1. Sonstiges

Wanderungen

Einige Men­schen gehen auf die Wan­de­rung, weil sie zu Hause keine Ar­beit mehr fin­den. Dazu braucht man nicht mal allzu weit zu gehen (Grie­chen­land samt der Si­tua­tion -> inkl. der dor­ti­gen ge­lan­de­ten Flüchtlinge -> diese können durch Grie­chen­land auch wei­ter­ge­schickt wer­den, Wirt­schafts-/­Fi­nan​z­kri­sen ausgelöst durch das Ani­mie­ren von Wohn­ei­gen­tum et­c.).

 

Doch nicht nur wegen fehlender Arbeit. Auch durch Kriege (der Westen hat ja einige Regierungen gestürzt um die eigenen Interessen zu verfolge), das Wirtschaftswachstum anderer Länder blockieren um die eigene Wirtschaft voranzutreiben, Korruption (diese gibt es sicher auch in der Schweiz), Rohstoffdrehscheibe Schweiz, Geiz-ist-Geil (Billigkleider, Blut am Handy, Lieferkettenproblemat​ik), Tourismus in den Ländern (samt Verdrängung von der Bevölkerung von fruchtbaren Orten und dem Marktplatz, damit die Touristen , Altlasten wie Kolonialisierung samt irgendwo die Grenzen durch Afrika ziehen ohne über die Stämme etc. wirklich Bescheid zu wissen die dringendst aufgearbeitet gehören) werden Wanderungen generiert.

 

Zu diesem Thema gibt es nebst diesen viele andere Links und Informationen:

http://www.bpb.de/i​nternationales/afrika​/afrika/58868/kolonia​lismus?p=all

http://​www.heise.de/tp/artik​el/38/38985/1.html

h​ttp://www.fr-online.d​e/politik/arbeitsmark​t-die-grosse-job-vern​ichtung,1472596,31190​924.html

 

Augenmer​k auf die Geographie und die Anzahl Menschen, die unterwegs sind sowie diejenigen, die wirklich in die Schweiz gelangen (sei es durch die PFZ -> Firmen die sie geholt haben oder jene, die einfach ihr Glück hier versuchen oder seien es Asylbewerber). Die Zahlen können gefunden werden und gehören nicht interessengefärbt (von keiner Partei und niemandem!).

 

Was sind die Rezepte?

 

Die CVP möchte kein Bargeld für Asylbewerber mehr, damit diese ihre Familien zu Hause nicht mehr unterstützen können. http://www.nzz.ch/nzz​as/nzz-am-sonntag/sch​luss-mit-bargeld-an-a​sylbewerber-1.1858911​4 Dazu folgende Überlegungen: Gratisarbeit (sofern das Arbeitsverbot komplett wegfällt, Arbeitgeber z.B. Bauern und die Miete, Krankenkasse, Lebensunterhalt wird weiterhin von dem Steuerzahler berappt), Kein Bargeld (die Asylbewerber können so keine direkte Entwicklungshilfe mehr leisten, sie können aber auch das hiesige Gewerbe nicht unterstützen -> was in einem Restaurant trinken, Kontakt zu Schweizern wird so zusätzlich erschwert -> man könnte auch bösartig von „Rassentrennung“ sprechen, wie soll dies mit dem Ticket für den ÖV kaufen gehen, wenn sie kein Bargeld haben? -> Gutschein für Abi lösen und je nachdem, wer dann wohin zur Befragung muss noch ein zusätzliches Ticket geben?

 

Toni Brunner fordert Abkommen mit Eritrea und keine unentgeltliche Rechtshilfe. http://www.bernerzeit​ung.ch/schweiz/standa​rd/toni-brunner-forde​rt-abkommen-mit-eritr​ea/story/24188164 Funktioniert dann ein Abkommen mit Eritrea so, wie sich die Schweiz das vorstellt? Das heisst also dann, dass sich arme Menschen nicht mehr wehren können? Zuerst die Flüchtlinge und dann wer? Diese Frage stelle ich mir, weil jeder Sozialhilfebezüger und IV-Rentner unter Verdacht steht, Leistungen zu Unrecht zu erhalten. Diese Frage stelle ich mir, weil die SVP die Menschenrechtskonvent​ion künden möchte und Schreiber (noch) die Hoffnung haben, dass die Verfassung alleine genügt um Staatsübergriffe etc. von Bürgern fernzuhalten. Widerlegt werden kann letzteres ganz einfach durch Rückblende in den zweiten Weltkrieg und das Experiment „die Welle“ -> auch wenn dies einige nicht glauben (wollen/können).

