Auch wenn die akute Knappheit nach den Wintermonaten abklingen dürfte, warnen die Apotheken davor, dass sich die Situation verschärfen wird, wenn die zugrunde liegenden Probleme nicht angegangen werden. Ein wichtiger Lösungsansatz, der in der Schweiz und in Europa diskutiert wird, ist die Verlagerung der Produktion in die Nähe des Absatzmarkts.

Die EU revidiert derzeit ihre Arzneimittelgesetzgebung und will einige Vorschläge unterbreiten. Eine gesamteuropäische Lösung wäre auch im Interesse der Schweiz. Fachleute befürchten aber, dass sich die Regierungen zu sehr auf Generika konzentrieren, obwohl die Probleme viel systemischer sind.

Wir brauchen Transparenz, um herauszufinden, wo die Schwierigkeiten in der Lieferkette liegen. Nur so können Lieferengpässe vermieden werden. Wenn wir wissen wie lange es dauert, bis etwas geliefert wird, kann entschieden werden, was zu tun ist.

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