1. Politisches System

Gedanken zur Eidgenossenschaft

Die drei Säulen eines Staates

Ein Volk in einer direkten Demokratie hat keine wirkliche Macht mehr, wenn die 3 Säulen eines Staates nicht mehr stabil sind. Als die drei Säulen können das Staatsgebiet, das Staatsvolk und die Staatsgewalt (Exekutive, Legislative und Judikative) bezeichnet werden. Die Staatsgewalt ist dabei direkt oder indirekt vom Volk gewählt.

Die Staatsform der Schweiz

Die Schweiz mit der der halbdirekten Demokratie besitzt die Staatsform einer demokratischen Republik, unter Mitwirkung und Aufsicht des Volkes. Eine Demokratie wie in der Schweiz setzt sich für Gleichberechtigung aller Bürger sowie die Garantie ihrer persönlichen Rechte und Freiheiten ein.

Das Rütteln an unseren Grundfesten

Wenn wie in geraumer Zeit die Bevölkerung einseitig und manipulativ (Einwanderung, Asylsystem, Sozialsystem) informiert wird, Menschenrechte (Gleichberechtigung, Recht auf Familie) missachtet werden oder versucht wird, diese durch Initiativen dem Staat und somit dem Volk zu entziehen (Landesrecht vor Menschenrecht) und das Denuziantentum (z.B. von vermeindlich andersdenkenden Lehrern) gefördert wird, dann muss das Volk aufhorchen.

Sobald​​​​​ jedoch versucht wird, durch Verleumdung unsere Regierung und unser Parlament als “keine echten Volksvertreter” zu destabilisieren und unsere Richter als “Fremde Richter” bezeichnet werden, müssen beim Volk endgültig die Alarmglocken läuten. Denn nun wird damit eine der 3 tragenden Säulen unseres Staates (die Staatsgewalt) direkt angegriffen. Das sind die Vorgehensweise zur Einführung einer Diktatur.

Das Scheitern der Feinde der Eidgenossenschaft

​​​Das Schöne und Einzigartige an unserer halbdirekten Demokratie ist jedoch, dass das System funktioniert und zu mächtig werdende Personen nicht mehr zum Bundesrat wiedergewählt werden und/oder diese selber aus dem Parlament austreten. Da nützen auch keine eigenen Medien mehr. Das Schweizervolk ist zu gebildet, als dass es sich durch so offensichtliche Versuche einer Destabilisierung der Schweiz und der möglichen Einführung einer Diktatur manipulieren lassen würde. Die echte Eidgenossenschaft wird wieder erstarken. Davon bin ich überzeugt. Den wir alle sind das Volk.

Die Politik der Zukunft

Die Zukunft der Politik muss wieder von Verantwortungsbewusst​​​​sein, Nachhaltigkeit und Stabilität zum Wohle der gesamten Bevölkerung in der Eidgenossenschaft geprägt sein. Ich selbst halte mich dabei an zwei allgemein gültige Grundsätze:

  • Oh​​​n​e Ordnung und Autorität führt jede Demokratie in die Anarchie. Respekt gegenüber der Rechtsordnung und Andersdenkenden ist massgebend.​
  • Nicht​s​ ist vollkommen, aber vieles kann verbessert werden. Dazu benötigt es aber aufbauende Kritik, und nicht niederreissende Kritik.
Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: Gedanken zur Eidgenossenschaft
  • Oktober 11, 2014

    “Wenn wie in geraumer Zeit die Bevölkerung einseitig und manipulativ (Einwanderung, Asylsystem, Sozialsystem) informiert wird, Menschenrechte (Gleichberechtigung, Recht auf Familie) missachtet werden oder versucht wird, diese durch Initiativen dem Staat und somit dem Volk zu entziehen (Landesrecht vor Menschenrecht) und das Denuziantentum (z.B. von vermeindlich andersdenkenden Lehrern) gefördert wird, dann muss das Volk aufhorchen. (…)” –––

    Aufhorchen lässt eher, Herr Bürgi, dass Sie es als “Rütteln an unseren Grundfesten” bezeichnen, wenn Bundesrat und Parlament und die meisten Parteien, die Verfassung (auf die auch Sie vereidigt wurden) und das von der Schweiz mitbeschlossene internationale Recht zu respektieren versuchen. Dass “Menschenrechte … missachtet werden”, ist üble Nachrede gegen den Bundesrat, den Sie ja offenbar meinen.

