1. Sonstiges

Jeder 5. Suizid wegen Arbeitslosigkeit

Jeder fünfte Sui­zid steht in Zu­sam­men­hang mit Arbeitslosigkeit

Jeder fünfte Suizid steht in Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit

Jährlich nehmen sich rund 45’000 Menschen das Leben, weil sie keine Arbeit haben oder jemand in ihrem Umfeld von Arbeitslosigkeit betroffen ist. Das zeigt nun eine Studie der Universität Zürich mit Daten aus 63 Ländern. Sie zeigt auch, dass die Zahl aller Suizide, die in der Finanzkrise im Jahr 2008 direkt oder indirekt mit der Arbeitslosenrate im Zusammenhang standen, neunmal so hoch ist wie bislang angenommen.

Arbeitslosigkeit kann Menschen in den Suizid treiben. Dass die existentielle Bedeutung von Arbeitslosigkeit für die Gesundheit gross ist und der (drohende) Verlust einer Arbeitsstelle sowie lange Arbeitslosigkeit eine ernste Situation für die Betroffenen und deren Angehörige darstellt, haben zahlreiche Studien nachgewiesen. Die Debatte über den traurigen Zusammenhang wurde durch die ökonomische Krise und die nachfolgende Sparpolitik vieler Länder im Jahr 2008 neu entfacht. Während viele Untersuchungen lediglich Krisenjahre und oft nur einzelne geographische Regionen einbezogen, können jetzt Carlos Nordt, Ingeborg Warnke, Erich Seifritz und Wolfram Kawohl von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich erstmals ein Bild über vier Weltregionen für die Zeit von 2000 bis 2011 zeichnen. Mit folgendem Schluss: «Pro Jahr steht weltweit etwa jeder fünfte Suizid direkt oder indirekt mit Arbeitslosigkeit in Verbindung», sagt Erstautor Carlos Nordt. Die Studie ist nun in der Zeitschrift «The Lancet Psychiatry» online publiziert.

Alle vier Weltregionen betroffen.

Fast eine Million Menschen sterben weltweit pro Jahr durch Suizid. Um herauszufinden, wie viele der Suizide im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit stehen, haben die UZH-Forschenden Daten von 63 Ländern der Jahre 2000 bis 2011 in ihre Studie einbezogen. Die Länder wurden in die vier Weltregionen Nord- und Süd-Amerika, Nord- und West-Europa, Süd- und Ost-Europa sowie Nicht-Amerika und Nicht-Europa eingeteilt. Nicht verfügbar waren Daten aus China und Indien. «Trotz länderspezifischer Besonderheiten fanden wir in allen vier Weltregionen einen ähnlich starken Zusammenhang zwischen Arbeitslosen- und Suizidrate», fasst Soziologe Carlos Nordt zusammen. Dieser Effekt unterscheide sich ausserdem weder nach Geschlecht noch nach Altersgruppe.

Jeder fünfte Suizid pro Jahr konnte direkt oder indirekt mit Arbeitslosigkeit in Verbindung gebracht werden. Und: «Nach dem Krisenjahr 2008 stieg die Zahl der Suizide kurzfristig um 5000 Fälle an», sagt Nordt. Diese Zahl hatten bereits andere Studien festgestellt. Nicht bekannt aber bisher war, dass in diesem Jahr gesamthaft rund 46’000 Suizide mit der Arbeitslosenrate verbunden waren: «Damit war die Zahl der Suizide mit diesem Hintergrund neunmal grösser als der bisher bekannte Anstieg», so Nordt.

 

Unser Export von europäischen, mordenden “Söldnern”;

Es ist inzwischen ja kein Geheimnis mehr, dass viele junge Europäer, die sich nach Syrien und in den Irak zu tausenden aufmachen, nur um das “Highlight des tötens” zu erlernen, um dies später natürlich auch erbarmungslos an Zivilisten & “Ungläubigen” dort sofort in die Tat umzusetzen, eben gross-mehrheitlich hier keinerlei beruflicher Perspektiven sehen. Die europäischen Politiker/Innen stehen also ALLE heute in einer hohen Verantwortung, diesen jungen Menschen eine vernünftige Zukunft umgehend aufzuzeigen, und praktisch auch anzubieten, zu ermöglichen ins Arbeitsleben einzusteigen, denn schon einmal in der jüngeren, europäischen Geschichte ist – auch gerade die Jugend – einem ebenso gleichen intoleranten Faschismus, sehr schnell “auf den Leim gekrochen”, auch wegen zu grosser Arbeitslosigkeit.

 

 

Schlussfolg​eru​ng;​

 

1. Unsere Wirtschaftsführer & Politiker/Innen stehen jetzt in einer sehr grossen Verantwortung, für junge Menschen Ausbildungsplätze in der Schweiz selber endlich in genügender Zahl zu generieren, & nicht bloss weiter wie bisher einfach billigere, bereits ausgebildete Arbeitskräfte zu importieren, die eigenen jungen Menschen aber genau damit in die Arbeitslosigkeit, somit die Verzweiflung abzustossen.

 

2. Diese bereits in den Ursprungsländer – mit dortigen Steuergeldern ausgebildeten Fachkräfte – entzieht man gleichzeitig damit aber * I H R E * Fachkräfte, die dann dort sträflich vermisst werden,  was zu eigennützig & zu kurzsichtig gemacht ist, wie ich meine. Konkret; Einige, wenige Wirtschaftsbosse machen riesige Private Gewinne damit, für die so “geplünderten” Ursprungsländer spricht man dann scheinheilig “Entwicklungsgelder”,​​​ die ja die öffentliche Hand, die Steuerzahler, also wir alle dann schön still wie Lämmer finanzieren.

 

3. Und um sein schlechtes Gewissen etwas zu beruhigen, und das so arg beschädigte Bild i.d. Oeffentlichkeit wieder aufzupolieren, unterstützt man dann halt wie die SP auch als sogenannte “FDP-Gutmenschen” diese Aufnahme von reinen “Wirtschaftsflüchtlin​​​gen” artig mit, zusammen mit der SP-Sozialindustrie, wohl wissend, dass diese unser Asylgesetz sträflich & ganz offensichtlich nur gross-mehrheitlich rein aus materiellen Gründen missbrauchen. Also eine offensichtliche, reine Symptom-Bekämpfung.

 

4. Jede autarke, anständige Nation, wozu ich auch meine Heimat Schweiz zukünftig wieder zählen möchte,  bildet auch seine nötigen Fachkräfte – mit Sicherheit in Zukunft – wieder völlig autark selber aus, und “stiehlt” diese nicht einfach wirtschaftlich noch schwächeren Nationen selbstsüchtig & feige einfach weg, die diesen dann sträflich selber fehlen in ihrer Wirtschaftsentwicklun​​​g, der wahre Grund, warum die Schere zwischen reichen & ärmeren Länder sich immer noch weiter & schneller öffnet. Somit auch eine Gefährdung des Friedens. Dies wäre ein ehrlicher, wirklicher Beitrag direkt an die Entwicklung dieser Länder,  ihre Heimat auch wirtschaftlich schneller auf eigenen Beine zu bringen, so auch eigenständiger zu werden. So könnte die beschämende “Entwicklungshilfe” ganz abgeschafft werden. Eigenständigkeit & Freiheit, dies hat jedes fleissige Volk aus wirklicher, echter  Menschlichkeit verdient, womit sich dann auch diese viel zu vielen Selbstmorde von selbst schnell erübrigen werden.

 

Schon bald 2015 ist Wahltag, somit Zahltag, lernen wir diese “Schein-Heiligkeiten”​​​ zu durchschauen und die richtigen Leute jetzt endlich ins Parlament & in eine neue Regierung, die diesen Namen zukünftig auch wieder verdient, zu wählen.

