Medienmitteilung Zug, 18. Fe­bruar 2017

MSC Munich Security Conference, Frühjahrssession eidg. Parlament

Gruppe GIARDINO: Lage in Europa ist instabil – Schweiz nicht vorbereitet

Der leitende Ausschuss der Gruppe GIARDINO hat in Zug seine erste Tagung in diesem Jahr durchgeführt. Die Gruppe, welche sich für den Wiederaufbau einer glaubwürdigen Landesverteidigung einsetzt, hat sich an diesem Anlass intern neu organisiert und personell verstärkt.

Die Besprechung der aktuellen Sicherheitslage ergab folgendes Bild:

Im Jahr 2016, als der zurückgetretene Chef der Armee (CdA) der Gruppe GIARDINO vorwarf, noch an «Panzerkriege» zu glauben, hat Russland seine 1. Garde-Panzerarmee wieder aufgebaut. Gleichzeitig produziert Russland gegenwärtig tausende von ARMATA-Panzern einer völlig neuen Generation.

Die USA haben im gleichen Zeitraum eine zusätzliche Panzerbrigade nach Europa verlegt, die über doppelt so viele Panzer verfügt, wie die ganze Schweizer Armee. In diesen Tagen kamen im Rahmen der laufenden zusätzlichen Verstärkung der U.S.-Streitkräfte die ersten 49 Kampf- und Unterstützungs-Hubsc​hrauber der «10th Combat Aviation Brigade (CAB)» in Deutschland an. Die restlichen 35 Hubschrauber folgen nächstens. Jedermann weiss inzwischen, dass die USA Truppen in die Baltischen Staaten verlegt haben.

Da die USA glauben (Rede des Generalstabschef der US Armee vom 4. Oktober 2017) in einem zukünftigen Kriege kaum mehr Nachschub über die Meere bringen zu können, haben sie begonnen, vorrausschauend schweres Kriegsmaterial in Europa zu lagern. Präsident Trump will das Verteidigungs-Budget der USA massiv erhöhen.

Unser Bundesrat und Parlament haben vor einem Jahr die weitere Zerschlagung der Schweizerischen Armee beschlossen. Sie kann heute nicht und in Zukunft noch viel weniger den Verfassungsauftrag erfüllen, laut Art. 58. die «Kriegsverhinderung»,​ bzw. die Verteidigung von Land und Leuten.

Während z.B. Russland in letzter Zeit immer wieder grosse Verbände Postfach ohne Voranmeldung innert dreier Tage überraschend in Manövern, oft in sehr weit entfernten Gebieten, eingesetzt hat, sollen bei uns in wenigen Jahren im Rahmen der WEA («Weiterentwicklung der Armee») 30’000 Mann wieder «schnell», d.h. in 10 Tagen mobilisiert und ausgerüstet werden können. Der Konflikt ist dann vermutlich längst vorbei.

Wie will die Schweiz die ihr durch das Haager Abkommen von 1907 im Gegenzug für die Anerkennung der Neutralität die im Art. 5 auferlegte Pflicht erfüllen, allen fremden Mächten die Benützung ihres Territoriums falls nötig «gewaltsam» zu verwehren – mit nur noch zwei Kampfbrigaden, faktisch ohne Fliegerabwehr und Luftwaffe?

Unsere Regierung gibt Milliarden für angeblich Cyberkriegs-resistent​e Kommunikations-System​e aus, während sich die U.S.- Streitkräfte für einen Krieg in einem «der Kommunikation verwehrten Umfeld vorbereiten» und die amerikanischen Truppen lernen müssen, sich wieder mit Karte und Kompass zurechtzufinden. Die U.S.-Flotte hat bereits 2014 im indischen Ozean grosse Manöver in einem solchen Umfeld durchgeführt.

Es ist zudem der Gipfel der Dekadenz, wenn man im Volk meint, «andere» würden uns im Konfliktfall zu Hilfe eilen (NATO, EU-Armee). «Andere» sollen für unser Land ihr Leben opfern, weil wir selber dazu nicht mehr bereit seien.

«Die Haltung des Bundesrates ist völlig verantwortungslos», so Giardino-Präsident Willi Vollenweider.

Und: «Wie die NZZ heute meldete, hat Finnland beschlossen, seine im Kriegsfall verfügbaren Streitkräfte von 230’000 auf 280’000 Mann aufzustocken.

Wann endlich erwachen unsere Sicherheitspolitiker aus ihrem Tiefschlaf?»

Die Gruppe GIARDINO wird sich weiterhin für die Sicherheit unserer einmaligen Landes und seiner Menschen und gegen den vom Bundesrat betriebenen, schleichenden Beitritt zur NATO einsetzen. Sie wird sich gelegentlich wieder melden.

