1. Wirtschaft

Grossbanken und Politik

Ich frage mich, wie die Politiker weiterhin mit den Grossbanken (hier UBS) umgehen und welche wirksamen Mittel die Finma wirklich mal erhält …. Der Aufschrei betr. CS war da, doch nun scheint sich alles wieder im alten Muster fortzusetzen.

Es sieht so aus, dass einfach gehofft wird, dass es keine weitere Bankenrettung in naher Zukunft geben wird.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt. Die systemischen Risiken im Bankwesen, die dazu führten, dass letztlich immer wieder der Staat einspringen müsse, könnten nur durch einen radikalen System­wechsel behoben werden.

Anders formuliert: Wir wissen, dass das heutige Finanzsystem mit unvernünftigen Risiken behaftet ist, dass die gigantischen Gewinne und Boni auf einer impliziten, kaum aufkündbaren Staats­garantie beruhen und dass der Schweizer Steuer­zahler mit hoher Wahrscheinlichkeit eines Tages brutalst zur Kasse gebeten werden wird. Wir wissen es – aber dieses Wissen ist quasi irrelevant. Denn konsequente Massnahmen werden ohnehin nicht ergriffen.

Man darf gespannt sein auf die kommenden Parlaments­debatten – auch wenn der Ausgang eigentlich schon feststeht. Ob eine konsequente Grossbanken­regulierung schliesslich einer Volks­initiative überlassen bleibt?

So liest man hier: Binswanger: Das grosse Banken-Stockholm-Syndrom – Republik

Die Politiker sind jedenfalls gebeten fürs Volk zu schauen, damit dieses nicht mal schmerzhaft für z.B. Bankenrettungen zur Kasse gebeten werden. Denn dies könnte durchaus mal geschehen.

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