 

Quelle; http://www.polizei-sc​​​hweiz.ch/ger_detail​s​_​57036/Jeder_fuenf​te​_S​uizid_steht_in_​Zus​amm​enhang_mit_Ar​beit​slos​igkeit.html​

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Comments to: Jeder 5. Suizid wegen Arbeitslosigkeit
  • Februar 26, 2015

    Nicht nur junge Menschen, sondern auch Menschen über 65 Jahren sind betroffen;

    Das soziale Umfeld ist betroffen.

    Wichtig​ zu erkennen ist gemäss Kawohl ebenfalls, dass sich die Probleme wegen Arbeitslosigkeit nicht nur auf die Direktbetroffenen auswirken: Die Resultate in Bezug auf Suizide und Arbeitslosigkeit zeigen etwa, dass auch Personen über 65 Jahre betroffen sind – also Menschen, die oftmals nicht mehr aktiv im Arbeitsmarkt stehen. Die UZH-Forschenden fordern deshalb dazu auf, «bereits Befürchtungen in der Bevölkerung vor wirtschaftlichen Veränderungen ernst zu nehmen und geeignete suizidpräventive Massnahmen zu entwickeln und voranzutreiben», so Kawohl.

    Quelle;


    http://www.polizei-s​chweiz.ch/ger_details​_57036/Jeder_fuenfte_​Suizid_steht_in_Zusam​menhang_mit_Arbeitslo​sigkeit.html

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  • Februar 26, 2015

    Interessanter Blog, Herr Hottinger, und traurige Realität. Ich muss Sie trotzdem auf einen Fehler Ihrerseits aufmerksam machen. Sie schreiben: “Jährlich nehmen sich rund 45’000 Menschen – alleine i.d. Schweiz – das Leben”. Das stimmt so nicht. Die 45’000 Todesfälle beziehen sich auf die Studie der Uni Zürich mit Daten aus 63 Ländern (steht auch so in der Studie, kein Wort von der Schweiz). Meines Wissens gibt es in der Schweiz jährlich ca. 1000 Suizide. Immer noch zu viele, leider, aber es sind nicht jährlich 45’000 Suizide in der Schweiz.

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    • Juli 19, 2021

      schön Herr Hottinger, ich sehe, Sie haben “alleine i.d.Schweiz” gelöscht. Es bleiben dann gemäss Studie noch immer ca. 200 Suizide wegen Arbeitslosigkeit in der Schweiz. Auch das ist natürlich zu viel!

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  • Februar 26, 2015

    @ Susanne Rotzetter,

    Danke für Ihren wertvollen Hinweis, ich habe den Betreff – in der Schweiz – vorerst rausgenommen, weil Unrichtigkeiten will ich ja keinesfalls verbreiten hier. Die 63 Länder i.d. Studie beziehen sich meiner Meinung nach global, d.h. weltweit nehmen sich fast eine Million Menschen das Leben, was doch sehr viel & somit sehr traurig ist.

    Die Studie der UNI Zürich vermerkt aber auch, dass die Suizide heute neunmal höher liegen, als bisher angenommen, was doch erstaunlich ist. Bei bislang angenommenen 1400 p.A. x 9 ergäbe dies heute ca. 12’600 Suizide für die Schweiz.

    Hat jemand die ganz genauen Zahlen der Schweiz, z.B. für das Jahr 2014 ?

    Schweiz
    Häufigk​eit

    Jährlich sterben in der Schweiz zwischen 1300 und 1400 Menschen durch Suizid (ca. 1000 Männer und 400 Frauen). Dies entspricht knapp vier suizidbedingten Todesfällen pro Tag oder einer jährlichen Suizidrate von 19,1 pro 100.000 Einwohner. Damit gehört die Schweiz nach Russland, Ungarn, Slowenien, Finnland und Kroatien zu den europäischen Ländern mit überdurchschnittlich hoher Suizidrate. Nach der von der WHO publizierten Liste von Suizidrate nach Ländern von 2005 hat die Schweiz mit 17,5 eine leicht niedrigere Rate als Frankreich und eine leicht höhere als Österreich (15,4).
    Methoden

    ​Ausgewählte Suizidmethoden in der Schweiz, 1969–2000:

    Erhängen 25 %
    Schusswaffen 24 %
    Vergiftung durch feste oder flüssige Substanzen 14 %
    Herunterstürzen 10 %
    Ertrinken 9 %
    Schienensuizid 7 %
    Vergiftung durch Gase 6 %
    Schneiden, Stechen 2 %

    Nach dieser Weltkarte hat die Schweiz eher überdurchschnittliche​ Suizide;

    Quelle;

    https://de.wikipedi​a.org/wiki/Suizid#med​iaviewer/File:Suicide​_world_map_-_2009_Mal​e.svg

    https://de.w​ikipedia.org/wiki/Sui​zid

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  • Februar 26, 2015

    “Arbeitslosigkeit wird in der Schweiz als Makel empfunden”, sagt der Leiter der Studie, und “Wir haben daraus geschlossen, dass schon die Aussicht auf Jobverlust einen Suizid auslösen kann. Und dass Entlassungen auch für die verbleibenden Angestellten eine grosse Belastung sind, weil sie fürchten, ebenfalls den Job zu verlieren.”

    Hier das ganze Interview mit dem Studienleiter Carlos Nordt:

    http://www.​tagesanzeiger.ch/wirt​schaft/konjunktur/Arb​eitslosigkeit-wird-in​-der-Schweiz-als-Make​l-empfunden/story/276​25526

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  • Februar 26, 2015

    Da gebe ich Ihnen vollkommen recht, Herr Gilbert Hottinger. Bravo. Die berufliche Entwicklung ist ein substanzieller Faktor jedes Einzelnen ohne finanzielle Berücksichtigung. Im Beruf stehen bedeutet; In der Gesellschaft anerkannt zu sein.

    Danke für Ihren interessanten Blog. Gratulation.

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  • Februar 26, 2015

    Ja, zur Lebensverursachen wird sich zur Selbstmord, so wird sich zur Beratungsstellen für Lebenshilfe, Arbeitsvermittlung usw. angeboten behilflich. So die Arbeitslosenkasse durch die Gemeinde betreut sich seine Arbeitslosenversicher​er ein.

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  • Februar 26, 2015

    Ich glaube kaum das man Suizide aufgrund von Arbeitslosigkeit über Arbeitsmarktmassnahme​n wirksam bekämpfen kann.

    Ich glaube das in der Regel psychische Schwächen, eine Depression zum Beispiel, vorliegen muss damit ein Mensch Selbstmord begeht. Natürlich kann Arbeitslosigkeit bei Menschen die für Depressionen anfällig sind Depressionen auslösen, aber das kann genau so “gut” ein Wechsel in einen Job sein in dem man sich überfordert oder gemobbt fühlt. Oder andere Lebensumstände die sich ins negative verändern, das Ende einer Beziehung, der Tod eines geliebten Menschen und vieles mehr.

    So ist dann leider schnell passiert das ohne Berücksichtigung und Behandlung der eigentlichen Ursache (der psychischen Probleme oder Anfälligkeiten) man dadurch das man einem depressiven Arbeitslosen einen Job verschafft dessen Selbstmord einfach zu einem anderen Zeitpunkt oder in einer anderen “Selbstmordkategorie”​ stattfindet.

    Eine Vollbeschäftigung wo wirklich jeder Arbeitswillige eine Arbeitsstelle hat ist praktisch nicht möglich. Es wird immer Menschen geben die aus unterschiedlichsten Gründen schwer vermittelbar sind. Eine Gesellschaft die für jede offene Stelle einen passenden Bewerber hat und für jeden Arbeitswilligen eine Arbeitsstelle würde viel Zwang erfordern, wie zum Beispiel nachfragegerechte Ausbildung (Abschaffung freier Berufswahl). Das Menschen arbeitslos werden und auch länger arbeitslos bleiben können, damit müssen wir lernen zurechtzukommen, und das mussten wir schon immer. Nach Kriterien einiger volkswirtschaftlicher​ Theorien sind wir in der Schweiz nahe einer praktischen Vollbeschäftigung, da ist nicht mehr viel Spielraum.