Willi Vollenweider, dipl.El.Ing.ETH, Kantonsrat, Präsident Gruppe Giardino Tel 041 743 1880 willi.vollenweider@da​tazug.ch http://www.willivolle​nweider.ch

Gotthard Frick Leiter Fachgruppe Armee-Konzeption Tel 061 421 8726 gohefrick@gmx.ch

http://www.gruppe-gi​ardino.ch Postfach 7701, 6302 Zug –

Spendenkonto: Notenstein La Roche Privatbank AG 9004 St. Gallen IBAN: CH87 0876 5105 9258 6400 0

Über die Gruppe GIARDINO Die «Gruppe GIARDINO» ist der bedeutendste, vom VBS vollkommen unabhängige «Think Tank» der schweizerischen Sicherheits-Politik. Ihm gehören Bürger und Bürgerinnen aus allen Kantonen sowie aktive und ehemalige Militär-Angehörige an, welche die Vernachlässigung der öffentlichen Sicherheit, namentlich im Bereich der Landesverteidigung, mit sehr grosser Besorgnis beobachten und seit Jahren einen Stopp dieses verantwortungslosen Zerfalls- Prozesses fordern. Das nun nichtzustande gekommene Referendum setzt den Armee-Halbierungs- Bundesbeschluss («WEA», 14.069) in Kraft. Damit versetzt die desaströse Bundespolitik dem Miliz-Prinzip in der Armee den Todes-Stoss, beendet die Glaubwürdigkeit der Schweizerischen Armee und bewirkt die faktische Abkehr von der bisherigen Neutralitätspolitik der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Ohne rasche Gegenmassnahmen wird sich die Abwärtsspirale der Schweizer Armee noch beschleunigen. Die Gruppe GIARDINO besteht aus rund 1’000 Mitgliedern, zunehmend aus der jüngeren Generation bzw. aktiven Armeeangehörigen und über 8’000 Sympathisanten. GIARDINO will die Milizarmee sowie die Glaubwürdigkeit der Landesverteidigung gemäss den Artikeln 2, 58 und 59 der Bundesverfassung wiederherstellen. Die Konzeption der bewaffneten Neutralität muss wiederhergestellt und gelebt werden. GIARDINO steht ein für eine bestandesstarke, vollständig ausgerüstete und jederzeit kurzfristig mobilisierbare Milizarmee, die auf die gefährlichsten Bedrohungen ausgerichtet ist. Die Gruppe GIARDINO ist politisch und wirtschaftlich vollkommen neutral. Die Gruppe GIARDINO ist ein Verein nach Schweizerischem Recht. Die Mitgliedschaft steht allen Personen offen, welche die Zielsetzungen der Gruppe GIARDINO unterstützen möchten. Der Jahresbeitrag beträgt Fr. 50. Die Mitglieder erhalten ein regelmässig erscheinendes Rundschreiben, das über die sicherheitspolitische​n Aktivitäten der Gruppe GIARDINO informiert. Jeweils im Mai findet die gut besuchte Generalversammlung mit einem hochkarätigen Gast- Referat statt. www.gruppe-giardino.c​h Postfach 7701, 6302 Zug – Spendenkonto: Notenstein La Roche Privatbank AG 9004 St. Gallen IBAN: CH87 0876 5105 9258 6400 0

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Comments to: Gruppe GIARDINO Communiqué
  • Februar 18, 2017

    Ich habe im 1982 noch an einem Grossmanöver teilgenommen,da waren tausende von Soldaten aufgeboten,um auf einen Ueberfall mit Bombardierungen,Zerst​örungen der Städte usw.vorbereitet zu sein.Wir von der Sanität mussten in den Luftschutz-Kellern einen Spital einrichten mit der ganz Infrastruktur dazu.
    Damals konnte ein Schweizer General bis 700 000 Mann aufbieten zur Landes-Verteidigung.H​eute könnte man das Häuflein Soldaten im Fussball-Stadion von Madrid einquartieren,es käme jeder noch zu einem Sitzplatz!Ich verstehe,dass sich immer mehr Menschen darob Sorgen machen,dass wir einem militärischen Ueberfall eigentlich so gut,wie nichts mehr entgegenstellen könnten.Seit nun der Trump das Sagen hat und dieser Europa aufgefordert hat mehr für die Verteidigung zu tun,wäre es eigentlich an der Zeit,dass auch in diesem Land ein Umdenken stattfinden sollte.Noch schlafen die Herren zu Bern friedlich weiter!..ob es dereinst zu spät sein wird??..ob es sie überhaupt noch interessiert,weil man sich ja der grossen EU anschliessen möchte?..mein Misstrauen ist gross..!..sehr gross..!!!!

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    • Juli 19, 2021

      Zurecht, Ihr Misstrauen, Herr Wolfensperger…

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    • Juli 19, 2021

      Die Pläne der Nazis, die im Unterland zurückgelassene Zivilbevölkerung z.B. Basels als Geiseln zu nehmen und für ihr Überleben eine bedingungslose Kapitulation zu verlangen, kamen nicht zum Einsatz. ABER wie lange hätten die im Reduit da Widerstand geleistet? Vielleicht bei den Baslern noch. Aber Schaffhausen, Zürich, Winterthur…… Oder hätte die SS Skrupel gehabt? Wohl kaum….. Glück gehabt! Nur Glück! Wie lange würden in einem solchen Falle GIARDINO widerstehen? Die Zivilbevölkerung wird ja auch überall immer mehr als Druckmittel oder Schutzschild der kriegsführenden Länder behandelt. Egal, wie viele Zivilisten daran glauben müssen. Am Schluss wäre GIARDINO wohl alleine übrig, irgendwo tief im Gotthard…..

