1. Bildung & Forschung

Ja zur viersprachigen Schweiz – Ja zum Frühfranzösisch

In di­ver­sen Deutsch­schwei­zer Kan­to­nen gibt es Be­stre­bun­gen das Frühfranzösisch in der Pri­mar­schule ab­zu­schaf­fen. Im Wei­tes­ten fort­ge­schrit­ten sind sol­che Be­stre­bun­gen im Kan­ton Thur­gau, wo jüngst das Kan­tonspar­la­ment be­reits einer in die­sem Sinne lau­ten­den Mo­tion zu­ge­stimmt hat. Diese De­batte gibt mir sehr zu den­ken. Warum?

Die Schweiz ist eine Willensnation. Wir haben keine uns einigende Sprache oder Kultur. Doch haben wir eine mittlerweile lange gemeinsame Geschichte. Trotzdem dürfen wir nicht vergessen, dass es noch nicht lange her ist, als der Konfessionsgraben noch schwere Konflikte auslöste. Was uns aber eint, ist der Wille zusammenleben zu wollen, gemäss den in unserer Verfassung verankerten Prinzipien wie Föderalismus, direkte Demokratie und Gewährleistung der Grundrechte.

Wer in einer Partnerschaft oder in einer Gemeinschaft zusammenleben will, muss sein Gegenüber verstehen. Das ist in der Familie nicht anders, wie in der Wirtschaft oder Politik. Die Gegner des Frühfranzösisch machen didaktische Gründe für Ihre Ablehnung geltend und monieren oft, es gelte lediglich sicherzustellen, dass man miteinander kommunizieren könne. Dies könne auch in englischer Sprache sein.

Wenn ich solche Aussagen höre, mache ich mir Sorgen um den nationalen Zusammenhalt. Sich gegenseitig zu verstehen, heisst nicht nur miteinander in irgendeiner Sprache kommunizieren zu können. Verstehen heisst, die Kultur, die Eigenheiten und Lebensumstände kennenlernen zu wollen und bereit zu sein, sich mit der anderen Sprachregion auseinanderzusetzen. Beim Frühfranzösisch geht es deswegen nicht nur um das Pauken eines Wortschatzes und das Lernen einer Grammatik. Es geht um kulturelles Verständnis, Wertevermittlung, Respekt und Wertschätzung.

Wer​ allen Ernstes meint, unser Land könne darauf verzichten und es sei wichtiger, möglichst früh aus rein wirtschaftlichen Gründen Englisch zu lernen, befindet sich auf dem Holzweg. Hier geht es um die einfache Frage: Welchen Wert hat der Erhalt einer friedlichen und lebendigen viersprachigen Schweiz? Wie kommt es, dass gewisse Kantone offenbar die französischsprachige Schweiz nicht einmal mehr soweit wertschätzen, dass sie die Sprache der jeweils anderen Sprachregion in der Primarschule erlernen lassen wollen? Und wie erst steht es um die Wertschätzung der italienischsprachigen​ und rätoromanischsprachig​en Minderheiten, wenn sie nicht einmal gegenüber der französischsprachigen​ Minderheit gegeben ist?

Die Diskussion um das Frühfranzösisch zeigt mir, dass für viele Menschen der Zusammenhalt unseres Landes im besten Fall einfach gegeben, im schlimmsten Fall sogar unbedeutend ist. Ganz nach dem Motto: Die Schweiz ist wie sie ist und wird das auch noch in 50 Jahren sein. Das hoffe ich auch. Nur bin ich fest davon überzeugt, dass es dafür den Einsatz von uns allen braucht. Wir wollen nicht nebeneinander, sondern miteinander stark sein. Die grosse Stärke der Schweiz ist der sprachliche Frieden und der im Ausland bewunderte Umgang mit unseren vier Landessprachen. Tragen wir Sorge dazu, zur Einheit in der Vielfalt. Wir alle sind gefragt. Leisten wir vermehrt wieder unseren persönlichen Beitrag für die Willensnation Schweiz. Dieser beginnt bei der sprachlichen Bildung in der Primarschule.

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Comments to: Ja zur viersprachigen Schweiz – Ja zum Frühfranzösisch
  • Oktober 9, 2014

    Herr Martin Candinas

    Wenn man Ihren Beitrag liest könnte man meinen, die Schweiz könne nur weiter bestehen, wenn die Kinder in der Primarschule eine zweite Landessprache erlenen? Meiner Erfahrung gemäss ist es viel wichtiger, dass die Kinder in der Primarschule zuerst die Deutsche Sprache in Wort und Schrift richtig erlernen. Nach der Mundartsprache im Kindergarten, erlernt das Kind ab der ersten Klasse, die Deutsche Sprache Schriftdeutsch zu sprechen und demzufolge auch richtig zu schreiben. Ich könnte mich mit der zweiten Landessprache (Französisch/Italieni​sch), ab der vierten Klasse anfreunden. Dann in der Sekundarschule oder Gymnasium das englisch dazu.