    Es klingt vielleicht zynisch, ist aber nicht so gemeint: das Leben hat ein Restrisiko, und ein Todesrisiko sind unentdeckte beziehungsweise unbehandelte Krankheiten. Natürlich sollte man so viele Leute wie möglich in Lohn und Brot setzen, aber es wird längst nicht immer klappen. Wir müssen am Problem anders ansetzen.

    Es finde es übrigens beschämend ein solches Thema zu nutzen um gegen Ausländer und Zuwanderung Stimmung zu machen. So einfach wie Sie es sich ausrechnen funktionieren Einflüsse auf den Arbeitsmarkt nicht, Herr Hottinger.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      Das was Sie hier geschrieben haben, ist sehr vernünftig & Ausnahmsweise auch sehr gut, kann ich somit grossmehrheitlich unterschreiben, bis auf den letzten Absatz.

      Dass Sie hier wiederum gegen die Vimentis-Forumsregeln​ eindeutig verstossen müssen, indem Sie persönlich werden, bösartige persönliche Unterstellungen tätigen, damit stellen Sie sich nur wieder kein gutes Zeugnis aus. Sie haben Ihre Emotionen einfach nicht im Griff, auch haben Sie immer noch nicht verstanden, es geht nicht um rechts oder links, nicht um Parteipolitik, jedenfalls mit nicht, sondern immer um die Sache selbst.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Brown:

      Vielleicht fällt Ihnen ja noch etwas ein um mir argumentativ zu widersprechen, nicht einfach nur mit einer “hingeworfenen” Behauptung.

      Herr Hottinger:

      Es hat nichts mit Emotionen zu tun und nichts mit Parteipolitik.

      Wen​​n Sie als Lösung für Suizide aufgrund von Arbeitslosigkeit die Einschränkung des Imports von “billigen ausländischen Arbeitskräften” und die Aufnahme von “Wirtschaftsflüchtlin​​​gen” thematisieren betrachte ich das ursprüngliche Thema als missbraucht. Und das ist etwas, was ich hier meiner Meinung nach auch sagen darf. Da ich leider vermuten muss das Sie mich bereits wieder gemeldet haben habe ich meinen Text sicherheitshalber gesichert.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      Dass Suizide mit Arbeitslosigkeit zwangsläufig zusammenhängen, hat doch die UNI-Studie eindeutig ergeben, somit ist auch der Zusammenhang von “billigen ausländischen Arbeitskräfte-Import”​ zwangsläufig hergestellt.

      Selbs​tvertändlich können Sie – auch welchen Gründen auch immer – weiterhin Ihre subjektiven Augen vor diesen Tatsachen stur verschliessen, daran hindert Sie Niemand, jedenfalls ich nicht, Sie sollten aber dann sich auch selber beherrschen können, und hier bei Vimentis andere Meinungen tolerieren,
      und nicht immer persönlich diffamierend werden, womit Sie gegen die Forumsregen verstossen. Also sich auch nicht gross wundern, wenn solche Beiträge von Ihnen i.d. Folge zu Recht eben gelöscht werden.

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    • Juli 19, 2021

      Der Zusammenhang wäre nur dann zwangsläufig wenn man davon ausgehen müste das jeder zugewanderte Ausländer einen Schweizer den Job kostet. Und genau das ist die Milchmädchenrechnung.​ Wenn man Zuwanderung und Arbeitslosenquote in Relation setzt ist so ein direkter Zusammenhang nämlich nicht feststellbar. In den Jahren hoher Zuwanderung sind hunderttausende neue Jobs in der Schweiz geschaffen worden.

      Es bringt keinen arbeitslosen Schweizer Bäcker wieder in eine Festanstellung wenn man die Zuwanderung einer in einem Kantonsspital benötigten Krankenschwester unterbindet. Und keine Schweizer Sekretärin findet einen Job wenn man einen französischen Ingenieur nicht einwandern lässt. Ganz im Gegenteil: beschränkt man die Zuwanderung übermässig und schafft in manchen Branchen Facharbeitermangel, kann man Produktionsverlagerun​gen forcieren und damit zusätzliche Schweizer in die Arbeitslosigkeit schicken. Speziell eine Produktionsverlagerun​g aufgrund von – unter anderem – Arbeitskräftemangel kenne ich aus meiner eigenen beruflichen Vergangenheit.

      Ang​esichts Ihres Eintretens für Meinungsfreiheit und auch wie Sie selbst hier doch gelegentlich austeilen finde ich Ihre Reaktion auf das Wort “beschämend” angesichts der TATSACHE das Sie als Lösung für das Suizidproblem Zuwanderungsbegrenzun​gen fordern sehr überzogen. Ich bin ziemlich sicher das oft nicht etwa Vimentis mich aus eigenem Antrieb löscht, sondern nur aufgrund von (sinngemäss) “ich bin beleidigt”-Meldungen.​ Aber auf der Basis werden Diskussionen sehr mühsam.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      Zwangsläuf​ig kann jeder zugewanderte Ausländer einem Schweizer oder bereits anwesenden Ausländer den Job kosten, weil dieser zum um 50-80 % niederen Lohn anfängt. Darum ist die “Inländer-bevorzugung​” (Schweizer & Ausländer) auch sicher richtig.

      Zuwanderu​ng und Arbeitslosenquote haben somit einen direkten Zusammenhang, nämlich gut feststellbar. Neue Stellen sind primär nur in der Verwaltung geschaffen worden, und die ist völlig unproduktiv für das massgebende Bruttosozialprodukt. Das ist eine Tatsache, reine sozialistische Planwirtschaft, welche uns direkt in den Staatsruin führen würde mit der Zeit, wie i.d. Sowjetunion oder DDR. Ewiggestriges Gedankengut = Sozialismus, weil der Mensch nichts lernt aus der Geschichte. Das ist auch ein Faktum.

      Es bringt einer arbeitslosen Schweizerin/Ausländer​-Inländerin wieder in eine Festanstellung, wenn man nur die Zuwanderung einer z.B. in einem Kantonsspital benötigten Krankenschwester ausschliesslich zu gleichen Konditionen – wie die Inländer – bewilligte. Die Krankenschwestern verdienen allgemein ja sowieso viel zu wenig (Nachtarbeit, empathische Pflege ect.), die Aerzte allgemein viel zu viel, z.B. CHF 120’000.00 monatlich.

      Verfass​ungsrechtliche Gleichstellung Mann/Frau durch Einführung Militärpflicht Mann/Frau, also GLEICHSTELLUNG RECHTE 6 PFLICHTEN, 2. als Alternative Frau ein Pflegedienst z.B. alter Menschen in Altersheimen, dies wäre sehr sinnvoll. Das Problem von Pflegepersonal-Mangel​ mit einem Schlag wäre so auch gelöst, die Frau würde dadurch automatisch “genügsamer”, & “etwas “bescheidener”, weniger anspruchsvoll, was junge männliche Lebenspartner dann mit Sicherheit nur als Positivum erleben dürften, d.h. Trennungen würden markant zurückgehen, die wahre Liebe aufblühen, hätte wieder eine Chance. LIEBE heisst nämlich auch, einem Menschen ZEIT schenken, und immaterielle Liebe kann HEILEN.

      Produktion​sverlagerun​g aufgrund von – unter anderem – Arbeitskräftemangel wird dabei bloss vorgeschoben, erfolgt doch vor allem aus egozentrischen “Gewinnoptimierungs-G​ründen”, der Mensch, Schweizer wie Inländer/Ausländer, kann i.d. Arbeitslosigkeit z.L. Steuerzahler viel zu bequem einfach abgeschoben werden. Das ist Faktum.