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    • Juli 19, 2021

      Unser sehr kluge Géneral Guisan hat dies schon richtig gemacht, im Klartext hiess die Botschaft nämlich: Greift ihr uns an so bleibt zumindest die Gotthardlinie als kürzeste Verbindung von Nazi-Deutschland nach dem faschistischen Italien und umgekehrt mit Sicherheit blockiert. Das wars dann, ein mit Sicherheit offen gebliebener Gotthard war dem Adolf lieber wie eine besetzte Schweiz.

      Osterfreu​den

      An Ostern gibt es Osterhasen
      und schönen, frisch gemähten Rasen.
      Zur Feier Hühnchen oder Lamm
      Und Osterglocken um den Stamm
      der jungen, schlanken Birken.

      An Ostern soll die Freude wirken.
      Man köpft die Eier, trinkt Liqueur.
      (Die Frauen waren beim Friseur.)
      Wie immer ist am Gotthard Stau,
      im TV sieht man es genau.

      Drum freut sich, wer zu Hause blieb
      und hat sich lieb.

      © Brigitte Fuchs
      (*1951), Schweizer Autorin, Lyrikerin, Sprachspielerin

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    • Juli 19, 2021

      Köstliches Gedicht, Herr Hottinger.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger, Sie vergessen noch die andere Botschaft: Liebe Nazis, unsere Banken stehen euch offen, wir verwalten eure Vorsorge gut, falls was schief läuft!

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  • Februar 19, 2017

    Herr Gotthard Frick, SP

    Ich finde es sehr gut und richtig wenn sich die Gruppe GIARDINO sich noch um die Landesverteidigung kümmert, wenn es die Verantwortlichen in Bern gemäss unserer Verfassung auch hierin denn nicht mehr tun. Bei diesem Sachverhalt sind ich – und wohl die grosse Mehrheit der Bürgerinnen & Bürger unseres schönen Landes – Ihnen und der ganzen Gruppe GIARDINO dankbar.

    Sie beweisen lobenswerten Mut, da diese Demontierung unserer Milizarmee – vornehmlich von der SP und dem Grünen Lang ja schon zu lange sehr fleissig betreiben. Ich bin absolut kein Militarist, jedoch Frau, Kinder, Grosseltern kurz Bekannte sollte man noch verteidigen können im äussersten Falle, denn dies ist legitime Selbstverteidigung. Dies ist auch eine Art von Fürsorge, ja Liebe. Lang und Konsorten, für mich äusserst kritikwürdig, erreichten mit viel falschem “Fleiss”, auch noch mit unseren Steuergeldern (Ex-Nationalrat) bereits dass wir unsere eigenen Häuser und Wohnungen sinngemäss schon nicht mehr abschliessen können & so am nächsten Morgen “unwillkommene Gäste” antreffen in unseren vier Wänden, die einfach unkontrolliert ein marschieren in unsere Sozialkassen. Sie nehmen sich mehr Rechte raus und erhalten sie auch, denn unsere Pensionärinnen & Pensionäre erhalten immer weniger Renten resp. diese erhalten sofort die gleichen Rechte, ohne dass sie zuvor auch 40 lange Arbeitsjahre die erforderlichen Prämien ein bezahlt hätten. Echte Flüchtlinge, an Leib und Leben tatsächlich Betrohte, die sind selbstverständlich jederzeit willkommen, denn die Schweizerinnen & Schweizer sind bekanntlich Weltmeister in Tolerenz und Hilfsbereitschaft.

    ​Man muss sich bei diesem klaren Sachverhalt einer möglichen Landesverteidigung doch auch noch der Frage stellen: Hat es bereits heute so denn noch Sinn sein Land im äussersten Fall auch militärisch verteidigen zu wollen? 0der warum wandern bereits heute zunehmend Bürgerinnen & Bürger lieber gleich aus? Jüngere sehen bessere Perspektiven, ältere kommen mit ihrer laufend schrumpfenden Renten und zunehmenden Kosten in manch anderen Ländern eh viel besser über die “letzten Runden”.

    “Das Militär wird immer humaner:
    Bald werden die Rekruten später geweckt als die Spitalpatienten.”

    ​Dr. rer. pol. Gerhard Kocher
    Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom

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  • Februar 21, 2017

    Leider hat Wohlstandsverwahrlosu​ng und der falsche Glaube es gäbe nie mehr Krieg, obwohl 3 unsrer Nachbarländer kriegsführende Staaten sind, unsere Armee finanziell gebodigt.

    Es fehlen Mannschaftsbestände, Material und ganz wichtig, bei vielen den Willen unser Land auch in Gefahr zu verteidigen.

    Wahrscheinlich wird’s wie 1939 sein, dass man die Armee erst in Kriegszeiten aufrüstet, aber ob wir dann die Zeit dazu haben wie beim letzten Krieg ist fraglich. Aber die Menschen erwachen erst in der Gefahr, und so müssen wir hoffen, dass es auch diesmal glimpflich abläuft.

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    • Juli 19, 2021

      Dies ist einmal ein guter Beitrag Herr Gutier.