    Warum gibt es Widerstand gegen das Frühfranzösisch? Hier einige Gründe: Da durch die Vielfalt der Sprachenherkunft der Kinder, die Kinder überfordert sind mit einer zweiten Landessprache. Auf der Strecke bleiben dann andere sehr wichtige Schulfächer und am Ende der Primarschule können die Kinder von „Allem“ etwas, aber keine Sprache und die Mathematik nicht gut.
    Ein weiterer Punkt ist das Frühenglisch. Dieses spielerische Sprachgemisch kann den Kindern noch gut gefallen, die meisten Kinder merken dann erst viel später, dass das Frühenglisch mehr Schaden anrichtet, um die anderen Sprachen richtig zu erlernen, als es nützt. Da englisch eine leicht zu erlernende Sprache ist, fällt es den Kindern leicht nach der Primarschulde diese zu erlernen.

    Wenn man die Kinder in den letzten Jahren nicht überfordert hätte mit der Sprachenvielfalt, hätte es keine Opposition, von Seiten der Lehrer und Eltern, gegeben gegen das Französisch.
    Zudem​ muss man sich schon fragen: Warum müssen die Kinder schon so viel erlernen ab dem Kindergarten? Nach meiner Erfahrung nimmt man ihnen das “Kind sein”, indem man sie überfordert. Vielleicht ist das mit ein Grund, warum so viele Jugendliche im Lehrlingsalter versagen und rebellieren, indem sie das “Kind sein” nachholen wollen!

    Das Zusammenhalten hängt nicht nur von der gegenseitigen Sprach-Kenntnissen ab. Vielmehr muss man den Kindern einen Wahrheitsgetreuen Geschichtsunterricht erteilen. Die Verantwortlichen in Politik, Schule und Erziehung müssen den Kindern die Heimat, das Vaterland, eine so schöne friedliche Heimat zu haben, positiv und dankbar vermitteln.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Suter, was verstehen Sie unter wahrheitsgetreuem Geschichtsunterricht?​​ Winkelried, Tell, Moorgarten? Darf auch der Generalstreik dabei sein? Was erzählen Sie wahrheitsgetreu über den 2. Weltkrieg?

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    • Juli 19, 2021

      Sie Herr Lama verstehen nicht einmal richtig Deutsch! Oder heissen sie jetzt auch noch Suter nebst anderem?

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    • Juli 19, 2021

      Helmut Barner

      Sie fragen mich:
      “Was verstehen Sie unter wahrheitsgetreuem
      Geschichtsunterri​cht?”
      In erster Linie verstehe ich darunter, dass den Kindern den Geschichtsunterricht so vermittelt wird, wie er vom Zeitgeschehen überliefert wurde. Leider wird und wurde in den letzten Jahrzehnten alles in Frage gestellt. Es wurde die gegenwärtige Sichtweise von uns Menschen von heute, in die vergangenen Jahrhunderte zurück, dargestellt. Authentische Überlieferungen werden nicht anerkannt oder verdreht und nach unserem Gusto den heutigen Verhältnissen angepasst (siehe Bergier Bericht).

      Die Darstellungen über den zweiten Weltkrieg, mit den Schuldzuweisungen an die Schweizer-Regierungen​ ist so ein Beispiel. Anstatt dass man Dankbarkeit zeigt gegenüber der dann zu maligen Verantwortlichen, dass sie uns aus dem Kriegs- Geschehen herausgehalten hat, will man ihnen Schuld zuweisen, wo wir keine Berechtigung dazu haben.

      Sie erwähnen: Winkelried, Tell, Morgarten? Generalstreik!
      Die Heimatmüden Historiker und Lehrpersonen stellen alles in Frage was ihnen nicht ins Konzept passt. Sie verunglimpfen die Heldentaten der alten Eidgenossen und unseren Vorfahren, sowie auch die heldenhaften Opfer und Entbehrungen, unserer Eltern und Grosseltern in den Weltkriegen. Ja, sie erweisen ihnen einen “Bärendienst” und nehmen ihnen die Freude und die Dankbarkeit, eine so schöne und friedliche Heimat zu haben und das wir hier leben dürfen.

      Ob jetzt die einzelnen Überlieferungen immer Wortgetreu vermittelt werden ist Nebensache. Der Kern und die Grundhaltung unserer Vorfahren, durch all’ die Jahrhunderte hindurch ist entscheidend.

