1. Umwelt, Klima & Energie

NEIN zum Mantelerlass „Stromversorgung“: Unökonomisch und unökologisch

Der Ausbau der erneuerbaren Energien in der Schweiz wird nicht reichen, um den Strombedarf im Winter weitgehend unabhängig von Importen zu decken. Der Strombedarf muss prioritär über grössere Stromeffizienz, Stromsparen und Lenkungsabgaben gesenkt werden. Die Bundesverwaltung beziffert allein das Potenzial von Effizienzmassnahmen auf bis zu einem Drittel des gesamten Stromverbrauchs. Mittel- und langfristig ist Strom aus modernen KKWs einzusetzen.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist auf vorbelastete Siedlungs- und Verkehrsräume zu beschränken. Er darf nicht auf Kosten von Natur, Landschaft und Biodiversität gehen.

Nachdem sich die meisten Annahmen der Energiestrategie 2050 als falsch herausgestellt haben, braucht es statt hastig aufgesetzte Gesetzesprojekte eine neue Konzeption. In der Bundesverwaltung hat es genug Ökonomen, welche mittels Nutzen/Kosten-Analysen (inkl. immaterielle Kosten!) ein effektives und effizientes Massnahmenpaket vorschlagen können.

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