1. Umwelt, Klima & Energie

GRATIS-ÖV FÜR EX-AUTOFAHRER = WENIGER CO2-AUSSTOSS

In Tal­linn, der Haupt­stadt Est­lands, sind Bus und Tram seit An­fang 2013 für alle Ein­woh­ne­rin­nen* gra­tis. Das hat die Mehr­heit der Ab­stim­men­den er­reicht. Wer in der Stadt Tal­linn an­ge­mel­det ist, darf auf Stadt­ge­biet so lange und so oft um­her­fah­ren, wie er will. Man muss sich nur mit einer Chipkarte (Bild) anmelden.

Nachdem in einer Volksbefragung im Jahr 2012 gut 75 Prozent der Wählerinnen* für den kostenlosen Nahverkehr gestimmt hatten, stellte der damalige Bürgermeister Edgar Savisaar die Stadt schnell auf die neuen Fahrgäste um. Er ließ Fahrstreifen in der Innenstadt zu Busspuren umbauen. Ampeln springen für Bus und Tram seither besonders schnell auf Grün.

Tallinn finanzierte den Ausbau des Transportsystems aus den Steuereinnahmen von jenen Menschen, die zuvor aus dem Umland in die Stadt gependelt waren – und nun mit Aussicht auf den kostenlosen Stadtverkehr nach Tallinn umzogen. 11.000 Estinnen* ließen sich allein 2013 von der Aussicht auf kostenlose Bus- und Tramfahrten in die Stadt locken. Mit Steuern weiterer Zuwanderinnen* lässt sich offenbar bald auch der Einnahmenausfall decken.

https://orang​​​​​​​​​​​​​​​e.hande​l​s​b​l​a​t​t​.​c​o​m​​/​​a​​r​​t​ik​el​/3​​97​​32​​

2​​02​​0 soll der Gratis-ÖV nun u. a. in Luxemburg eingeführt werden. Massgeschneiderte Lösungen für den Gratis-ÖV liessen sich aber auch in Schweizer Städten finden. Sie müssten natürlich einbeziehen, dass nur umsonst fahren darf, wer sein Auto verkauft. So kämen u. a. auch Fusionen wieder in Schwung, weil die Nachbargemeinden auch vom Gratis-ÖV profitieren möchten – so etwa in Luzern.

Luzern nenne ich als Beispiel, weil dort nicht etwa der Pendlerverkehr sondern der Quellverkehr sehr gross ist. Dieser würde namhaft reduziert, und man fände endlich Platz für durchgehende Busspuren …

Sind Sie auch dafür, in Schweizer Städten den Gratis-ÖV für Einwohnerinnen* ohne Auto einzuführen, liebe Leserinnen*?

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21​. April 2020

Den heute bereits 3000 Leserinnen* dieses Blogs danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. Ich werde also weiter über die aktuelle Entwicklung informieren, so, wie man das in einem BLOG eben macht. (* Männer sind mit gemeint; der maskuline Begriff ist ja im femininen bereits gut sichtbar enthalten.)

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15.​ Juli 2020

Den bereits 4000 Leserinnen* dieses Blogs danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. Alle meine Blogs haben mittlerweile zusammen 341000 Aufrufe.

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4. Oktober 2020

Warum hat die Idee vom Gratis-ÖV in der Schweiz noch keine Mehrheit gefunden? In der Schweiz wurden bereits mehrmals Versuche gestartet, Gratis-ÖV in der Bevölkerung beliebt zu machen. 1972 in Basel, 2004 in Le Locle, 2008 in Genf, 2010 in Glarus und 2012 für junge Menschen bis 25 in der Agglomeration St. Gallen. Keiner kam bei der Mehrheit der Abstimmenden durch. Mehr hier:

https://www.i​​​​​nfosperber.ch/Umwel​t​​​/​Warum-die-Idee-​vo​m-​​Gr​atis-OV-in-​der​-Sc​h​wei​z-nicht​-ank​ommt​

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​7. Oktober 2020

Heute hat dieser Blog 5000 Leserinnen*. Alle meine Blogs zusammen haben jetzt 400000 Aufrufe.