      Herr Barner sehen Sie doch wie es zu und her geht in der Welt draussen? Seien Sie doch dankbar, dass wir hier in der Schweiz leben können. Übertragen wir die Freude und Dankbarkeit im Geschichtsunterricht auf unsere Jugend, denn das sind die Verantwortlichen von Morgen. Hören wir auf unsere Heimat zu zerstören und zu verschachern in ein Grossgebilde, verleugnen wir nicht mehr weiter die eigene Herkunft, stehen wir vielmehr mit Stolz dazu und auch zu den Leistungen unserer Vorfahren.

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  • Oktober 9, 2014

    Ja für 4 Landessprachen. Unser Land und jede Region hat seine Eigenheiten und seine Identität. Zu der gehört natürlich auch die Sprache.

    Aber NEIN zum Frühfranzösisch. Wir brauchen eine gemeinsame Sprache mit der sich jeder Schweizer auf in etwa gleichen Niveau mit jedem anderen Schweizer unterhalten kann. Kommunikation bei etwa gleichem Niveau hat eine hohe Priorität für mich. Dies schliesst als erste Fremdsprache aber eine Landessprache aus. Wenn man nun den Horizont etwas erweitert, steht damit Englisch als Weltsprache im Vordergrund. Wir müssen so weit kommen, dass jeder Schweizer diese Sprache auf einem C-Niveau beherrscht.
    Natürl​ich sollen die anderen Landessprachen auch gelernt werden können. Jeder soll die Möglichkeit haben, eine weitere Landesprache während dem normalen Schulunterricht kostenlos zu erlernen. Dies soll aber auf freiwilliger Basis geschehen. Nicht jeder ist sprachbegabt und auch nicht jeder hat Freude daran mehrere Fremdsprachen gleichzeitig zu erlernen. Und wenn jemand keinen Spass an einer Fremdsprache hat, wird diese langfristig wieder vergessen und der ganze Aufwand war umsonst.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn eine Landessprache… welche? Woher würde sich eine Sprache das Recht heraus nehmen, zu bestimmen, dass das die Landessprache wäre?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wild

      Nix verdrehen oder aus dem Kontext reissen. Es ging darum, welche Landessprache gelernt werden solle in den Schulen. Und daher kam meine Aussage, wer denn bestimmt, welches die zu lernende Landesprache wäre.

      Wie Sie richt erwähnen sind es offizell vier. Wenn wir nun aber alle Landessprachen in den Schulen gleichermassen vertreten haben sollen, damit keine diskriminiert wird, müsste jede Schule 4 Landessprachen ausbilden.

      Das war das Thema

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  • Oktober 9, 2014

    Wenn Sie Ihr Kind auf eine wirtschaftliche Zukunft vorbereiten wollen, lassen Sie es Chinesisch lernen! Sonst arabisch…

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  • Oktober 9, 2014

    1) Die Diskussion um das sog. “Frühfranzösisch” läuft völlig falsch. ––– 2) Man müsste ausschliesslich über die Qualität des Fremdsprachunterricht​​​​s befinden. ––– 3) Das ist Sache von Fachleuten des Sprachunterrichts, nicht der Bevölkerung. ––– 4​) Diese Fachleute sagen, dass man bei guter Qualität des Unterrichts eine erste Stufe von Sprachkenntnissen in jedem Alter sehr rasch erlernen kann – mit relativ wenigen Lektionen. Ich kann das bestätigen. ––– 5)​ Gute Qualität setzt unabdingbar den Wunsch des Lernenden voraus, diese Sprache zu lernen, sowie den Unterricht durch Muttersprachler/innen​​​​ oder mindestens durch Fachlehrer mit einer sehr hohen Sprachkompetenz. Unabdingbar sind von Anfang an Gelegenheiten, die Sprachstrukturen auch ganzheitlich im Sprachgebiet aufzunehmen. ––– 6​) Da die Motivation der Lernenden unabdingbar ist, müsste man in manchen Fällen Englisch statt Französisch anbieten. Mir tut das auch weh, aber wie gesagt, Französisch kann man sich später auch noch in kurzer Zeit aneignen. ––– 7) Die Sprachfachleute sagen auch, dass diese Qualität in der Primarstufe NICHT erreicht werden kann; die Lehrer sind NICHT qualifiziert. Auch auf der Sekundarstufe 1 erzielt der Fremdsprachunterricht​​​​ bezogen auf die zahllosen Lektionen nur mässige Ergebnisse, seien wir doch ehrlich. ––– 8) Wenn die Qualität gesichert werden könnte, wäre ich auch dafür, freiwilliges „Frühfranzösisch“ anzubieten (oder andere Fremdsprachen) – sie kann aber NICHT gewährleistet werden, deshalb NEIN. ––– 9) Weniger qualifizierte Lehrer/innen können ja ohne die Einführung eines neuen Sprachfaches mit den Kindern regelmässig Lieder in fremden Sprachen singen sowie Sprüche und kleine Dialoge auswendig lernen. Das bringt mehr als schlechte Sprachlektionen.

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    • Juli 19, 2021

      Oha Herr Wagner

      Zuviele Punkte die klar nicht stimmen. Möchte mich dazu jedoch nicht einzeln äussern, gibt wieder ein überunendliche Diskussion mit Ihnen in Detailausführungen.

      Es soll und ist richtig, dass die Schweiz Mehrsprachige Schulen hat und weiter betreiben soll. Französisch hier zu definieren ist klar Diskriminierend den anderen Landessprachen gegenüber.

      Hierzu hätte ich zwei Gedanken was ich als gut finden würde. Aber diese sind so Gegenseitig, dass Herr Wagner das wiederum nicht verstehen könnte.

      Fortschrit​lich denkend müsste man Englisch lernen oder evtl. Chineschisch

      Vernü​nftig denken sollte es Wahlfach sein, Italienisch, Französisch, Latein usw. – aber erst wenn die Noten für Deutsch gesichert sind.

      Schriftlich und Mündlich sollten auseinander gehalten werden. Nicht jeder ist schriftlich ein Hirsch, aber mündlich ein Genie. Dem sagt man Förderung der persönlicher Leistungsfähigkeit.

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    • Juli 19, 2021

      “Hierzu hätte ich zwei Gedanken was ich als gut finden würde. Aber diese sind so Gegenseitig, dass Herr Wagner das wiederum nicht verstehen könnte.”

      Ihre permanente Arroganz, Herr Schweizer, gegen Leute, denen sie nicht das Wasser reichen können, ist kein Verstoss gegen die Forumsregeln. Sie können also so weitermachen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wild

      Das ist keien Arroganz, sondern Faktum, dass Herr Wagner gegenüber spezieller Denkweise nicht so eingestellt ist. Er hat dies selber zugegeben, dass meine Denkweise für Ihn zu Wirr sei.

      Was unterstehen Sie sich da so mir Arroganz zu unterstellen? Ich bin mir z.B. bewusst, dass ich nicht immer eine für Menschen übliche Denkweise entwickle. Das heisst aber für Sie Herr Wild nicht, dass Sie deswegen andere Meinungsäusserungen beleidigen müssen, und schon gar nicht einmischen.

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  • Oktober 9, 2014

    Ich kann diese Auseinandersetzung nicht verstehen. Im Mittelalter sprachen und schrieben gebildete Menschen (auch Frauen Latein. Jetzt ist es halt die englische Sprache, wo ist das Problem?
    Und wenn wir schon beim Landeszusammenhalt sind: Es gibt auch eine italienische und eine rätoromanische Schweiz. Unter diesem Aspekt müssten Kinder auch Frühitalienisch und Frührätoromanisch haben. Sonst bricht die Schweiz auseinander! Letzter Satz ist Ironie pur.

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  • Oktober 10, 2014

    Was mir mich nicht aufgeht, ist das sture Festhlaten der Linken am Franz.-Unterrricht ab der 4. Klasse. Englisch wird heute weltweit gesprochen! Und Französisch kann man ab der siebten Klasse auch noch starten. Wenn der Linken der Zusammenhalt des Landes so wichtig ist, müssten sie eigentlich eine Wahlfachmöglichkeit schaffen für Französisch oder Italienisch. Letzteres liegt näher beim Spanisch, was weltweit auch wesentlich mehr Bedeutung hat als Französisch. Sich auf der Linken ‘am Zusammenhalt des Landes’ abzuarbeiten kommt mit etwas sehr viel Krokodilstränen daher und spiegelt nicht die Realität.

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    • Juli 19, 2021

      Ich denke es gibt nur die Lösung, dass wir es der “Familie” überlassen müssen oder sollen, wer welche Sprache zusätzlich zu seiner Landesprache erlernen möchte oder soll.

      Wenn ich mir nähmlich Gedanken darüber machen muss, welche Sprache von den meisten Menschen gesprochen wird als Landessprache (Esperanza) und mir so ein Bild davon machen will was man lernen soll, kommt man nicht auf ein vernünftiges Endergebnis.

      Lerne​n der Landessprache – Förderung von weiteren Sprachen in Absprache mit dem Betroffenen SchülerIn oder den Eltern. Es bringt nähmlich nichts einem Schüler eine Sprache “eintrichtern” zu wollen, wenn er das nicht will oder kann.