      Unsere Wirtschaft ist zur Unmenschlichkeit verkommen;

      Wirtsch​aft gepaart mit Ethik sieht z.B. wie folgt aus;

      “Eine starke Triebkraft der wirtschaftlichen Leistung ist das Streben nach Eigentum. Es ist darum ein bedeutsames politisches Ziel,

      möglichst vielen Menschen die Eigentumsbildung in eigener freier Verfügung zu ermöglichen.

      Nur Eigentum gewährleistet persönliche Sicherheit und geistig Unabhängigkeit. Wohlstand und Eigentum machen den Weg frei zu Bildung und Wissen. Sie sichern der Kultur und der Zivilisation ein immer breitere Basis.

      – Minister Dr. L. Erhard, 29.12.1958, Neujahrsbotschaft.

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    • Juli 19, 2021

      Bitte belegen Sie Herr Hottinger das in die Schweiz eingewanderte Ausländer in der Regel zu einem Lohn einsteigen der 50-80% unterhalb dem eines Schweizers liegt. In einzelnen illegalen Fällen mag das zutreffen, aber nicht so generell wie Sie das formulieren.

      Der Staat mag im Vergleich mit anderen Einzelarbeitgebern überproportional viele Stellen geschaffen haben, insgesamt aber nicht. zwischen 2009 und 2013 sind beim Staat ca. 25’000 neue Arbeitsstellen entstanden … gemäss Erwerbstätigenstatist​ik des BFS ist die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz im gleichen Zeitraum um über 350’000 gestiegen. Es kann also keine Rede sein von “primär in der Verwaltung geschaffenen Stellen” und der Drohung einer “sozialistischen Planwirtschaft”.

      F​ür Berufe in der Pflege (also auch Krankenschwestern, wie in vielen anderen Berufen auch) gibt es Tarifverträge. In all diesen Berufen werden also Ausländer und Einheimische gleich bezahlt.

      Ärzte die Fr. 120’000 monatlich verdienen sind wohl die absolute Ausnahme. Gemäss eines NZZ-Artikels von 2011 verdienten 2008 selbst freipraktizierende (also selbständige) Ärzte im Schnitt Fr. 231’000 im Jahr (also eher 20’000 als 120’000 im Monat). Fest angestellte Ärzte in Spitälern werden sicher eher weniger verdienen.

      Wo haben Sie eigentlich ihre Zahlen her?

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      Diese Zahlen stimmen alle, zugegeben im Extremen, sie sind natürlich auch nicht immer die Regel, aber ansonsten verstehen es Menschen wie Sie ja überhaupt nie. Ist also nur gut gemeint.

      Ich habe vier Jahre lang in einem grossen Kantonsspital die Saläre gemacht, CHF 120’000.00 ist ein Chef-Arzt Gehalt, & und dessen Ehegattin verdiente ebenfalls genau soviel. Ich kenne aber auch gute Ärzte mit einem anständigen Gehalt.

      50-80 % Unterschiede sind auch richtig, aber natürlich auch nicht immer die Regel, trotzdem schlimm genug, ein wirklicher “Menschnhandel”, ja der Mensch als “Ware”, man muss & darf es doch auch so bezeichnen. Präziser darf & werde ich diese Praxis nicht aufzeigen, sonst müsste ich ja vielleicht doch noch ausfallend werden. Habe beruflich Kontakt in diesem Bereich.

      Wegen der “sozialistischen Planwirtschaft” kam mir eine Statistik zu Gesicht, wonach in einem der letzten Jahre nur noch die reinen Verwaltungs-Stellen um ca. 8 % zugenommen haben, die produktiven Arbeitstellen eben nicht’s mehr.

      Sie können ja mal “googlen”.

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    • Juli 19, 2021

      Nein, Herr Hottinger, so funktioniert es nicht. Kommen Sie mit realistischen Zahlen und belegen Sie die, dann glaube ich Ihnen. So lange Sie nichts belegen glaube ich Ihnen egal welche Zahlen nicht. Übertreiben das es Leute glauben, was ist denn das für eine Logik? Wenn es Übertreibungen braucht um ein Problem darzustellen sollte man überlegen ob es unter realen Bedingungen das Problem überhaupt gibt.

      Sie sprachen oben von CHF 120’000 Ärztegehalt MONATLICH, also fast 1.5 Millionen im Jahr. Und das glaube ich Ihnen nicht.

      So lange Sie desweiteren nicht in der Lage sind Ihre “50-80%”, auch wenn sie “nicht immer die Regel sind” (also aber doch scheinbar Ihrer Meinung nach gängig), halbwegs zu belegen, glaube ich Ihnen auch diese Zahl nicht. Das Sie über mein Argument mit den Tarifverträgen einfach hinweggehen zeigt Argumentationsnot auf.

      Ich google viel, Sie scheinbar nicht. Oder Sie verstehen nicht was Sie googeln. Ich habe heute z. B. “ergoogelt” das die Stellen in der Verwaltung zwischen 2009 und 2013 um 25’000 zugenommen haben, die Zahl der Erwerbstätigen aber um rund 350’000. Damit ist Ihre Behauptung das neue Stellen primär in der Verwaltung entstanden sind hinfällig. Ich habe auch die durchschnittlichen Arzteinkommen gegoogelt, und vieles mehr.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger,
      Sie stellen hier Behauptungen auf, die Sie nicht belegen wollen oder können. Kennen Sie die Vimentisregel Nr. 2: Alle Beiträge, Angaben und Zitate müssen wahrheitsgemäss sein.

      Sie können nicht einfach fordern, “mal zu googeln”.

      Schade um dieses wichtige Blogthema: “Jeder Fünfte Suizid wegen Arbeitslosigkeit”. Diese Thematik muss seriös und sorgfältig diskutiert werden. Ausserdem sind Äusserungen wegen “sozialistischer Planwirtschaft” hier fehl am Platz und haben keinen Bezug zu den Suiziden. Ich erinnere Sie daran, dass Sie das an sich interessante Blogthema selber gesetzt haben und hoffe, dass es darüber noch viele themenorientierte Diskussionen gibt.

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    • Juli 19, 2021

      Doch Hr. Wagner, die CHF 120’000.00 pro Monat stimmen, diesen Lohn habe ich im Personalbüro selber ausbezahlt. Klaro verdienen noch lange nicht alle soviel, einige aber noch mehr.

      Ihr Argument mit den Tarifverträgen ist an und für sich ein gutes Argument, das anerkenne ich, nur ist doch auch bekannt, dass sich die Unternehmer in der Praxis darum grösstenteils futieren, resp. einfach mit einem Sub-Unternehmen diese Hürde elegant und legal “umschiffen”. Die Gewerkschaft vermag die Einhaltung i.d. Praxis gar nicht genügend zu überprüfen. Ein weiterer Papiertiger also.

      Ich habe in vier Jahren bei der Fremdenpolizei immer Einsicht in die Saläre der um eine Arbeitsbewilligung i.d. Schweiz anfragenden Arbeitgeber/Arbeitneh​mer gehabt, bereits damals waren die Beweggründe & die Praxis analog. Ich schreibe grundsätzlich nicht über etwas, wovon ich in der Praxis keine Ahnung haben, bitte nehmen Sie dies endlich z.K., mein lieber Hr. Wagner.
      Auch jetzt bin ich in der privilegierten Situation, wo ich Einsicht in die Saläre von Ausländern habe, die in die Schweiz zur Arbeit kommen.
      Konkret; Ein Arbeitnehmer mit Doktorat legt mir einen Arbeitsvertrag mit 7’000.00 CHF Lohn monatlich vor, wo ein solcher von 12’000 – 14’000.00 ortsüblich ist. Also dann, um wieviel arbeitet er dann in % unter dem hiesigen Lohn-Niveau ?
      7’000.00 & 7’000.00 (100 %) = 14’000.00, richtig.
      Dieser Arbeitsvertrag liegt mir in Kopie vor, unterliegt aber natürlich dem Persönlichkeits-Schut​z. Nur in einem Strafverfahren wäre ich legitimiert, diesen als Beweismittel dann dem Richter vorzulegen.