    Kommentar melden
  • Oktober 11, 2014

    Herr Bürgi – Dass ausgerechnet ein Mitglied der BDP von Manipulation schreibt scheint mir schon etwas schönwäscherisch zu sein.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Das wollte ich auch gerade schreiben, Herr Schweizer. Die BDP ist sicher nicht geeignet dem Schweizer Volk von den „tragenden Säulen“ zu erzählen. Es wird nämlich nicht „vom Volk“ versucht, unsere Regierung als „keine echten Volksvertreter” zu destabilisieren, vielmehr existiert gerade für die BDP nur ein einziges Ziel, nämlich unechte Volksvertreterinnen in der Regierung zu platzieren und sie dort zu halten.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Ui Herr Knall? Wir zwei auf gleicher Linie? *Lach* – Das ist so. Ich sags mal so. Unschöner hätte man nicht binnen 24 Std einen Bundesratssitz “erklaut”

      Kommentar melden
  • Oktober 11, 2014

    “Zu mächtig werdende Personen nicht mehr zum Bundesrat gewählt werden und/oder diese selbst aus dem Parlament austreten”. Was für einen perfieden Angriff auf Christoph Blocher. Es gibt im Bundesrat und bei Parlamentariern, tatsächlich VolksvertreterInnen die zu mächtig wurden und Schritt für Schritt in der Schweiz grossen Schaden angerichtet haben und noch anrichten werden. Sehr geehrter Herr Landrat Bürgi BDP, suchen Sie erst mal in den eigenen Reihen. Garantiert werden Sie auch dort fündig.

    Kommentar melden
  • Oktober 11, 2014

    Tja Herr Bürgi – Das Volk vergisst nicht so schnell – Auch wenn wir als Volk nicht unbedingt nachtragend sind, aber es gibt Dinge die man nicht tut, oder tun sollte wenn man dem “Land vorsteht” – Ich zumindest erwarte von Politiker, dass Sie das umsetzen was das Volk beschliesst, im Sinne des Volks handelt und nicht einfach macht was man möchte oder grad so für sich und die Partei Sinn ergibt. Sondern halt vermehrt das Volk befragt, wenn man sich nicht sicher ist, oder den Bezug zum Volk verloren hat. —- Aber wie heisst es so schön? Wenn wir nach oben gehen, sollten wir freundlich, respektvoll und anständig bleiben, denn wenn wir nach unten gehen, kommen wir an den gleichen Menschen wieder vorbei.

    Kommentar melden
  • Oktober 11, 2014

    ‘..Die Schweiz mit der der halbdirekten Demokratie besitzt die Staatsform einer demokratischen Republik, unter Mitwirkung und Aufsicht des Volkes..’

    Das​ muss korrekt heissen:

    ‘..Die Schweiz mit der der halbdirekten Demokratie besitzt die Staatsform einer demokratischen Republik, unter Mitwirkung von Politikern, beaufsichtigt vom Volk..’

    Der kleine Schreibdreher, den Sie sich da leisten, erklärt bestens das BDP Verständnis.

    W​ir erinnern uns an die LEX USA von der BDP BR E. Schlumpf, die für ein Jahr mal eben für die Banken die CH Verfassung ausser Kraft setzen wollte, und zwar in einer Hopplaaktion binnen drei Wochen. Sie wurde durch die Kammern gebodigt und zwar so klar und deutlich, dass es seinesgleichen findet. Was sich diese Bundesrätin da herausgenommen hat, ist im Kern unglaublich, nämlich die partielle Aushebelung der Verfassung zu Gunsten der USA. Und das alles bei Weiterbestehen von USA Finanzoasen, die sich einen Deut um OECD Graulisten kümmern. Werbeslogan: ich bin doch nicht blöd!

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Nana Herr Limaa

      Bitte öffnen Sie doch nicht die Augen der Linken und Grünen, was uns diese Frau Schlumpf so eingebracht hat. Schliesslich müssen wir erkennen, dass es nicht Frau Schlumpf war, sondern wir können es solange Drehen bis es Herr Chr. Blocher war. “ssssss

      Kommentar melden
  • Oktober 11, 2014

    Die Staatsform-Bezeichnun​g „Republik“ ist für die Schweiz grundsätzlich ungeeignet. Man halte sich vor Augen, dass zum Beispiel China, die DDR oder Simbabwe offiziell als Republiken gelten.

    Für unser Land muss nicht die Abwesenheit einer Monarchie (= Republik) sondern die direkte Demokratie hervorgehoben werden um die Staatsform richtig zu beschreiben.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Warum nicht Herr Knall?