      “Es fehlen […] bei vielen den Willen unser Land auch in Gefahr zu verteidigen.”

      Das ist genau der springende Punkt. Ich schliesse mich da mit ein (obwohl ich dafür eh zu alt wäre).

      “Wahrschein​lich wird’s wie 1939 sein, dass man die Armee erst in Kriegszeiten aufrüstet, aber ob wir dann die Zeit dazu haben wie beim letzten Krieg ist fraglich.”

      Das könnte sein. Ich hoffe wir werden dies nie erfahren.

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    • Juli 19, 2021

      Die beste Strategie hatte General Guisan im letzten Krieg.
      Er signalisierte, Ihr seit mit Sicherheit stärker, aber es wird euch einen so hohen Blutzoll fordern, dass es auch für einen Feind fürchterlich sein wird.

      Mein Vater war im Aktivdienst als Füsel und er sagte, dass alle Angst hatten aber gewillt waren das Land zu verteidigen.

      Gegen​ Ende des Krieges war die Gefahr für das Land am Grössten weil von Italien her der SS General Wolf gewillt war mit den Alliierten durch unser Land ein Rückzugsgefecht zu führen. General Guisan sah das und er wies seinen Stab an eine Zusammenkunft von Wolf und den amerikanischen (späteren CIA-Chef) Dulles in unserem Land zu organisieren und so gab Wolf dann diese Option auf.

      Das hätte am Kriegsende unser Land noch zerstört.

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    • Juli 19, 2021

      Die Pläne der Nazis, die im Unterland zurückgelassene Zivilbevölkerung z.B. Basels als Geiseln zu nehmen und für ihr Überleben eine bedingungslose Kapitulation zu verlangen, kamen nicht zum Einsatz. ABER wie lange hätten die im Reduit da Widerstand geleistet? Vielleicht bei den Baslern noch. Aber Schaffhausen, Zürich, Winterthur…… Oder hätte die SS Skrupel gehabt? Wohl kaum….. Glück gehabt! Nur Glück!

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    • Juli 19, 2021

      Es war mit Sicherheit nicht nur Glück, das Glück war wahrscheinlich das, dass es nicht so viele Defätisten und Quislinge hier gab die schon auf den Knien vor den Nazis krochen.
      Vermutlich wäre hier der Einte der, der die Waffen, wie Quisling, vor dem Obernazi streckte.

      Schon voreilig zu kapitulieren, wie ich es aus den Beiträgen von H.Berger, herauslese hätte gar nichts gebracht. Auch bei Völkern die kapitulierten wüteten die Nazis, SS usw. brutal, gewalttätig und terrorisierten die Menschen mit Folter und töteten alle Offizieren und Akademiker.

      Unsere​ Eltern und Grosseltern machten es schon richtig und tapfer.

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben die Nazis treffend beschrieben. Und daher hätten die gar keine Skrupel gehabt, den Plan, z.B. die zurückgelassene Zivilbevölkerung als Geiseln und Druckmittel gegen die Helden im Reduit einzusetzen und nötigenfalls zu massakrieren, dann die nächsten Bewohner z.B. von Schaffhausen oder Zürich als erneutes Druckmittel einzusetzen. Wie lange hätten die Helden im Reduit da widerstanden?
      Zum anderen Thema:
      http://blog.t​agesanzeiger.ch/never​mindthemarkets/index.​php/13094/warum-wurde​-die-schweiz-im-zweit​en-weltkrieg-verschon​t/

      Ältere Semester ergehen sich halt immer noch in Träumen, wie man die Schweiz gerettet habe…….

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    • Juli 19, 2021

      Einer der heute noch bedauert, dass er nicht bei Dölf Seelig unterkriechen konnte.

      Jetzt ist mir klar aus welchem Stoff Verlierer und Verräter sind.

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    • Juli 19, 2021

      Ist das alles? Mager. Was einem nicht in den Kram passt, wird einfach abgelehnt, negiert, weggelassen…..

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    • Juli 19, 2021

      Ach kommen Sie, Herr Barner, Sie wollen doch hier nicht als Experten wahrgenommen werden, der den zweiten Weltkrieg mit reinen und faktenfreien Vermutungen zu erklären versucht. Oder?

      – Eine Massaker-Erpressungs-​Strategie der SS oder der Nazis gab es nie.
      – Das Reduit-Konzept war ein „Plan B“, der den formellen Fortbestand der Schweiz als Nation auch dann garantiert hätte, wenn eine feindliche Macht auf breiter Front durch die Schweizer Verteidigungslinien gebrochen wäre. Diese Alpenfestung wäre, auch aus Sicht der Nazis, nicht einnehmbar gewesen.
      – Das Zeitfenster, während dessen die Achsenmächte wohl militärisch in der Lage gewesen wären, die Schweizer Armee zu bezwingen und die Schweiz (eben nur Teilweise, ohne Reduit) zu besetzen, war relativ kurz. Ca. drei Jahre. Danach waren deren Armeen zunehmend selbst auf dem Rückzug.

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  • Februar 22, 2017

    In den zwei bisherigen Weltkriegen berief sich die Schweiz auf ihre Neutralität.
    Hätte sich die Schweiz im Falle einer Invasion erfolgreich verteidigen können? Wie viele Städte, wie viele Menschenleben hätte dies gekostet?

