Ein Geschenk schafft Vertrauen und sorgt dafür, dass ein Unternehmen in Erinnerung bleibt. Und genau das möchten Unternehmen doch mit ihrem Marketing erreichen, nicht wahr? Das Marketing soll nicht nur den Zweck erfüllen, Produkt A an den richtigen Kunden zu vermitteln – nein – es soll auch Vertrauen aufbauen!

Wir leben in einer schnelllebigen digitalen Welt, wo jeder Klick und jede Sekunde über den Erfolg entscheiden. Das Problem? In dieser Welt werden potenzielle Kunden mit Informationen überflutet, ein Angebot jagt das Nächste und plötzlich gelangt das vorher ausgewählte Unternehmen ins Hintertreffen. Genau deshalb feiern physische Werbegeschenke wie personalisierte Pullover oder USB-Sticks ein triumphales Comeback! Mehr zu diesem Thema jetzt in unserem Artikel.

Goodies gestern: Eine Reise in die Vergangenheit der Werbegeschenke

Wenn wir den Ursprung der Werbegeschenke wie beispielsweise T Shirts bedrucken lassen suchen, müssen wir bis ins Jahr 1789 zurückgehen. Der frühere US-Präsident George Washington verteilte während der Präsidentschaftswahlen nachweislich Werbeartikel (Anstecknadeln), um in den Köpfen der Wähler zu bleiben! Danach wurde es erst einmal wieder ruhig um die Werbeartikel. Eine richtige Industrie entwickelte sich daraus erst Ende des 19. Jahrhunderts.

Zu dieser Zeit entdeckten die klugen Köpfe des Marketings, welche eine Macht eine kleine Aufmerksamkeit eigentlich haben kann! Prompt gehörten die Goodies zu einem der wichtigsten Marketinginstrumente. Hätte die Industrie sich im Vorfeld eine Scheibe vom ehemaligen US-Präsidenten abgeschnitten, wären ihnen wahrscheinlich etliche Kunden nicht durch die Lappen gegangen.

Dennoch waren es die Amerikaner, die den Markt für sich entdeckten. Im Jahr 1903 kam es zum Zusammenschluss von 12 Werbeartikellieferanten, welche die PPAI (Promotional Products Association International) gründeten. Einen Verband, der sich vollumfänglich mit Werbeartikeln beschäftigt. Selbst über 200 Jahre später zählt dieser Verband über 10.500 Mitglieder in seinen Reihen.

Deutschland hängt den Amerikanern Jahre hinterher!

Es ist kein Geheimnis, dass die USA zu den fortschrittlichsten Ländern gehören, die auf unserem Planeten beheimatet sind. Das zeigt sich auch in der Werbeartikelindustrie. Erst mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts erlebten Werbeartikel in Deutschland ihren Durchbruch. Mit der Industrialisierung in den 1920er Jahren war es möglich, Artikel wie Streichhölzer mit Werbeaufdruck in die Massenproduktion zu geben, um der Kundschaft Werbegeschenke zu unterbreiten.

Gerade erst fing die Werbeindustrie in diesem Sektor an zu boomen, schon wurde sie durch den Zweiten Weltkrieg prompt gestoppt! Der richtige Durchbruch kam im Jahr 1962, als die auch heutzutage noch größte Werbeartikelmesse PSI seine Gäste zum Besuch einlud. Auf kleinen Ständen, wie wir sie heute vom Flohmarkt kennen, präsentierten die Unternehmen den potenziellen Kunden ihre Werbeartikel.

Nach einer Talfahrt genießt die Branche ihre Blütezeit

Doch mit der Zeit erlebte die Branche eine Talfahrt, die spätestens mit dem Anfang der 90er Jahre für die Öffentlichkeit zugänglichen Internet immer schlimmer wurde! Im Zeitalter des Internets war es den meisten Menschen fast zu paradox, physische Werbegeschenke entgegenzunehmen, plötzlich standen Gewinnspiele, Produktvideos oder Bilder im Fokus.

Mittlerweile hat sich die Branche wieder erholt und physische Werbegeschenke sind sogar noch populärer als zur damaligen Zeit. Aber warum erfreuen sich Werbegeschenke gerade jetzt wieder großer Beliebtheit? Die Antwort ist ganz einfach. In einer zunehmend virtuellen Welt sehnen wir uns nach etwas Greifbarem – genau wie damals schon unsere Vorfahren. Und hier kommen die Goodies ins Spiel!

Werbegeschenke dienen nicht nur als nützliche Gegenstände des Alltags. Sie schaffen auch eine emotionale Bindung zwischen den Kunden und dem Unternehmen. Indem man seinen Kunden wertvolle Geschenke macht, zeigt man Wertschätzung für ihre Loyalität und Engagement. Abgesehen davon bieten Werbeartikel viele Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung mit Firmenlogo oder Slogan. Dadurch fungieren sie gleichzeitig als mobile Markenbotschafter – sei es durch bedruckte Kugelschreiber oder personalisierte Tassen.

Die Renaissance der Give-aways ist also kein bloßer Trend: Sie verbindet Generationen miteinander und bietet eine authentische Möglichkeit des Marketings jenseits aller Digitalisierungstendenzen. Sie betreiben selbst ein Gewerbe? Dann lassen Sie Ihre Kreativität spielen und wählen Sie Werbegeschenke, die Ihren Kunden ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden – denn manchmal sind es gerade die kleinen Dinge im Leben, die den größten Eindruck hinterlassen!

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