 

Grenzen dicht (Stacheldraht): http://www.zeit.de/20​15/17/fluechtlinge-zu​wanderung-regulierung​
Die Menschen sind kreativ und werden so oder so Wege finden.

 

So wie Australien es macht? http://www.tagesschau​.de/ausland/australie​n-fluechtlinge-nauru1​00.html Auch diese Art und Weise mit Asylbewerbern/Flüchtl​ingen umzugehen ist nicht über alle Zweifel erhaben (aus den Augen, aus dem Sinn für Australien? -> es wird allerdings den Ländern bezahlt) und ev. könnte sich ein Bumerang daraus entwickeln.

 

Konti​ngente einführen: Hatten wir schon und was hat’s geholfen samt Bürokratie und Hickhack, wer welche bekommt? Kann nachgeschaut werden und sollte auch von keiner Partei und niemandem gefärbt werden. Verträge müssen beachtet werden -> doch welche Verträge sind alle betroffen wenn man z.B. die Situation nach der Annahme der MEI anschaut samt Konsequenzen?

 

Jed​er kann sich selber Gedanken dazu machen und sich die Aus- und Nebenwirkungen überlegen um daraus seine Meinung zu bilden. Da das System, in welchem wir leben, globalisiert und entsprechend vielseitig zusammenhängend ist, ist dies auch nicht einfach. Ändert man an einem Ende was, ändert sich am anderen Ende oder irgendwo dazwischen auch etwas….

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Comments to: Wanderungen
  • September 11, 2015

    Afrikas giftigste Müllhalde: Der Handel mit Elektroschrott in Ghana. http://www.3sat.de/pa​ge/?source=/scobel/16​0141/index.html

    Agbogbloshie ist ein Slum am Rande der Hauptstadt Accra in Ghana. Noch vor 15 Jahren war dort eine grüne Lagune. Heute leben die Menschen dort auf einer meterhohen Lage Elektro- und Plastikschrott. Messungen haben ergeben, dass die Schadstoffbelastung in Luft und Boden die zulässigen Grenzwerte um das 50-fache überschreitet. Es ist das andere Ende unserer Sucht nach modernster Elektronik.

    Ein Teil davon stammt auch aus Europa und ziemlich sicher auch aus der Schweiz. Dies trotz Unterzeichnung des Basler Übereinkommens (https://www.admin.ch​/opc/de/classified-co​mpilation/19890050/20​1501210000/0.814.05.p​df).

    Wenn es schon Stimmen gibt, die nach Kontrollen betr. Einwanderung schreien, so bitte auch Stimmen, die nach Kontrolle zur Ausfuhr schreien. Es kann doch nicht sein, dass unser Müll und bei uns verbotenen Produkte einfach so günstig entsorgt werden!

    Aber Vorsicht: Offenbar haben die Menschen – brutal gesagt – dort die Wahl sich entweder zu vergiften oder zu verhungern.

    Nehmen​ wir doch endlich die Verantwortung wahr!

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  • September 14, 2015

    Frau Sägesser

    Ich bin völlig mit Ihrer Einschätzung über die Gründe der Flucht- und Wanderbewegungen einverstanden.

    Zu Ihrer Bemerkung: “Auch durch Kriege (der Westen hat ja einige Regierungen gestürzt um die eigenen Interessen zu verfolgen)” möchte ich noch eine Ergänzung anfügen:

    Warum ist buchstäblich halb Syrien auf der Flucht? Warum kommt der Irak nicht zur Ruhe und woher kommt eigentlich der Islamische Staat? Nebst der oft unsäglichen Rolle, welche die regionalen Herrscher und Despoten gespielt haben, lässt sich bezüglich der militärischen und politischen Einmischungsversuche des Westens eine einzige Chronologie des Versagens aufzeigen.

    Seit dem Putsch gegen den iranischen Ministerpräsidenten Mossadegh 1953, erfolgten die westlichen Interventionen in immer kürzeren Abständen und mit immer verheerenderen Konsequenzen.

    1953​
    Die CIA und der MI6, die Auslandsgeheimdienste​ der USA und Grossbritanniens, inszenieren einen Militärputsch gegen die demokratisch gewählte iranische Regierung unter Mossadegh. Der Iran hatte die mehrheitlich in britischem Besitz befindliche Ölindustrie verstaatlicht.