    Im Falle eines weiteren Kriegs tut die Schweiz gut daran, an ihrem Erfolgsrezept (Neutralität) festzuhalten und sich von der Nato und anderen Bündnissen zu distanzieren. Selbst wenn wir aufrüsten, könnten wir uns gegen eine Macht wie Amerika oder Russland verteidigen? Wohl kaum.

    Davon abgesehen dass ich einen weiteren Krieg für unwahrscheinlich halte, finde ich das Geschrei nach Aufrüstung absurd und nicht zielführend.

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    • Juli 19, 2021

      Wieviele Städte und Menschenleben, Herr Zoller, es die Schweiz im zweiten Weltkrieg gekostet hat, sollte auch Ihnen bekannt sein. Die entsprechende Verteidigungsbereitsc​haft war also sicher eher erfolgreich. Oder nicht?

      Und auch heutzutage könnte sich die Schweiz mit genügender Vorbereitung gegen alle Invasoren verteidigen. Es ist kindisch anzunehmen, die Schweiz hätte in einem solchen Fall die gesamte russische oder amerikanische Armee gegen sich. Dafür könnten höchstens relativ kleine Detachemente eingesetzt werden, das Gros wäre in Kämpfen mit anderen Ländern oder mit deren Besetzung gebunden.

      Vergleichen Sie zum Beispiel mit Vietnam oder Afghanistan, Länder die trotz schlimmster Invasionskreige niemals unterworfen wurden.

      Und die Vorbereitung auf eine kriegerische Verteidigung muss dann erfolgen, wenn die meisten einen Krieg noch für unwahrscheinlich halten. Nur dann wäre die Armee für einen Ernstfall gerüstet.

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    • Juli 19, 2021

      Die Pläne, die im Unterland zurückgelassene Zivilbevölkerung z.B. Basels als Geiseln zu nehmen und für ihr Überleben eine bedingungslose Kapitulation zu verlangen, kamen nicht zum Einsatz. ABER wie lange hätten die im Reduit da Widerstand geleistet? Vielleicht bei den Baslern noch. Aber Schaffhausen, Zürich, Winterthur…… Oder hätte die SS Skrupel gehabt? Wohl kaum….. Glück gehabt! Nur Glück!

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    • Juli 19, 2021

      Hätte, würde, wäre, Herr Barner…

      Ihre Vermutungen sind irrelevant. Das tatsächliche Resultat hingegen ist bekannt.

      Alles eine Folge der situativen Wehrhaftigkeit der Schweiz und der dadurch erreichten Angriffshemmung der Achsenmächte.

      Die nun nachvollziehbare Realität macht all Ihre Vermutungen über die Überlegenheit der SS und der Hilflosigkeit der Schweizer Armee zu dem was sie sind: Klägliche Selbsterniedrigung und die heute von den Zauderern angestrebte Feigheits-“Lösung”, sich immer als Opfer sehen zu wollen um in der Welt anerkannt zu werden

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    • Juli 19, 2021

      “Und auch heutzutage könnte sich die Schweiz mit genügender Vorbereitung gegen alle Invasoren verteidigen.”

      Das ist ja wohl ein Witz !!

      “Vergleichen Sie zum Beispiel mit Vietnam oder Afghanistan, Länder die trotz schlimmster Invasionskreige niemals unterworfen wurden.”

      Das nicht. Aber schauen sie die Opferzahlen der zivilen Bevölkerung Vietnams und Afghanistans an. Würden sie sowas in der Schweiz wollen? Ich denke nicht dass die Opfer stolz darauf sind, nicht unterworfen worden zu sein.

      @Herr Barner: guter Einwand!

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    • Juli 19, 2021

      Schon klar, wie Sie es sehen, Herr Zoller und Herr Barner: Kuschen, kollaborieren, sich der Unterdrückung beugen um die “Opferzahlen” klein zu halten.

      Aber das ist Feiglingsgewäsch und den Schweizern nicht würdig. Denn:

      Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,
      in keiner Not uns trennen und Gefahr.
      Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
      eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
      Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
      und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

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    • Juli 19, 2021

      Märchenwelt pur, Herr Knall! Bringen Sie noch Tell und Winkelried. Vergessen Sie den Generalstreik nicht, die einzige Gelegenheit, in dem Schweizer Militär von der Schusswaffe Gebrauch machte. Allerdings wurde auf die Brüder geschossen und die Opfer waren auch Brüder. Frei etwa wie die Väter unter Napoleon, für den sie ja anscheinend gerne in den Krieg zogen gen Russland und dankend die erste Schweizer Verfassung entgegennahmen. Und gegen die Brüder, die da nicht mitmachen wollten, führte man halt Krieg, Bruderkrieg, bis sie kuschten. All das ist den Schweizern würdig. Was das mit Feiglingen zu tun haben soll?

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    • Juli 19, 2021

      Wenn’s in der, Herr Barner, Vergangenheit, auch nicht immer reibungslos geklappt hat, wichtig für Schweizer ist: “wir wollen sein!”. Nicht wie anderenorts: “wir sind schon lange!”