      Werter​ Hr. Wagner, im letzten Abschnitt gehen Ihnen wiederum die “Gäule” ihrer Emotionen völlig durch, sie werden wiederum persönlich abfällig & beleidigend wie immer. Schade, den sind Sie denn wirklich so ein unanständiger, respektloser Zeitgenosse ? Jedenfalls sicher ein Zeichen von Kontrollverlust, bei wenig bis gar keinen konkreten Argumenten.

      Im übrigen ist hier das primäre Artikel-Thema die zu zahlreichen “Suizide”, ich möchte mich primär wieder darauf beschränken, wenn Sie die Zusammenhänge die dazu führen, nicht sehen wollen, kann ich auch nichts dafür.

      Ich verlasse jetzt das mir von Ihnen hier gebotene langweilige Schattenboxen, ich habe besseres zu tun.

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    • Juli 19, 2021

      Die Arbeitsproduktivität nach Geld & Arbeitsstunden (BIP) von 1991-2013. Die letzten 5 Jahre sind unterduchschnittlich ausgefallen, 2009 sogar ein Minus von – 1.7 %;

      Quelle;

      http​://www.bfs.admin.ch/b​fs/portal/de/index/th​emen/04/03/blank/key/​02.html

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger, so lange Sie ohne für mich nachprüfbare Fakten argumentieren werde ich Ihnen nicht glauben. Woher soll ich wissen das Sie tatsächlich mal bei der Fremdenpolizei waren? Oder Arztlöhne bearbeiten? Ich glaube gern das es den einen oder anderen Arzt gibt der vielleicht tatsächlich Fr. 120’000 im Monat verdient, aber die Behauptung “Fr. 120’000 monatlich ist ein Chefarztgehalt” glaube ich Ihnen nicht.

      Hier ein Link zu einem NZZ-Artikel zu Arztlöhnen (mit Zahlen zu 2008):

      http://beta​.nzz.ch/aktuell/start​seite/grosse-untersch​iede-bei-den-aerzteei​nkommen-1.12376394


      Auch das Sie meinen das sich Arbeitgeber “meist” mit Tricks darum drücken Tariflöhne zu bezahlen ist eine weitere nicht bewiesene Behauptung.

      Bei Ihrer Zahl zum BIP nach Geld & Arbeitsstunden vergessen Sie den Kontext: 2009 war die BIP-Entwicklung rückläufig … ab 2008 tobte aber auch in Europa eine der grössten Wirtschaftskrisen seit Jahrzehnten. Ein Minus von nur 1.7%, davon hätten zu der Zeit viele Länder geträumt. In Deutschland sank der BIP in 2009 um 5%, im Schnitt in der EU um 4.5%. D. h. minus 1.7% war zu dieser Zeit ein Topwert.

      Hier ein Link zu BIP-Werten der EU-Länder plus Schweiz und Norwegen für 2009 (für die Schweiz 1.9%, allerdings in Euro, evtl. deshalb abweichend):

      http:​//www.economic-growth​.eu/Seiten/AktuelleDa​ten/Daten2009.html


      Unter 30 Ländern belegt die Schweiz zusammen mit Zypern den 3. Platz, Zypern hat den gleichen Wert, nur Norwegen und Polen “performen” besser.

      Zur Arbeitslosenquote: wir hatten 2004 3.9% Arbeitslose, 2005 3.8% Arbeitslose, 2006 3.3% Arbeitslose … ab 1. Juni 2007 galt die volle Personenfreizügigkeit​ mit den 15 “alten” EU-Mitgliedsstaaten, gleichzeitig ist 2007 die Arbeitslosenquote auf deutlich unter 3% gefallen (2.6%). 2009, auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise, schnellte sie nochmal kurz hoch, aber immer noch auf einen Wert unterhalb des Wertes von 2004 und 2005 (noch mit beschränkter Personenfreizügigkeit​). Selbst heute liegt die Arbeitslosigkeit immer noch 0.7% unterhalb der Quote von 2004 und 0.6% unter der Quote von 2005, trotz angeblich massiver Verdrängung Schweizer Arbeitskräfte durch billige Ausländer.

      Hier der Link dazu:

      http://www.b​fs.admin.ch/bfs/porta​l/de/index/themen/03/​03/blank/key/registri​erte_arbeitslose/entw​icklung.html

      Wie erklären Sie sich das Herr Hottinger?

      Was Sie jetzt wieder an meinem letzten Absatz auszusetzen haben entzieht sich meiner Kenntnis. Das Sie Dinge nicht richtig verstanden haben ist offensichtlich, z. B. über Ihre Aussage das primär nur in der Verwaltung neue Stellen geschaffen wurden. Ich verstehe wie es zu dem Missverständnis kam. Aber Sie nehmen offensichtlich bereits Widerworte persönlich und haben sicher bereits den “Melden”-Link geklickt. Es ist schwierig mit jemandem zu diskutieren der auch gern mal austeilt, aber so schnell beleidigt ist.

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  • Februar 27, 2015

    Jährlich versuchen in der Schweiz

    zwischen 15’000 und 25’000 Menschen, sich das Leben zu nehmen.

    Über 1000 Personen sterben dabei – das sind dreimal so viel wie Verkehrstote. Dies ist den meisten Schweizern nicht bewusst, wie die Meinungsumfrage zum Thema Depression und Suizid zeigt.

    Bei der Frage «Was glauben Sie, durch was sterben in der Schweiz mehr Menschen: durch Verkehrsunfälle oder durch Suizide ?» tippte nur jeder Zweite auf Suizid. Die andere Hälfte glaubt, dass Verkehrsunfälle gleich viele oder gar mehr Menschenleben fordern.

    Depressio​nen werden verkannt

    Zu wenig bewusst ist der Bevölkerung laut der Umfrage dagegen die Tatsache, dass hinter 70 Prozent der Suizide eine Depression steckt. Falsch ist auch die Annahme von fast zwei Dritteln der Befragten, dass ein Suizid mit genügend Zuwendung und Aufmerksamkeit durch das Umfeld verhindert werden könnte. «Zuwendung alleine genügt in den wenigsten Fällen», sagte der Psychiater. Grössere Lebenskrisen und Depression müssten ganzheitlich und auf die Person angepasst behandelt werden.

    Diese verbreiteten Fehleinschätzungen über Suizid überraschen, denn gemäss der Umfrage kennt jede zweite Person in der Schweiz Menschen, die durch Suizid gestorben sind. So erachtet die grosse Mehrheit der Befragten Suizid als ein «schwerwiegendes» oder «eher schwerwiegendes Problem» für die Schweiz.

    Quelle;

    http://www.tagesanz​eiger.ch/schweiz/stan​dard/Suizidproblemlan​d-Schweiz/story/25220​019

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    • Juli 19, 2021

      Das ist wirklich traurig, an diese hohe Zahl zu denken.
      Depressionen​ oder andere psychische Leiden werden einfach in der Gesellschaft noch zu wenig als Krankheit anerkennt. Was Leute nicht offensichtlich sehen, wird von Ihnen nicht als “Krankheit” anerkannt. Oder nur schwer. Ich wünschte mir mehr Aufklärung und Hilfe. Vielleicht auch als Nachbar sich mehr um einandern kümmern, mal Fragen wie es geht…

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  • Februar 28, 2015

    Frank Wagner (übrigens kein Profil in vimentis) schreibt:
    “Ich glaube das in der Regel psychische Schwächen, eine Depression zum Beispiel, vorliegen muss damit ein Mensch Selbstmord begeht. Natürlich kann Arbeitslosigkeit bei Menschen die für Depressionen anfällig sind Depressionen auslösen, aber das kann genau so “gut” ein Wechsel in einen Job sein in dem man sich überfordert oder gemobbt fühlt. Oder andere Lebensumstände die sich ins negative verändern, das Ende einer Beziehung, der Tod eines geliebten Menschen und vieles mehr.”