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12. Januar 2021

Ein vehementer Vorkämpfer für den kostenfreien öffentlichen Verkehr ist Herr NR Wermuth, ein Co-Präsident der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SP): “Der ÖV soll gratis werden und aus Steuern finanziert werden.”

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13. Januar 2021

6000 Leserinnen* / 475000 Aufrufe

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Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: GRATIS-ÖV FÜR EX-AUTOFAHRER = WENIGER CO2-AUSSTOSS
  • Juli 13, 2019

    Bahn- und Busfahren wird im ganzen Land Luxemburg vom ersten Quartal 2020 an kostenlos sein. Dies kündigte Premierminister Xavier Bettel 2018 vor dem Parlament des Grossherzogtums an.

    «Luxemburg wird das erste Land der Welt sein, in dem man den öffentlichen Nahverkehr spontan oder geplant nutzen und überall ein- und aussteigen kann, ohne sich Gedanken darüber zu machen, welche Fahrkarte man am besten kauft», sagte Bettel. «Das steht uns einfach gut zu Gesicht und trägt enorm zum Image und zur Attraktivität Luxemburgs bei», fügte er hinzu.

    Der Gratis-ÖV ist Teil des politischen Bemühens, die gewaltigen Verkehrsprobleme des 600’000 Einwohnerinnen* zählenden Grossherzogtums zu entspannen: Jeden Tag strömen bisher rund 200’000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Belgien zur Arbeit nach Luxemburg. Man erwartet nun, dass viele Grenzgängerinnen* ins Grossherzogtum übersiedeln.

    Nach:​
    tagesanzeiger.ch/au​sland/europa/luxembur​g-macht-oeffentlichen​-verkehr-kostenlos/st​ory/12161933

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  • Juli 13, 2019

    “Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen”
    Also Portmonee auf Herr Oberli und nicht wieder hinter anderen Identitäten verstecken damit man nichts zahlen muss.

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  • Juli 13, 2019

    Zahlen 2017 ZVV
    ZVV hat einen Kostendeckungsgrad von 67%. Also bereits mal 33% müssen subventioniert werden.
    Schafft man die Infrastruktur für Billets ab, // weg mit den Automaten und allem was für den Verkauf, Kontrolle, Buchhaltung nur für den Billet verkauf notwendig ist // das sind gut 30% bis gegen 40% von den Kosten// kommt es die Zahler günstiger.
    Haben mal ETH Professoren errechnet, Gratis ÖV kostet und weniger wie kostenpflichtiger ÖV.

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    • Juli 13, 2019

      ZVV hat einen Kostendeckungsgrad von 67%

      Und wie sieht es denn mit der Kostendeckung von Autobahnen, Tunnels etc. aus?
      Glaube kaum, dass diese alleine von den Autofahrern gedeckt werden.

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    • Juli 13, 2019

      Weit über 100% Herr Huber, oder woher glauben sie kommt das Geld für den ÖV. Die Autobahnen, Tunnels etc. werden einzig und alleine durch die Treibstoffabgaben und Vignette bezahlt, plus noch der ÖV subventioniert.

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    • Juli 14, 2019

      Nun, Herr Emil Huber,
      Beim Öv und den Strassen bezahlen die Steuerzahler alle, grundsätzlich einen Anteil aus den Steuergeldern.
      Dann gibt es Treibstoffzölle, spezielle Abgaben (die abgestimmt wurden) siehe bei Herr Frischknecht, da kommt so viel zusammen, dass man an den Öv abgeben kann.

      Die Schweinerei beginnt dann, wenn Grüne einfach mal so behaupten, (Lügen darf man nicht mehr schreiben), Fossil betriebene Fahrzeuge würden sehr viel mehr zerstören, und kämen nicht für diese Unkosten auf. “” Einmal ist ja der Wald daran gestorben, Ironie.””

      Und jeder Dumpfbacken PolitikerInn springt dann auf den Zug auf, und gibt vor, etwas Gutes zu tun, nachhaltig…
      Und nun, nachdem der Wald halt nicht gestorben ist, hat man das Klima neu erfunden..und der Kindergarten geht weiter.