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    • Juli 19, 2021

      “Kuschen, kollaborieren, sich der Unterdrückung beugen um die “Opferzahlen” klein zu halten.”

      Zuerst würde ich versuchen zu verhandeln. Dann politischen oder wirtschaftlichen Druck auszuüben (falls möglich). Wenn das alles nichts hilft, dann würde ich tatsächlich zu Ihrem ob genannten Vorschlag raten, falls damit die Opferzahlen wirklich gering gehalten werden könnten.

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    • Juli 19, 2021

      Ab welcher Opferzahl, Herr Zoller, würden Sie denn auf die Freiheit verzichten?

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    • Juli 19, 2021

      Grundsätzlich ab einem Opfer. Jedes Kriegsopfer ist eines zu viel. Es gibt nichts das nicht auch diplomatisch gelöst werden könnte. Es sei denn, man ist an einer diplomatischen Lösung nicht interessiert.

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    • Juli 19, 2021

      Ihr Interesse an einer, Herr Zoller, diplomatischen Lösung möchte ich sehen. Vor allem dann, wenn es der “diplomatische” Gesprächspartner ist, der an einer “diplomatischen Lösung” nicht interessiert ist.

      Zum Beispiel wenn eine andere Macht unter Kriegsandrohung “diplomatisch” verlangt, dass die Schweiz sich deren Regime unterstellt. Wie wollen Sie denn ein solches Ansinnen “diplomatisch” verhindern, wenn Sie keine Armee haben, die Sie als “Gegenargument” einsetzen können?

      Diplomatie​ ist sinngemäss ein Geben und Nehmen unter Abwägung der dafür vorhandenen Mittel. Wie kann das funktionieren, wenn Sie nichts zum geben haben, ausser der unverteidigten Freiheit?

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin kein Diplomat Herr Knall. Ich kann leider nicht sagen, welche Druckmittel die Schweiz in einer solchen Lage zur Hand hätte. Aber in unserer heutigen vernetzten Welt ist jeder irgendwie vom anderen abhängig. Somit gibt es ganz sicher diverse Druckmittel die man einsetzen könnte.

      Ausserdem,​ angenommen Ihre oben Beschriebene “Macht” sei ein Staat wie Russland, ist dann unsere Armee tatsächlich ein “Gegenargument”? Ich bezweifle es.

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    • Juli 19, 2021

      Auch wenn, Herr Zoller, Sie kein Diplomat sind, sollten Sie dennoch die offensichtliche Tatsache begreifen, dass ein sogenanntes “Druckmittel” (z.Bsp. wirtschaftliche Sanktionen oder etwa die Drohung finanzielle Mittel einzuschränken usw.) im Kriegsfall nur dann eingesetzt werden kann, wenn dem Gegner klar ist, dass Sie es auch durchsetzten können.

      Und gegen das “Druckmittel” einer Invasion gibt es eben ausschliesslich das “Druckmittel” der kriegerischen Verteidigung. Sonst lachen sich die Gegner einen Schranz in den Bauch und holen sich Ihr Hab und Gut und Ihre Freiheit einfach so.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist wohl wahr Herr Knall. Allerdings wären dann ja andere Staaten ebenfalls betroffen. Staaten welche mit der Schweiz handeln und deren Geld in der Schweiz lagert, könnten vielleicht Nachteile erkennen, wenn es um den Handel mit dem neuen Staat gehe und wären dann entsprechend bereit zu intervenieren. Der Aggressor müsste dann einsehen, dass er es bei einem Einmarsch in die Schweiz Einwände von anderen Staaten gebe. Klar dies alles ist stark vereinfacht ausgedrückt, aber ungefähr so stelle ich mir unsere vernetzte Welt vor.

      Diese ganze Situation ist meiner Meinung nach jedoch höchst unrealistisch. Unsere Diskussion ist interessant aber die Situation würde so vermutlich nie eintreffen. Armee hin oder her.

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    • Juli 19, 2021

      Zu hoffen, Herr Zoller, dass andere Staaten im Interesse der Schweiz handeln würden, falls diese sich wehrlos einem feindlichen Angriff gegenübersähe, ist gelinde gesagt eine Träumerei.

      Falls andere Mächte die Gegner der Schweiz auf unserem Territorium bekämpfen würden, dann ausschliesslich unter deren Sichtweise, Kommando und Herrschaftsansprüchen​​. Auch da wären die Interessen der Schweiz und deren Bürger irrelevant.

      Und ob Einwände anderer Staaten etwas nützen würden, sollten solche tatsächlich vorgebracht werden, ist wenig wahrscheinlich. Im zweiten Weltkrieg zum Beispiel waren sämtliche “einflussreichen” Europäischen Länder ausser der Schweiz von einer einzigen Macht besetzt und hatten gar keine Möglichkeit, die Schnauze aufzureissen. Auch wenn sie dies gewollt hätten.

      “Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.” (Pestalozzi)

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    • Juli 19, 2021

      Im zweiten Weltkrieg, Herr Knall, waren die Staaten noch nicht so vernetzt wie heute. Sie können eine heutige Situation nicht mit der des 2. Weltkriegs vergleichen.