    Jeder Mensch hat psychische Schwächen, auch jene die es nicht wahrhaben wollen. Ja es gibt Auslöser. Jahrelange Arbeitslosigkeit trotz Qualifikationen ist ein solcher Auslöser. Es gibt Menschen, die fallen in Depressionen, andere in Aggression, usw. Ich lebe im Tessin und kenne viele, junge Menschen, die keine Arbeit finden, weil das Lohndumping italienischer Grenzgänger immer mehr zunimmt.
    Lange Arbeitslosigkeit = Leben ohne Perspektive lösen psychische Probleme aus (bei allen). Solche, die von der Arbeitslosigkeit verschont sind, können dies vielleicht nicht verstehen.
    Arbeitslo​se Tessiner können nicht verstehen, weshalb Grenzgänger angestellt werden, wenn die Arbeitslosigkeit im Tessin über dem Schnitt ist. Sie fühlen sich von der Schweiz verraten: Hier aufgewachsen, hier Lehre gemacht, guter Abschluss, keine Stelle…..
    Wirtscha​ftlich ist es ein Unsinn Grenzgänger anzustellen, wenn Schweizer Arbeit suchen. Grenzgänger bringen alles Geld ins Ausland. Diese Anstellungen der Grenzgänger verursachen dem Staat (und Gemeinden) absolut hohe Kosten, Arbeitslosenkasse, nachher Sozialhilfe, und zusätzlich massive Gesundheitskosten.

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    • Juli 19, 2021

      Otto Jossi (ebenfalls nur ein eher dürftiges Profil auf Vimentis) schreibt

      “Wirtscha​ftlich ist es ein Unsinn Grenzgänger anzustellen, wenn Schweizer Arbeit suchen”

      Wenn Sie so generell wie Sie es hier formulieren die Anstellung von Grenzgängern verurteilen machen Sie einen grossen Fehler. Denn es lassen sich nicht einfach Arbeitslose auf offene Stellen umlegen, für die meisten Berufe braucht es spezifische Qualifikationen und Fähigkeiten. Wenn Sie die Einstellung von Grenzgängern auch für Jobs verhindern könnten für die es entsprechend qualifizierte Arbeitslose in der Schweiz nicht gibt helfen Sie nicht nur keinem einzigen aktuell Arbeitslosen, sondern gefährden auch noch bestehende Stellen.

      Letztes Jahr hatte ich mehrere Tage in einer Firma in Spanien zu tun. Spanien hat grosse Probleme mit Arbeitslosigkeit, unbestritten, trotzdem traf ich da eine junge Frau die für ihre Stelle dort gerade es wenige Monate vorher eingewandert war. Diese Frau hatte eine sehr spezielle Qualifikation.

      In dieser Firma, eine Zweigniederlassung eines internationalen Unternehmens, arbeiten ca. 3’000 Leute, hoher Ausländeranteil, aber auch viele Spanier. Wenn Sie dieser Firma sagen “so lange wir arbeitslose Sekretärinnen und Maurer haben bekommt ihr eure ausländischen Ingenieure und Wissenschaftler nicht”, wenn damit die Arbeit der dortigen Abteilungen behindert wird, hat diese Firma sicher keine Probleme die dortigen Abteilungen einfach nach Frankreich, Deutschland oder sonstwo hinzuverlegen. Mit verheerenden Folgen für die Arbeitslosenquote in der Region.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist so, dass es bestimmte Stellen gibt, die nur besetzt werden können, wenn sie diese spezielle Ausbildung haben.
      Das Tessin hat knapp 350000 Einwohner, sagen wir 40% seien im Arbeitsprozess, also 140’000. Grenzgänger hat dieser Kanton 62 000 und sogenannte “Padroncini” nochmals 20000. Das heisst jeder 2, mindestens ist ein ausländischer Arbeiter. Dazu kommen viele Italiener, die in der Schweiz wohnen und auch Arbeit wegnehmen.
      Arbeitslosigkeit 5%. !!!
      Ich habe mich so umgefragt in der Migros, Denner, Coop. Ich habe im Ganzen 44 Menschen an der Kasse gefragt, wo sie wohnen: 39 wohnen in Italien.
      Kassen können bedient werden, nachdem die Menschen mit wenig Bildung einen Kurs gemacht haben. Migros und Coop könnten intern solche Kurse anbieten.
      Im Terziärbereich bei IV, AHV, Arbeitslosenversicher​ung arbeiten massenhaft Ausländer. Es gibt kaufmännische Zusatzausbildungen, die die Schweiz anbieten könnte, statt jahrelang Arbeitslosenversicher​ung und dann Sozialleistungen zahlen.
      Viele HR Verantwortliche in grossen Betrieben sind Ausländer, die unser Schulsystem nicht kennen. Wir haben viele Menschen, die die Berufsmatur machten und sich dann an den Fachhochschulen weitergebildet haben. Sie haben dann nicht einen akademischen Abschluss, aber sind vielfach besser als ausländische Bachelor – Menschen.
      Es gibt Tessiner, die Arbeit suchen, und sie sind qualifiziert. Aber das Lohndumping wird von vielen (vor allem ausländischen) Firmen ausgenutzt. (Gegenseitige Absprache mit Grenzgängern, usw.)

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    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Wagner, es ist schwierig, wenn sie die Probleme im Tessin nicht kennen. Leider antworten Sie wie Politiker in Bern, die die Probleme nicht anschauen wollen. Das hilft weder dem Tessin noch der Schweiz, das hilft am Schluss niemandem. Wenn wir die sozialen Lasten, die so entstehen nicht mehr zahlen können, hilft die PFK keinen Deut.
      Vimentis hat ja eine Umfrage gemacht aus der klar hervorgeht, dass die Schweizer eher die bilateralen Verträge opfern werden, als die MEI nicht durchzusetzen.

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    • Juli 19, 2021

      Paulo Bernasconi:

      Umfrag​en wo Besucher von Webseiten ihre Stimme abgeben können sind nicht repräsentativ. Die bilateralen Verträge sind mit über 67% angenommen worden, Abstimmung zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit​ wurden bisher immer bestätigt. Umfragen die mehr auf die Repräsentativität schauen sagen das Gegenteil aus. Nach einer Vimentis-Umfrage steht die SVP vor einem Wahlerfolg im Herbst von 32% … glaubt auch keiner ernsthaft dran.

      Otto Jossi:

      Inwieweit tatsächlich eine Verdrängung einheimischer Arbeitskräfte durch Ausländer im Tessin stattfindet kann ich nicht beurteilen. Das ändert aber nichts an der grundsätzlichen Aussage das ein kompletter Verzicht auf Grenzgänger andere als erwartete Folgen haben kann.

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    • Juli 19, 2021

      http://www.vimentis.c​h/umfrage/14_lang_d.p​df

      Ich weiss nicht weshalb telefonische Umfragen repräsentativer sind. Tatsache ist, dass vimentis die einzige Umfrage ist, die so viele Personen einbezogen hat.

      Wer spricht von einem kompletten Verzicht, aber ein klarer Schweizervorrang bei den Arbeitsstellen ist gefordert.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner, die bilateralen Verträge sind damals unter folgenden Versprechen angenommen worden:
      a) höchstens 8000 Personen, die aus der EU pro Jahr einwandern werden.
      b) Neue EU Länder da müssten wir uns keine Sorge machen, denn diese haben kaum Interesse an der Schweiz.
      c) Grenzgänger waren kein Thema

      Es ist leichtisinnig zu glauben, dass das Schweizer Volk dies vergisst.

