Die In­itia­tive will eine Öff­nung des Be­griffs «E­he» ver­hin­dern und damit er­rei­chen, dass die Ehe bleibt, was sie schon heute ist: Die Le­bens­ge­mein­schaf​t zwi­schen einem Mann und einer Frau. Pro­fes­sor Gla­ser von der Uni Zürich sieht keine Dis­kri­mi­nie­rung wenn er schreibt:

«Es geht ihnen [den Initianten] nicht um eine Schlechterstellung anderer Lebensformen, sondern um eine Hervorhebung der gesellschaftlich erwünschten Funktion der Ehe durch eine exklusive Begriffsverwendung für eine dauerhafte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau.

Die ursprüngliche Begriffsbedeutung soll durch die präventive Verhinderung einer terminologischen Öffnung bewahrt werden.»

Die Ehe ist die Basis einer Familie und besteht daher naturgemäss aus einem Mann und einer Frau, da es für die Fortpflanzung beide Geschlechter braucht. Weitere Formen des Zusammenlebens als Ehe zu bezeichnen oder ihnen den Ehe-Status zu gewähren, würde die natürliche Ehe abwerten und schwächen. Es wäre ein klarer Etikettenschwindel, wenn zwar Ehe draufsteht aber keine Ehe drin ist. Die Öffnung des Ehebegriffs führt zu einem Übergriff auf die natürliche Ehe, die ausschliesslich Mann und Frau gehört.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: Ehe Initiative
  • November 17, 2016

    Wie schon an anderer Stelle geschrieben, sind Ehe und Fortpflanzung zwei paar Schuhe. Sie können Kinder bekommen, ohne verheiratet zu sein. Und sie können heiraten, ohne Kinder zu bekommen.

    Es gibt keinen Grund, einem homosexuellen Paar die Rechtssicherheit der Ehe zu verweigern, die man einem Hetero-Paar gewährt.

    Kommentar melden
  • November 17, 2016

    Wissen sie Herr Marco Peyer,
    Es sind die Menschen, welche die Ehe leben, trotz heirat in der Kirche, trotz besuch der Kirche, also sogenannte Gläubige, die dann durch ihr mieses Verhalten den Fortbestand so einer Ehe verunmöglichen. Darum sind die Scheidungszahlen auch so hoch. Also sind doch alle diese Sprüche die in der Kirche getätigt werden von “bis das der Tod euch scheidet, auf Deutsch Lügen”.
    Für mich damals vor 34Jahr ein Grund, nicht in der Kirche zu heiraten und diesen Schwur /Gelübte abzulehnen. Gut, bin ja seit ich 20j bin auch nicht mehr in der Kirche. Man muss das Gute leben und nicht heranbeten, oder wenn man Mist gebaut hat, hoffen, dass einem Vergeben wird. Das sind für mich alles so billige Lösungen.
    Man muss den Mist erst gar nicht tun. Als Agnostiker darf ich das so schreiben…..
    Nein,​ ich sehe überhaupt nicht ein, warum Religionen sich um das Thema Ehe kümmern, Ehe ist ein Verbund zweier Erwachsener Menschen, die es Gut miteinander meinen und haben.

    Kommentar melden
  • November 17, 2016

    Auffallend ist, wie sich anlässlich dieser Initiative sämtliche Gegner aller Moral-, Sitten- oder Ethikvorstellungen vereinen um ihren dekadenten Lebensfrust zu rechtfertigen.

    Da übergeifern sich die “Agnostiker”, die “Atheisten”, die “Ich-glaube-nichts-Id​eologen” zusammen mit den sexuell abartigen “Schwulen”, “Lesben”, “Transgender” und “Fetischisten” über die Rückständigkeit der Ehe und der Familie wie sie seit Jahrhunderten existiert. Und gleichzeitig wollen sie, dass ihre sogenannten “Liebesverhältnisse” als genau solche Ehen und Familien anerkannt werden.