      Die ersten Elektroauto brennen, und verursachen mit den Giftstoffen Umweltschäden vom Ärgsten, genau gleich Windräder, Solarzellen auf Dächern verursachen Brände, Isolierungen an Gebäude erweisen sich als Tödlich…usw..

      Ab​er die einen sind die Guten, die Anderen die Bösen, die das so nicht mitmachen wollen..

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  • Juli 13, 2019

    Ich denke dass in Tallinn die Aufwände für ein funktionierendes öffentliches Verkehrs-Netz um ein hundertfaches tiefer sind,als z.B. in der Stadt Zürich..!Es wird wohl auch etwas bescheidener sein,als das unglaublich dichte und im Viertelstunden-Takt funktionierende Zürcher Pendant.Ueber 2000 Bus-und Tramführer sorgen für einen reibungslosen Betrieb.Es ist für mich schwer vorstellbar,dass bei eihem kostenlosen Betrieb dieser hohe Standart auf Dauer gehalten werden könnte!Sicherheits-Pe​rsonal müsste trotzdem, oder erst recht noch mehr mitfahren,und das Niveau der Fahrgäste täte wohl noch eine Stufe tiefer sinken.Die Kontrolle der Tickets ist ja auch ein wenig eine Kontrolle der Fahrgäste,die an ihr Ziel kommen wollen.Für mich das ganz klar nicht durchführbar und täte die Betriebskosten wohl zusätzlich noch explodieren lassen durch Vandalissmus und Betriebsunterbrüche die durch disziplinloses Verhalten verursacht würden.Ja und die Kosten sind ja so oder so zu begleichen!Entweder durch die Fahrgäste,was eigentlich am fairsten ist oder die unfaire und verzerrte Kostenbeteiligung von vielen Steuerzahlern im Kanton,die mit den städtischen Verkehrsbetrieben in Zürich, ein Leben lang nichts am Hut haben.

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    • Juli 14, 2019

      Mögen sie Recht haben, was die Sicherheit anbelangt.
      Ich denke aber auch, wenn es kostenlos ist, wird der Frust gegen den Öv abnehmen. Wenn der Öv überfüllt ist, hat man Argumente weniger, man habe dafür bezahlt.
      Laut den Professoren müssten wir sogar weniger Subvention bezahlen, weil eben das ganze Händling Billett so viel kostet, und diese Kosten selber nicht mal deckt.

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    • Juli 15, 2019

      Die Kosten-Deckung durch Ticket-Verkauf im öffentlichen Verkehr im ZVV beträgt offenbar ca.60 %.Ein Gratis-OeV ist ja grundsätzlich auch nicht gratis..!..er wird insgesamt dann einfach vom Staat finanziert.Ob sich da nicht auch die Verantwortlichkeiten in Sachen Sicherheit und Fahr-Komfort an die staatlichen Stellen verschieben?..es wären sehr viel Fragen dazu noch klärungsbedürftig..!!​

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  • Juli 13, 2019

    Ein gratis ÖV ist niemals gratis, jemand muss es bezahlen, ganz klar. Es ist jeweils eine naive Meinung das es Sachen, Dienstleistungen umsonst geben kann. Beim ÖV bezahlt der Bürger über die Steuern.

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    • Juli 14, 2019

      Ja, man bezahlt via Steuern, ev wie bisher mit Treibstoff abgaben. Man bezahlt ja heute schon via Steuern. Neu dann weniger, käme ca 10% bis 15% günstiger.
      Das wissen wir schon seit mitte den 1990ger jahren.

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  • Juli 18, 2019

    Würde man das Talinn System auf Zürich übertragen, müsste der gesamte Billetverkauf trotzdem erhalten bleiben, damit die Touristen und Auswärtigen diese Verkehrsmittel trotzdem nutzen könnten. Auch die Kontrollen müssten nach wie vor gemacht werden.
    Bei einem System das für alle gratis ist, bezahlt der Einwohner für den Touristen was ich nicht unbedingt fair finde. Deshalb ist das schon gut so wie es jetzt ist. Trotzdem interessanter Gedanke.

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    • August 14, 2019

      Nein, dass Touristen und Auswärtige beim ZVV bezahlen müssten geht gar nicht. Ich kann ja heute einen Monatspass für den ganzen Kanton kaufen, und bei der Gleichberechtigung darf man andere nicht benachteiligen..

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  • September 24, 2019

    Der Gratis-ÖV für Leute ohne Auto käme in Frage, wenn das Mobility Pricing keine Mehrheit fände. Das ist aber unwahrscheinlich: Mobilitiy Pricing bringt für die grosse Mehrheit eine Win-Win-Situation.


    ​100% des Ertrages aus dem Mobilitiy Pricing müssen nämlich über die Steuerrechnung an die Bevölkerung erstattet werden – pro Kopf und bei Firmen pro Arbeitnehmerin* – sonst bekommt eine solche Vorlage keine Mehrheit.

    Es entstehen vier Einsparungsmöglichkei​​ten:

    1. Alle Einwohnerinnen* der Schweiz bekommen die gleiche Pro-Kopf-Erstattung über die Steuerrechnung, die Firmen pro Angestellten.

    2.​ Wer Auto oder ÖV nicht benützt oder immer zu Randzeiten die Strasse oder den ÖV benützt, bezahlt ausserdem keine MP-Gebühr.

    3. Wer nicht zu den Zeiten des höchsten Verkehrsaufkommens fährt, kann von einem MP-Sparpreis profitieren.

    4. Wer manchmal zu Stosszeiten unterwegs ist, bezahlt dafür zwar die volle MP-Gebühr. Die Erstattung kann aber immer noch höher sein als die entrichteten Gebühren, wenn dies nicht zu oft geschieht.

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  • September 25, 2019

    Augsburg ist deutschlandweit die erste Stadt, die in der Innenstadt einen Gratis-Nahverkehr anbietet. Ab Ende 2019 sollen die Fahrgäste ohne Ticket mit Straßenbahn und Bus durch die Innenstadt kommen. Insgesamt acht Haltestellen könnten dann gratis erreicht werden.

    Mehr hier:
    sw-augsburg.d​​e/magazin/detail/grat​​is-durch-die-city-zo​n​e/

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  • November 9, 2019

    9. November 2019

    Bis Ende 2019 wird die Bevölkerung 308000 (!) neue Autos eingelöst haben – ein immenser Zuwachs. Im Jahr 1980 hat sich der Autobestand in der Schweiz verdoppelt …

    Im Auto legt die Bevölkerung nicht nur mit Abstand die weitesten Strecken zurück, sondern sie verbringt auch im Vergleich mit den ÖV-Benützerinnen* am meisten Zeit im Auto – und dies in erster Linie nicht etwa, um zur Arbeit zu fahren, sondern in der Freizeit.

    Mehr hier:
    luzernerzeitun​g.ch/schweiz/parkplae​tze-weg-und-oeko-fahr​verbote-staedte-sperr​en-das-auto-aus-ld.11​67023

    Offenbar reichen die Anreize, auf den ÖV umzusteigen, noch nicht aus.

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  • Januar 26, 2020

    Luxemburger Studentinnen* müssen einen Budgetposten weniger stemmen: Bereits seit 2017 fahren unter 30-Jährige, die an einer Hochschule studieren, im Kleinstaat gratis Bus und Bahn. Ausser den Studierenden profitieren auch Schülerinnen* und Arbeitnehmerinnen* unter 20 Jahren.

    In der Schweiz verfolgen Verkehrspolitikerinne​n* das Projekt mit Interesse. Bea Heim, SP-Nationalrätin und Präsidentin der IG Öffentlicher Verkehr, würde es begrüssen, wenn die Schweiz dem Beispiel Luxemburgs folgte. Die Strassen würden entlastet, und die CO2-Belastung ginge zurück.

    Nach:
    20m​in.ch/schweiz/news/st​ory/Gratis–V-fuer-Sc​hueler–Lehrlinge-und​-Studenten–19588828

    (* Männer sind mit gemeint.)

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  • Januar 27, 2020

    In der Schweiz sieht der kostenlose Nahverkehr noch kein Land. Aufgrund hoher Kostendeckungsgrade und des gewichtigen Anteils der Einnahmen durch den Billettverkauf ist ein Konzept wie das in Tallinn offenbar wenig realistisch. Zum Beispiel die Verkehrsbetriebe Zürich finanzieren sich zu rund 57% über Ticketeinnahmen. In Genf waren die Abstimmenden gegen den Gratis-ÖV.

    Mehr hier:
    https://www.um​​​weltnetz-schweiz.ch​/​t​hemen/wirtschaft-​po​li​tik/2904-gratis​-öv​-in​-grossstädten​.htm​l?gc​lid=EAIaIQo​bChMI​6uWK7​_6j5wIVhY​jVCh22​aws8EA​AYASAAE​gL83fD_​BwE

    Dennoch: Die Schweizer Städte haben viel Potential für eine solches Angebot. Sie haben die besten ÖV-Netze weltweit, sind finanziell gut aufgestellt und müssten beim Gratis-ÖV eine Vorreiterrolle einnehmen. Es müssen ohnehin rasch zahlreiche griffige Massnahmen gegen die Klimaerwärmung beschlossen werden.

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  • Januar 27, 2020

    Sozilaistische Umerziehung und Umverteilung vom Was anderes könnt ihr ja nicht.

    Eine Busfashrt kostet genau gleich viel ob ich nun ein Auto in der Garage stehen habe oder nicht. Und was bei mir in der Garage steht, geht weder die VBZ noch die SP noch die Grünen einen feuchten Kack an! Geh ja auch nicht zu dennen nachhause und entscheide für die, was sie MEINER Meinung ruhig abgeben können!

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  • Januar 28, 2020

    Apropo Vorreiterrolle. Wenn dann mal unsere Renten gesichert sind…..

    Können wir gerne über gratis ÖV für alle Bürger reden!
    Dann können wir gerne über Vaterschaftsurlaub reden!
    etc.etc. Aber solange gut qualifizierten Bürgern über 50 der gang zum Sozialamt droht und einen verdiennten Lebensabend, in Armut schon fast in Stein gemeiselt ist. haben wir keine Kohle für solche Lösungen auf Kosten des Steuerzahlers! Aber dafür gartis WIFi in jeder S Bahn! Weil ohne wäre ja eine Zumutung, egal was es kostet…..

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  • Januar 30, 2020

    In all den Debatten über verstopfte Innenstädte und umweltfreundlichen Verkehr wird eine Idee immer wieder aufgebracht: Der kostenlose öffentliche Nahverkehr. Eine möglichst flächendeckende Gratisnutzung von Bussen und Bahnen, so der Ansatz, soll vor allem den dichten Stadtverkehr entlasten. Wenn die Menschen im Alltag umsonst mobil sein können, warum sollten sie dann noch ihr Auto benutzen?

    In Monheim am Rhein wird dieser Wunsch bald Wirklichkeit. Die mittelgroße Stadt zwischen Köln und Düsseldorf will spätestens im April 2020 den kostenlosen öffentlichen Privat-Nahverkehr (ÖPNV) einführen. 44000 Bürgerinnen und Bürger dürfen ab dann die Busse umsonst benutzen, nur Zugereiste müssen ihre Tickets auch weiterhin bezahlen. Ihre Großzügigkeit wird die Stadt jährlich etwa dreieinhalb Millionen Euro kosten. Doch Monheim kann es sich leisten: Die Stadt hat bei einem jährlichen Gesamthaushalt von 400 Millionen Euro 30 Mio Überschuss erarbeitet.

    zeit.d​e/mobilitaet/2019-08/​kostenloser-nahverkeh​r-oepnv-finanzierung-​nachhaltigkeit-stadtv​erkehr

    Ein Schritt in die richtige Richtung, aber die Unterscheidung in “Bürgerinnen und Bürger” und “Zugereiste” verstehe ich nicht. Staatsbürger und Ausländer?

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  • Januar 30, 2020

    Nein Herr Oberli Ihre cut and paste Artikel interessieren nur wenige wie sie aus der Zustimmung entnehmen können. Die Klickzahlen kommen von ihrer dauernden löscherei. Man konnte es auch manipulieren nennen..

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  • Februar 2, 2020

    RUDOLF OBERLI sagte Vor einem Tag

    “Gratis-ÖV-Prj​​ekte in Polen bewiesen bereits 1918, dass sie sich für die Städte lohnen:”

    Was für eine komische Überschrift..
    1918 gab es so gut wie keinen Individualverkehr und schon gar keinen ÖV im heutigen Sinn. Die Eisenbahnen wurden erst gerade gebaut.

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  • Februar 2, 2020

    Gratis-ÖV-Projekte in Polen bewiesen bereits 2018, dass sie sich für die Städte lohnen:

    “Tatsache ist, dass sich bspw. in Żory der kostenlose ÖPNV als Einsparung herausgestellt hat gegenüber der kostenpflichtigen Vergangenheit. Denn die Investitionen amortisieren sich vielfältig: weniger Verkehrsunfälle, sauberere Luft, weniger Lärm, schnelleres Eintreffen von Hilfsfahrzeugen (wegen freier Strassen), kein Verwaltungs- und Kontrollaufwand für Fahrscheine, mehr Mobilität und somit Aktivität und Prävention für ältere Menschen etc.”

    https://sozi​​alismus.ch/artikel/2​0​18/auf-dem-weg-zum-​nu​lltarif-im-nahverk​ehr​/

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  • Februar 2, 2020

    Und wieder hat Oberli gelöscht und neu eingestellt wegen der Dislike…

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  • Februar 8, 2020

    Überall in Deutschland setzt sich die SPD für ein kostenloses Busabonnement für Schülerinnen* ein. In einigen Städten und Kreisen hatte sie bis Ende 2019 damit Erfolg, so in Berlin, Rostock, Hannover und Olpe. Auf Länderebene konnte die SPD noch keine Mehrheiten für dieses Projekt gewinnen.

    Mehr hier:
    maz-online.de/​Nachrichten/Politik/K​ostenloses-Schuelerti​cket-Hier-fahren-Schu​eler-in-Deutschland-u​msonst

    maz-online.​de/Nachrichten/Politi​k/So-teuer-waere-der-​kostenlose-Nahverkehr​

    In der Schweiz fehlen entsprechende Gratis-Angebote immer noch.

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    • Februar 8, 2020

      Ich weiss nicht Herr Oberli, weshalb Sie immer wieder die SPD erwähnen, diese ist nun ar kein Beispiel für unsere Schweiz. Vielleicht, weil sie so wenig wie Sie etwas von Demokratie versteht.

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  • April 21, 2020

    15. April 2020

    Zu prüfen wäre, ob der Gratis-ÖV schrittweise – über Erhöhungen der Subventionen – eingeführt werden könnte. Wegen der Corona-Pandemie ist diese Diskussion aktuell.

    Der Chef des Bundesamts für Verkehr lobbyiert für finanzielle Unterstützungen zugunsten des öffentlichen Verkehrs. Er fordert den Bundesrat und die Kantone auf, wegen der Corona-Pandemie den Betrieben des öffentlichen Verkehrs unter die Arme zu greifen. Weil der Bundesrat entschieden habe, dass ein Grundangebot bestehen bleiben müsse, ergebe sich die Verpflichtung, die finanziellen Folgen abzufedern und die Existenz der Unternehmen zu sichern.

    Das Bundesamt für Verkehr präzisiert, die Äusserungen des Direktors seien kein Lobbying, und er fordere auch keine Subventionen. Er habe sich nur dafür ausgesprochen, dass Entschädigungen für Unternehmen des ÖV und des Schienengüterverkehrs​ möglichst im Rahmen der Gesamtmassnahmen des Bundesrats zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für alle Branchen zu regeln seien.

    Mehr hier:
    tagesanzeiger.​ch/amtsdirektor-weibe​lt-fuer-subventionen-​888611526297

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