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    • Juli 19, 2021

      @ Paulo Bernasconi,

      Ja genau so wenig, wie ein Elefant je etwas vergisst.

      *******

      Der Weg, auf dem eine Regierung zugrunde geht, ist der,
      wenn sie bald dies, bald jenes tut,
      wenn sie heute etwas zusagt,
      und dies morgen nicht mehr befolgt.

      von Otto von Bismarck

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bernasconi, es gab kein Versprechen das max. 8’000 Personen pro Jahr aus EU-Ländern einwandern, es gab eine Einschätzung, eine Prognose. Was neue EU-Länder angeht erinnere ich mich an keine Zusage, bisher sind jedoch Erweiterungen der Personenfreizügigkeit​ auf neue EU-Länder vom Stimmvolk angenommen worden.

      Zudem: die bilateralen Verträge bestehen nicht nur aus Zuwanderungsvereinbar​ungen.

      Schweizweit​ hat sich dann die deutlich höhere Zuwanderung kaum negativ ausgewirkt. Die Arbeitslosenquote ist von 2004 (dem Jahr als die Übergangsbestimmungen​ ausliefen) und 2005, als sie noch 3.9% bzw. 3.8% betrug, auf aktuell 3.2% gefallen, mit einem Tiefstwert 2008 bei 2.6% und einem vorübergehenden Höchstwert im Krisenjahr 2009 mit 3.7% (immer noch niedriger als 2004).

      Auch die Armutsquote ist gesunken.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner, das Tessin hat die MEI mit 70 % angenommen. Das Tessin hat nur schlechte Erfahrungen mit den bilateralen Verträgen.
      Wenn Statistiken immer wieder falsch gelesen werden : Aufschwung mit viel mehr Industrie. leider sind es vor allem italienische Firmen. Diese haben den Hauptsitz in Italien, nutzen unsere gute Infrastruktur und Verkehrswege und stellen Italiener an. Es gibt viele Beispiele, wo Tessiner gar nicht angeschaut werden.
      Zudem hat die Schweiz einen Vertrag mit Italien (Grenzgänger) der zum Himmel stinkt. Nur Vorteile für Italien. Jetzt hat Frau BR Widmer Schlumpf einen neuen Vorvertrag ausgehandelt. Die Schweiz gibt…und erhält im Moment nichts…erst viel später.
      Versprechung​en wurden bis jetzt von Italien nicht eingehalten (Beispiel Bahnzubringer) obwohl die Schweiz auch dafür zahlt.
      Die Liste ist unendlich und es führt zu nichts, wenn verschiedene Firmen unbedingt die Bilateralen behalten wollen. Wenn die Schweiz die MEI nicht durchsetzt wird es knapp bei der nächsten Abstimmung. Ich prognostiziere einen Ausstieg aus den Bilateralen (auch wenn das der Schweiz im Moment schadet).

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bernasconi, das Tessin ist nicht die Schweiz, sondern nur einer von 26 Kantonen. Die MEI mag im Tessin zu 70% angenommen worden sein, schweizweit waren es 50.3%. Sie denken zu regional, bilaterale Verträge bzw. Einwanderungsbeschrän​kungen können jedoch nur für die ganze Schweiz abgeschlossen oder aufgekündigt werden. Insofern sollten Sie auch nicht von der Stimmung im Tessin darauf schliessen das ein Ausstieg aus den bilateralen Verträgen droht. Und ich habe die Statistiken sehr wohl richtig gelesen: die von mir angegebenen Zahlen gelten schweizweit.

      Siche​r sollte ein 70%-Ja zur MEI im Tessin in Bundesbern zu denken geben. Aber auch da sitzen keine Zauberer die auf die Schnelle eine individuelle Lösung für das Tessin herbeizaubern können. Wenn im Tessin tatsächlich Lohndumping das Problem ist sollte es dagegen bereits effektive Mittel geben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner, die Schweiz ist gross geworden unter Anderem auch, weil sie immer wieder Minderheiten stützt. Ich zähle auf die Schweizer Bevölkerung, dass sie dem Tessin hilft.

      Ich bin auch der Meinung, dass ein Ausstieg aus den bilateralen Verträgen möglich wäre, bei einer erneuten Abstimmung. Die Situation und die Stimmung im Volk hat sich seit der letzten Abstimmung gewandelt. Da spreche ich nicht vom Tessin.

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    • Juli 19, 2021

      Umfrage vimentis ca. 20000 Personen
      Andere Umfragen zwischen 1000 und 2000 Personen
      Bei allen Umfragen nimmt die Zustimmung zu bilateralen ab.

      Tagesanzeiger:​
      Welcher Umfrage soll man nun glauben? Politologen betonen, dass sämtliche Befragungen ihre Schwächen haben und die Wahrheit wohl zwischen den verschiedenen Resultaten liegt. «Die drei Umfragen zeigen, dass der bilaterale Weg eine Zitterpartie bleibt», meint der Politgeograf Michael Hermann vom Institut Sotomo. «Wahrscheinlich ist, dass sich seit der MEI-Abstimmung vor einem Jahr die Einstellungen nicht stark geändert haben.» Diese wurde mit dem knappen Verhältnis von 50,3 Prozent Ja-Stimmen angenommen – ein Zufallsresultat.

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    • Juli 19, 2021

      Wir werden sehen. Eine grundsätzliche Abstimmung zu den bilateralen wird kommen wie ich vermute.

      Mir sind Umfragen zwischen 1’000 und 2’000 Leuten, wo bei der Auswahl ein wenig auf Repräsentativität geachtet wird, lieber als einfache Online-Umfragen. Aber sicher haben beide Methoden ihre Unschärfen.

      Das Ja nur MEI würde ich nicht unbedingt als Ablehnung der bilateralen Verträge sehen, speziell weil von Initiantenseite im Vorfeld intensivst behauptet wurde das die bilateralen Verträge nicht gefährdet wären. Aber schauen wir mal.

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    • Juli 19, 2021

      Geehrter Herr Wagner

      Ihr Glauben ist nicht zu übertreffen.

      Die MEI gefährdet die Bilateralen nicht, wenn unser BR auch aufzutreten weiss. Die EU müsste sich gegen eine direkte Demokratie stellen, ich glaube nicht, dass sie das tun.

      Die Gefährdung der Bilateralen kommt von der Schweiz, wenn wir nochmals abstimmen. Die Gefährdung ist auch von jenen, die eine neuere Abstimmung aufgerollt haben, das wird bei der EU vermerkt und diese im Vorgehen stärken…

      Leider können unsere Politiker im Moment nicht verhandeln.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Abend Herr Wager, hier antwortet Ihnen der Naivling:

      Wir sind hier neben dem Thema (Suizid wegen Arbeitslosigkeit), ich antworte Ihnen nochmals, dann lasse ich es bleiben.

      Bei der PFK und Bilateralen haben wir folgende Möglichkeiten:

      Die​ EU anerkennt, dass wir eine direkte Demokratie haben und dass die MEI umgesetzt werden muss:
      Verträge werden angepasst
      Verträge werden gekündigt
      Die EU will uns den Meister zeigen und will dass diese Initiative nicht gilt, sonst keine Verträge. Abstimmung über Bilaterale wird folgen.

      1. Meines Wissens sind 7 Verträge direkt mit der PFK gekoppelt, bei einer Umsetzung der MEI könnte die EU diese Verträge auflösen.
      2. Wenn es eine solche Guillotineklausel gibt müssen wir die Verträge sofort von uns aus künden, denn eine solche Klausel würde die Schweiz nur in Bedrängnis führen.
      3. Die meisten grossen Firmen haben Ableger in einem EU Staat und sind überhaupt nicht auf diese Verträge angewiesen.
      4. Die kleineren, von denen wir etliche haben, sind teilweise auf diese Verträge angewiesen. Sie müssten sich Partner suchen. Meistens liefern sie jedoch direkt an einen Kunden, das tangiert die Verträge nur im Rahmen der Gesetze (Normen, usw.)
      5. Ich sehe, dass das Schweizer Volk immer mehr auf die Art und Weise der Vorgehensweise der EU ärgerlich reagiert. In einem solchen Fall hat sich das Schweizer Volk immer gegen solche Pressionen entschieden.
      6. Viel​e Verträge mit der EU sind über andere Organisationen abgemacht, erarbeitet worden und werden EU Politik nicht tangieren.

      Eine neuere Abstimmung über die Bilateralen könnte bewirken, dass wir aus allen Verträgen aussteigen.
      Sie und Andere, Herr Wagner, wollen ein Angstklima schaffen. Angst ist seit jeher einer der schlechtesten Ratgeber.
      Frühere vehemente Verfechter der Bilateralen (zum Beispiel Ruedi Noser) sehen keine grossen Probleme ohne Bilaterale vorwärts zu gehen.

      Ich bin der Meinung, wenn der BR keine Möglichkeit findet die MEI umzusetzen, werden wir immer mehr erpressbar. Der Vergleich mit Griechenland hinkt, wir sind nicht in der EU.

      Trotzdem ist zu sagen: Die Art und Weise, wie die starken Länder mit Griechenland umgehen, wird viele Schweizer mehr von der EU entfernen. Schäuble lachend: „ Wenn die die Trojka nicht wollen, dann geben wir ihr einen anderen Namen…“ Was für eine Aussage gegenüber Politikern, die an ihr darbendes Volk denken.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Jossi, natürlich wird die EU den demokratischen Entscheid der Schweiz akzeptieren, die Personenfreizügigkeit​ nicht weiterführen zu wollen. Zu etwas anderem hat die EU auch gar keine Handhabe. Sie darf aber für sich entscheiden, und das ist ihr gutes Recht, ob Sie die Verträge mit von der Schweiz gesetzten Veränderungen fortführen möchte. Das hat nichts mit “Meister zeigen” zu tun.

      Die Guillotineklausel gibt es, die kann jeder nachschlagen, denn die bilateralen Verträge sind – sogar in deutsch – im Internet einsehbar, und die waren auch schon drin als das Volk die bilateralen Verträge 1999 mit 67.2% angenommen hat. Kündigungsklauseln haben übrigens so gut wie alle Verträge, falls Sie zur Miete wohnen hat Ihr Mietvertrag sicher auch eine, falls Sie in einem Eigenheim wohnen Ihr Hypothekarvertrag auch. Falls Sie angestellt arbeiten sollten Sie sofort ihre Stelle kündigen, denn auch Ihr Arbeitsvertrag hat sicher Kündigungsklauseln.

      Ihr Argument das die meisten grossen Firmen in der EU Ableger haben und auf die bilateralen Verträge nicht angewiesen sind stimmt auch nur teilweise. Mal ganz davon abgesehen macht es die Sache nicht besser wenn eine Kündigung der bilateralen Verträge “nur” die KMU trifft. Genau die “direkte Lieferung” an einen Kunden durch einen Schweizer Hersteller wird z. B. durch Wegfall des Abkommens zur gegenseitigen Anerkennung von Konformitätsbewertung​en erschwert.

      Punkt 5 und 6 verstehe ich nicht.

      Was genau sind denn “alle” Verträge statt nur der von der Guillotineklausel betroffenen? Die bilateralen Verträge I betreffen wie von Ihnen erwähnt 7 Abkommen, ansonsten gibt es nur noch die bilateralen Verträge II: hauptsächlich Schengen/Dublin, Abkommen zur Zinsbesteuerung etc.. Das betrifft die Wirtschaft dann weniger, aber den Schweizer Steuerzahler: wenn Schengen wegfällt, kann die Schweiz keine abgewiesenen Asylbewerber mehr z. B. nach Italien mehr abschieben.

      Ich möchte kein Angstklima schaffen, ich will ein ehrliches Klima. Und wenn Leute behaupten die Bilateralen wären durch die MEI nicht gefährdet dann ist das unehrlich. Wenn die Schweiz sich entscheidet auf die bilateralen Verträge verzichten zu können dann ist das eben so, aber mit Lügen eine Initiative zu gewinnen ist schändlich.

      Griech​enland steckt in einer selbst eingebrockten Krise. Steuerzahler aus ganz Europa haben unter gewissen Bedingungen Geld ins Land gepumpt, auch Steuerzahler von armen EU-Ländern wie Polen oder Litauen. Es wäre Ehrensache sich sowohl zu bemühen die Schulden zurückzuzahlen als auch die Bedingungen einzuhalten. Die “starken” Länder bestehen nur auf Einhaltung von Bedingungen für geliehenes Geld: was die griechische Regierung aktuell macht ist eine Unverschämtheit.

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    • Juli 19, 2021

      “Frank Wagner sagte Vor 23 Stunden

      Herr Jossi, Ihre Naivität ist nicht zu übertreffen.”

      Ach Herr Jossi Bloss nicht provozieren lassen. Zumal Sie mit allem richtig liegen. Kompliment dafür!

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  • März 1, 2015

    Arbeitslosigkeit ist nur der Oberbegriff, was dann letztendlich zu so einem “Ausweg” führt können verschiedene Gründe sein.

    Ich denke frühere “Workaholics” sind hier besonders gefährdet.
    Diese hatten die Arbeit zu ihrem Lebensinhalt und Lebenssinn gemacht. Sie hatten keine Hobbys, keine Zeit etc.
    Sind sie dann plötzlich arbeitslos stürzt ihnen die Decke auf den Kopf, ihr Leben scheint leer und sinnlos.

    Ein weiterer Aspekt ist die gesellschaftliche Ächtung, besonders hier in der Schweiz, wo Arbeit einen sehr hohen Stellenwert hat und ein Arbeitsloser Schweizer (noch) eine Minderheit darstellt. So fehlt es auch nicht selten an der Solidarität mit den Betroffenen.
    Bei vielen Schweizern herrscht immer noch die Meinung vor, wer wirklich arbeiten will findet einen Job.

    Besonders schlimm ist es in kleinen Gemeinden, wo zur Arbeitslosigkeit dann noch Mobbing durch Haus Abwarte & Nachbarn dazukommt.

    Bei Jungen ist wohl die fehlende Perspektive ein Hauptgrund.
    Vielleic​ht haben sie eine Lehre abgeschlossen und finden danach keine Stelle.
    Da können schnell Zweifel am Sinn aufkommen.

    Die Zauberwort der Politik lautet Bildung, Bildung und nochmals Bildung.
    Doch alle Probleme lassen sich nicht damit lösen.

    Die heutige Wissensgesellschaft stopft sich viel geistigen Ballast mit fragwürdigem Nutzen in die grauen Zellen.

    Wissen ohne Nutzen fängt schon in der Schule an.
    Dafür mangelt es an Wissen für’s Leben.

    “Zu viel geistiger Ballast blockiert das Denken unserer heutigen (über) Wissensgesellschafft”​

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    • Juli 19, 2021

      @ Emil Huber,

      Danke für Ihren sehr guten, zutreffenden Beitrag.

      Schulde, Bildung ist äusserst wichtig, doch fehlt es noch mehr an guten Vorbildern im Leben für die jungen Menschen, denn nur das beeindruckt sie wirklich;

      “Die Wahrheit ist immer dort zu finden,
      wo man sie am wenigsten vermutet,
      nicht im komplizierten, studierten,
      sondern im einfachen & natürlichen, schöpfungsgemässen.

      “Weisheitsspruch eines “alten Griechen”.

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