      Darüb​er wie ein solcher Krieg in Europe heute aussähe oder ob ein Einmarsch in die Schweiz realistisch ist können wir nur spekulieren.

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  • Februar 22, 2017

    M.E. ist die Gefahr von Terroranschlägen wesentlich grösser, als die von einer Invasion “feindlicher” Mächte. Ob da die Armee wirklich helfen kann? Und überhaupt, mit wem sind wir eigentlich verfeindet?

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    • Juli 19, 2021

      Für die, Frau Votava, Terrorbekämpfung, ist die Armee nur sehr begrenzt einsetzbar. Etwa bei der Überwachung der Grenzen oder von wichtigen Gebäuden, Fabriken, Kraftwerken oder Infrastrukturen. Ansonsten sind im Landesinneren die Polizeien dafür zuständig.

      Und die Armee brauchen wir nicht in erster Linie um “Feinde” zu bekämpfen. Sondern dafür, sie möglichst nicht bekämpfen zu müssen. So ist die Armee bedeutend, wenn es darum geht unsere lebenserhaltende Neutralität unverfälscht aufrecht erhalten zu können.

      Nehmen Sie dabei einmal an, die EU und Russland würden kriegerisch aneinander geraten. Ohne glaubwürdige Armee könnte nicht verhindert werden, dass die Schweiz gezwungen würde, sich für die eine oder andere Partei in ein Kriegsgeschehen hineinziehen zu lassen.

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    • Juli 19, 2021

      “Und überhaupt, mit wem sind wir eigentlich verfeindet?”

      Eine sehr gute Frage Frau Votava!

      “So ist die Armee bedeutend, wenn es darum geht unsere lebenserhaltende Neutralität unverfälscht aufrecht erhalten zu können.”

      Das verstehe ich nicht. Sie meinen sie dient als Abschreckung?
      Ich glaube wirtschaftliche Sanktionen sind abschreckender als eine Armee in der heutigen Zeit.

      “Ohne glaubwürdige Armee könnte nicht verhindert werden, dass die Schweiz gezwungen würde, sich für die eine oder andere Partei in ein Kriegsgeschehen hineinziehen zu lassen.”

      Ist die Schweizer Armee für die EU oder Russland jemals glaubwürdig? Die Schweiz hat viel weniger Soldaten (Bürger) als beispielsweise Russland zur Verfügung. Das heisst die Schweizer Armee würde auch bei voller Aufrüstung immer massiv kleiner bleiben als die russische Armee. Das könnte nur noch neuste, modernste Technologie und Ausrüstung wettmachen. Dies kostet allerdings einfach zu viel. Der Schweizer ist glücklicherweise nicht bereit, so viel Geld in die Armee zu stecken. Das wäre auch nicht verhältnismässig.

      ​Ausserdem: Wieso sollte sich die Schweiz ohne glaubwürdige Armee einer Kriegspartei verpflichten müssen und mit einer Armee nicht?

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    • Juli 19, 2021

      Ihre Vorstellung, Herr Zoller, dass in einem Ernstfall die gesamte Russische Armee zur Verfügung stehen würde um die Schweiz anzugreifen, entspricht der Mutmassung eines Kindergärtelers.

      D​ie Schweiz müsste sich ohne Armee gar nicht einer Kriegspartei verpflichten, das habe ich auch nicht behauptet. Aber die Schweiz könnte sich nicht dagegen wehren von Kriegsparteien für ihre Zwecke missbraucht zu werden.

      Sei es durch die Beschlagnahmung von Geldwerten, Infrastukturen und Lebensmitteln oder für die Verwendung unseres Landes als Durchmarsch-, Ruhe- und Nachschubraum. Dies würde dazu führen, dass die Schweiz von entsprechenden Gegnern als Kriegsgebiet angesehen würde, obschon die Schweiz nicht Kriegspartei ist.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist schon klar Herr Knall. Trotzdem bin ich der Meinung dass, sollte dieser Fall so eintreffen, die Schweiz auch mit Armee nicht viel ausrichten könnte. Der einzige Unterschied wäre die Verzögerung des von Ihnen geschilderten Zustands und viele Tote auf beiden Seiten.

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    • Juli 19, 2021

      Solange die, Herr Zoller, Verzögerung, des “geschilderten Zustands” anhält ist noch nichts verloren. Nötigenfalls muss die Verzögerung halt anhalten bis der Krieg vorbei ist. Genauso wie schon mehrmals, gerade von der Schweiz, erfolgreich bewiesen…

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    • Juli 19, 2021

      “Solange die, Herr Zoller, Verzögerung, des “geschilderten Zustands” anhält ist noch nichts verloren.”

      Naja, das kommt darauf an von welcher Warte man dies betrachtet. Für die Schweiz als Staat vielleicht nicht. Die Zivilbevölkerung verliert während dieser Verzögerung viel. Im schlimmsten Fall ihr Leben. Ist dies die Herauszögerung einer Kapitulation wert?

      “Genauso wie schon mehrmals, gerade von der Schweiz, erfolgreich bewiesen”

      Falls Sie auf die beiden Weltkriege anspielen, da war die Schweiz nicht beteiligt. Es ist deshalb nicht vergleichbar mit oben geschildertem Szenario.

