1. Aussenpolitik

Rohstoffe in Entwicklungsländern: Wirtschaft und Bevölkerung müssen vom Abbau profitieren können.

Der Abbau nicht erneuerbarer Rohstoffe ist für Regierungen profitabel. Fossile und mineralische Rohstoffe versprechen Entwicklung und Wohlstand. Trotzdem gelingt es vielen rohstoffreichen Entwicklungsländern nicht, nachhaltige Entwicklung zu finanzieren und die Armut zu reduzieren. Im Gegenteil, viele dieser Länder weisen ein geringeres Wirtschaftswachstum auf als ihre rohstoffärmeren Nachbarn. Ein Grund dafür ist, dass der Rohstoffabbau heute nicht mehr zu einer Industrialisierung des Produktionslandes führt. Die abgebauten Rohstoffe werden in anderen Ländern verarbeitet. Daher ist eine umsichtige Wirtschaftspolitik, eingebettet in starke Institutionen (Bekämpfung der Korruption!), entscheidend, um nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu schaffen.

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