    197​9
    Die Islamische Revolution im Iran, die Ayatollah Chomeini an die Macht bringt, ist die verspätete Antwort auf diesen Putsch, ohne den es diese Revolution nie gegeben hätte

    Im gleichen Jahr findet ein weiteres Ereignis von historischer Bedeutung statt: Die Sowjetunion marschiert in Afghanistan ein. Um die sowjetischen Invasoren zu besiegen, gehen die USA ein Bündnis mit Saudi-Arabien und Pakistan ein. Zudem finanzieren sie die Mudschahedin, die islamistischen Kämpfer gegen die Sowjets, und rüsten sie mit Waffen aus.

    1980
    Der irakische Diktator Saddam Hussein überfällt den durch die Revolution geschwächten Iran, doch nach zweieinhalb Jahren stehen die irakischen Truppen im Ersten Golfkrieg vor der Niederlage. Nur US-Hilfe verhindert den iranischen Einmarsch in Bagdad – und verlängert den äusserst grausam geführten Krieg um weitere sechs Jahre.

    1988
    Die Sowjets beginnen mit dem Abzug aus Afghanistan. Osama Bin Laden stellt in Pakistan eine Liste der Mudschahedin zusammen, die nach dem Einsatz in Afghanistan den Dschihad fortsetzen wollen – die «feste Basis», arabisch «al-Kaida».

    1991
    ​Nach dem Überfall Saddam Husseins auf Kuwait – «die wichtigste amerikanische Tankstelle» in der Region – kommen US-Truppen als Teil einer internationalen Koalition nach Saudi-Arabien, um das Emirat in der «Operation Desert Storm» zu befreien. Die Anwesenheit von Truppen der «Ungläubigen» im Ursprungsland des Islam ist für viele Fundamentalisten eine Blasphemie. Für die al-Kaida werden nun die USA und ihre engen Verbündeten wie Saudi-Arabien zum wichtigsten Feind.

    2001
    Nach den Anschlägen vom 11. September erklärt US-Präsident George W. Bush den «Krieg gegen den Terror». Amerikanische Truppen stürzen das mit der al-Kaida verbündete Taliban-Regime in Afghanistan.

    2003

    Die USA führen an der Spitze einer «Koalition der Willigen» eine völkerrechtswidrige Invasion im Irak durch und stürzen Saddam Hussein. Das Verbot der Baath-Partei und die Auflösung der Geheimdienste und der Armee machen hunderttausende arbeitslos, von denen die meisten mit Waffen umgehen können. Die bisher dominierenden Sunniten werden nun von der schiitischen Mehrheit unterdrückt; das Heer dieser sunnitischen Unzufriedenen alimentiert die al-Kaida und dann den aus dieser hervorgegangenen Islamischen Staat.

    2011
    In Syrien, wo eine alawitische Minderheit die sunnitische Mehrheit beherrscht, bricht im Zuge des «Arabischen Frühlings» ein Aufstand gegen den Diktator Baschar al-Assad los, aus dem sich innert Jahresfrist ein grausamer Bürgerkrieg entwickelt. Die von armen sunnitischen Schichten ausgehende Erhebung kann den vom Iran unterstützten Assad nicht stürzen, doch das Regime zieht sich aus grossen Gebieten zurück. Dort fasst der Islamische Staat Fuss.

    Ebenfalls 2011 führt in Libyen der «Arabische Frühling» zu einem Aufstand. Das Regime von Muammar al-Gaddafi wird von den Rebellen mit Hilfe einer westlichen Militärintervention gestürzt. Die Folgen sind auch hier fatal: In Libyen selber herrscht Chaos; die ehemaligen Söldnertruppen Gaddafis sind nach Süden abgezogen und verstärken die al-Kaida im Maghreb und die nigerianische Terrorgruppe Boko Haram.

    Wer im nahöstlichen Chaos nicht mehr durchblickt, kann sich eine Stunde Zeit nehmen und sich im Video alles vom deutschen Nahostexperten Michael Lüders erklären lassen

    Quelle und Video:
    http://www.wa​tson.ch/International​/Naher%20Osten/182394​732-Was-hat-der-Weste​n-mit-den-Fl%C3%BCcht​lingen-zu-tun–Diese-​10-Punkte-zeigen-es

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