      Dann könnte doch der hier dauernd als Guru verschriehene “alte” Mann sich als Führer an die Wand hängen. Und alle hätte ein neues Feindbild.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Ist wie mit dem Begriff ‘Liberal’, der seit einiger Zeit von ganz Linken in Anspruch genommen wird. Neuer Begriff also ‘Progessivwiggestrigl​​iberal’?​

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Solche ‘Säulen’ wurden in Griechenland Obelisken genannt, nach dem neudeutschen Wort ‘Nobelkisten’. Wo habe ich das im Nebenspalter blos gelesen? 🙂

      Kommentar melden
  • Oktober 11, 2014

    Die Gedanken des Herrn Bürgi triefen von Atrozitäten, die einen,
    wenn sie von einem veritablen Landrat kommen, aufmerken lassen.
    Wer rüttelt denn an unseren Grundfesten mit einseitiger und
    manipulativer Information? Das sind eindeutig die Bundesbehörden!
    Gerade die Formulierung “Landesrecht vor Menschenrecht” ist
    manipulativ; Herr Bürgi weiss ganz genau, dass das kodifizierte
    Menschenrecht mit dieser Forderung nicht angetastet würde. Wenn nach
    einer Kaskade von Volksabstimmungen sozusagen notorisch etwas anderes
    herauskommt als wie es unser Parlament haben wollte, darf man mit
    Fug und Recht davon sprechen, das Parlament bestehe nicht aus echten
    Volksvertretern. “… unsere Richter als ‘fremde Richter’ bezeichnet…”:
    Was soll denn nun dieser Unsinn? Was angeprangert wird, ist die
    Tatsache, dass sich unsere Richter an die im Ausland entwickelte
    Jurisprudenz richten, so dass unsere Souveränität dermassen beschnitten
    wird, als seien wir EU-Mitglied. “…zu mächtig werdende Personen nicht
    mehr zum Bundesrat wiedergewählt werden…”: Damit ist Ch. Blocher
    gemeint, der aber in einem siebenköpfigen Gremium mit mehrheitlichen
    Gegnern gar nicht zu mächtig werden kann. Er wurde ganz einfach
    abgewählt, weil er den anderen Parteien eine zu starke Persönlichkeit war.
    In der Tat haben im Bundesrat nur Mediokritäten die besten Aussichten
    auf langen Verbleib im Amt.

    Ich glaube, Herr Bürgi sollte sich ersparen, Gedanken anzustellen.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Mit allem einverstanden, Herr Gassmann, nur dort wo Sie schreiben, dass Herr Bürgi ganz genau wisse, dass das kodifizierte Menschenrecht nicht angetastet würde, habe ich meine Zweifel.

      Kommentar melden
  • Oktober 12, 2014

    Sehen Sie Herr Bürgi, Sie sind schon auf halbem Weg zur halbdirekten Diktatur mit Ihrer halbdirekten Demokratie! Zudem nennen Sie: Zitat: “Ohne Ordnung und Autorität….” Ordnung in Ehren, aber die Autorität müssten Sie noch etwas klarer umschreiben!

    Wikipedia sagt: “Autorität ist im weitesten Sinne eine soziale Positionierung, die einer Institution oder Person zugeschrieben wird und dazu führt, dass sich andere Menschen in ihrem Denken und Handeln nach ihr richten!” – also Zwang! Lehrer-Schüler, Vorgesetzter-Untergeb​ener, Offizier-Soldat, Diktator – Volk, EU-Kommission – Völker der Mitgliedstaaten usw. Das hat mit direktdemokratischer Autorität des Volkes nichts zu tun! Schwebt Ihnen Solches vor?

    Das ist eben Politikerwunsch! Das dumme Volk muss geführt werden, die sind nicht fähig über komplexe Themen ab zu stimmen, nicht? Gott sei Dank haben wir immer noch die volle, direkte Demokratie, wie lange noch? Passen wir uns dereinst der EU-“Schein-Demokratie​” an?? Sollten die Politikerinnen und Politiker mehr auf die Befindlichkeiten des Volkes eingehen, werden die Initiativen ganz sicher abnehmen!

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Sicherheit & Kriminalität
Waffenlieferungen an die Ukraine: Erst Panzer, dann Kampfjets, dann deutsche Soldaten? (2) Verlierer sind dagegen Europa und vor allem Deutschland, das offenbar auch noch in besonderer Weise ins Feuer und in die russische Ziellinie geschickt werden soll. (Auszug aus Sahra Wagenknecht „Wer stoppt den Wahnsinn“ in Weltwoche vom 23.1.2023)

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen




Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu