1. Aussenpolitik

Kroatien: Volk sagt deutlich JA zum EU-Beitritt

Wie auch in den meis­ten an­de­ren EU-­Staa­ten konnte das Volk an der Urne de­mo­kra­tisch über den EU-­Bei­tritt ent­schei­den. Und das kroa­ti­sche Volk sagte wuch­tig JA zum Bei­tritt zum Europäischen Er­folgs­pro­jekt. Im Som­mer 2013 wird Kroa­tien somit 28. Mit­glied der er­folg­rei­chen EU.

 

Demokratische Beitrittsentscheide

In der Schweiz ist der Mythos weit verbreitet, die Bevölkerung der EU-Staaten habe nicht über den Beitritt ihres Landes zur EU entscheiden können. Die Schweiz sei das einzige Land, in dem das Volk über die Mitgliedschaft zur EU konnte. Das ist natürlich Unsinn!!!

Von den 12 EG-Mitgliedsstaaten konnte in Grossbritannien das Volk über die EG-Mitgliedschaft entscheiden. Die Briten sagten Ja! In Frankreich sagte das Volk an der Urne Ja zu den Maastrichter Verträgen. In Dänemark und Irland konnte und kann das Volk zu jedem einzelnen neuen Schritt in Integrationsprozess abstimmen.

In den neuen EU-Mitgliedstaaten (angefangen mit Schweden, Finnland und Österreich) konnte fast ausschliesslich das Volk über den Beitritt entscheiden. In Österreich z.B. sagte das Volk wuchtig mit Zweidrittelsmehrheit Ja zur EU. In Schweden und Finnland konnte das Volk zudem dem Beitritt zum EURO entscheiden. Finnland sagte Ja, Schweden Nein.

Damit wäre das Märchen der Schweizer Isolationisten entlarvt!

 

EU-Staa​ten sind wirtschaftlich erfolgreicher als die Schweiz!

Dass die Kroaten der wirtschaftlich erfolgreichen EU beitreten wollen ist nachvollziehbar. Auch der Beitritt Kroatiens wird sich als win-win-Situation erweisen.

Fakt ist, dass alle EU-Staaten (mit Ausnahme des vom Rechtspopulisten Berlusconi heruntergewirtschafte​ten Italien) seit der Einführung des EU-Binnenmarktes das weit höhere Wirtschaftswac​hstum aufweisen als die Schweiz.

 

Sehr gut aufgezeigt wird dieser Fakt im folgenden hervorragenden Artikel:

EU-Staaten sind wirtschaftlich erfolgreicher als die Schweiz

der auch auf Vimentis verfügbar ist.

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Comments to: Kroatien: Volk sagt deutlich JA zum EU-Beitritt
  • Januar 23, 2012

    “Wuchtig” – lol – nicht einmal eine Stimmbeteiligung von 50% wurde erreicht.

    Warum das wohl so ist ? Richtig, Herr Lohmann, auch in anderen EU Länder konnte das Volk entscheiden. Aber das ist nichts neues – es stand doch irgendwo als es passierte – genau, in der Zeitung……

    Inte​ressant wäre natürlich zu erfahren, wie ein Abstimmung heute aussehen würde. Glauben Sie in diesen Ländern würde das Volk nochmals Ja zur EU sagen ?

    Die EU Staaten sind wirtschaftlich erfolgreicher als die Schweiz – lol. Ich bin schon froh, dass die EU die Schweiz in ihrer schweren, finanziellen Situation unterstützt. Wohin darf ich Barosos Weihnachtskarte schicken ?

    Mit dem Aufbau von Schulden kann man die Wirtschaft natürlich schön am wachsen halten. Fakt ist das mit wenigen Aussnahmen die EU Staaten die Richtlinien nicht eingehalten haben, sich komplett verschuldet haben und kurz vor dem Kollaps stehen. Wenn das für Sie ein Erfolgsgeschichte darstellt, Herr Lohmann, dann gute Nacht !

    Kroatien: aber natürlich ist das für Kroatien eine win-win Situation. Jetzt wird von der EU erst einmal Geld ins Land gebuttert. Wenn es dann ums Mitzahlen geht schauen wir wieder. Bei Spanien und Portugal haben wir die Reaktion ja gesehen.

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    • Juli 19, 2021

      Sind haben offensichtlich den Begriff “win-win-Situation”​ nicht verstanden!

      Es profitieren eben beide Seiten! Nicht nur Kroatien, sondern auch die Geberländer!

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    • Juli 19, 2021

      win-win = Geld von der EU erhalten und nie mehr welches zurückzahlen ! Double-win.

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    • Juli 19, 2021

      Diese win-win-Situation, Herr Steffen, ist wirklich ein wichtiger Grund für den wirtschaftlichen Erfolg der EU.

      Geberländer zahlen. In den Empfängerländern wird die Infrastruktur verbessert. Die Kaufkraft steigt. Und davon profitieren die exportorientierten Geberländer.

      Deuts​chland hat enorm davon profitiert und es ist wesentlich mehr Geld zurückgeflossen als man ursprünglich gezahlt hat.

      Es ist kein Zufall, dass Deutschland die USA in Sachen Exporte überflügelt hat.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hauser – Amerika ist ein Importland.

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    • Juli 19, 2021

      @ Hauser – ” Deutschland hat enorm davon profitiert und es ist wesentlich mehr Geld zurückgeflossen als man ursprünglich gezahlt hat”.

      Ich lesen von Zahlen wie 300 Mrd Euro netto hat Deutschland seit bestehen des EWG, bzw EU bezahlt.

      Woher sind Ihre Quellen ?

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    • Juli 19, 2021

      300 Mrd Euro stimmt anscheinend nicht ganz. Aber diese Zahlen sind auch interessant:

      http:​//www.macroanalyst.de​/ez-02-zahlmeister.pd​f

      http://www.spieg​el.de/flash/flash-149​40.html

      http://www​.cep.eu/eu-fakten/mit​gliedstaaten-der-eu/d​eutschland-in-der-eu/​d-und-eu-finanzen/d-a​ls-nettozahler/

      ..​jetzt bin ich mal auf das “wesentlich mehr erhalten” von Herr Hauser gespannt.

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    • Juli 19, 2021

      Eines darf man einfach nicht vergessen. Die Länder in Europa machen miteinander Geschäfte ob es nun “EU” heisst oder sonst irgend etwas.

      Gäbe es keine EU, dann wären die Handelsschranken auch so abgebaut worden. Mittels Vertragswerke wie es die CH mit der EU pflegt zum Beispiel. Machen wir uns nichts vor – die positiven Aspekte der EU gäbe es heute auch ohne EU Vertragswerk.

      Uebe​r die negativen Punkte wissen wir alle Bescheid und brauchen keine weiteren Erklärungen – angeführt mit dem EURO Unsinn.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen

      Wenn Sie erlauben, möchte ich zu ihrer Frage eine Antwort liefern:

      Der “Nutzen”, den D aus der EU zieht, lässt sich natürlich im Gegensatz zu den geleisteten Zahlungen nicht auf den Euro genau beziffern.

      (Zunäch​st einmal haben Sie wohl mit ihrem 300 Mrd etwas übertrieben.)

      Die deutschen Exporteinnahmen haben sich in den letzten 20 Jahren verdreifacht!!! Von rund 350 Mrd Euro pro Jahr auf rund 1050 Mrd Euro PRO JAHR!

      Es gibt Studien die zeigen, dass allein die Einheitswährung den Warenverkehr innerhalb des EU-Binnenmarktes um 5-15% gesteigert hat. Hier sind alle anderen Vorteile des Binnenmarktes noch nicht mit berücksichtigt.

      Se​lbst wenn wir äusserst vorsichtig rechnen und die Steigerung aufgrund des EU-Binnenmarktes als Ganzes (Einheitswährung, Steigerung der Kaufkraft in vielen EU-Staaten, Abbau von Handelsschranken) auf nur 10% festlegen, übertrifft dies die 300 Mrd Euro (was ja doch etwas übertrieben ist) bei Weitem!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen

      Die USA sind importieren nicht nur, sie exportieren auch. Heute sind sie nach China und Deutschland der 3. grösste Exporteur weltweit.

      Noch vor 20 Jahren hingegen waren sie mit Abstand der grösste Exporteur. Klar vor Deutschland. Die Deutschen haben insbesondere dank dem EU-Binnenmarkt die USA überflügelt!

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  • Januar 23, 2012

    Thema Volksbeteiligung in der EU

    Verfassung der EU: nachdem das Volk in Frankreich und Holland dazu Nein gesagt hat, hat man kurzerhand einen Vertrag daraus gemacht, welcher dann dem Volk nicht mehr vorgelegt werden musste.

    So umgeht Brüssel das Problem “Volk” !

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    • Juli 19, 2021

      Komplett falsch, Herr Steffen!

      1. Der Vertrag über eine europäische Verfassung war auch ein völkerrechtlicher Vertrag! Genau wie der Vertrag von Lissabon!

      2. Gegenüber dem Verfassungsvertrag wurden eben einige wesentliche Änderungen vorgenommen und somit dem Volkswillen Rechnung getragen!

      3. In Irland konnte das Volk auch über den Vertrag von Lissabon abstimmen und hat diesen angenommen!

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    • Juli 19, 2021

      @ Schlemihl – 2. warum wurde die Aenderung nicht nochmals dem Volk unterbreitet ? Ich glaube wir alle wissen die Antwort.

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    • Juli 19, 2021

      Ob ein Vertrag dem Volk vorgelegt wird, entscheidet jeder einzelne Mitgliedsstaat selbst (respektive die die entsprechenden Verfassungen dieser Staaten).

      Bitte richtig lesen. In Irland wurde der neue Vertrag nochmals dem Volk vorgelegt und das Volk hat angenommen!!!

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    • Juli 19, 2021

      1. P. Schlemihl..hiess es damals wenn nur ein Staat Nein sagt, tritt der Vertrag nie in Kraft. Und da sieht man wie verlogen die EU ist…richtig lesen Schlemihl…Irland befragte nochmals das Volk..aber diesmal mit falschen Versprechungen UND DROHUNGEN…so sieht die Linke EU-Diktatur die demokratischen Rechte. Ach ja im Lissaboner Abkommen, eben der welche dem Irischen Volk nochmals vorgelogt wurde, steht auch dass NIEMALS ein Staat für die Schulden eines anderen Staates aufkommen muss…Weitere Lüge wie so viele aus der EU

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    • Juli 19, 2021

      Richtig Herr Schlemihl

      Die direkt-demokratischen​ Rechte sind in den EU-Staaten sehr unterschiedliche ausgeprägt. Hat also rein gar nichts mit der EU zu tun, sondern mit der Verfassung der einzelnen Staaten.

      Irland beispielsweise stimmt über jede grössere Änderung an der Urne ab.

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    • Juli 19, 2021

      Völlig richtig Herr Hauser

      Auch wenn die Isolationisten in der Schweiz aus Propaganda-Gründer immer wieder die Lüge von der undemokratischen EU verbreiten, wahrer wird diese Lüge dadurch nicht…

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    • Juli 19, 2021

      Völlig falsch Herr Hauser und Herr Lohomann

      Auch wenn sich linke welche sich die sozialistische Diktatur wünschen aus Propaganda-Gründen immer wieder die Wahrheit von der undemokratischen Diktatur als Lüge bezeichnen, wird es deswegen noch lange nicht unwahr.

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  • Januar 23, 2012

    Ich frage mich wie und woher eine EU das Geld nimmt, nehmen will, um Kroatien erst einmal zu unterstützen?

    Glei​ches habe ich mich gefragt, als so vollmundig davon gesprochen wurde, die Griechen, Irland, Italien, Spanien, Portugal, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Tschechen, Slovakei, Island mit Geldern zu unterstützen, oder so. naja, es sind ja nur 11Länder, von 25 denen es nicht besonders gut geht.

    Und nur die Franzosen die samt dem EU Rettungsschirm im Rating abgewertet wurden. Dass der Deutsche selber aus dem letzen Loch pfeift, egal.

    Es lebe weiter diese EU, Euphorie aber nur noch bis am 21Dez 2012 da geht die Welt ja unter.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Zu den 11 von Ihnen aufgezählten Staaten:

      1. Island ist (noch) nicht EU-Mitglied. Zudem geht es der isländischen Wirtschaft wieder sehr gut. Das Problem dort waren ein paar Grossbanken.

      2. Rumänien, Bulgarien, Tschechien und die Slowakei sind wesentlich weniger stark verschuldet als die Schweiz. Da ist hier ersichtlich:
      http://​schlemihlsblog.wordpr​ess.com/2011/10/03/eu​-staaten-sind-wirtsch​aftlich-erfolgreicher​-als-die-schweiz/

      ​3. Zudem handelt es sich beispielsweise bei Rumänien und Bulgarien um austrebende Staaten!

      4. Kein anderes westeuropäisches Land war in den letzten 20 Jahren wirtschaftlich so erfolgreich wie Irland. Und die irische Exportwirtschaft boomt weiter!

      5. Portugal und Griechenland geht es heute dank der EU-Mitgliedschaft wesentlich besser als noch vor 20 Jahren!

      6. Ungarn und Italien haben das Problem, dass sie von Rechtspopulisten heruntergewirtschafte​t wurden!

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    • Juli 19, 2021

      So ist es Herr Peter Schlemihl,

      Aber, es zeigt auf, wenn man in so einem wirtschaftlichen politischen Verbund ist, aus dem es fast kein entrinnen gibt, man mitgehangen und mitgefangen ist.

      Es spielt nicht mehr wirklich eine Rolle, was für eine politische Gesinnung bei Schuldenmachen eine Rolle gespielt hat, man bezahlt so lange solidarisch für die Schulden mit. Auch wenn man seinen Eigenen Staat (siehe D) ruiniert.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr schön aufgezeigt, Herr Schlemihl!

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    • Juli 19, 2021

      Sehr schön aufgezeigt Herr Naubulon. Sie sagen es genau richtig und zeigen wie falsch es ist…natürlich wurde die EU und deren Staaten von Linkspopulistischer Politit in den Ruin geführt.

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  • Januar 23, 2012

    Sie zeigen hier etwas sehr Wichtiges auf:

    In der Schweiz herrschen zum grossen Teil völlig falsche Vorstellungen über die EU. Folgende Fakten werden ignoriert:

    1. Die EU-Bürger stehen grossmehrheitlich hinter der EU! Das zeigt sogar eine repräsentative Umfrage des SVP-Blatts “Die Weltwoche”.

    Sie haben demokratisch Ja gesagt zur EU und würden das heute wieder tun!

    2. Die EU ist wirtschaftlich äusserst erfolgreich! Wesentlich erfolgreicher als die Schweiz! Sie haben zurecht auf folgenden Link verwiesen:

    http://​schlemihlsblog.wordpr​ess.com/2011/10/03/eu​-staaten-sind-wirtsch​aftlich-erfolgreicher​-als-die-schweiz/

    ​3. Es handelt sich um eine win-win-Situation. Dies wird von vielen Schweizern, denen es oftmals an volkswirtschaftlichen​ Kenntnissen fehlt, nicht verstanden! Es profitieren nicht nur die Empfänger-Staaten wie Portugal oder Polen sondern eben auch die Geber-Staaten wie Deutschland oder Holland!

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    • Juli 19, 2021

      Zitat P. Schlemihl: “Die EU-Bürger … haben demokratisch Ja gesagt zur EU und würden das heute wieder tun!”

      KEIN EINZIGER EU-Bürger hat zur heutigen EU-27 mit EU-Verfassung (Vertrag von Lissabon) demokratisch JA gesagt!
      Nur ein paar wenige Spätbeitreter haben zu Vorversionen Ja gesagt, weil sie selber von Subventionen profitieren wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Na na, Herr Reuss

      Die Iren schon.

      Ich stimme zudem den von Herrn Schlemihl genannten Punkten grundsätzlich zu. Was aber immer wieder vernachlässigt wird ist der Abbau der Handelsschranken dank dem EU-Binnenraum und die Vorteile der Einheitswährung. Dies hat viel zum wirtschaftlichen Erfolg der EU beigetragen.

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    • Juli 19, 2021

      > Die Iren schon.

      Nein, die Iren haben dort nicht über den EU-Beitritt abgestimmt. Die waren ja schon drin!

      Und die Iren haben dort auch nicht über die endgültige Fassung der EU-Verfassung abgestimmt. Die völkerrechtswidrige Extrawurst für Tschechien (Grundrechte-Ausnahme​ für die Benesch-Dekrete) kam nämlich erst später dazu!

      Es bleibt also dabei: KEIN EINZIGER EU-Bürger hat zur heutigen EU-27 mit EU-Verfassung (Vertrag von Lissabon) demokratisch JA gesagt!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss
      Herr Bach

      Bitte informieren Sie sich doch zuerst richtig bevor Sie hier irgendwelche Unwahrheiten verbreiten!

      1. Irland hat über den Maastricht abgestimmt. Damit konnte das irische Volk bestimmen, ob sie als EG-Mitglied in der neuen EU mitmachen wollten. Das irische Volk wollte!

      Nebenbei: Die Iren durften bereits 1972 über den EG-Beitritt abstimmen!

      2. Am 2. Oktober 2009 hat das irische Volk mit 67% Ja-Stimmen haushoch Ja zum Vertrag von Lissabon gesagt.

      Bitte nehmen Sie diesen Fakt zur Kenntnis meine Herren und verbreiten Sie hier keine Unwahrheiten!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann,

      Sie können jetzt die EU-Salamitaktik in Irland so lange aufdröseln wie Sie möchten — es ändert nichts daran, dass auch die Iren _nie_ über den Beitritt zur kompletten (osterweiterten) EU mitsamt EU-Verfassung (und schon gar nicht mitsamt Benesch-Extrawurst) abstimmen konnten!

      Stattdess​en wurden die Iren zuerst mit vielen Subventionen in die EG gelockt und mit noch mehr Subventionen zum Durchnicken von Maastricht bestochen, und nachdem sie in der EU waren, wurde diese osterweitert (ohne Abstimmung in Irland) und ausgebaut. Danach durften die Iren über die EU-Verfassung abstimmen, wozu sie NEIN stimmten! Danach erpresste Brüssel sie so lange, bis sie beim 2. Mal endlich JA stimmten (obwohl der irische Premier dem Volk versprochen hatte, das 1. Nein zu akzeptieren und es gebe keine 2. Abstimmung!) — aber der Austritt aus der fertigen EU stand NIE ZUR ABSTIMMUNG!

      Fazit:​ Die Realität _widerspricht_ komplett Ihrer Darstellung im Blog-Artikel, “Demokratische Beitrittsentscheide”​ zur EU!

      Zitat: “Bitte nehmen Sie diesen Fakt zur Kenntnis meine Herren und verbreiten Sie hier keine Unwahrheiten!”

      Se​lber, Herr Lohmann!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kaspar

      Meinen Sie nicht, dass man die Handelsschranken auch ohne EU Konstrukt abgebaut hätte ? Sehen Sie wie es läuft mit der Schweiz und der EU. Es funktioniert also. Vorher gabe es den Europäischen Wirtschaftsraum – der wäre ausgebaut worden ohne das man mit einem Einheitskonstrukt wirtschaftlichen Selbstmord begehen muss.

      EURO. Nennen Sie mir einen Vorteil der Einheitswährung – einmal davon abgesehen, dass man im einem Grossteil von Europa nur eine Währung braucht.

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  • Januar 23, 2012

    Wenn die EU wirtschaftlich so erfolgreich ist, warum müssen wir Ihnen dann Geld pumpen?

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    • Juli 19, 2021

      “Wir”?

      Wie viel Geld haben Sie denn der EU schon gepumpt? Wohl rein gar nichts.

      Die meisten EU-Staaten stehen finanziell zudem sehr gut da. Denen muss man gar nichts pumpen.

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    • Juli 19, 2021

      genau Herr Hauser WIR mit den Steuergelder zahlt JEDER von uns mit. Und dass die meisten EU-Staaten finanziell gut dastehen kann unmöglich ihr ernst sein.

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    • Juli 19, 2021

      Ach so, Herr Spengler,

      Wie viel an Steuergeldern haben Sie denn an die EU gezahlt?

      Da bin ich aber gespannt…

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    • Juli 19, 2021

      ja ja so Peter Schlemihl,

      Es ist absolut nachvolziehbar wenn man dies aus Afrika her nicht wissen kann, wir zahl(t)en der EU schon genügend an Steuern, die Kohässionsmilliarden an die Ostblockstaaten der EU sind hier nur ein kleiner Teil. Ich weiss natürlich nicht wie dies in Afrika ist, aber bei uns ist wenn der Bund, Bundesrat, Kanton oder Gemeinde verkünden sie zahlen dies, ist damit der Steuerzahler direkt oder dann mindestens indirekt gemeint. Hat Peter Schlemihl vielleicht noch weitere Fragen?

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  • Januar 23, 2012

    Zunächst zu Kroatien: Dass ein Land, mit dem es nur noch aufwärts gehen kann, und das auf Brüsseler Subventionen wartet, der EU beitreten will, ist ja trivial. Sagt aber nichts darüber, ob auch die Schweiz aus höherem Niveau in die EU absteigen sollte. Natürlich nicht…

    Nun noch zu Ihren höchst selektiven “Fakten” (um es vorsichtig auszudrücken) zur “EU-Demokratie”:


    Zitat: “In der Schweiz ist der Mythos weit verbreitet, die Bevölkerung der EU-Staaten habe nicht über den Beitritt ihres Landes zur EU entscheiden können. Die Schweiz sei das einzige Land, in dem das Volk über die Mitgliedschaft zur EU konnte. Das ist natürlich Unsinn!!!”

    Typisc​hes Strohmann-“Argument​” — wer behauptet denn sowas? Natürlich können die Ostblock-Staaten selber abstimmen (dass sie JA sagen, ist ja trivial, s. oben), aber dass die West-Staaten dazu gar nicht gefragt werden (aber dann zahlen sollen), verschweigen Sie diskret. Können Sie sich vorstellen, dass das Vorarlberg der Schweiz beitritt, ohne dass die Schweizer darüber abstimmen dürfen? (Natürlich sagt Vorarlberg JA!)

    Zitat: “Von den 12 EG-Mitgliedsstaaten konnte in Grossbritannien das Volk über die EG-Mitgliedschaft entscheiden. Die Briten sagten Ja!”

    Die Briten durften aber nie zur EU-Mitgliedschaft abstimmen! Obwohl ihnen das versprochen wurde! (Lissabon-Vertrag)


    Zitat: “In Frankreich sagte das Volk an der Urne Ja zu den Maastrichter Verträgen. In Dänemark und Irland konnte und kann das Volk zu jedem einzelnen neuen Schritt in Integrationsprozess abstimmen.”

    Wiede​r sehr selektiv erzählt. Zum Vertrag von Lissabon (EU-Verfassung) stimmten F und NL und Irland (zunächst) NEIN, aber diese Voten ignorierte Brüssel einfach, bzw. erpresste Irland so lange, bis es beim 2. Mal JA sagte! Die grosse Mehrheit der EU-Bürger wurde gar nie gefragt, weil man wusste, dass sie NEIN stimmen würden!

    Zitat: “In den neuen EU-Mitgliedstaaten (angefangen mit Schweden, Finnland und Österreich) konnte fast ausschliesslich das Volk über den Beitritt entscheiden. In Österreich z.B. sagte das Volk wuchtig mit Zweidrittelsmehrheit Ja zur EU.”

    … um dann schnell zu merken, dass es belogen wurde, sodass es heute NEIN stimmen würde! Aber nun sitzen sie in der Falle!

    Zitat: “In Schweden und Finnland konnte das Volk zudem dem Beitritt zum EURO entscheiden. Finnland sagte Ja, Schweden Nein.”

    Auch in Schweden bereuen viele den EU-Beitritt. Dass sie dann nach diesem “Lernprozess” zum Euro Nein sagen konnten, ist ein schwacher Trost.

    Zitat: “Damit wäre das Märchen der Schweizer Isolationisten entlarvt!”

    Sie bringen lauter Märchen und dichten uns welche an, die wir gar nicht erzählen!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss

      Sie verwechseln offensichtlich den Verfassungsvertrag mit dem Vertrag von Lissabon.

      Zum Vertrag von Lissabon hat niemand Nein gesagt. Bitte korrekt informieren, Herr Reuss!

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    • Juli 19, 2021

      Zitat: “Sie verwechseln offensichtlich den Verfassungsvertrag mit dem Vertrag von Lissabon.”

      Oh, das ist also Ihr einziges “Argument” zu allen meinen Punkten. *lach*

      Diese “Unterscheidung” ist künstlich. Das gehört zusammen!

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    • Juli 19, 2021

      Sehr gut Herr Reuss und intelligenz aufgezeigt. Und selbstverständlich hängen diese Verträge zusammen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann hat recht,

      beim Verfassungsvertrag und beim Vertrag von Lissabon handelt es sich um zwei verschiedene Verträge!!!

      Und die Iren durften über beide abstimmen. Den Vertrag von Lissabon nahmen die Iren an der Urne dann sehr deutlich (über 67% Ja) an!!!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss hat recht, insbesondere folgender Punkt: “Typisches Strohmann-“Argument​” — wer behauptet denn sowas? Natürlich können die Ostblock-Staaten selber abstimmen (dass sie JA sagen, ist ja trivial, s. oben), aber dass die West-Staaten dazu gar nicht gefragt werden (aber dann zahlen sollen), verschweigen Sie diskret. Können Sie sich vorstellen, dass das Vorarlberg der Schweiz beitritt, ohne dass die Schweizer darüber abstimmen dürfen? (Natürlich sagt Vorarlberg JA!)

      Zitat: “Von den 12 EG-Mitgliedsstaaten konnte in Grossbritannien das Volk über die EG-Mitgliedschaft entscheiden. Die Briten sagten Ja!”

      Die Briten durften aber nie zur EU-Mitgliedschaft abstimmen! Obwohl ihnen das versprochen wurde! (Lissabon-Vertrag”

      Natürlich handelt es sich NICHT Themenbezogen um zwei verschiedene Verträge. Aber so oder so wurden in beiden Verträgen falsches Versprochen. Die schlimmste Unwahrheit im Lissaboner-Abkommen wie EU-Staaten nicht Schulden anderer Staaten zahlen müssen etc. Und nochmals das Volk in der EU wird nicht gefragt ob man z.b. Kroatien aufnehmen möchte. dies ist eine Diktatur und keine Demokratie. Jeder welche der Sinn nach Sozialimsus strebt, sieht dies natürlich naturgemäss nicht. Auf jeden Fall hatte Herr Reuss recht und ich hoffe Peter Schlemihl somit den falschen Eindruck genommen haben zu können wie D. Lohmann recht gehabt hätte, was nun ja erwiesenermassen nicht stimmt.

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  • Januar 23, 2012

    Man darf nicht vergessen dass in Kroatien defacto noch die Komunisten an der macht sind welche mit ihren Wirtschaftsimperien das Volk kaufte, sofern sie wirklich für den EU Beitritt stimmen durften diente das lediglich den Machthabern um ihre Pfründe absichern zu können. Das ist in der EU auch so üblich. Allerdings ist die Schweizer Bevölkerung auch nicht besser drann. Aber mit einem EU Beitritt wird es kaum besser werden.

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  • Januar 23, 2012

    Hr. Lohmann wieso schreiben Sie nicht die ganze Wahrheit? Fakt ist das die Kroaten die im Ausland wohnen gar keine Stimme bekommen haben!! Die linke Regierung in Zagreb wusste schon warum.

    Wir wissen alle inzwischen alle das die EU am Bettelstab geht!!!!!!!

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    • Juli 19, 2021

      “Die EU” geht überhaupt nicht am Bettelstab. Wenn schon einzelne Mitgliedstaaten.

      F​akt ist, dass die Mehrheit der EU-Staaten besser oder vergleichbar wie die Schweiz abschneiden wenn es um die Staatsverschuldung geht!

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    • Juli 19, 2021

      absolut falsch. Fakt ist
      1. Wie es die Staaten ja die EU ausmachen, und somit auch deren Verschuldung.

      2. die Verschuldung der Schweiz hat viel mit der Verschuldung der EU zu tun.

      3. Hat Herr Muffler zurecht auf die nicht demokratische Handhabung verwiesen.

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    • Juli 19, 2021

      “2. die Verschuldung der Schweiz hat viel mit der Verschuldung der EU zu tun.”

      Komplett falsch!

      Die Schweiz hat sich vor allem in den 1990er Jahren verschuldet lange bevor die Verschuldung in gewissen EU-Staaten ausuferte!

      Die EU als Ganzes steht betreffend Verschuldung nicht schlecht da!!! Bitte richtig informieren!

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    • Juli 19, 2021

      auch hier wieder die überaus freundliche Mitteilung. Keine Bange Peter Schlemihl ich bin richtig informiert. Schon sehr gut aufgezeigt wie Peter Schlemihl lediglich den Punkt 2 als revidiermässig erachtet. Was natürlich aber auch unnötig ist, da dieser Punkt stimmt…Die Verschuldung der Schweiz hat viel mit den Schulden der EU zu tun. U.A. hat der Herr Hildebrand ja desswegen 60 Milliarden Volksvermögen “in den Sand” gesetzt. Heute weiss man wohl aus eigener Spekulations-Gier. Auf jeden Fall stimmt mein Punkt und die EU sieht so schlecht da wie noch nie und insbesondere nie prognostiziert..als man damals die EU gründete war dies einer der Hauptargumente..

      S​omit ist die Aussage von Peter Schlemihl Komplett falsch! Bitte richtig informieren!

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  • Januar 23, 2012

    Der Schlemihl-Link ist tatsächlich interessant. Die erste Statistik, welche die Schweiz auf dem zweitletzten Platz darstellt sieht wirklich traurig aus. Bis man die Statistik ein bisschen genauer anschaut.

    Das BIP oder GDP pro Kopf sollte doch als Zahl und nicht als % stehen, oder ? Aber dann, halt, das ist das Wachstum des GDP/Kopf von 1993-2010. Da die Schweiz dort als zweitletzter steht, muss die Schweiz ja, nach dem Schlemihlen Prinzip, das am wenigsten erfolgreiche Land der EU sein. Was die 15.7% und die 91.9% der Schweiz resp Irland in Zahlen representieren wird nirgens erwähnt.

    Herr Schlemihl – kleiner Rechnungstyp: 15.7% von 1000 sind mehr als 91.9% von 100.

    Herr Schlemihl dokumentiert dann die Tabelle wie folgt:

    “Der Mythos des erfolgreichen Alleingangs wird vor den Wahlen eifrig gepflegt. Politiker klopfen sich selbst auf die Schultern und hören nicht auf zu betonen, wie gut die Schweiz angeblich im Vergleich zu EU-Staaten dastehe. Die Fakten zeigen ein anderes Bild.”

    Das Bild zeigt nicht wie die Schweiz dasteht, sondern wie sie sich entwickelt hat – das ist ein grosser Unterschied. Das Bild zeigt nur, dass viele neue EU Länder prozentual mehr gewachsen sind – wo sie aber wirtschaftlich heute stehen oder ob das jetzt mehr oder weniger ist als die Schweiz zeigt das Bild nicht.

    Schlemihl bestätigt dann im Kommentar selber, dass Ireland vom Armenhaus zum Powerhaus wurde. Ja von Null auf Eins sind es halt auch 100% – lol.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat: “Schlemihl bestätigt dann im Kommentar selber, dass Ireland vom Armenhaus zum Powerhaus wurde.”

      Vor allem verschweigt er, dass dieses “Wirtschaftswunder”​ nur durch massive EU-Subventionen ermöglicht wurde — zeitweise höhere Subventionen (pro Kopf) als an Spanien! Aber nach den Beitritten der Ostländer und den PIIGS-Pleiten sieht die Subventionslage etwas anders aus…

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    • Juli 19, 2021

      Na na, meine Herren

      Herr Schlemihl hat schon recht. Irland hatte 1993 ein BIP/Kopf, das rund halb so gross war wie dasjenige der Schweiz. Seither hat sich dasjenige Irlands fast verdoppelt. Die Schweiz hingegen ist stehengeblieben. Heute ist deshalb Irland fast auch dem Level der Schweiz.

      Das massive BIP-Wachstum Irlands hat wenig mit den EU-Subventionen direkt zu tun. Diese haben zwar zur Verbesserung der Infrastruktur beigetragen. Wirklich gewachsen ist die irische Wirtschaft aber dank dem Abbau der Handelschranken (EU-Binnenmarkt und der massiven Steigerung der Exporte (dank der verbesserten Wettbewerbsfähigkeit)​.

      Die Subventionen selbst waren viel zu gering um das BIP direkt derart stark wachsen zu lassen.

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    • Juli 19, 2021

      Irland hatte das wahrscheindlich beste Potenzial in Europa. Wuchs dann auch am stärksten, war aber nach Island auch eines der ersten, welche Probleme bekam. Zinsen hätte erhöht werden müssen – nur wie macht man das wenn der Zins in den anderen EU Ländern reduziert werden müsste ?

      Irland rannte voll ins offenen Messer und wurde entsprechen geschlachtet.

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    • Juli 19, 2021

      Die Faktenlage ist doch die:

      Noch vor knapp 20 Jahren war das BIP/Kopf von Irland nur halb so gross wie jenes der Schweiz. Heute sind beide Staaten auf Augenhöhe. Unter anderem auch deswegen weil die Schweiz nach dem fatalen EWR-Nein während 10 Jahren faktisch kein Wachstum hatte!!!

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    • Juli 19, 2021

      Zitat: “Noch vor knapp 20 Jahren war das BIP/Kopf von Irland nur halb so gross wie jenes der Schweiz. Heute sind beide Staaten auf Augenhöhe.”

      Ja witzig, mit ein paar Briefkastenfirmen kann man das _durchschnittliche_ BIP/Kopf schon in die Höhe treiben. Der Milliardär hat dann damit geprahlt, er zahlt weniger Steuern in Irland als seine Putzfrau!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann, genau, und die Schweizer Fahne ist Grün mit einem blauen Kreuz drauf. Hören Sie doch bitte mit diesem Blödsinn auf – gehen Sie wirklich davon aus, das die Leser Ihren Schwachsinn glauben ?

      Behaupten Sie das einfach nur so ins Blaue hinaus oder sind Ihre Quellen bei Alice im Wunderland zu suchen ? (was so einiges in Sachen “erfolgreiche EU” erklären würde)

      Irland
      GDP​ 2010: 208 Mrd USD
      GDP Wachstum 2010: – 1.6%
      GDP pro Kopf 2010: USD 46’592

      Schweiz
      G​DP 2010: 475 Mrd USD
      GDP Wachstum 2010: + 2.6%
      GDP pro Kopf 2010: USD 66’367

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen

      Herr Lohmann hat sich ja auf folgenden Artikel von mir bezogen:

      http://sc​hlemihlsblog.wordpres​s.com/2011/10/03/eu-s​taaten-sind-wirtschaf​tlich-erfolgreicher-a​ls-die-schweiz/

      Da​bei geht es um das REALE, KAUFKRAFTBEREINIGTE BIP/KOPF! Das ist ausschlaggebend!!!


      Hier ergeben sich folgende Werte für 1993/2010 (Quelle Weltbank):

      Schweiz​: 31’995 / 37’586 US$
      Irland: 18’737 / 35’412 US$

      Sie sehen, die Schweiz und Irland sind heute praktisch auf den gleichen Level!

      Herr Steffen, Ihre Zahlen betreffen offensichtlich das nominale, nicht kaufkraftbereinigte BIP. Kein Wunder, dass da die Schweiz mit dem starken CHF und dem hohen Preisniveau derart “gut” abschneidet.

      Entsc​heidend ist aber eben, was der Bürger vom “Geld” hat!

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Steffen sie haben absolut Recht mit ihrer Aufzählung..

      Irlan​d
      GDP 2010: 208 Mrd USD
      GDP Wachstum 2010: – 1.6%
      GDP pro Kopf 2010: USD 46’592

      Schweiz
      G​DP 2010: 475 Mrd USD
      GDP Wachstum 2010: + 2.6%
      GDP pro Kopf 2010: USD 66’36

      “a witzig, mit ein paar Briefkastenfirmen kann man das _durchschnittliche_ BIP/Kopf schon in die Höhe treiben. Der Milliardär hat dann damit geprahlt, er zahlt weniger Steuern in Irland als seine Putzfrau!”

      treffe​nder kann man es nicht ausdrücken, Kompliment an die Herren Steffen und Reuss! Sehr gut erkannt.

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    • Juli 19, 2021

      Die beiträge von Herrn Thomas Steffen sind ausgezeichnet. Sie sind klar formuliert und wohl begründet.
      Danke, sehr geehrer Herr Steffen
      Schlemihl ist wie die Literaturgestalt, deren Namen ein Herr oder eine Frau X verwendet: eine Person ohne Schatten, d.h. ohne fundiertes Wissen, mit mangelhaften mathematischen Kenntnissen das Prozentrechen betreffend – Schlemihl hat schon mich von seinem falschen matematischen Denken überzeugen wollen – aber einem grossen Problem: Die Schweiz ist unabhängig, gedeiht – weil sie der EU nicht angehört.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat P.Schlemihl: “Dabei geht es um das REALE, KAUFKRAFTBEREINIGTE BIP/KOPF! Das ist ausschlaggebend!!!”

      Besonders wenn man ein Auto kauft (importiert!), oder Heizöl braucht, oder eine Reise macht, oder tropische Früchte importiert, oder …….

      Mit dem “kaufkraftbereinigte​n BIP/Kopf” lassen sich so manche Spielchen machen… demnach ist z.B. Trinidad “wohlhabender” als Rumänien… und die DDR war ein Paradies!

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  • Januar 23, 2012

    Das Volk war wohl mit der Stimmbeteiligung von 43% weniger begeistert.

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    • Juli 19, 2021

      Na und? In der Schweiz ist sie ja jeweils auch nicht höher, oder?

      Zudem eine tiefe Stimmbeteiligung kann auch heissen, dass niemand wirklich gegen die Pläne von Regierung und Parlement ist.

      Zudem haben die Kroaten ja bereits bei den Wahlen klar zum Ausdruck gebracht, dass sie für den EU-Beitritt sind.

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    • Juli 19, 2021

      Immer dieses eindimensionale links-rechts-Denken der Isolationisten.

      Di​e Frage der EU-Mitgliedschaft hat rein gar nichts mit links zu tun sondern mit liberal-weltoffen gegenüber konservativ-isolation​istisch!

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  • Januar 23, 2012

    Es freut mich, dass die Kroaten der EU beitreten wollen. Denn das bedeutet, dass wir schon bald wieder über die Erweiterung der Personenfreizügigkeit​ abstimmen werden.

    Weil es als Folge der verfehlten Einwanderungspolitik immer mehr Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und in die IV abgedrängte arbeitsfähige Schweizer und alteingesessene Ausländer gibt, reicht es vielleicht dieses Mal zu einem klaren:

    Nein!

    D​ie EU wird es nicht zulassen, dass eines ihrer Mitglieder von der Schweiz diskriminert wird und die Personenfreizügigkeit​ von sich aus kündigen.

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    • Juli 19, 2021

      Mit dem letzten Satz haben Sie möglicherweise recht. Und das hätte fatale Folgen für die Schweiz. Denn die Abkommen sind miteinander verknüpft. Die EU würde auch weitere Abkommen kündigen.

      Der Rest ist aber falsch. Wir haben und hatten trotz starker Einwanderung und Weltfinanzkrise eine wesentlich tiefere Arbeitslosenquote als in den 1990ern. Die Anzahl der IV-Bezüger hat ebenso abgenommen.

      Ich bin überzeugt die Schweizer werden auch zum vierten Mal in Folge klar Ja zur Personenfreizügigkeit​ sagen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bach

      Ich habe wirklich selten so gelacht!

      1. Die EU ist für die Schweiz nicht nur der 2. wichtigste sondern der mit Abstand wichtigste Handelspartner: 80% der Importe und 60% der Exporte!!!

      2. Die Schweiz ist für die EU nur ein kleiner Partner. 6% und 8%.

      3. Was Sie offensichtlich nicht begriffen haben: Die wichtigsten Handelspartner für EU-Staaten sind andere EU-Staaten!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann,

      Ich habe selten so gelacht!
      1. die Schweiz ist nach den USA der 2. wichtigste Handelspartner für die EU
      2. Selbst im Bezug zur PFZ ist die EU genau so auf die Schweiz angewiesen. Oder soll die EU bei einer Kündigung alle ihre ausgewanderten wieder aufnehmen?

      2. Was sie offensichtlich nicht begriffen haben (dieser persönlicher Angriff ist anscheinend hier gestattet) dass die EU genau so interessiert ist an den Verträgen. Oder will die EU z.b. die KohässionsmilliardeN zurückzahlen etc.?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Spengler

      Schauen Sie sich mal die Grössenordnung an:

      Wie Herr Lohmann sehr schön aufgezeigt hat, ist die Schweiz zehnmal mehr von der EU abhängig als ungekehrt!!!

      Weite​r ist es so, dass die wichtigsten Handelspartner von Österreich z.B. andere EU-Staaten sind!

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    • Juli 19, 2021

      Peter Schlemihl,

      Ich vermag meiner Begeisterung kaum Ausrück verleihen mit welchem Eifer sie alles von mir Gegenantworten. Und ich hoffe doch nur weil sie mit allem falsch liegen, dass dies ihre Motivation nicht trüben wird.
      1. die Schweiz ist nach den USA der 2. wichtigste Handelspartner für die EU
      2. Selbst im Bezug zur PFZ ist die EU genau so auf die Schweiz angewiesen. Oder soll die EU bei einer Kündigung alle ihre ausgewanderten wieder aufnehmen?
      3. nochmals die EU ist sei es wegend dem Transitverkehr, Milliardenzahlungen, PFZ etc. etc. sogar noch mehr von der Schweiz abhängig als umgekehrt. Die Schweiz ist nach den USA der 2 wichtigste Handelspartner. Gerade in dieser Krise noch mehr als jemals zuvor. Wir dürfen also ruhig unsere starke Position ausspielen. Hier liegt Peter Schlemihl UND D. Lohmann absolut falsch.

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  • Januar 23, 2012

    Der Blogverfasser scheint sich mächtig zu freuen über dieses Resultat. Er wird sicher auch Freude haben an den nächsten Schweizer-Kohässionsz​ahlungen an Kroatien,bzs.mit einer PFZ die auf Kroatien ausgeweitet wird…

    Und diejenigen alten EU-Länder, die am meisten für andere EU-Staaten in den Topf einbezahlen, konnten schon gar nie über einen EU-Beitritt abstimmen!! Geschweige den über den Euro entscheiden! Logisch sind dann viele Kroaten für die EU, da ihnen bekannt ist, dass andere Länder dann für Kroatien viel Geld transferieren müssen …

    Und ob dann die Kroaten so gut die Korruption bekämpfen, als Beitritskriterium zur EU, wo man doch zuvor Bulgarien und Rumänen zu positiv einschätzte, würde ich mal zumindest mit einem grossen Fragezeichen versehen…

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  • Januar 24, 2012

    Repräsentative Wahltagsbefragungen und Umfragen in Kroatien haben klar gezeigt, dass vor allem schlecht Gebildete und Leute mit tiefem Einkommen gegen den EU Beitritt waren.

    Da gibt es grosse Parallelen zu der Schweiz: Auch hier waren es vor allem Leute mit schlechter Bildung und tiefem Einkommen, die sich gegen die Personenfreizügigkeit​ mit der erfolgreichen EU aussprachen.

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    • Juli 19, 2021

      Ha, ha, kein Tag vergeht ohne die erfolgreiche EU. Warum Bloggen Sie nicht mit denen in Brüssel – sogar die würden über Ihre Kommentare lachen. EU – erfolgreich – lmao.

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    • Juli 19, 2021

      Er könnte ja zusammen mit der Professorin Regula Stämpfli aus Brüssel ein EU-Tagebuchblog betreiben;-)

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    • Juli 19, 2021

      Zitat D.Lohmann: “Repräsentative Wahltagsbefragungen und Umfragen in Kroatien haben klar gezeigt, dass vor allem schlecht Gebildete und Leute mit tiefem Einkommen gegen den EU Beitritt waren.”

      Das liegt aber nicht daran, dass Neinsager blöd sind, sondern dass “schlecht Gebildete und Leute mit tiefem Einkommen” objektiv zu den stärksten Verlierern der EU-/PFZ-Folgen gehören! Blöd wären sie dann, wenn sie trotzdem JA stimmen!

      Aber Sie denken nur egoistisch an Ihre Vorteile. Das ist Ihr gutes Recht — aber Sie haben nicht das Recht (und keine logischen Argumente), die Neinsager, die aus gutem Grund (und wenn sie gebildet oder gar privilegiert sind, aus SOZIALEN Überlegungen) Nein sagen, als blöd zu diffamieren!

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    • Juli 19, 2021

      nur wer nicht intelligent ist, meint Bildung=Intelligenz und nur wer nicht Intelligent ist -ob gebildet oder nicht- hat es nötig ein so tiefes Niveau anzuschlagen D. Lohmann

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    • Juli 19, 2021

      Gebildet zu sein heisst nicht automatisch intelligent zu sein. Darum ist die Bildung oftmals auch eine Einbildung! Gebildete können auch Leute sein, die sich eine Meinung gebildet haben und nicht unbedingt eine Intelligenz! Von daher ist auch diese lohmannische Floskel mit den Gebildeten wieder sehr vielsagend und unverbindlich. Da ich mir aber auch als Nichtakdemiker eine Meinung gebildet habe, darf ich mich freilich und unbescheiden als gebildete Persönlichkeit huldigen.

      Aber wenn für Dr.Lohmann Bildung=Inteligenz bedeutet, dann hätten wir keine Probleme in der Schweiz. Wir hätten keine grosse Ausländerkriminalität​, keine Masseneinwanderung, keinen EU-Bückling, keine Schulden, keine hohen Abgaben und Gebühren, keine dummen Sozi-Projekte, keine Asyl und Soziindustrie, keine UBS&SNB Banker die sich verspekulieren usw. Ein Volk von Glückseligen und Intelligenten…

      I​ch bin dann auch erstaunt wie Herr Lohammn die Reichen so hervorhebt wenn es um die PFZ geht. Ansonsten hat er Lohmann doch immer ein Problem mit Reichen und macht diese schlecht…Aber bei den Cüpplisozialisten ist das wieder anders, von denen es auch einige in Kroatien gibt, sogenannte Neureiche, die durch die Transformation und die Kriegswirren stink reich wurden. Reich zu sein heisst dann aber auch nicht automatisch intelligent zu sein! Und matchentscheidend sind die Reichen in Kroatien für so einen Urnengang nun mal wieder auch nicht. Die reichen Russen die in Kroatien alles aufkaufen wären da viel einflussreicher, aber eben nicht stimmberechtigt…


      Überhaupt hat EU ja oder nein etwas mit der Intelligenz zu tun und nicht mit dem Einkommen und der Ausbildung! Es gibt auch viele Reiche und Unternehmer die gegen die EU sind!! Und solche die dafür sind werden dann auch Probleme mit ihrer Firma bekommen, wenn dann auch Kroatien all seine Steuersätze an die EU anpassen muss!! Und wenn dann selbst Kroatien zu teuer wird um Produkte zu produzieren, dann zieht man einfach weiters ostwärts, nach Moldawien, in die Ukraine oder China, anstatt dem Land die Steuerhoheit zu belassen!

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    • Juli 19, 2021

      Niemand hat hier behauptet Bildung sei gleich Intelligenz!

      Aber es gibt einen Zusammenhang zwischen Bildung und Allgemeinbildung und Wissen über globale Zusammenhänge im Allgemeinen und die Funktionsweise der EU im Speziellen!

      Schlec​ht gebildeten Menschen fehlt eben dieses Wissen oftmals um diese Zusammenhänge zu verstehen resp. das Wissen über die EU.

      Und wer etwas nicht kennt, der hat oftmals Angst davor. So ist es zu erklären, dass vor allem Menschen, die wenig über die EU wissen, gegen einen Beitritt sind. Das ist nicht nur in Kroatien so, sondern in jedem europäischen Land!!!

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    • Juli 19, 2021

      Zitat P.Schlemihl: “Aber es gibt einen Zusammenhang zwischen Bildung und Allgemeinbildung und Wissen über globale Zusammenhänge im Allgemeinen und die Funktionsweise der EU im Speziellen!

      Schlec​ht gebildeten Menschen fehlt eben dieses Wissen oftmals um diese Zusammenhänge zu verstehen resp. das Wissen über die EU.”

      Ich bin gegen die EU, _weil_ ich sie sehr gut kenne. So falle ich nicht auf die Jasager-PR herein (siehe meine Beiträge, auch in diesem Thread. Herr Lohmann hat dem nichts entgegenzusetzen, Sie auch nicht).

      Warum will denn die SP das Stimmrechtsalter 16? Weil 16-Jährige besonders viel Wissen und Lebenserfahrung haben? Oder weil sie noch naiv genug sind, die EU-Märchen der SP zu glauben?

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    • Juli 19, 2021

      > Mit der Naivität ist es eigentlich erst vorbei, wenn
      > jemand ins Arbeitsleben bzw. in die Privatwirtschaft kommt

      Aber weil es auch dort Profiteure von PFZ, Schengen oder EU-Beitritt gibt, sind diese _dafür_. Wohlgemerkt nicht wegen ihrem Wissen/Erfahrung, sondern aus egoistischem, rücksichtslosem Eigeninteresse.

      Da​s ist ihr “gutes Recht” — aber dann sollen sie es bitteschön nicht als “sozial, ökologisch, für alle statt für wenige, die Vorteile überwiegen klar, …” verkaufen, Tatsachen plump verdrehen und die Neinsager als dumm, ungebildet und rückständig hinstellen!

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    • Juli 19, 2021

      Absolut falsch Peter Schlemihl. Es waren doch immerhin Gebildete welche die EU wollten, welche Milliarden verloren haben oder mal sagten die Erde sei eine Scheibe. Wer das tägliche Leben sieht, und die Schwierigkeiten, erkennt auch die Widersprüche oder Fehler besser als Gebildete welche für einen hohen Lohn oder als Dauerstudent ab der Welt leben. Menschen welche keine Bildung haben sind dennoch nicht automatisch weniger Intelligent und sehen die Zusammenhänge meist sogar besser, aus aufgezählten Punkten. Zudem hat Herr Anderegg mit “Gebildet zu sein heisst nicht automatisch intelligent zu sein. Darum ist die Bildung oftmals auch eine Einbildung! Gebildete können auch Leute sein, die sich eine Meinung gebildet haben und nicht unbedingt eine Intelligenz! Von daher ist auch diese lohmannische Floskel mit den Gebildeten wieder sehr vielsagend und unverbindlich. Da ich mir aber auch als Nichtakdemiker eine Meinung gebildet habe, darf ich mich freilich und unbescheiden als gebildete Persönlichkeit huldigen.

      Aber wenn für Dr.Lohmann Bildung=Inteligenz bedeutet, dann hätten wir keine Probleme in der Schweiz. Wir hätten keine grosse Ausländerkriminalität​, keine Masseneinwanderung, keinen EU-Bückling, keine Schulden, keine hohen Abgaben und Gebühren, keine dummen Sozi-Projekte, keine Asyl und Soziindustrie, keine UBS&SNB Banker die sich verspekulieren usw. Ein Volk von Glückseligen und Intelligenten..” mehr als recht, wenn wir sehen wozu die Gebildeten uns gebracht haben. Es ist einfach ein Zeichen der fehlenden Argumente wenn Links dann noch mit der Intelligenz kommt, als Basis fehlender Bildung. Und ausserdem beleidigend..aber nicht anders kennen wir Linke, LEIDER.

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  • Januar 24, 2012

    ganz genau, das kroatische Volk sagt Ja zum EU-Beitritt (was nachvollziehbar ist, da Kroatien ein Staat ist welches Geld braucht und nicht “gemelkt” wird. Allerdings wenn das Volk -welches übrigens massiv unter Druck gesetzt wurde von der linken Regierung JA zu sagen- merkt welche diktatorische Strukturen in der EU herschen, wo die Völker nur unverschämt viel Steuern zahlen müssen und sonst nichts zu sagen haben, werden die es sich nochmals überlegen.) Aber die Völker der anderen Länder dürfen sich nicht äussern ob sie Kroatien mit in der EU wollen. Ein weiterer Beweis für die undemokratische, sozialistisch funktionierende EU-Diktatur.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Spengler

      Für die Aufnahme Kroatiens brauchte es die Zustimmung ALLER bisherigen EU-Staaten.

      Und jeder EU-Staat kann selbst entscheiden welchen Entscheidungsprozess er dabei verwendet (Volksabstimmung, Parlament).

      Wenn sich ein Staat gegen eine Volksabstimmung entscheidet oder Volksabstimmungen aufgrund der jeweiligen Verfassung gar nicht möglich sind, dann ist das ein Problem des jeweiligen Mitgliedstaats und nicht dasjenige der EU!

      Die EU verbietet keine Volksabstimmungen!

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    • Juli 19, 2021

      Bevor ich die Antwort aufklickte, wusste ich wer es sein muss. SCHÖN!

      Peter Schlemihl liegt auch hier komplett falsch. Die EU ist
      1. Das Gebildete von Staaten. Somit wenn diese Staaten im Bezug zur Gemeinschaft keine Demokratie pflegen ist dies natürlich ein Umstand der auf die EU zurückzuführen ist.

      2. Es geht also um die Demokratie in der EU…und da sieht man wie kein EINZIGES VOLK abstimmen kann, ob Kroatien aufgenommen werden muss. das wäre das Gleiche wie wenn Voralberg abstimmen kann ob sie der Schweiz zugehörig werden will, aber das SChweizer Volk kann darüber nicht abstimmen…

      3. Ach was, komplett FALSCH. Sei es im Fall Irland oder bei Parlamentswahlen etwa in Oesterreich hat die EU schon mehrfach gezeigt dass sie nichts von Volksabstimmungen hält.$

      4. Die neusten EU-Verträge schwächten das Volk indem sie das EU-Parlament stärkten weiter betr. Demokratie.

      Alle PUnkten zeigen 1. auf wie undemokratisch die EU funktioniert und 2. dass Volksentscheide bei der EU in Brüssel nicht willkommen sind

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  • Januar 25, 2012

    Ach ja, in Sachen Pressefreiheit (Nr.1 am besten, Schweiz Rang 8) lag Kroatien im Jahre 2011 auf Rang 68! Nicht gerade berauschend wenn man bedenkt, dass selbst einige afrikanische Länder ( Botswana, Namibia oder Ghana) weit davor liegen! Auch die meisten Länder in Mittelosteuropa liegen vor Kroatien!

    Auch in Sachen Korruption ( Nr.1 am wenigsten, Schweiz Rang 8 ) steht Kroatien nicht so gut da! Rang 62!! Estland, Slowenien, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Polen, Litauen und Lettland liegen vor Kroatien! Für die EU ist die Korruption ein wichtiges Kriterium!

    Die EU hat ja selber gesagt, dass man Rumänien und Bulgarien zu früh in die EU aufgenommen hat, u.a auch wegen der Korruption! Im letzten Jahr belegten diese beiden Länder noch immer die Plätze 69 und 73!! Bei der Pressefreiheit die Ränge 47 und 80!!

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    • Juli 19, 2021

      > Für die EU ist die Korruption ein wichtiges Kriterium!

      Ja, besonders in Brüssel legt man sehr grossen Wert darauf. ^ ^
      (Siehe Bücher von Paul van Buitenen…)

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    • Juli 19, 2021

      Es sollte eigentlich heissen legt Wert auf Korruptionsbekämpfung​ (und Pressefreiheit )… aber man kann es auch so verstehen…

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    • Juli 19, 2021

      “…dass selbst einige afrikanische Länder ( Botswana, Namibia oder Ghana) weit davor liegen!”

      Na und. Staaten wie Botswana, Namibia und Ghana sind schliesslich auch demokratische Rechtsstaaten, die diesbezüglich ausgezeichnet abschneiden. Darauf habe ich bereits hier hingewiesen:

      http:​//schlemihlsblog.word​press.com/2011/01/07/​20-jahre-namibia/


      “Estland, Slowenien, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Polen, Litauen und Lettland liegen vor Kroatien!”

      Auch das ist wenig überraschend. Bei diesen Staaten handelt es sich um gestandene EU-Staaten, die allesamt grosse Fortschritte gemacht haben!

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    • Juli 19, 2021

      > Es sollte eigentlich heissen legt Wert auf Korruptionsbekämpfung​

      Brüssel bekämpft die Korruption der Anderen, um sie durch die eigene zu ersetzen. “Verdrängungswettbew​erb”…

      Im Gegenzug verdrängt im “Hinterland” die Ostmafia die italienische.

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    • Juli 19, 2021

      ” Na und.Staaten wie Botswana, Namibia und Ghana sind schliesslich auch demokratische Rechtsstaaten, die diesbezüglich ausgezeichnet abschneiden. Darauf habe ich bereits hier hingewiesen:

      http:​//schlemihlsblog.word​press.com/2011/01/07/​20-jahre-namibia/”

      Was ja und?! Was ist das für eine sackschwache Antwort von Ihnen? Es ja wunderprächtig zu vernehmen, dass Namibia, Botswana und Ghana * demokratische Rechtsstaaten * sind! Aber peinlich wenn die genannten Länder in Sachen Pressefreiheit im Ranking noch weit vor Kroatien stehen! Platz 68 in Sachen Pressefreiheit für Kroatien, bei insgesamt 48 europäischen Ländern, darunter 26 EU-Mitgliedsstaaten, ist doch eher ein Armutszeugnis, zumal doch auch die Pressefreiheit ( Menschenrechte) eine zentrales Kriterium der EU für einen EU-Beitritt sind!!

      So aber könnte man meinen bei Ihnen, dass Kroatien nicht so gut dastehen müsste wie diese afrikanischen Länder! Und mit dem Zitat
      {Botswana, Namibia und Ghana sind schliesslich auch demokratische Rechtsstaaten }sagen Sie ja Prinzip, dass dies dann auf Kroatien eben nicht zutrifft!

      ” Auch das ist wenig überraschend. Bei diesen Staaten handelt es sich um gestandene EU-Staaten, die allesamt grosse Fortschritte gemacht haben!”