      Zurückblicke​nd auf meine Zeit war Schulfranzösisch ein Graus, Quer gestellt nichts gelernt. War für mich falsche Sprache und dann schon gar nicht in schriftlicher Form.

      Sprachen lernt man wie von Herr Professor oder Doktor beschrieben aus dem Ohr. Die Einen kommen mit der Sprache klar und die Andern nicht. Ein generelles Bild dazu gibt es nicht. So liegt mir z.B. französisch überhaupt nicht – höre es aber gerne. Italienisch hatten wir nie, ist aber tolls aktive Sprache – Englisch ist mit PC entstanden, finde aber absolut Kaugummisprache.

      S​o hat doch Jeder sein Ohr für oder gegen eine Sprache und man muss oder soll nicht Zwingen so etwas zu lernen – habe heute noch eine Fobi zum Sprachen lernen “hahahahaha”

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    • Juli 19, 2021

      Wir hatten noch eine Lehrerin, die pausenlos die franz. Verben herauf uns herunterkonjugieren liess. Französisch habe ich kaum benötigt. Aber Spanisch viel mehr und Englisch ohnehin. Nur einen Schulplan muss man aufstellen können und Franz. dann als Wunschfach ab vierter Klasse einführen. Vor allem schon deshalb, weil alle Welschen ab der vierten Klassen ja wunderbar deutschen sprechen oder etwa nicht?

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    • Juli 19, 2021

      War das jetzt Ironisch Herr Limaa

      “Vor allem schon deshalb, weil alle Welschen ab der vierten Klassen ja wunderbar deutschen sprechen oder etwa nicht? “

      Na – ich habe keine Kenntnis, dass in französisch sprechenden Schulen Deutsch ein Pflichtfach ist. Das kann ich Ihnen nicht sagen. Ich weiss nur, dass wenn ich im Welschland unterwegs bin, bin ich teilweise gezwungen mein SChulfranzösisch hervor zu kramen, da mein Gegenüber kein Deutsch spricht (oder nicht will).

      Ich denke, genau weil es viele Sprachen sind hier in der Schweiz, und genau weil keine Diskriminierung gegenüber anderen Sprachen entstehen soll, muss oder soll das immer von der Familie oder vom Schüler ausgehen ob er das lernen will möchte oder kann.

      Nicht jeder ist genügend Sprachbegabt, dass er das kann – und erzwungen…. das sieht man bei mir, hat nichts gebracht. Kann heute noch kein Französisch (zumindest nicht sprechen oder schreiben) 😉

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    • Juli 19, 2021

      Etws mehr als ironisch :-), Herr Schweizer.

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  • Oktober 10, 2014

    Es gibt keine “Früh”-Sprachen! Idiotie von Politik und Wirtschaft!
    Eine Sprache erlernt man m.E. im Dialog (Ohr)!Man sollte das gesprochene Wort, wie alles andere auch, verstehen lernen! Vokabeln und Grammatik auswendig lernen, wie es im Schulunterricht gefordert wird, macht wenig Sinn!
    Das ewige Links-Schema der konservativen Besserwisser geht mir auf den Geist! Die anderen Landesteile, versuchen Deutsch, ohne wenn und aber, ab der 3. Klasse, zu erlernen! Da steht wahrscheinlich der Mensch näher als die Wirtschaft?

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    • Juli 19, 2021

      Und Sie, Herr Dr. Bender, sind nicht ‘Wirtschaft’?

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben recht, die Wirtschaft ist für die Menschen da und natürlich nicht umgekehrt! Ich meinte natürlich einige Vertreter von Politik und Wirtschaft! Aber man könnte auch sachlich argumentieren!

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    • Juli 19, 2021

      Ein Arzt ist m. W. ein Teil der Wirtschaft, vor allem, wenn er eine eigene Praxis hat, mein Lieber. Das ist sachlich argumentiert, Herr Doktor! Vielleicht sollten Sie den bigotten Fingerzeig auch gegen sich selbst aufheben?

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    • Juli 19, 2021

      Sie geben mir eine völlig falsche Identität! Während meiner Aktivzeit habe ich die meiste Zeit in der Finanzindustrie verbracht! Ich bin kein frömmelnder Mensch, sondern einfach ein wahrhaftiger Zeitzeuge!
      Dazu gehört auch die Meinung, dass man seine Einstellung anonym abgeben kann, aber niemals “verschleiert” kritisieren!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dr. Bender, dann bitte ich Sie, mir zu erklären, warum Sie vor Ihren eigenen Zeilen denn demnach ‘kein Vertreter der Wirtschaft’ gewesen sein sollen? ‘…Ich meinte natürlich einige Vertreter von Politik und Wirtschaft!…’.​ Also doch der ‘Zeigefinger’ und auf wen?

