1. Bildung & Forschung

Persönliche Erklärung zum Turnhallenprovisorium​ Hegi

(Persönliche Erklärung in der Ge­mein­de­rat­s­sit­​zung vom 18.04.2011)

Es war geplant, in Hegi ein Festzelt als Turnhallenprovisorium​ aufzustellen. Nun soll dieses Festzelt aus Kostengründen in Frage gestellt wird. Der (Sport-) Stundenplan kann jetzt nicht fertig gestellt werden, da die Schule mit dem zusätzlichen Platz gerechnet hat. Angeblich wurden mehr als 13 Lektionen im Zelt geplant. Schon jetzt haben viele Klassen nicht die vorgesehen 3 Lektionen Turnen. Der definitive Entscheid ob das Zelt erstellt wird oder nicht, solle demnächst fallen. Die Elternräte und die betroffenen Eltern machen sich Sorgen um den Turnunterricht ihrer Kinder.

Die Situation in Hegi ist schon seit längerer Zeit unangenehm, das neue Schulhaus wurde viel zu spät angegangen. Allein die Tatsache, dass man ein Provisorium in einem Zelt errichten muss, ist die Folge einer kurzsichtigen Fehlplanung und hätte nicht passieren dürfen. Es ist nicht in Ordnung, wenn das die Kinder ausbaden müssen, indem ihr Turnunterricht einer Sparübung geopfert wird. Ich bitte den Stadtrat daher eine gute Lösung für die Kinder zu finden, die betroffenen Eltern über die Verhandlungen auf dem laufenden zu halten und die Elternräte in die Lösung miteinzubeziehen.

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Comments to: Persönliche Erklärung zum Turnhallenprovisorium​ Hegi
  • April 13, 2014

    Mindestlohn nein? Oder doch ja?
    Auf den ersten Blick kann man die Argumente der Gegner nachvollziehen. Aber…
    In den letzten Jahren sind vor allem die höheren Löhne unverhältnismässig gestiegen. Dies beweisen Statistiken. Die Lohnschere hat sich stark geöffnet. Kaderleute haben in den letzten Jahre kräftig in die Kasse gegriffen, für sie war das ganz normal und keinem wäre es dabei in den Sinn gekommen, dass dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz in Gefahr geraten könnte. Das Nachsehen hatten immer die Arbeitnehmer mit den Tiefstlöhnen. Es kommt doch dann und wann vor, dass das Beispiel eines Uhrwerks benutzt wird, um aufzuzeigen wie wichtig jedes Rädchen(jeder Arbeitnehmer) ist, damit die Uhr richtig läuft. Wenn es dann aber darum geht, dieses Beispiel mit einem korrekten Lohn zu bestätigen, ist sofort die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz in Gefahr.
    Ein bisschen grob ausgedrückt sage ich: Die wichtigen Entscheidungen in Unserem Land werden nun mal von Kaderleuten gefällt.
    Keiner wird für sich auf eine Lohnerhöhung verzichten, damit die Tiefstlöhne angepasst werden können.
    Wohl deshalb neige ich eher zu einem Ja.

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  • August 10, 2014

    Vor der von den Wirtschaftsverbänden und ihren Lakaien (Volksvertreter Calmery & Co) mit unwahren Argumenten und Zahlen lancierten PFZ gab es überall einen Orts- u. Branchenüblichen Tarif, an den sich die meisten Firmen hielten. Zu dieser Zeit gab es eine erfolgreiche Kontigentierung, die die Zuwanderung der Billiglöhner verhinderte. Inzwischen haben sich aber leider die Begriffe Lohndumping und Ü50-Problematik etabliert und werden ignoriert, unterschlagen und verleugnet.
    .
    Wenn wir also eine attraktive, gerechte und ruhige Schweiz wieder haben wollen, müssen die Profiteure Farbe bekennen, ihre Gier zurückschrauben und es muss für eine Abwanderung der hunderttausenden Lohndrücker und Sozialschmarotzer aus dem Ausland gesorgt werden. Alles andere ist nur Makulatur oder Symptombekämpfung.

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