      Die Vorschritte dieser Staaten ( gemeint waren Estland, Slowenien, Slowakei, Tschechien Ungarn, Polen, Litauen, und Lettland) resultierten hauptsächlich aus dem Wunsch EU-Mitglied zu werden und nicht weil es gestandene EU Länder wären! Wie auch nur, wenn die genannten Staaten erst seit 2004 bei der EU sind! Unter dem Begriff ” gestanden ” verstehe ich schon etwas mehr als nur 8 Jahre EU Mitgliedschaft und nur 20 Jahre in der Demokratie! Auch hier steht Kroatien nicht gut da mit Rang 62 ( bei insgesmmt 48 europäisichen Ländern und 26 EU-Mitgliedsstaaten)!​

      Rumänien und Bulgarien, die voreilig in die EU aufgenommen wurden, stehen da auch sehr schlecht! Rang 69 und 73!! Das sollte Herrn Lohman zu denken geben, weil man dann auch davon ausgehen kann, dass unsere Kohässionszahlungen dort an korrupte Leute gelangen!! In der Pressefreiheit steht Rumänein noch besser das als Kroatien! Und zwar auf dem Platz 47, Bulgarien aber auf dem Rang 80!!

      ” Darauf habe ich bereits hier hingewiesen: http://schlemihlsblog​.wordpres.com/2011/01​/07/20-jahre-namibia/​“

      Darum habe ich das ja auch gesagt, weil Kroatien hier nicht mithalten kann!!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Anderegg

      Vielleich​t sollten Sie zur Kenntnis nehmen, dass Kroatien ein sehr junger Staat und eine sehr junge Demokratie ist.

      Es ist normal, dass sie noch nicht auf dem Niveau von Schweden oder Finnland sind. Aber die Kroaten machen stetig Fortschritte und werden sich als EU-Mitglied erst recht verbessern!

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    • Juli 19, 2021

      ” Es ist normal, dass sie noch nicht auf dem Niveau von Schweden oder Finnland sind. Aber die Kroaten machen stetig Fortschritte und werden sich als EU-Mitglied erst recht verbessern!”

      Mein Gott Lohmann, sind Sie aber wieder naiv! Kroatien muss man vor einem EU-Beitritt zur Korruptionsbekämpfung​ trimmen und nicht das Gefühl haben, dass sich nach einem EU-Beitritt die Korruption von selbst verkleinert! Dann wird nämlich der Druck der EU nicht mehr genügen, wenn Kroatien in der EU ist! Rumänien und Bulgarien sind nämlich auch schon 5 Jahre im Club, liegen aber in Sachen Korruption immer noch auf den Plätzen 69 und 73!! Und diese Länder werden nicht erst zur Korruptionsbkämpfung seit ihrem EU-Beitritt aufgefordert, sondern schon seit Jahren davor! Gleich ist es dann auch mit Kroatien, dass schon seit 21 Jahren über unsere mitteleuropäischen Standarts schwadroniert, von der EU auch schon seit Jahren zur Korruptionsbekämpfung​ gedrängt wird, mit geringem Erfolg!

      Ivo Sanader lässt Grüssen!!

      http://w​ww.n-tv.de/politik/Kr​oatiens-Ex-Premier-ve​rhaftet-article211949​6.html

      http://www.​suedostschweiz.ch/pol​itik/sanader-erneut-w​egen-korruption-vor-g​ericht

      http://www.​welt.de/politik/ausla​nd/article13757911/Ko​rruptes-Kroatien-such​t-sein-Heil-im-EU-Bei​tritt.html!

      http:/​/www.sueddeutsche.de/​politik/politik-kompa​kt-linke-reformer-wol​len-bartsch-als-vorsi​tzenden-1.1138113-3

      Herr Lohmann gibt sich bei der Korruptionsbekämpfung​ schon mit wenig zufrieden, womit ich mich aber nicht begnügen würde.

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  • Januar 26, 2012

    Das Beispiel Irland widerlegt die falsche Behauptung der Schweizer Isolationisten, in der EU könne das Volk nicht über wichtige weitere Integrationsschritte abstimmen!

    Hier die wichtigsten irischen Volksabstimmungen mit entsprechendem Ja-Stimmen-Anteil:


    10. Mai 1972: Europäische Gemeinschaft 83,1%
    26. Mai 1987: Einheitliche Europäische Akte 69,9%
    18. Juni 1992: Maastricht Vertrag 69,1%
    22. Mai 1998: Vertrag von Amsterdam 61,7%
    19. Oktober 2002: Vertrag von Nizza 62,9%
    2. Oktober 2009: Vertrag von Lissabon 67,1%

    Fakt ist: In Irland hat IMMER das VOLK über die weitere Teilnahme Irlands an den weiteren Integrationsschritten​ der EU entschieden!!!

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    • Juli 19, 2021

      Zitat P.Schlemihl: “Das Beispiel Irland widerlegt die falsche Behauptung der Schweizer Isolationisten, in der EU könne das Volk nicht über wichtige weitere Integrationsschritte abstimmen!”

      Momen​t, oben im Blog-Artikel wurde aber etwas anderes behauptet:
      “[Isolat​ionisten behaupten,] Die Schweiz sei das einzige Land, in dem das Volk über die Mitgliedschaft zur EU [abstimmen] konnte. Das ist natürlich Unsinn!!!”

      Fakt ist, dass es nichtmal in Irland eine Abstimmung über den Beitritt zur fertigen osterweiterten EU mit kompletter EU-Verfassung gab. In den anderen EU-Ländern schon gar nicht! (Irland=weniger als 1 Prozent der EU-Bürger!) Komische “Demokratie” ist diese EU!

      Aber Irland ist sicher ein gutes Anschauungsbeispiel für EU-Salamitaktik. Man kann den Frosch nur lebendig kochen, indem man die Temperatur im Topf gaaaaanz laaaaangsaaaam erhöht!

      Ausserdem verschweigen Sie die vorangegangenen NEIN-Abstimmungen in Irland!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Anderegg

      Ja, in Frankreich konnte das Volk über den Maastrichter Vertrag abstimmen und somit entscheiden ob Frankreich den Schritt von der EG zur EU mitmachen will!

      Informieren Sie sich!

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    • Juli 19, 2021

      Ja, Herr Lohmann, und im 2005 stimmte das Volk in Frankreich NEIN zur EU-Verfassung (ebenso in NL). Aber was hat’s genützt? Brüssel setzte sie trotzdem in Kraft!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss

      Nehmen Sie endlich zur Kenntnis, dass der Verfassungsvertrag zu dem F und NL Nein gesagt haben nicht das gleiche ist wie der Vertrag von Lissabon, der letztendlich in Kraft getreten ist! Der Verfassungsvertrag zu dem F und NL Nein gesagt haben ist NIE in Kraft getreten!!!

      Zudem hätten F und NL und jeder andere EU-Staat die Möglichkeit gehabt wie Irland auch über den Vertrag von Lissabon abzustimmen!

      Brüssel kann von sich aus rein gar nichts in Kraft setzen. Dazu braucht es die Zustimmung ALLER Mitgliedsstaaten!!!

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    • Juli 19, 2021

      Zitat D.Lohmann: “Nehmen Sie endlich zur Kenntnis, dass der Verfassungsvertrag zu dem F und NL Nein gesagt haben nicht das gleiche ist wie der Vertrag von Lissabon, der letztendlich in Kraft getreten ist!”

      Aha — wann hat also das Volk in F und NL über den letztendlich in Kraft getretenen Vertrag abgestimmt und ihn angenommen? NIE und NIE! Aber das nennen Sie demokratisch!

      Zita​t: “Zudem hätten F und NL und jeder andere EU-Staat die Möglichkeit gehabt wie Irland auch über den Vertrag von Lissabon abzustimmen!”

      HÄT​TE ich im Lotto gewonnen, dann wäre ich Millionär. Aber leider nützt der Konjunktiv nichts, sondern nur das was ist.

      Zitat: “Brüssel kann von sich aus rein gar nichts in Kraft setzen. Dazu braucht es die Zustimmung ALLER Mitgliedsstaaten!!!”​

      Die Zustimmung der Parlamente, aber nicht des Volkes! Ein ganz wesentlicher Unterschied. Denn die Parlamente vertreten nur die Bonzeninteressen.

      ​Am Ende hing Ihre tolle EU-Verfassung an der Erpressung von einer einzigen Person (Vaclav Klaus) mit der Extrawurst für die völkerrechtswidrigen Benesch-Dekrete. Brüssel gab der Erpressung nach, obwohl die Benesch-Dekrete seiner eigenen Grundrechte-Charta widersprechen! 500 Millionen EU-Bürger wurden niemals gefragt, ob sie so etwas zustimmen! Auch die Iren nicht (weder Volk noch Parlament!), denn das kam erst nachher. So eine Farce nennen Sie demokratisch!

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  • Januar 26, 2012

    “EU-Staaten sind wirtschaftlich erfolgreicher als die Schweiz!”

    Wenn man so über die Grenze schaut, ist man ganz zufrieden mit dem schweizer Alleingang. Die Verantwortlichen der EU haben es schlicht nicht im Griff.

    Die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz leidet, weil wir uns immer mehr der EU annähern. Ein “schönes” Beispiel ist die schweizer Arbeitslosenrate, die schon bald EU-Niveau erreicht haben wird.

    EU und Schweiz profitieren vom gegenseitigen Freihandel, das ist klar. Doch wie steht es mit der Personenfreizügigkeit​?
    Sie ist eine sehr einseitige Angelegenheit. Die Schweiz hält sich an die Regeln. Doch die EU-Staaten legen Schweizern, die in der EU arbeiten möchten, Steine in den Weg.

    Die Folgen für die Schweizer sind gravierend:
    Wir haben viele arbeitslose Maurer, Kellner, Programmierer, Oekonomen, Krankenschwestern usw.
    Und gleichzeitig viele erst gerade aus der EU eingewanderte Maurer, Kellner, Programmierer, Oekonomen, Krankenschwestern usw.
    Behauptung: für die allermeisten Arbeitslosen, seien es nun Schweizer oder alteingesessene Ausländer, gäbe es eine Stelle, die von einem Neueinwanderer aus der EU besetzt wird.
    Die importierte Arbeitslosigkeit verursacht nicht nur soziale Kosten: Frustration, Unrast, in manchen Fällen sogar Gewalt, besonders gegen die eigene Familie und sich selbst.
    Die importierte Arbeitslosigkeit kostet uns auch sehr viel Geld. Bei der ALV aber auch bei IV und Sozialhilfe.