    Es zeigt die Tatsache, dass sich diese “Andersartigen” einerseits als solche fühlen, aber parallel dazu als “Normale” anerkannt werden wollen. Indem sie deren Wertegefüge in ihr Gegenteil verkehren, erhoffen sie sich die Akzeptanz der damit entwerteten Menschen die Ehe und Familie in ihrem ursprünglichen Sinn leben oder noch leben wollen.

    Man sei sich bewusst: den “Jeder mit Jedem-Ideologen” geht es nicht um die Ehe oder die Familie die sie für sich reklamieren, sondern um die “Integration” von Lebensformen die deren Gegenteil beinhalten. Für sie ist die Ehe nur eine Camouflage ihrer moralfreien “Everithing-goes-Ideo​logie” mit der sie sich den Anschein einer allseits akzeptierten Form ihrer menschen- und zivilisationsfeindlic​hen Verhaltensweisen erhoffen.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Homosexuelle SIND NORMAL. Menschen wie Sie und ich, nur mit einer anderen sexuellen Orientierung, die sie sich nicht ausgesucht haben. Auch unter Heterosexuellen gibt es unterschiedliche Vorlieben und Ausrichtungen.

      Zum Glück sind die Zeiten vorbei wo religiöse Moralvorstellungen in Europa Gesellschaften prägten. Eine säkulare Vorstellung der Ehe sollte jede Form von Lebensgemeinschaften offenstehen.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      “Für sie ist die Ehe nur eine Camouflage ihrer moralfreien “Everithing-goes-Ideo​​logie” mit der sie sich den Anschein einer allseits akzeptierten Form ihrer menschen- und zivilisationsfeindlic​​hen Verhaltensweisen erhoffen.”

      Darum würde ich die gesetzliche Ehe, einfach abschaffen! Denn was sie schützen sollte, ist in dieser degenerierten “Selbstverwirklichung​s/Egomanen Gesellschaft, ja eh nichts mehr wert! Und zumindest ich kann von anderen (Lesben und Schwule) ja wohl nicht mehr erwarten, als vom Rest dieser Luxusproblem-Gesellsc​haft.

      Kommentar melden
  • November 17, 2016

    Die gesetzliche Ehe regelt das Vermögens-, Erb- und Mitspracherecht unter Eheleuten. Also Paaren die sich lieben und ihr Leben teilen. Und ohne die Bedingung sich fortzupflanzen können zu müssen, das wäre mir neu. Selbst die Liebe, ist keine rechtliche Grundvoraussetzung für eine Ehe ist!

    In einer “aufgeklärten Gesellschaft” muss man die Gesetze der Realität anpassen und wir akzeptieren politisch korrekt Homosexuelle heute, doch nicht ihre freie Wahl des gesetzlichen Ehepartners.

    Also auch nur ein reines Lippenbekenntnis, wie die weibliche Gleichstellung!

    Ob wir alle diese “Jeder mit Jedem-Ideologie” so grausam schlau und fortschrittlich finden oder lediglich abartig und degeneriert und wo sie uns schlussendlich hinführen wird, steht doch auf einem ganz anderen Blatt! Denn dabei, geht es derf. nicht nur um Homosexuelle, sondern um unsere ganze degenerierte Spezies, die wir uns dank Neoliberalismus, ja selbst herangezüchtet haben….!

    Kommentar melden
  • November 21, 2016

    Das Geleier um die Ehe für „alle“ ist nur ein Mosaikstück im Programm der Volksverschwulung und Bürgerverdummung.

    ​In Wahrheit ist die ganze Schmierenkomödie nicht etwa ein Schnupperkurs in das Reich des jeweils anderen Geschlechts, sondern eine vom grün-roten Klüngel oktroyierte Propagandashow für den berühmt-berüchtigten sexuellen Bildungsplan. Dabei geht es darum, unter dem Deckmantel eines vermeintlich modernen Sexual- und Ethikunterrichts die Heterosexualität und das traditionelle Familienmodell zu diffamieren, für antiquiert, ja, für reaktionär zu erklären und Kinder und Jugendliche an ihr künftiges Schicksal als bindungslose, in austauschbaren Beziehungen lebende, sexuell hyperaktive, orientierungslose und vom Staat abhängige, einsame Verwirrte zu gewöhnen.