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe meine Fähigkeiten, wie alle Menschen die Leistung erbringen, der Wirtschaft zur Verfügung gestellt und dafür den Nettogeldgegenwert, zugeordnet erhalten (Wertschöpfung)!
      D​ie Richtungsangabe meines Zeigefingers habe ich gegeben!

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    • Juli 19, 2021

      ‘kein Vertreter der Wirtschaft’ gewesen sein sollen?’. Also wer angestellt war oder ist und eine Nettowertschöpfung erhalten hat, ist kein ‘Vertreter der Wirtschaft’ so als Bruttowertschöfpuhngs​verständis? wie neidgewunden ist denn das? Das kommt mir so vor, als wenn Sie sich als ex Angestellter gegenüber bösen Selbständigen ‘weiss’ waschen wollen, Herr Bender. Ich nehme Ihnen das so nicht ab.

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    • Juli 19, 2021

      Der Arbeitgeber welcher mir den Arbeitsplatz und Organisation zur Verfügung gestellt hat, hat mir ermöglicht den Nettogeldwert meiner Leistung zu generieren (im System teilnehmen)! Der Arbeitgeber hat mir also weder den Nettolohn “bezahlt” noch hat er sich an den Sozialkosten beteiligt! Diese Tatsache wird von den Ökonomen verschwiegen, damit sie ihre Aufgabe als Wirtschaftsspielmanip​ulatoren spielen können! In diesem Kontext gehört auch die Spielform Steuer- resp. Beitragszahler und die Jungen “bezahlen” für die Alten!
      Ich bin Teil der Wirtschaft, muss wie jeder Mensch, aber nicht zwingend alle Meinungen der Wirtschaftselite teilen!
      Englisch wird von der Wirtschaft gefordert! Es gibt aber sicher auch Berufe in welcher man kein Englisch braucht? Vielfallt!

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    • Juli 19, 2021

      Aber die Soziallohnabzüge haben Sie vergessen oder wie soll man das verstehen? Und plötzlich sind Sie doch Teil der Wirtschaft! Übrigens gehe ich davon aus, dass Sie der Arbeitgeber nicht gezwungen hat, bei ihm zu arbeiten? Dass Sie Ihre Ansichten mit anderen nicht teilen, ist doch danz normal, so wie ich Ihre Ansichten je länger je weniger teile. Aber das ist doch auch normal, jenseits von elitärem Vermutungen. Aber als Akademiker rechnen Sie sich doch zur Elite oder doch nicht?

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    • Juli 19, 2021

      Der Arbeitgeber (Wirtschaft) und ich als Arbeitnehmer (Aktiver = Teil der Wirtschaft), waren voneinander überzeugt!

      Ich bin kein Akademiker, darum ist mein Geist nahezu befreit von betreutem Wissen! Mein betreutes (Schul-und Weiterbildung, sowie Praxis) Wissen, habe ich mit natürlichem Verstand (Plausibilität) angereichert!
      Auch die Sozialkosten sind im Tauschwert einkalkuliert, sind also systeminhärent (Preis und Geldmenge)! Die Aufteilung auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist wie bei der Staatsquotenrückführu​ng, völlig überflüssig, weil die Mittel gesamthaft in der Wirtschaftsleistung generiert sind! Die Aufteilung suggeriert, dass der Arbeitgeber irgend etwas für die Mitarbeit “bezahle”!
      Aus den Fragestellungen darf ich entnehmen, dass Sie die Funktion und die Auswirkung des Geldsystems anders, verstehen als ich! Wir sind weder Steuer- noch Beitragszahler! Mit der Leistung generieren wir Geld, welches im Tauschwert zirkuliert!
      Woher stammen wohl die Mittel welche sich immer und immer wieder drehen! Ein CHF kann für x-fache Tauschwerte verwendet werden!
      Versuchen Sie die Funktion und Auswirkung des Geldsystems zu verstehen, wobei ich die Meinung vertrete, dass das konservative Denken, die Umsetzung erschwert!

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    • Juli 19, 2021

      Seltsam, plötzlich gibt es hier Dr. Georg Bender nicht mehr? Aber ‘Wissen’ sollte immer mit dem natürlichen Verstand ‘angereichert’ werden, Herr Bender. Auf den Rest Ihre Ausführungen treten ich nicht ein. Wurde alles schon mal durchgekaut, von Dr. Georg Bender.

