziellen Teilen aus Plagiaten”, begründet die Universität ihren Schritt. Koch-Mehrin reicht im Dezember 2011 beim Verwaltungsgericht Karlsruhe Klage ein. Wegen der Plagiatsvorwürfe legt die FDP-Politikerin ihre politischen Ämter nieder und behält lediglich ihr Mandat im Europäischen Parlament.

Jorgo Chatzimarkakis: Am 13. Juli 2011 erkennt die Universität Bonn dem FDP-Europaabgeordnete​n den Doktortitel ab. In zahlreichen Fällen seien aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten entlehnte Passagen gefunden worden, die nicht als wörtliche Übernahmen gekennzeichnet gewesen seien, teilt die Hochschule mit. Chatzimarkakis spricht von seiner Arbeit als einem “Grenzfall” und nennt die Entscheidung “sehr bitter”.

Bijan Djir-Sarai: Die Doktorarbeit des FDP-Bundestagsabgeord​neten wird von der Universität Köln überprüft – am 5. März 2012 verliert er seinen Titel. Die Plagiatsfahnder der Internetseite “VroniPlag” finden auf 45 Prozent der Seiten zweifelhafte Stellen.

Margarita Mathiopoulos: Die Politikberaterin und Wissenschaftlerin, die lange Jahre der FDP in außenpolitischen Fragen zur Seite stand, verliert am 18. April 2012 ihren Doktortitel der Universität Bonn. Wegen der Arbeit war Mathiopoulos bereits Ende der 1980er-Jahre in die Kritik geraten. Damals wurden handwerkliche Mängel, aber keine schwerwiegenden Verfehlungen festgestellt. Mathiopoulos klagt vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen den Titelentzug und verliert. Mittlerweile hat sie Berufung eingelegt.

Bernd Althusmann: Doch nicht immer führt die Überprüfung einer Doktorarbeit zur Aberkennung des Titels, wie der Fall des niedersächsischen Kultusministers zeigt. Eine Prüfkommission der Universität Potsdam bescheinigt der Dissertation des CDU-Politikers am 1. Dezember 2011 zwar eine Vielzahl formaler Mängel. Jedoch erfüllten die Verstöße laut Kommission nicht den Tatbestand des wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Althusmann behält den Doktortitel.

Einer ist davongekommen!

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