    Insbesondere der Daseinswille des (weissen) männlichen Elements soll ausgemerzt und primitiven Kulturen überantwortet werden, die man sich parallel dazu wie am Fliessband ins Land holt.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Wow, ich bin sprachlos. Meinen Sie das wirklich ernst?
      Was ist Volksverschwulung?

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Ev. leicht überzogen, im Kern aber ganz und gar nicht daneben, Herr Zoller!

      Die klassische Familie, wie sie sich im übrigen jedes Kind vorstellt und wünscht, ist zumindest für unsere rot-grünen und SP Frauen, ja nur rückständig und sehr offensichtlich, absolut NICHT schützenswert (Kinder haben keine Recht mehr auf eine intakte Familie, die auch anwesend ist). Hingegen die Ehen von Homos, die sind weltbewegend und für dies,e macht man sich politisch stark?!

      Schon eine etwas verdrehte Weltanschauung, zumindest für einen Teil der Bevölkerung, den das doch sehr befremdet. Denn wir massen uns nicht an, Schwulen und Lesben, irgend welche Vorschriften zu machen, sie interessieren uns lediglich nicht sonderlich.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Frau Stutz, “leicht überzogen” ist sehr untertrieben formuliert.

      Ich glaube Sie verstehen die rot-grünen und SP Frauen einfach falsch. Es geht ihnen um Gleichberechtigung und nicht um Bevorzugung von Homosexuellen und Diffamierung des traditionellen Familienmodells.

      “(Kinder haben keine Recht mehr auf eine intakte Familie, die auch anwesend ist)”
      Wenn ein Paar erst bemerkt, dass die Beziehung nicht funktioniert nachdem es bereits Kinder in die Welt gestellt hat, können weder SP noch die Grünen etwas dafür.
      Ausserdem hat das Thema Kinder absolut nichts mit der Ehe zu tun.

      Mich interessieren Schwule und Lesben auch nicht besonders, ich bin jedoch dafür, dass diese möglichst die selben Rechte geniessen wie Heterosexuelle.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      “‘Gleichberechtigung’​ genau von ‘was’?”

      Von Homo- und Heterosexuellen Menschen

      “Etwa den ‘lila-rot-grünen-Schl​​angen-Einheits-Hip-H​o​ps’ der christopher Karneval Aufdringlichen?”

      S​oll das witzig sein?
      Schade dass man mit Ihnen offenbar nicht ernsthaft diskutieren kann.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Selk

      Ihre ersten zwei Fragen habe ich beantwortet. Die letzte Frage kann ich leider nicht beantworten weil ich nicht abschliessend verstehe, was Sie mit “lila-rot-grünem-Schl​angen-Einheits-Hip-Ho​p der Christopher Karneval Aufdringlichen” meinen. Sie müssten, falls Sie ernsthaft eine Antwort erwarten, dies so umschreiben dass zumindest ich (denn von mir erwarten Sie ja eine Antwort) dies verstehe.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Okay. In dem Fall lautet die Antwort auf Ihre letzte Frage: Ja.

      Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Aussenpolitik
Neutralität: Glaubwürdigkeit als Vermittlerin erhalten! Die aktuelle Weltenlage zeigt auf dramatische Weise, dass es ein Land wie die Schweiz braucht, das zwischen Kriegs- und Konfliktparteien vermitteln kann und einen Platz für Verhandlungen bietet. Es versteht sich von selbst, dass glaubwürdige Neutralität bedeutet, dass die Schweiz nicht Teil von Sanktionen oder kriegerischen Handlungen sein kann, da sie sonst zur Partei wird und ihre Glaubwürdigkeit als Vermittlerin verliert. Die Welt braucht mehr denn je eine neutrale, vermittelnde Schweiz!

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen

Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu