1. Sozialpolitik & Sozialsysteme

Altersreform ist ein neues Pflästerli

Die neue Al­ters­re­form löst das Pro­blem nicht und vor allem nicht die Grund­pro­bleme die bestehen.

 

Grundlage ist, dass es nicht die Lösung sein kann, immer mehr Menschen in ein System zu nehmen oder diese zu benutzen, welches dieses Auffangen soll. Auch diese neuen Zahler werden älter, und somit wird das Problem einfach erneut an die neuen Generationen verschoben, welche dann erneut neue Zahler benötigen, um das System am „Leben“ zu erhalten. Unfair, Unsozial und nicht Generationsvertragkon​form.

 

1.) Die BVG-Prozente müssen auf gleiches Niveau gebracht werden. Ohne Koordinationsabzug.

 

Durch eine solche Massnahme könnte man endlich dafür sorgen, dass ältere Arbeiter nicht ersetzt würden durch jüngere, weil die älteren höhere Lohnkosten verursachen.

 

Es würde endlich dafür gesorgt, dass Teilzeitangestellte nicht so angenützt werden, dass Sie nie eine Altersgutschrift erhalten indem, man die Lohnsumme so hält, dass der Betrieb keine bezahlen muss. Niedrigeinkommen und Wenigverdiener hätten so auch die Möglichkeit Alterskapital anzusammel.

 

2. Die AHV muss mittels Lohnprozenten den Ausgaben angepasst werden (flexibel) hohe Ausgaben – Folgejahr hohe AHV-Abzüge.

 

Es ist ein Umlagerungsverfahren und hat somit immer so umgelagert zu werden, wie auch Eingänge zu verzeichnen sind. Die Minimalrente kann über eine Solidarfond aus der MwSt. gelöst werden. So kann oder könnte man verhindern, dass noch mehr Sozialbezüge entstehen könnten.

 

Eine wie heute vorgeschlagene erneute Vermischung zwischen Umlagerung und Sparkapital ist völlig absurd und bringt weitere Querfinanzierungen, welche nicht überblickbar sind.

 

So kann weiterhin ein 2-Sicherheitssytem bestehten, welches mit Sozialgedanke Alt-Jung und paralell die Sparmöglichkeit besteht. Nicht alle (vorallem Wenigverdienende) haben die Möglichkeit eine 3. Säule zu bezahlen. Es kann nicht sein, dass ein Alterssicherungssyste​m immer noch so aufgebaut ist, dass nur die Gutverdienenden sich ihr Alter sichern können.

Comments to: Altersreform ist ein neues Pflästerli

Neuste Artikel

  1. Politisches System
Femizide: SP plant Volksinitiative SP und Grüne befinden sich in einem Formtief. Die politischen Schwergewichtsthemen EU, Migration und Asyl werden von der SVP erfolgreich bewirtschaftet. Die Bürgerlichen drängen auf einen Ausbau des Verteidigungsbudgets; in Anbetracht des Ukraine-Krieges nicht ganz unverständlich. Die prekäre Finanzlage des Bundes lässt einen Ausbau des Sozialstaates und des nicht mehr prioritären Klimaschutzprogramms kaum mehr zu. Was tun, wenn einer Partei die zugkräftigen Themen ausgehen? Man setzt auf emotional aufgeladene und von der Mehrheit der Wählerschaft gut versteh- und nachvollziehbare politische Nebenthemen wie Frauenschutz, Mutterschutz, Kinderschutz, Lärmschutz, Tierschutz, das Gendern oder die IV. Mit Hilfe solcher „Emotionsthemen“ kann man neue Wählerschichten gewinnen und davon ablenken, dass man eigentlich die grossen Themen der Bürgerlichen in eine andere Richtung lenken möchte.
  1. Finanzen & Steuern
Kantonaler Wettbewerb: Der Aargau hat ein Ressourcenproblem! Der Kanton Aargau bezieht Finanzausgleich, weil seine steuerlich ausschöpfbaren Ressourcen knapp 20 Prozent unter dem schweizerischen Pro-Kopf-Durchschnitt liegen. Wenn man die einzelnen Komponenten des Ressourcenpotenzials betrachtet, dann ist der Unterschied vor allem bei den Gewinnen der juristischen Personen gross. Zudem weist der Aargau eine unterdurchschnittliche Firmendichte auf.

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen

  1. Die EWR-Frage war keine Frage des Freihandels oder des Zugangs zum Binnenmarkt, nein: Es war eine Frage der Demokratie. «Solange…

  2. Welche Folgen sehen Sie mit dem Vorschlag gemäss Ihrem Beitrag? Die Schweiz kann sich nicht annähernd selbst versorgen. Importe, Exporte…

Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu