1. Wirtschaft

JA zu Mindestlöhnen für Velokuriere

Wenn das Lohn­ni­veau in vie­len Be­rei­chen gleich­zei­tig an­ge­ho­ben wird (Mi­ni­mal­lohn), ist ein Aus­wei­chen für die Un­ter­neh­mer schwie­rig, ins­be­son­dere für Tätig­kei­ten, die nicht ins Aus­land ver­la­gert wer­den kön­nen, und es be­steht die Chan­ce, den An­teil der un­te­ren Lohn­ein­kom­men auf Kos­ten von Ge­win­nen und der obe­ren Lohn­ein­kom­men zu er­höhen. Gleich­zei­tig kur­beln die re­la­tiv hohen Kon­su­m­aus­ga­ben der Mi­ni­mal­lohn­emp­fä​n­ger die Kon­junk­tur wie­der an, was die Ver­dienst­mög­lich­k​ei­ten aller wie­der er­höht.

Es liegt primär in der Verantwortung der Wirtschaft, Löhne zu bezahlen, die einen minimalen Lebensstandard erlauben. Wenn dies nicht via Gesamtarbeitsverträge​ (GAV) oder Normalarbeitsverträge​ (NAV) erreicht werden kann, müssen subsidiär gesetzliche Bestimmungen für Minimallöhne erlassen werden. Es darf grundsätzlich nicht geduldet werden, dass sich Unternehmungen mit tiefen Löhnen indirekt über Sozialbeiträge des Staates an die Angestellten unterstützen lassen.

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