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    • Juli 19, 2021

      Bedauere den Irrtum von mir. Dafür, dass Sie noch nicht lange hier sind, Frau Schom, könnten Sie bereits Dr. Binder kennen, Frau Noser?

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    • Juli 19, 2021

      Lars von Limaa
      Auch Menschen ohne akademischen Titel, können sich eigenständig erworbenes Wissen aneignen! Kennen Sie den Begriff: Fachidioten? Sie können sich sicher selbst einordnen!

      Wenn sie meinen, meine Denkweise sei fachlich nicht korrekt, dann erklären Sie, wie Sie die Funktion und Auswirkung des Geldkreislaufes verstehen! Was man einmal gelernt hat, bleibt bestehen = Konservativ!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Schimon, ich danke für den Hinweis!

      Ich habe im Blog betr. Energiesteuer, meine Erkenntnisse betr. Geldkreislauf und Auswirkungen dargestellt!

      Die Bezeichnungen Steuer- betr. Beitragszahler und Generationsvertrag (Junge bezahlen für die Alten) stehen nicht im Einklang mit dem Geldsystem! Als Marktteilnehmer sichern wir die Geldzirkulation! Auf Umwegen kommen unsere Ausgaben wieder als Nettogeldwert der Leistung zurück!

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    • Juli 19, 2021

      Ich bitte um Nachsicht, ich hatte Sie mit Dr. Binder verwechselt! Den Fachidioten dürfen Sie gerne behalten.

      Ich werde Ihnen aber keine Vorlesung, so 1. Semester, in VWL über den Geldkreislauf hier erteilen und verweise Sie auf die Fachliteratur.

      Ler​nen, lieber Herr Bender, ist aber ein ständig ab- oder zunehmender Prozess und bleibt nie stehen. Ist Ihnen das anscheinend bisher entgangen, zumal es sog. ‘Wissenschaften’ gibt, die nicht als ‘gesichert’ gelten, z. B. Jura, Sozialwissenschaften und auch Oekonomie. Aber wem sage ich denn das…!

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    • Juli 19, 2021

      Wer bitte ist Frau Schimon?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lars von Limaa! Wenn Sie VWL, betreut gelernt haben sollten, sollten Sie wissen, dass die Wirtschaftsleistung als Parameter völlig ausreicht, um die Einkommens- und Sozialabgaben, direkt vom Arbeitgeber abrechnen zu lassen! Leider ist dieser Vorgang politisch nicht gewollt, weil es viele unnötige und hochdotierte Arbeitsplätze kosten könnte! Die Steueroasen sind die Antwort auf die bewusst löcherig gehaltenen Steuergesetze (Anwälte)!
      Was glauben Sie, wie würden die Menschen reagieren, wenn sie auf ihrem Lohnzettel, einzig und alleine ihren Nettolohn verzeichnet sehen würden? Wenn die gebildet bekommene Zuordnung von Steuer- und Beitragszahler, sowie Junge bezahlen für Alte, nicht den Alltag beherrschen würden? Arme Ökonomie, Politik und Medien, kein Manipulationsspielrau​m mehr!
      Meine Meinung: Das Ökonomiestudium ist die Ausbildung zum Wirtschaftsbeauftragt​en Spielmanipulator!

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    • Juli 19, 2021

      Ist da jemand evtl. ‘voll’?

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    • Juli 19, 2021

      Arme Namensverdrehering und Unterstellerin aus dem Klettgau, Frau Noser.

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  • Oktober 11, 2014

    Herr Candinas

    Was hat der Zusammenhalt des Landes mit der Sprache zu tun? Nichts, ausser man beschwört es herauf. Viel wichtiger ist, dass man die Landessprachen respektiert und akzeptiert, versucht gegenseitig aufeinander zuzugehen. So versteht man sich auch ohne diese Sprache zu “können”.

    Oder denken Sie “Verstehen” heisst die Sprache zu sprechen?

    Wir können schliesslich die USA auch nicht immer verstehen, auch wenn wir die Landessprache verstehen.

    Aber wenn Sie natürlich den Kids schon solche Ideen auf den Lebensweg geben, dass eine Landessprache für den Zusammenhalt nötig sei, dürfen Sie sich dann nicht wundern, wenn daraus sogar noch ein Rassismus entstehen könnte.

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    • Juli 19, 2021

      ‘Wollt Ihr den totalen Krieg’, wurde auf Deutsch formuliert. Göbbels hören und ‘verstehen’? Was draus wurde, war jenseits von Sympathie. Sie sprechen da einen ganz wichtigen Punkt an, Herr Schweizer. Danke.

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  • Oktober 13, 2014

    Ich sehe das nicht so. Es sind viel zu viele Sprachen in der Schule.