    Wir müssen von einer effektiven Arbeitslosenrate von etwa 10% ausgehen. Von den arbeitslos Gemachten beziehen etwa 5% Geld vom Staat (ALV, IV, Sozialhilfe). Die übrigen 5% schlagen sich so durch und lassen sich von Verwandten und Bekannten unterstützen.

    Ohne​ PFZ könnten wir genau diejenigen Arbeitskräfte in die Schweiz einreisen lassen, die von der Wirtschaft benötigt werden.
    Wir hätten in der gegenwärtigen Krise ohne PFZ eine Arbeitslosenrate von etwa 0.5 bis 1.5%. In wirtschaftlich besseren Zeiten würde die Arbeitslosigkeit praktisch ganz verschwinden, denn in der Schweiz gibt es eher zu wenig Arbeitskräfte. Die Massenarbeitslosigkei​t ist also eine direkte Folge der verfehlten EU-Politik.

    Mit einer vernünftigen EU-Politik wären nicht nur die Kosten im Sozialbereich tiefer sondern auch der Volkswohlstand 3.5 bis 4.5% höher.

    Den arbeitslos gemachten Schweizern und Ausländern wünsche ich viel Erfolg bei der Stellensuche. Durchhalten und die Hoffnung nicht aufgeben!!

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    • Juli 19, 2021

      Da die Politiker nicht bereit sind die Probleme des Normalbürgers ernst zu nehmen, bleibt uns leider nichts anderes übrig als: http://www.ecopop.ch/​joomla15/index.php?op​tion=com_content&task​=view&id=319&Itemid=3​30&lang=de

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    • Juli 19, 2021

      Bei der PFZ ist den Linken die Quantität eben wichtiger als die Qualität! Kein Wunder haben wir dann in allen Bereichen so ein Tohuwabohu und soziale Brennpunkte!

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    • Juli 19, 2021

      Im Dezember 2011 bezogen Arbeitslosengeld:
      To​tal 130662
      Metallverarbe​itung und Maschinenbau 3757
      Baugewerbe 15101
      Handel und Verkauf 14168
      Gastgewerbe und Hauswirtschaft 16327
      Reinigung, Hygiene, Körperpflege 7559
      Kaufmännische und administrative Berufe 11219
      Gesundheitswes​en 4543
      Das sind die Branchen mit den höchsten Arbeitlslosenzahlen
      http://www.amstat.ch/​amstat/public/archiv/​201112_de.pdf

      Das sind zumeist Branchen mit hohem Ausländeranteil.
      Lei​der wird in dieser Statistik nicht nach Staatsangehörigkeit unterschieden. Aber unter den 4543 Arbeitslosen aus dem Gesundheitsbereich gibt es sicher auch einige ältere schweizer Krankenschwestern die nicht mehr so fit sind und durch jüngere und billigere aus der EU ersetzt wurden.
      Gerade Maurer sind mit 60 nicht mehr voll arbeitsfähig. Die landen dann bei der IV, obwohl sie noch teilweise arbeitsfähig wären. Auch Schweizer! Die EU-Konkurrenz ist halt noch 100% fit.

      Zu den Arbeitslosen die Probleme haben: Auch diese fänden eine Stelle, wenn die Arbeitgeber keine andere Wahl hätten. Denn es ist halt einfach so: wenn ein Arbeitsloser nicht 100% einsatzfähig ist, hat er keine Chance. Oder wenn zwei Bewerber gleich qualifiziert sind, bekommt der Billigere die Stelle und das ist im Normalfall nicht der Schweizer. Der bleibt arbeitslos und wir alle bezahlen höhere Sozialbeiträge.
      Die Arbeitgeber sollen zuerst alle arbeitsfähigen Schweizer beschäftigen. Wenn es dann noch etwas zu tun gibt, sollen von mir aus auch Ausländer zum Zuge kommen. Aber vor den Neueinwanderern erst die Alteingesessenen.

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  • Januar 27, 2012

    66 Prozent der abstimmenden Kroatinnen und Kroaten haben dem EU-Beitritt zugestimmt. Die Wahlbeteiligung betrug 44 Prozent, rechne:

    68 mal 44 geteilt durch 100 = < 30 Prozent der Abstimmungsberechtigten Kroatiens haben dem Beitritt in die EU gestimmt. Ein Begeisterung sähe deutlich anders aus.

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  • Januar 27, 2012

    Herr Lohmann – was haben Sie für Massstäbe: weniger als 30 Prozent der StimmbürgerInnen stimmen dem Beitritt ihres Landes in die EU zu und sie behaupten. “Kroatien sagt deutlich JA zum EU-Beitritt”. Da bleibt mir die Spucke weg!

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  • Januar 28, 2012

    ” Es ist normal, dass sie noch nicht auf dem Niveau von Schweden oder Finnland sind. Aber die Kroaten machen stetig Fortschritte und werden sich als EU-Mitglied erst recht verbessern!”

    Mein Gott Lohmann, sind Sie aber wieder naiv! Kroatien muss man vor einem EU-Beitritt zur Korruptionsbekämpfung​ trimmen und nicht das Gefühl haben, dass sich nach einem EU-Beitritt die Korruption von selbst verkleinert! Dann wird nämlich der Druck der EU nicht mehr genügen, wenn Kroatien dereinst in der EU ist! Rumänien und Bulgarien sind nämlich auch schon 5 Jahre im Club, liegen aber in Sachen Korruption immer noch auf den Plätzen 69 und 73!! Und diese Länder werden nicht erst zur Korruptionsbkämpfung seit ihrem EU-Beitritt aufgefordert, sondern schon seit Jahren davor! Gleich ist es dann auch mit Kroatien, dass schon seit 21 Jahren über unsere mitteleuropäischen Standarts schwadroniert, von der EU auch schon seit Jahren zur Korruptionsbekämpfung​ gedrängt wird, mit geringem Erfolg!

    Ivo Sanader lässt Grüssen!!

    http://w​ww.n-tv.de/politik/Kr​oatiens-Ex-Premier-ve​rhaftet-article211949​6.html

    http://www.​suedostschweiz.ch/pol​itik/sanader-erneut-w​egen-korruption-vor-g​ericht

    http://www.​welt.de/politik/ausla​nd/article13757911/Ko​rruptes-Kroatien-such​t-sein-Heil-im-EU-Bei​tritt.html

    http://​www.handelsblatt.com/​politik/international​/europaeische-union-s​chlechtes-zeugnis-fue​r-rumaenien-und-bulga​rien/4415498.html

    ​Herr Lohmann gibt sich bei der Korruptionsbekämpfung​ schon mit wenig zufrieden, womit ich mich aber nicht begnügen würde. Und wie viel bei der EU Kriterien wert sind, sehen wir ja bei den selbstauferlegten Maastrich-Kriterien, wo kaum ein EU-Euro Land diese Gesetze eingehalten hat:-)

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  • Februar 1, 2012

    Die Fakten betreffend Demokratie in der EU lassen sich wie folgt zusammenfassen:

    1.​ Die grosse Mehrheit der EU-Staaten hat den Beitritt per VOLKSENTSCHEID beschlossen!

    2. Jeder weitere Integrationsschritt muss von JEDEM EU-Staat gutgeheissen werden. Nur wenn ALLE zustimmen, erfolgt der Schritt!

    Dabei kann jeder Staat selbst entscheiden, wie dieser Entscheid erfolgt. In Irland beispielsweise waren es immer Volksentscheide!

    3​. JEDER EU-Staat muss der Aufnahme eines neuen Mitglieds zustimmen. Nur wenn ALLE bisherigen Staaten zustimmen, wird das neue Mitglied aufgenommen!

    Dabei​ kann jeder Staat selbst entscheiden, wie dieser Entscheid erfolgt (Volksentscheid oder Parlamentsentscheid)!​

    4. Wäre die Schweiz EU-Mitglied könnte über jeden weiteren Integrationsschritt und über jede weitere Aufnahme von neuen Mitgliedstaaten das Schweizer Volk entscheiden! Sagt das Schweizer Volk Nein, würde der Integrationsschritt nicht vollzogen respektive das neue Mitgliedland nicht aufgenommen.

    Heute​ hat das Schweizer Volk dazu wenig bis nichts zu sagen, obwohl die Schweiz sehr wohl von diesen Entscheiden betroffen ist.

    Zudem übernimmt die Schweiz ordnerweise EU-Recht ohne dass das Volk etwas dazu sagen kann.

    Fazit:

    A) Die EU ist ein äusserst demokratisches Gebilde!
    B) Durch eine EU-Mitgliedschaft würden die Mitbestimmungsmöglich​keiten der Schweizer Bevölkerung steigen!

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  • Februar 1, 2012

    Das habe ich beim ersten Lesen des Lohmannschen Textes übersehen, dass Herr Lohmann von der erfolgreichen EU Schreibt.
    Ich lese jeden Tag deutsche und schweizerische Zeitungen von Format: Von der „erfolgreichen EU” kein Wort. Nach den Zeitungsberichten und Kommentaren kracht es arg im Gebälk dieses künstlichen Gebildes. “Erfolgreiche EU” ist reines Wunschdenken.
    Solang​e wir Schweizer fest bleiben und zusammenstehen, droht uns keine Gefahr.
    Die SP hat den Beitritt in die EU in ihrem Parteiprogramm. Es wird die Zeit kommen, wo sie diese Forderung sang- und klanglos aus dem Programm wegstreicht. Die SP hat schon verschiedene Häutungen durchmachen müssen.

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    • Juli 19, 2021

      Sie sollten nicht einfach blind alles glauben was in der EU-feindlichen Schweizer Presse zu lessen ist. Sondern sich anhand von Fakten ein eigenes Bild machen.

      Und die Fakten sprechen klar für die erfolgreiche EU!!!

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    • Juli 19, 2021

      Haha das war der Witz der Woche. EU-feindliche Schweizer Presse. Gröööhl. Ich kann nicht mehr. Sorry, aber der musste raus.

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