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    • Juli 19, 2021

      Dass die Schweiz in den Weltkriegen “nicht beteiligt” war, ist ja, Herr Zoller, gerade der Erfolg der Verteidigungsbereitsc​haft der Schweizer.

      Und: Glauben Sie, dass Ihr Leben geschont würde, wenn Sie sich gegen einen Feind nicht wehren würden?
      Schauen Sie sich doch mal das Schicksal der Jesiden oder der Christlichen Gemeinschaften in Kriegsgebieten an, die sich nicht verteidigen können und deshalb kapitulieren…

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    • Juli 19, 2021

      “Dass die Schweiz in den Weltkriegen “nicht beteiligt” war, ist ja, Herr Zoller, gerade der Erfolg der Verteidigungsbereitsc​​haft der Schweizer”

      Das können Sie so sehen. Ich für meinen Teil glaube dass das einfach ein glücklicher Zufall war, dass die Schweiz nicht angegriffen wurde.

      “Und: Glauben Sie, dass Ihr Leben geschont würde, wenn Sie sich gegen einen Feind nicht wehren würden?”

      Die Chancen sind auf jeden Fall um ein vielfaches höher.

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    • Juli 19, 2021

      Die, Herr Zoller, Chancen, Ihr Leben nicht zu verlieren, sind am grössten, wenn Sie es zu verteidigen in der Lage sind.

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    • Juli 19, 2021

      Das stimmt allerdings nur in der Theorie. In einem Krieg kann mir niemand garantieren (auch mit der stärksten Armee im Rücken nicht), dass ich ihn überleben werde.

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    • Juli 19, 2021

      Der Erfolg von Chancen ist, Herr Zoller, grundsätzlich nie garantiert.

      Aber deren Misserfolg ist garantiert, wenn man sie nicht wahrnimmt.

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    • Juli 19, 2021

      “Der Erfolg von Chancen ist, Herr Zoller, grundsätzlich nie garantiert.”

      So weit so gut.

      “Aber deren Misserfolg ist garantiert, wenn man sie nicht wahrnimmt.”

      Dies ist ebenfalls korrekt.
      Doch was genau ist eine “Chance”?
      Hier die Definition:

      “Als Chance wird eine günstige Gelegenheit oder ein Glücksfall bezeichnet, aber auch die Aussicht, bei jemandem durch Sympathie Erfolg zu haben. In der Statistik ist das Wort ein Synonym für die Wahrscheinlichkeit, mit der ein günstiges Ereignis eintritt.

      Der Begriff wird auch mit einem weiter gefassten Inhalt verwendet: Chance als günstige Aussicht, die im Gegensatz zu einer Gefahr steht. Chance und Gefahr bilden hier zusammen ein Risiko. Gelegentlich werden sowohl Risiko als auch Gefahr als Antonyme zur Chance gesehen.”
      Quelle: https://de.wikipedia.​org/wiki/Chance

      Da​ sich unter Waffen zu verteidigen und in einem Verteidigungskrieg mitzumachen eine Gefahr für das eigene Leben darstellt, kann man hier nicht von einer Chance sprechen, da die Chance das Gegenteil einer Gefahr darstellt.

      Die einzig Mögliche Chance in einem Krieg sein Leben zu retten ist also einzig die Kapitulation oder die Flucht.

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  • Februar 26, 2017

    danke für den ausführlichen Artikel. Die Einschätzung der militärische Lage der Schweiz macht hellhörig. Ich habe eine etwas Sicht bekommen, obschon ich den Armeebericht gelesen habe.

    Die Erwähnung der Neutralität der Schweiz ist wohl auch in Zukunft wichtig und zwar auch für Europa. So wie der Wienerkongress damals und später Napoleon, die Schweiz in der Mitte als “Puffer” sah, und die Schweiz sich während dem 2.Weltkrieg militärisch rüstete, kann das auch im heutigen Europa ein taktischer Gedanke sein. Dazu müssen wir aber nach aussen auch zeigen können, dass wir unser Land verteidigen wollen und können. Wir sollten auf einen Gesamtverteidigungsst​and nachrüsten, welcher glaubhaft wahrgenommen wird. Die Frage ist dabei nicht – ob es einen Sinn habe, sich z.B. gegen “Russland” stellen zu können – sondern dass wir mitten in Europa eine starke Haltung und einen Wehrwillen haben. Dazu braucht es halt auch Finanzen. Wenn wir schon Waffenindustrie haben, dürften diese auch für uns selber in Anspruch nehmen..

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  • März 2, 2017

    GIARDINO, eine Gruppe alternder Männer, alter Männer sogar, die in ihren Erinnerungen schwelgen und von geführten Kriegen schwärmen wie Fischer von ihren gefangenen Riesenforellen. Alte Männer, die nichts mehr erwarten vom Leben und nur hoffen, noch wahrgenommen zu werden…..

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  • März 2, 2017

    Sehr geehrter Herr Barner,

    vielen Dank für Ihre freundlichen Worte.

    Sie verwenden gute, überzeugende Argumente in sachlich geführten Debatten über wichtige Themen. Jetzt ist allen alles klar.

    Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick

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