    Die Realität ist doch, dass wir sehr viele Kinder mit fremder Muttersprache haben. Dann sollen die mal zuerst Schweizerdeutsch/Deut​sch (in TI und Romandie die lokalen Sprachen)lernen.

    1​. den gesellschaftlichen Zusammenhalt lokal
    2. dann eine Fremdsprache
    3. dann die nächste

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  • Oktober 15, 2014

    Diese Meinung teile ich nicht. Erst gerade wurde wieder wissenschaftlich gezeigt, dass man in Primarschul-Alter nicht “leichter” eine Fremdsprache lernt als in der Oberstufe. Dass Primarschulkinder noch Entwicklungs- und Lernphasen, die für das Sprachenlernen wichtig sind, durchlaufen, hat sich längst als Märchen erwiesen. So hat ein Schüler, der in der Primarstufe mit Frühfranzösisch konfrontiert wird, gegenüber einem Schüler, der keine Fremdsprache auf der Primarstufe lernt, auf der Sekundarstufe dann einen Vorteil, der nach rund 3 Monaten (!) wettgemacht ist. Dies, weil die Jugendlichen in der Oberstufe systematischer und gezielter lernen als in der Primarschule.

    Ohnehin hat man sich getäuscht, als man meinte, es hänge insbesondere vom Alter ab, wenn man eine Sprache lernt, wie gut und schnell man diese beherrscht. Nein, es ist nicht das Alter, das wichtig ist, sondern eben die Art und Weise. Und eine Sprache erlernt man eben nicht mit sturem Pauken von Grammatik und Vokabeln, sondern man erlernt sie in der Gesellschaft. Das zeigt sich eben auch darin, dass man seine Muttersprache ohne Kenntnis von Grammatik erlernt. Insofern ist das Frühfranzösisch – bei allem Respekt – einfach eine Zeitverschwendung.


    Man täte sich gut daran, diese Zeit zu nutzen, um die eigene Muttersprache richtig zu lernen. Ich würde eher dahingehend argumentieren, dass jemand sowieso nie eine Fremdsprache beherrschen wird, wenn er nicht mal seine Muttersprache versteht. Und nur, um dann mal einen Kaffee auf Französisch bestellen zu können, müssen wir kein Frühfranzösisch haben.

    Auch wenn sie argumentieren, es ginge ” um kulturelles Verständnis, Wertevermittlung, Respekt und Wertschätzung”, kann ich dieser Argumentation nicht folgen. Es geht hier um Kinder im Primarschulalter, und nicht um Erwachsene. Wer wirklich meint, mit Frühfranzösisch könne man diese Dinge vermitteln, sollte sich mal daran erinnern, wie er selbst als Kind war. Diese Dinge kann man nicht in der Schule vermitteln – es sind die Erwachsenen, die diese Dinge den Kindern im Alltag vorleben müssen. Ich habe so etwas meine Mühe damit, dass wir je länger je mehr glauben, wir könnten unseren Kindern alles in der Schule schön theoretisch beibringen. Aber kulturelles Verständnis, Respekt und Wertschätzung werden gelebt, und nicht erlernt!

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  • Oktober 20, 2014

    Nein, wir lehnen unser Schweizer Volksrecht ihm ab, dass begründet man kantonale Parlament soll sich seine Kantonsverfassung der Föderalismus verankern.

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  • Oktober 21, 2014

    Herr Candidas, als Deutschschweizer würde ich es begrüssen, wenn die Kinder in der Primarschule erstmal richtig Deutsch und auch Dialekt lernen würden, bevor die Migratenkinder ( bis zu 90% in einer Klasse) noch eine zweite Fremdsprache, nicht richtig lernen müssen. Es nützt dem Jugentlichen in Zürich nämlich wenig, wenn er etwas Französisch kann, aber immer noch nicht Züridütsch, geschweige denn Schriftdeutsch in Wort und Schrift!

    Wenn wir dieses Integratiuonsproblem mal gelösst haben, Frühdeutsch in der Primarschule, kann man ja über weitere Fremdsprachen reden.

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  1. Finanzen & Steuern
Volksinitiative zur Erhaltung von Bargeld: Steuerhinterziehung erleichtern? Die Null-Zins-Politik der SNB hat es an den Tag gebracht: Sobald die Zinsen gegen Null tendieren, steigt die Nachfrage nach Bargeld, vor allem nach grossen Noten. Damit kann man kinderleicht Geld vor dem Fiskus verstecken, ohne Gefahr zu laufen, dass dieses Vermögen, möglicherweise unversteuertes Schwarzgeld, entdeckt werden könnte.

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